Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Auswahlverfahren und Ausbildung
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Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon roemi » Mi 15. Aug 2018, 06:40

Hallo,

falls es schon einen aktuellen Post gibt - ich habe ihn nicht gefunden. :/

Ich bin derzeit Anwärterin im mittleren Dienst der Polizei Berlin und werde am 31.08.2018 ernannt. Bis vor einer Woche war dieser Tag kaum noch zu erwarten, bis ich die Verwendung meinerseits erfuhr. Seither habe ich jede mögliche Stelle innerhalb der Behörde versucht zu kontaktieren, um einen Wechsel durchzuführen - jedoch ohne Erfolg!
Ich werde mit einem Lebensalter von bald ü30 auf eine Einsatzhundertschaft als älteste Frau aus dem Jahrgang verdonnert. Hier kann es sein dass diese mich aufgrund meines sehr guten Praktikums angefordert hat, was aber niemals in meinem Interesse lag. Ich kann mich mit der polizeilichen Arbeit einer Ehu überhaupt nicht identifizieren und wollte daher auf irgendeinen Abschnitt in Berlin und im ganz normalen Funkwagendienst verwendet werden. Selbst ein Kontakt zum höheren Dienst hat nichts bewirken können - es sei administrativ ein zu großer Aufwand.....

komme ich mal zur Frage
Seither bin ich aufgelöst und von der Behörde enttäuscht! Eine Einstellung bei der BuPol war vor 3 Jahren wegen der Mindestgrösse nicht möglich - bin 160.
Hierhingehend hat es sich ja nun geändert und eine Verwendung dort wäre möglich.

Wie kann ich von der lapo Berlin zur BuPol wechseln? Berlin entlässt uns meine feminine nach bei der Ernennung, wir sind „arbeitslos“, werden aber zeitgleich mit der Urkunde Wieder eingestellt? Was passier wenn diese nicht angenommen wird? Wa hat es mit der jahressperre aus sich? Ich lese immer wiede etwas von Raubernennung? Zudem hab ich gelesen, dass der Bund die Kollegen vom Land einfach zum
Bundesbeamtem ernennen kann und dadurch das Landesverhältnis endet?

Danke im Voraus

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon berlinmitteboy » Mi 15. Aug 2018, 08:35

Hi roemi,

ein Kollege von uns ging es ähnlich wie dir. Er war ganze 4 Monate bei uns auf der Ehu und ist dann auf seinem Wunschabschnitt gekommen.
Wenn du von der Ehu weg möchtest,Ist es leichter als der umgekehrte Weg.
Wenn dir die Arbeit auf dem Abschnitt gefallen hat,würde ich dir dringend von einem Wechsel zur Bupol abraten

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon roemi » Mi 15. Aug 2018, 08:44

Hey, danke für die schnelle Antwort :)

Welches Procedere gibt es dass ich so schnell wie möglich dort wegkomme?

Weiß auch nicbt ob es ratsam ist direkt mit offenen Karten zu spielen und zu sagen, dass dies nicht einmal ansatzweise in meinem Interesse lag. Ehrlichkeit wehrt ja bekanntlich am längsten... aber in der Behörde läuft eh alles anders...

Ich mag meinen neuen Kollegen auch nicht unverschämt gegenübertreten, weil dort alle sehr nett sind. Es geht mir wirklich nur um den ganzen Ablauf einer Ehu und die polizeiliche Arbeit. Ich versuche derzeit alles, um noch irgendwas zu drehen :/

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 15. Aug 2018, 08:50

Dann wäre BPol nicht die beste Wahl. Sprich doch mal mit der personalführenden Stelle, dem PR und der GBA.
:lah:

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon berlinmitteboy » Mi 15. Aug 2018, 10:29

Dieser Kollege ist ganz offen damit umgegangen und es wurden ihm keine Steine in den Weg gelegt.
Btw:Man muss nicht immer im Guten gehen

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon roemi » Mi 15. Aug 2018, 11:49

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 08:50
Dann wäre BPol nicht die beste Wahl. Sprich doch mal mit der personalführenden Stelle, dem PR und der GBA.
Ich bin echt am Verzweifeln. Ich habe bei der Personalstelle mehrfach gefragt, dann beim Personalrat, Frauenvertretung, selbst jemand vom hD scheint keinen Einfluss darauf zu haben. Da freut man sich auf das Ausbildungsende und kann endlich das machen was einem sogar Spaß macht. Pustekuchen ;-( ;-( ;-(

Wenn ich schon höre was einen die ersten 2 Wochen erwartet ;-( :polizei10:

Dennoch, wie wäre das mit einem Wechsel?

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon berlinmitteboy » Mi 15. Aug 2018, 11:58

roemi hat geschrieben:
Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 08:50
Dann wäre BPol nicht die beste Wahl. Sprich doch mal mit der personalführenden Stelle, dem PR und der GBA.
Ich bin echt am Verzweifeln. Ich habe bei der Personalstelle mehrfach gefragt, dann beim Personalrat, Frauenvertretung, selbst jemand vom hD scheint keinen Einfluss darauf zu haben. Da freut man sich auf das Ausbildungsende und kann endlich das machen was einem sogar Spaß macht. Pustekuchen ;-( ;-( ;-(

Wenn ich schon höre was einen die ersten 2 Wochen erwartet ;-( :polizei10:

Dennoch, wie wäre das mit einem Wechsel?
Ich denke ein Wechsel zum Abschnitt ist aussichtsreicher als ein Wechsel zur Bpol.Es sei denn,Du möchtest nach ffm

Und nur weil man Anfangs nicht auf der entsprechenden Dienststelle landet, wechselt man doch nicht den komplettem Job Bild

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon Feuerfurz » Mi 15. Aug 2018, 12:33

Die ersten zwei Wochen dort gehen auch schnell vorrüber und die machen auch echt wirklich viel Spaß. Mir gefällt es vom Arbeiten her und manch anderen Gepflogenheiten auf der EHu auch nicht wirklich gut. Aber die Monate vergehen trotzdem ziemlich schnell. Zumindest der Schichtplan ist im Vgl. zum Abschnitt echt gut.

Aber das du maßlos enttäuscht bist, kann ich nicht verstehen. mD kommt nunmal vorrangig auf die Einsatzeinheiten.

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon zulu » Mi 15. Aug 2018, 15:23

Meine Güte. So geht es Land auf, Land ab hunderten frisch ausgebildeten Beamten. Dann bleibt man eben ein Wenig in der EHu und geht dann auf ein Abschnitt. "Enttäuscht von der Behörde" - Weil sie nicht nach deiner Nase tanzen? Ich gehe kaputt echt. Am Besten noch ein Wunsch Abschnitt, Wunsch Schicht und Wunsch Streifenpartner und wehe dem, der dagegen was hat. :banned:

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon SchoenerThunfisch » Mi 15. Aug 2018, 21:35

Ein Wechsel so wie du ihn beschreibst ist zwar möglich, allerdings wirst du ein Jahr gesperrt.
Außerdem gibts ja auch erstmal keine Garantie, dass die BuPo dich danach übernimmt.

Ich muss mich den Vorrednern allerdings auch anschließen. Gleich kündigen, nur weil man zur EHu muss? Du wirst noch früh genug wechseln können. Das Land hat viel Zeit und Geld in deine Ausbildung investiert. Einfach so zu gehen finde ich nicht gut.

Was findest du denn an der EHu so schlimm, was es auf dem Abschnitt nicht gibt?

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon vladdi » Mi 15. Aug 2018, 22:28

- EHu ist ein toller Anfang um ‚laufen‘ zu lernen.
- mit 30 hast du noch 30 Jahre vor dir. Da blieben noch 28 im Abschnitt


- auch die BuPo arbeitet polizeilich
- wenn du unbedingt in Berlin leben und arbeiten möchtest, würde ich eher in die BePo und dann in den Abschnitt gehen

- die Urkunde nicht annehmen bedeutet ein Jahr warten, bist die BuPo dich einstellt.
- ein Jahr ohne Geld, mit geringer Chance danach nach Berlin zu kommen.
- oder die Chance nach einem Jahr EHu in den Abschnitt zu wechseln.

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 15. Aug 2018, 22:31

Oder Tauschpartner suchen, der freudestrahlend von BPol weg will. Suchfunktion und extrapol helfen weiter.

(Und dann bei der BPol in der BePo landen)
:lah:

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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon vladdi » Mi 15. Aug 2018, 23:30

Zur Berliner LaPo zu wechseln ist nicht so hipp, bei meiner schrecklichen Behörde.
Andersrum gibt es mehr Interessenten.


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Re: Behördenwechsel LaPo -> BuPol

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 15. Aug 2018, 23:33

Tauschbörse geöffnet.
Gesehen, Vladdi hat gelogen.
Tauschbörse geschlossen.
:lah:



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