Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Auswahlverfahren und Ausbildung
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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 12:07


mistam hat geschrieben:
berlinmitteboy hat geschrieben:"Ich bin 33 Jahre alt und habe eine Familie, die ich ernähren muss. Meine Frau ist in Elternzeit"

Wurden nicht ursprünglich für solche Fälle die Einstellungen für LDA möglich gemacht?

Warum lässt man ihn dann nicht als LDA zu?

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Genau. Gut erkannt.

Da die LDA aber eine verkürzte Ausbildung haben, können sie nicht mit den jungen gemischt werden. Also muss eine gesonderte Einstellungszahl festgelegt werde. Der Bewerber ist nicht unter den 48 Besten, die eingestellt werden sollen.

Nicht so komplex, oder?

Nun zu Dir. Was machst Du denn so und warum und warum nicht anders?

Wie wäre es, einfach davon auszugehen, dass die Fachdienststellen schon wissen werden, was sie tun und warum?
Und dann steckt man ihn in eine Klasse/ auf einer Stufe mit denn jüngeren?!

Und wenn man aus den 48 Stellen 49 macht?

Zu den Fachdienstellen...

Wenn ich jedesmal davon ausgehen würde,dass diese wissen was sie tun, wären meine Erfolge nicht so rosig wie sie heute nun mal sind...wir sind alles nur Menschen Bild



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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 13:08


berlinmitteboy hat geschrieben:
Und dann steckt man ihn in eine Klasse/ auf einer Stufe mit denn jüngeren?!

Und wenn man aus den 48 Stellen 49 macht?
Was ist dagegen einzuwenden, ihn in ein Klasse mit den Jüngeren zu "stecken"?
Er muss doch nicht.

Zunächst gibt es diverse Vorschriften, die die mögliche Klassengröße über die Anforderungen zur Ausgestaltung der Unterrichtsräume begrenzen. Zum anderen gibt es bestimmte Ausbildungsstationen, die exakt auf bestimmte Personenzahlen zugeschnitten sind.
Vor allem aber ist dieser Bewerber ja nicht der Einzige, dem das Angebot unterbreitet wird. Es geht also nicht um einen sondern im eine Vielzahl von Bewerbern.

Womit bist du denn erfolgreich?

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon Heiner030 » Fr 2. Feb 2018, 13:26

Ich finde es schwachsinnig einem LDA dieses Angebot zu unterbreiten. Mit 30-39 steht man meist fest mit beiden Beinen im Leben und es wird sich bei den meisten finanziell eh nicht ausgehen. Ich für meinen Teil könnte nicht mit ~€ 1.000,- im Monat auskommen - und das für knapp 3 Jahre :gruebel: . Des Weitern sehe ich hier auch einen erhöhten Leistungsdruck gegenüber den "Jüngeren".

Ich finde es sowieso ziemlich "krass" wie lange man sich für das endgültige Ja bzw. Nein für den Polizeiberuf "freihalten" muss. Auf meine Nachfrage bei dem EB hieß es, dass die Rangliste bis zum 1.3. steht und aktualisiert wird, meistens sogar noch 4 Wochen nach Einstellung, für den Fall das Leute nach 1-2 Wochen merken, das der Beruf doch nichts für einen ist. Gerade als LDA hat man ja auch Kündigungsfristen 1-3 Monaten in seinem derzeitigen Job.

Ich würde es auch besser finden aus den geplanten 48 Stellen 49 oder mehr zu machen, aber dafür wird wohl einfach kein Geld da sein?

Oder die LDA für den September 2018 vorzumerken. Denn wie man ja wieder sieht gibt es für September wieder nicht genügend Bewerber, so dass die Bewerbungsfrist bis auf weiteres aufgehoben wurde.... :applaus:
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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 13:46

mistam hat geschrieben:
berlinmitteboy hat geschrieben:
Und dann steckt man ihn in eine Klasse/ auf einer Stufe mit denn jüngeren?!

Und wenn man aus den 48 Stellen 49 macht?
Was ist dagegen einzuwenden, ihn in ein Klasse mit den Jüngeren zu "stecken"?
Er muss doch nicht.

Zunächst gibt es diverse Vorschriften, die die mögliche Klassengröße über die Anforderungen zur Ausgestaltung der Unterrichtsräume begrenzen. Zum anderen gibt es bestimmte Ausbildungsstationen, die exakt auf bestimmte Personenzahlen zugeschnitten sind.
Vor allem aber ist dieser Bewerber ja nicht der Einzige, dem das Angebot unterbreitet wird. Es geht also nicht um einen sondern im eine Vielzahl von Bewerbern.

Womit bist du denn erfolgreich?
Dann macht man eben noch ne LDA Klasse auf.
Ich sehe hier vielmehr eine Einsparungsmaßnahme auf den Schultern des LDA.Berlin spart und der LDA darf die nächsten 2,5 Jahre sehen wie er klar kommt. Und zum "Er muss ja nicht"...Nun ja,für jemanden bei den man denken könnte er sei die fleischgewordene PDV selbst,wäre diese Antwort für mich wenig zufriedenstellend.

Bitte habe Verständnis dafür,dass ich dir hier meine Erfolgsgeschichten nicht unter die Nase reiben kann bzw will. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen,dass man auch dort nicht immer alles weiß...was ich auch nicht schlimm finde.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 14:05

berlinmitteboy hat geschrieben:
mistam hat geschrieben:
berlinmitteboy hat geschrieben:
Und dann steckt man ihn in eine Klasse/ auf einer Stufe mit denn jüngeren?!

Und wenn man aus den 48 Stellen 49 macht?
Was ist dagegen einzuwenden, ihn in ein Klasse mit den Jüngeren zu "stecken"?
Er muss doch nicht.

Zunächst gibt es diverse Vorschriften, die die mögliche Klassengröße über die Anforderungen zur Ausgestaltung der Unterrichtsräume begrenzen. Zum anderen gibt es bestimmte Ausbildungsstationen, die exakt auf bestimmte Personenzahlen zugeschnitten sind.
Vor allem aber ist dieser Bewerber ja nicht der Einzige, dem das Angebot unterbreitet wird. Es geht also nicht um einen sondern im eine Vielzahl von Bewerbern.

Womit bist du denn erfolgreich?
Dann macht man eben noch ne LDA Klasse auf.
Ich sehe hier vielmehr eine Einsparungsmaßnahme auf den Schultern des LDA.Berlin spart und der LDA darf die nächsten 2,5 Jahre sehen wie er klar kommt. Und zum "Er muss ja nicht"...Nun ja,für jemanden bei den man denken könnte er sei die fleischgewordene PDV selbst,wäre diese Antwort für mich wenig zufriedenstellend.

Bitte habe Verständnis dafür,dass ich dir hier meine Erfolgsgeschichten nicht unter die Nase reiben kann bzw will. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen,dass man auch dort nicht immer alles weiß...was ich auch nicht schlimm finde.

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Es geht nicht um zufriedenstellend oder nicht, sondern um rechtlich korrekt oder nicht.
Mich stellt auch nicht alles zufrieden, was gleichwohl rechtlich zulässig ist.
Auch eine Klasse mehr ist aus strukturellen Gründen, die deutlich zu komplex sind, um sie hier darzustellen, nicht möglich. Außerdem sind es dafür dann wieder nicht genug mögliche LDA-Bewerber.
Aber genug dazu ...

Ich werde dir hier nicht in ein paar Halbsätzen die Problematik und komplexen Wechselwirkungen des Einstellungsgeschäfts darlegen können. Musst du auch nicht verstehen. Hauptsache ich verstehe es.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 14:22


mistam hat geschrieben:
berlinmitteboy hat geschrieben:
mistam hat geschrieben:
Was ist dagegen einzuwenden, ihn in ein Klasse mit den Jüngeren zu "stecken"?
Er muss doch nicht.

Zunächst gibt es diverse Vorschriften, die die mögliche Klassengröße über die Anforderungen zur Ausgestaltung der Unterrichtsräume begrenzen. Zum anderen gibt es bestimmte Ausbildungsstationen, die exakt auf bestimmte Personenzahlen zugeschnitten sind.
Vor allem aber ist dieser Bewerber ja nicht der Einzige, dem das Angebot unterbreitet wird. Es geht also nicht um einen sondern im eine Vielzahl von Bewerbern.

Womit bist du denn erfolgreich?
Dann macht man eben noch ne LDA Klasse auf.
Ich sehe hier vielmehr eine Einsparungsmaßnahme auf den Schultern des LDA.Berlin spart und der LDA darf die nächsten 2,5 Jahre sehen wie er klar kommt. Und zum "Er muss ja nicht"...Nun ja,für jemanden bei den man denken könnte er sei die fleischgewordene PDV selbst,wäre diese Antwort für mich wenig zufriedenstellend.

Bitte habe Verständnis dafür,dass ich dir hier meine Erfolgsgeschichten nicht unter die Nase reiben kann bzw will. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen,dass man auch dort nicht immer alles weiß...was ich auch nicht schlimm finde.

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Es geht nicht um zufriedenstellend oder nicht, sondern um rechtlich korrekt oder nicht.
Mich stellt auch nicht alles zufrieden, was gleichwohl rechtlich zulässig ist.
Auch eine Klasse mehr ist aus strukturellen Gründen, die deutlich zu komplex sind, um sie hier darzustellen, nicht möglich. Außerdem sind es dafür dann wieder nicht genug mögliche LDA-Bewerber.
Aber genug dazu ...

Ich werde dir hier nicht in ein paar Halbsätzen die Problematik und komplexen Wechselwirkungen des Einstellungsgeschäfts darlegen können. Musst du auch nicht verstehen. Hauptsache ich verstehe es.
Also ist es doch komplex,oder? Bild

Ich werde mich mal erkundigen wo man ein "Er muss ja nicht", bei Einstellungsverfahren, rechtlich verankert ist...

Gibt es dieses" Angebot" eigentlich auch schriftlich oder wird man ausschließlich fernmündlich darüber in Kenntnis gesetzt?

Frage nur für nen Freund Bild


Ergänzend: Ich fände es nicht schlimm,den LDA in eine Junge Klasse zu stecken.Nur hat der LDA aber in der Regel ( hier in diesem Fall Kinder etc) höhere Ausgaben. (Ursprungsgedanke bei der Einführung von LDA-Stellen)
Und plötzlich ist das alles nicht mehr so wichtig?




Zuletzt geändert von berlinmitteboy am Fr 2. Feb 2018, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 14:31

berlinmitteboy hat geschrieben:
mistam hat geschrieben:
berlinmitteboy hat geschrieben:Dann macht man eben noch ne LDA Klasse auf.
Ich sehe hier vielmehr eine Einsparungsmaßnahme auf den Schultern des LDA.Berlin spart und der LDA darf die nächsten 2,5 Jahre sehen wie er klar kommt. Und zum "Er muss ja nicht"...Nun ja,für jemanden bei den man denken könnte er sei die fleischgewordene PDV selbst,wäre diese Antwort für mich wenig zufriedenstellend.

Bitte habe Verständnis dafür,dass ich dir hier meine Erfolgsgeschichten nicht unter die Nase reiben kann bzw will. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen,dass man auch dort nicht immer alles weiß...was ich auch nicht schlimm finde.

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Es geht nicht um zufriedenstellend oder nicht, sondern um rechtlich korrekt oder nicht.
Mich stellt auch nicht alles zufrieden, was gleichwohl rechtlich zulässig ist.
Auch eine Klasse mehr ist aus strukturellen Gründen, die deutlich zu komplex sind, um sie hier darzustellen, nicht möglich. Außerdem sind es dafür dann wieder nicht genug mögliche LDA-Bewerber.
Aber genug dazu ...

Ich werde dir hier nicht in ein paar Halbsätzen die Problematik und komplexen Wechselwirkungen des Einstellungsgeschäfts darlegen können. Musst du auch nicht verstehen. Hauptsache ich verstehe es.
Also ist es doch komplex,oder? Bild

Ich werde mich mal erkundigen wo man ein "Er muss ja nicht", bei Einstellungsverfahren, rechtlich verankert ist...

Gibt es dieses" Angebot" eigentlich auch schriftlich oder wird man ausschließlich fernmündlich darüber in Kenntnis gesetzt?

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Das wird es dann schriftlich geben, wenn es an die Umsetzung geht. Derzeit ist das nur eine Abfrage der Bereitschaft. Nicht mehr.
"Muss ja nicht" muss nirgendwo stehen. Das ergibt sich einfach daraus, dass ja niemand zwangsernannt wird. Heißt für den Bewerber: Will ich nicht, mache ich nicht
Hatte irgendwer behauptet, es sei nicht komplex? Rechtlich ist es eher simpel. Verfahrenstechnisch aber sehr komplex.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 14:37

"Nicht so komplex,oder?"

Deine Worte im 300sten Beitrag

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 14:39

berlinmitteboy hat geschrieben:"Nicht so komplex,oder?"

Deine Worte im 300sten Beitrag

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Der von mir dort erläuterte Zusammenhang ist nicht so komplex. Das stimmt.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 17:15

@Mistam

Gibt es denn auch für jemanden, jenseits deiner Stellung oder Gehaltsgruppe, die Möglichkeit, sich verfahrenstechnisch auf den selbigen Stand zu bringen?
Welche Quelle (Verordnung) ziehst du für diese Art von "Abfrage" heran?
Verstehe mich bitte nicht falsch.Aber irgendwie klingt es für mich nach Wischiwaschi.In einer Behörde ist grundsätzlich alles festgeschrieben. Nichts wird dem Zufall überlassen.Und jetzt sagst du, es ist erstmal ne Abfrage über die Bereitschaft des Bewerbers.Wie ist das verfahrenstechnisch und rechtlich einzuordnen?Kann dagegen,sofern man sich für die junge klasse entscheidet, noch Widerspruch eingelegt werden?Bzw kann man damit beim Verwaltungsgericht doch noch ne LDA Stelle ergattern?

Zusatz:Ist ne Hospi bei dir möglich?




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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 17:56

berlinmitteboy hat geschrieben:@Mistam

Gibt es denn auch für jemanden, jenseits deiner Stellung oder Gehaltsgruppe, die Möglichkeit, sich verfahrenstechnisch auf den selbigen Stand zu bringen?
Welche Quelle (Verordnung) ziehst du für diese Art von "Abfrage" heran?
Verstehe mich bitte nicht falsch.Aber irgendwie klingt es für mich nach Wischiwaschi.In einer Behörde ist grundsätzlich alles festgeschrieben. Nichts wird dem Zufall überlassen.Und jetzt sagst du, es ist erstmal ne Abfrage über die Bereitschaft des Bewerbers.Wie ist das verfahrenstechnisch und rechtlich einzuordnen?Kann dagegen,sofern man sich für die junge klasse entscheidet, noch Widerspruch eingelegt werden?Bzw kann man damit beim Verwaltungsgericht doch noch ne LDA Stelle ergattern?

Zusatz:Ist ne Hospi bei dir möglich? Bild

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Ich weiß nicht wie es bei dir ist und welche Behörden du wirklich gut kennst, aber bei mir bilden rechtsverbindliche Gesetzte und Verordnungen den Rahmen, der durch Verwaltungshandeln gefüllt wird. U. a. um ein Mindestmaß an Flexibilität zu erhalten. Nein - es ist nicht jeder Handschlag geregelt. Ist auch nirgendwo gefordert. Solange dieses Verwaltungshandeln nicht gegen diesen Rahmen oder allgemeine Rechtsgrundsätze wie den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt, erkenne ich keine rechtliche Handhabe dagegen.
Eine Frage ist übrigens erst mal nur eine Frage. Rechtlich betrachtet also gar nichts, so dass es hierfür auch keine Rechtsgrundlage braucht.

Ein Widerspruchsverfahren gibt es im Auswahlverfahren nicht. Alleiniges Rechtsmittel ist die Klage beim VG.

Wie lange willst du hospitieren? Nach 6 Monaten hättest du einen Anflug von Ahnung, wie was funktioniert und zusammenhängt.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon berlinmitteboy » Fr 2. Feb 2018, 18:38

Ok,nennen wir es Anfechtungswiderspruch bzw Anfechtungsklage.

Ist es denn im Bereich des Möglichen,bei einer nicht zum Einstellungsverfahren gehörigen Absprache (Angebot) vors VG zu ziehen und erfolgreich damit zu sein?
Immerhin hat sich ja der Dienstherr bei den Voraussetzungen des LDA was bei gedacht.

Ferner hat der in deinen Augen "unverbindliche" Anruf beim Bewerber, im weiteren Verlauf seines Einstellungsverfahrens,eben doch eine rechtsverbindliche Stellung. Erst recht wenn er hierfür einwilligt.

Und da helfen auch keine Antworten wie "Eine Frage ist erstmal eine Frage.Rechtlich betrachtet also gar nichts,so dass es hierfür einer Rechtsgrundlage braucht."
Dieser Satz hat eben nicht überall Gültigkeit.

Ich kann immernoch nicht ganz nachvollziehen,warum man sich hier in diesem Fall mit dem Bewerber so schwer tut. Auch so kommt die Behörde den PMA'n bei allem entgegen.Da werden sogar Ausbilder zu Schulungen geschickt-hab ich irgendwo mal gelesen. Hier erfüllt der Bewerber alle Voraussetzungen um als LDA eingestellt zu werden. Warum macht man sich hier nicht dafür stark, die Zahl der einzustellenden LDA anzuheben?
Sollte der Bewerber hier nicht gleich behandelt werden, wie all die anderen LDA?(Gleichbehandlungsgrundsatz)






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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon mistam » Fr 2. Feb 2018, 18:44

berlinmitteboy hat geschrieben:Ok,nennen wir es Anfechtungswiderspruch bzw Anfechtungsklage.

Ist es denn im Bereich des Möglichen,bei einer nicht zum Einstellungsverfahren gehörigen Absprache (Angebot) vors VG zu ziehen und erfolgreich damit zu sein?
Immerhin hat sich ja der Dienstherr bei den Voraussetzungen des LDA was bei gedacht.

Ferner hat der in deinen Augen "unverbindliche" Anruf beim Bewerber, im weiteren Verlauf seines Einstellungsverfahrens,eben doch eine rechtsverbindliche Stellung. Erst recht wenn er hierfür einwilligt.

Und da helfen auch keine Antworten wie "Eine Frage ist erstmal eine Frage.Rechtlich betrachtet also gar nichts,so dass es hierfür einer Rechtsgrundlage braucht."
Dieser Satz hat eben nicht überall Gültigkeit.

Ich kann immernoch nicht ganz nachvollziehen,warum man sich hier in diesem Fall mit dem Bewerber so schwer tut. Auch so kommt die Behörde den PMA'n bei allem entgegen.Da werden sogar Ausbilder zu Schulungen geschickt-hab ich irgendwo mal gelesen. Hier erfüllt der Bewerber alle Voraussetzungen um als LDA eingestellt zu werden. Warum macht man sich hier nicht dafür stark, die Zahl der einzustellenden LDA anzuheben?
Sollte der Bewerber hier nicht gleich behandelt werden, wie all die anderen LDA?(Gleichbehandlungsgrundsatz)






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Wird er ja. Er wird nicht (als LDA) eingestellt, weil er keinen ausreichenden Rang dafür hat. Das war's.

Alles Weitere ist ein Entgegenkommen innerhalb der rechtlichen Möglichkeiten.

Und die Frage hat immer noch keine rechtliche Wirkung. Ebensowenig wie die Antwort. Was hier eine rechtliche Wirkung hat, ist allein die Übergabe bzw. Entgegennahme der Ernennungsurkunde.

Über das, was du so hörst oder liest, habe ich beim besten Willen inhaltlich nichts zu sagen. Wer an einer "Teach the Teacher-Reihe" etwas auszusetzen hat, hat offenkundig von Lehre keinen Schimmer. Würden die Lehrer an unseren allgemeinbildenden Schulen häufiger geschult, wäre vielleicht das Bildungsniveau nicht auf dem aktuellen Katastroohenstand.

Das soll aber auch gewesen sein. Ich sagte ja bereits, dass es nicht zwingend erforderlich ist, dass du Alles verstehst.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon Kursant » Fr 2. Feb 2018, 18:53

mistam hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 21:10
Kursant hat geschrieben:Gibt es vieleicht noch irgendwelche Zuschüsse von anderen Ämter, falls das Geld nicht ausreicht?
Ich habe keine Ahnung, denke aber nicht, da es ja deine eigene Entscheidung ist, dich auf das Angebot einzulassen.
Hättest du nicht schon heute entscheiden müssen? Das Angebot gilt nicht unbegrenzt.
Ich habe zugesagt.

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Re: Bewerbung für die Einstellung im Frühjahr 2018

Beitragvon Kursant » Fr 2. Feb 2018, 19:11

Das interessiert mich auch, ob ich es noch schriftlich bekommen werde.


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