2018: POM nach Ausbildung

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 7. Jan 2018, 14:03

Bis wohin kann der unstudierte in BW kommen? Maximal bis A11 nehme ich an?

Und Vladdi, toll, dass du das so siehst - wenn die Winde günstig stehen. Dann kannst du ja deiner personalführenden Dienststelle Bescheid geben, dass dir eine Beurteilung, die dich in die Beförderung heben soll, reicht - die tatsächliche Ernennung nimmt der, der in der Rangliste hinter dir steht, gerne an.

Klar darf das dann nur sein, dass alle A8 werden - aber ich habe hier nix gegenteiliges gelesen.

Es ist eine unheimliche Wertschätzung an den mD, zu sagen: Ihr seid uns alle A8 wert. Wie man da aus Neid und Individualinteressen Ärger empfinden kann, obwohl man wie gesagt nicht schlechter gestellt wird, macht mich erneut fassungslos.

Morty, wieso wirft man die Laufbahn durcheinander? Man kürzt ein Amt. Und nu?
:lah:

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon zulu » So 7. Jan 2018, 14:30

Ich lehne die Anhebung auch nicht ab, aber es werden sich eben Menschen darüber ärgern. Es gibt auch Gerüchte, dass das Studium für Aufsteiger stark verkürzt wird und das Abitur / die FHR als Voraussetzung dafür wegfällt. Das mag auch Wertschätzung sein, aber irgendwann fühlen sich die Vorgänger auch eifnach veräppelt.

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon der kanadier » So 7. Jan 2018, 14:50

Kaeptn : Ja, max. A 11

Das mit Anwärter in A 8 und PM in 7 ist mir so zu Ohren gekommen, es steht hier nirgends. Allerdings steht zu der ganzen Sache noch recht wenig geschrieben...
Wegen mir dürfen alle in A 8 kommen, es sei jedem gegönnt.

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Morty » So 7. Jan 2018, 15:06

Letztendlich geht es bei einem Amt nicht nur um die Besoldung. Wenn ich heute einen POM vor mir habe weiß ich, dass der schon einige Jahre im Dienst ist und eine gewisse Kompetenz mitbringt. Wenn ich die Kollegen die grad aus der Ausbildung kommen in den gleichen Topf werfe gibt es keine Differenzierung mehr zwischen dem der sich schon etwas erarbeitet hat und dem der grad neu ist, dadurch werden die bisher erbrachten Leistungen des Kollegen der bereits in A8 ist relativiert.

Wie gesagt als Zeichen der Wertschätzung würde es auch reichen A7 finanziell anzuheben

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 7. Jan 2018, 15:08

Dann dürfte es auch keinen Kiko geben....oder ihr müsstet alle noch als PHW anfangen.
:lah:

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Mr.Theap » So 7. Jan 2018, 15:15

Schleswig-Holstein hat ja bereits Einstiegsamt A8 im mD - der Aufstieg ist auch verkürzt.
Aus meiner Sicht ist es eine Wertschätzung u. eine Frage der Zeit gewesen, bis andere Länder mitziehen..

1.Da ein A7 (aus meiner Sicht) für die gleiche Arbeit zu wenig bekommt, wobei das auch wieder aufs BL ankommt.
2.Der Beruf wird dazu noch attraktiver gemacht.
3.Vor allem hinsichtlich dessen, dass es reichlich mitten im Leben stehende Väter/Mütter gibt, die mit A8 vielleicht den Schritt eher wagen und dazu nicht unbedingt die Möglichkeit haben, im gD anzufangen.

Dennoch finde ich die von Lima aufgeführten Argumente im Forum Brandenburg interessant, es gibt immer Menschen,
die solches gut/schlecht heißen..

Andere Bundesländer sind doch etliche Jahre vorher hingegangen und haben die 2-geteilte Laufbahn eingeführt, und da können sich dann beruflich qualifizierte trotzdem bewerben, auch ohne Abi. Ich weiß allerdings nicht, ob das in BWL etc. auch klappt..

Gruß
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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon vladdi » So 7. Jan 2018, 15:21


Mr.Theap hat geschrieben:
1.Da ein A7 (aus meiner Sicht) für die gleiche Arbeit zu wenig bekommt, wobei das
Und wenn ein A8 mit 4 Jahren Erfahrung mit dem KiKo auf Streife ist, wird es gerechter?


2-geteilte Laufbahn eingeführt,
Und die Realschüler?

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Mr.Theap » So 7. Jan 2018, 15:33

Das habe ich nicht gesagt.

Polizei heißt auch Durchhaltevermögen zu besitzen.. Wenn man wirklich
diesen Job ausüben möchte, dann kann man auch 2 Jahre weiter Schule machen.
Dann ist man a) älter b)fester in seiner Entscheidung

Als ich zur Polizei wollte, hatte ich nicht mal die mittlere Reife.
Und heute weiß ich, dass mir die 4 Jahre Schule gut getan haben.
Genau aus den oben genannten Gründen.. Was sind schon 2 Jahre

Beste Grüße
Der Theap vom Niederrhein

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon vladdi » So 7. Jan 2018, 15:58

Abitur und Fachhochschulreifewird komplett überbewertet.

Abiturienten, die nicht studieren, machen heute Berufe, die früher die Mittlergereiften gemacht haben.
Es fehlen echte Handwerker im Land - und die Gesellschaft ist nicht klüger geworden, das Abitur ist inflationär.

2 beteilte Laufbahn schließt, unnötigerweise, eine Tür.
Ein sinnvolleres Verlauf-, Be- und Förderungsmodel und eine angepasste Besoldung P hätte für die Organisation mehr Nutzen gehabt.

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 7. Jan 2018, 16:02

Und? Kommt man mit Realschulabschluss nicht in den gD?
:lah:

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Mr.Theap » So 7. Jan 2018, 16:08

In manchen BL hat man aber lange gekämpft, dass man die 2 geteilte Laufbahn erhält.
In Deutschland gibt es für alles eine Vorschrift, unter anderem wie groß eine Frikadelle sein muss.
Umsomehr ist es klar, dass man rechtlich gesehen nunmal mindestens die FHR braucht, um zugelassen zu werden.
Das heißt doch nicht, dass alle anderen blöd sind. Wenn man sich die Realität aber anschaut macht heute jeder 2. Abitur
und die Polizei, in meinem Falle NRW, kann sich nicht über mangelnde Bewerberzahlen beschweren.

Bei der Besoldung P wäre ich bei dir,bei dem Förderungsmodell fehlt mir schlicht die Erfahrung um das bewerten zu können. Aber man kann auch nicht erwarten, dass plötzlich die Zeit zurückfährt. :)
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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon vladdi » So 7. Jan 2018, 16:14

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Und? Kommt man mit Realschulabschluss nicht in den gD?
Direkt nach der Schule nicht.

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon Old Bill » So 7. Jan 2018, 16:27

calvinbanani hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 13:46
Das Studium ist kürzer und voll besoldet.
...und darum nimmt der Aufstiegsbeamte auch Funktionen wahr und der PKzA hat erstmal noch Probezeit und darf sich alles in A9 vom 2. Rang aus ansehen.
calvinbanani hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 13:46
Was in BW noch dazu kommt, man strebt eine 2 geteilte Laufbahn an und der 16-20 PM-A wird zeitnah wohl Kommissar werden.
Nö, der im mD ist, der bleibt dort auch. In Bundesländern mit zweigeteilter Laufbahn gibt es auch noch Kollegen im mD; Rheinland Pfalz z.b.
Gruß :polizei4:
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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon PotionMaster » So 7. Jan 2018, 16:44

Old Bill hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 16:27
Nö, der im mD ist, der bleibt dort auch. In Bundesländern mit zweigeteilter Laufbahn gibt es auch noch Kollegen im mD; Rheinland Pfalz z.b.
Controller mag mich korrigieren - aber war es nicht so, dass mit diesen (sehr wenigen) dann was nicht gestimmt hat? Ich kannte nur einen der noch im mD war und der hatte etwas ausgefressen. Die anderen gingen entweder zur Schule oder wurden ab einem Stichtag dann PK. Ohne Schule eben mit der Deckelung bei A11.

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Re: 2018: POM nach Ausbildung

Beitragvon zulu » So 7. Jan 2018, 16:50

Soweit ich weiß, wurden in NRW auch irgendwann alle verbleibenden Kollegen im mD dann zum PK befördert. Aktuell kann man in BW nach 2 Jahren POK werden. Beim LKA oder im IM vlt auch schon früher. Ich bin kein großer Fan der zweigeteilten Laufbahn, denn ich habe wenig Lust 10 Jahre auf A10 zu warten.
Zuletzt geändert von zulu am So 7. Jan 2018, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.


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