Frage zur Einsatzstufe

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Beitragvon Kugel14 » Sa 3. Feb 2007, 16:00

na sowas... was hab ich da wieder zusammenphantasiert :/
aber is ja prizipiell egal. :ja:

wie is das eigentlich mit BePo und Urlaub, läuft das so wie in der Ausbildung, dass alle mehr oder weniger gleichzeitig frei haben (kann ich mir nicht vorstellen), oder eher wie im Einzeldienst, dass man sich Urlaub nehmen muss/kann wie man ihn braucht?
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Beitragvon die alex » Sa 3. Feb 2007, 16:05

Urlaub nimmt sich jeder wie er will, jedoch durfen glaub nicht mehr als 5 Leute im Zug gleichzeitig Urlaub haben.

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Beitragvon AngstFabrik » Sa 3. Feb 2007, 16:25

[quote=""Kugel14""]wär ja auch irgendwo verständlich.
die 3 jahre, die man länger in die schule rennt um sein Abi
zu machen, würde man dann so wieder einsparen.

zur entlassung in den einzeldienst wären dann alle wieder ziemlich
gleich alt[/quote]
...und was würde das ganze für die Polizei an Vorteilen bringen?
Wenn jemand Abitur + eine Berufsausbildung hat, soll er dann garnicht zur Bepo EH weil er zu alt ist oder wie stellst du dir das vor?

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Beitragvon Kugel14 » So 4. Feb 2007, 19:34

na das hab ich nicht gesagt...

für die Polizei würde es keinen Vorteil bringen, nur gehts halt mit
der Entlassung in den Einzeldienst erst richtig voran
(Beförderungen, Auswahl des Einsatzbereichs, ...). Ich hab kein Problem damit, aber ich fände es jetzt nicht unfair, wenn jemand der Abitur hat und sich 3 Jahre länger in der Schule rumgedrückt hat, da wieder ein bisschen Zeit einsparen kann.

Alter nach Berufsausbildung stand und steht hier gar nicht zur Debatte!
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Beitragvon AngstFabrik » So 4. Feb 2007, 22:52

[quote=""Kugel14""]nIch hab kein Problem damit, aber ich fände es jetzt nicht unfair, wenn jemand der Abitur hat und sich 3 Jahre länger in der Schule rumgedrückt hat, da wieder ein bisschen Zeit einsparen kann.

Alter nach Berufsausbildung stand und steht hier gar nicht zur Debatte![/quote]
Wieso sollte es dann bei der Berufsausbildung nicht auch der Fall sein? Denen willst du es nicht zugestehen?

Rumgedrückt is übrigens das richtige Wort ;-). Durch das Abitur ist man nicht zwingend besser geeignet für diesen Beruf.

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Beitragvon Kugel14 » Mo 5. Feb 2007, 08:49

es geht mir um den "zeitausgleich" den jeder, der Abi gemacht hat, in der Schule hat. Eine Berufsausbildung danach ist ja eigentlich nicht die Regel, wer eine gemacht hat ist schön...

Außerdem: wenn ich von den (nach meiner Rechnung) 2 Jahren BePo noch 3 Jahre Berufsausbildung abziehe... Man könnte die BePo schließen und jeder kriegt ein Jahr extra ausgezahlt oder so ;-D


[quote=""AngstFabrik""]Rumgedrückt is übrigens das richtige Wort . Durch das Abitur ist man nicht zwingend besser geeignet für diesen Beruf.[/quote]

geb ich dir absolut recht! :ja:
für die Eignung für den Beruf an sich kommt es mehr auf
Charakter und Veranlagung als die Schulbildung an.
Trotzdem haben Gymnasiasten einen Vorteil beim ET:
erstens mal (im Normalfall) bessere Deutschkenntnisse, Grundfähigkeit kann man drüber streiten. Und dann sind die einfach mal 3 Jahre älter, was sich einmal bei körperlichen Leistungen zeigen kann und im Gruppen- bzw. Einzelgespräch (Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbewusstsein,....)

Ich finde aber das ist okay so, ich meine alle, die diesen Beruf machen wollen, machen den Test.
Weil man ab und zu hört, dass es unfair wäre, dass die Leute mit Abi es ja viel leichter bei dem Test haben...
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Beitragvon TheBurli » Mo 5. Feb 2007, 18:40

meine meinung ist einfach, das abiturienten zwar schulisch z.b. einem mit quali und abgeschlossener ausbildung weit vorraus ist, der aber bereits 3 jahre arbeitende und mit menschen umgehende hauptschüler hat aber dafür mehr soziale kompetenzen, da er einfach schon an den umgang mit fremden menschen gewöhnt ist!

ich persönlich bin jetzt nach meinem quali 6 jahre im großhandelsgewerbe beschäftigt (davon 3 jahre ausbildung) und wenn ich mich mit einem 18 oder 19 jährigen schulabgänger vergleiche, denke ich, dass ich einfach vom sozialen (oder wie soll man das beschreiben)... vom umgang her mit fremden menschen, um einiges vorraus bin...

ich sehe da auch keinen grund warum ein abiturient einem anderen "anwärter" bevorzugt werden sollte! dann müsstest du auch leute die mit 24,5 die ausbildung beginnen einen vorzug gewähren gegenüber leuten die schon mit 17 nach der RS anfangen!

aber darüber lässt sich streiten :mrgreen:
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Beitragvon Kugel14 » Mo 5. Feb 2007, 21:47

darüber lässt sich allerdings streiten :ja:

[quote=""TheBurli""]der aber bereits 3 jahre arbeitende und mit menschen umgehende hauptschüler hat aber dafür mehr soziale kompetenzen, da er einfach schon an den umgang mit fremden menschen gewöhnt ist! [/quote]

:confused: Käse. Find ich seeeehr weit hergeholt.

ich möchte jetzt wirklich nichts gegen Hauptschüler sagen (um da jeden Vorwürfen gleich entgegenzuwirken), aber einen Gymnasiasten als sozial inkompetent zu bezeichnen ist absolut nicht richtig. Man hat vielleicht tatsächlich nicht jeden Tag mit wahnsinnig vielen anderen Leuten zu tun. Bedeutet aber nicht, dass man deswegen nicht mit Anderen umgehen kann oder keine Menschenkenntnis besitzt.
Und wenn ich mir die Umgangsformen machner meiner ehemaligen Schulkollegen anschaue die eine Ausbildung machen und jeden Tag mit vielen Menschen zu tun haben, wage ich zu behaupten, dass ich als Gymnasiast mit fremden Leuten mindestens genauso gut umgehen kann...


um nochmal auf die BePo-Zeit zurückzukommen:

ich denke das thema ist jetzt wirklich ausgelutscht :wink:
hab meine meinung gesagt, und dabei bleib ich :ja:

wo ich das mit den 2 Jahren gelesen hab, keine Ahnung, find ich nicht mehr... wahrscheinlich wirklich nur was aufgeschnappt und dann halt eine schöne geschichte dazugereimt ;-D
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Beitragvon -Maddin- » Mo 5. Feb 2007, 22:00

@kugel:
genau DAS war auch mein gedanke, wollte nur nich posten.

reife und soziale kompetenz hängen hauptsächlich von der person selbst und evtl. noch deren alter ab.
alles andere halte ich für nicht sonderlich ausschlaggebend.
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Beitragvon TheBurli » Mo 5. Feb 2007, 22:27

ja soziale kompetenz ist vll das falsche wort... hmmm

ich denke einfach man ist nicht mehr in diesem "geordneten" alltag drin... kann man schwer erklären aber es ist einfach was anderes... man ist auf alle fälle weiter als ein frischling aus der schule... mein standpunkt :-)


zu der verweilzeit... hmmm

ne freundin von mir die hat im sep. prüfung gehabt RL München, war jetzt auf der Bepo in Muc und kommt am 1.3. auf ihre dienststelle... warum das bei ihr so schnell geht weis ich auch nicht... :|
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Beitragvon Close1086 » Di 6. Feb 2007, 11:30


DAS SEK setzt auch eine längere Einzeldiensterfahrung als zwei Jahre voraus.
ist glaub ich so ne tragbar, auch wenn sich das sek das so wünschen würde.

Laut Bewerberstatistik des SEK von 1993-2001 hat man die meisten Bewerber im Alter zwischen 24-27 Jahren

Wenn man sich jetzt überlegt, dass der Durchschnitt der Leute die bei der Polizei ihre Ausbildung anfangen ca. 20 Jahre alt ist (irgendwo im Bayernforum hat mal einer nachgerechnet, wie alt der Durchschnitt ist, find aber den Thread nimma) kann man das nicht mehr halten.
ca. 3 Jahre Ausbildung und der Bewerber ist 23 Jahre oder Älter, dann noch 2-3 Jahre Einsatzhundertschaft und das Einstellungsalter fürs SEK ist erreicht. Wo sollen da noch 2 Jahre Einzeldiensterfahrung reinpassen?

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Beitragvon devilpatrick88 » Do 8. Feb 2007, 14:36

@Kugel14

Also wenn ich so was lese das Gymnasiasten besser im ET(es heißt übrigends PE) sind als andere mit "niederem" Schulabschluss dann drehts mich....
Da frag ich mich doch warum du nicht im gehobenen Dienst bist oder im höheren? Um für einen gleichen Leistungsstand zu sorgen sind die EInstelungstest da. Und du kannst dich drauf verlassen das es sicher einige mit schlechterem Abschluss geben wird die besser sind als du. Schule hat kein bisschen was mit der Arbeit zu tun und auch nicht mit Allgemeinbildung.Jeder kann sich selbst genug Sachen aneigenen.....
Und bekanntlich kommt der Hochmut ja vor dem Fall..... :nein:



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Beitragvon Hans_Dampf » Do 8. Feb 2007, 15:24

[quote=""-Maddin-""]denke mal er hat das mit der mindestverweildauer in münchen bzw ballungsraum verwechselt.
momentan eben mD 2 und gD >5 jahre.[/quote]

Gerade in Ballungsräumen ist die Mindestverweildauer im mittleren Dienst für den ledigen, kinderlosen Polli höher angesetzt, als auf dem flachen Land (m.W. abgesehen v. d. PD FFB), nämlich 5 Jahre.

Und ich denke eher, er verwechselt das mit der Wartezeit mittlerer Dienst im pol. Einzeldienst bis zur Aufstiegsmöglichkeit gehobener Dienst. Mit Abitur beträgt diese 2 Jahre, ohne 5 Jahre. Vielleicht findets ein fleißiger in der Laufbahnverordnung und kann die Stelle nennen.

[quote=""AngstFabrik""]Rumgedrückt is übrigens das richtige Wort. Durch das Abitur ist man nicht zwingend besser geeignet für diesen Beruf.[/quote]

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Beitragvon -Maddin- » Do 8. Feb 2007, 16:24

[quote=""Hans_Dampf""]

[quote=""AngstFabrik""]Rumgedrückt is übrigens das richtige Wort. Durch das Abitur ist man nicht zwingend besser geeignet für diesen Beruf.[/quote]

:top:[/quote]

naja, klingt ja fast so, als wären das 3 sinnlose jahre.
das sehe ich definitiv anders, egal ob es letztendlich der mD oder gD wird, was man ja vorher auch nicht unbedingt weiß.
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Beitragvon devilpatrick88 » Fr 9. Feb 2007, 12:56

@maddin Was macht das Leben so? Müssen uns mal wieder treffen...

Es ist definitiv keine sinnlose Zeit aber man kann und sollte nicht darauf schliessen das man dann intelligenter bzw. geeigneter ist als jemand ohne Abi.


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