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Re: Augenärztliches Gutachten

Verfasst: Do 30. Jun 2011, 05:48
von VeSta
RuhrpottForever hat geschrieben: Mag sein, dass er die "Mindestkriterien" für eine Bewerbung erfüllt. Der Polizeiarzt kontrolliert aber nicht nur ganz simpel die Sehschärfe. Da geht es wohl um ein paar Kriterien mehr, die erfüllt sein müssen, wie z.B. Tiefensehen oder Farbsehen...
Und darum ging es mir. Ich kenne ein paar Leute, die sich bei der Polizei beworben hatten, Geld in ein augenärztliches Gutachten investiert haben, dieses mit der Bewerbung dorthin geschickt haben und dann eine Absage bekamen. Ich wollte Strichel nur einen kleinen Tipp geben sich damit auseinanderzusetzen und beispielsweise den Augenarzt in die Pflicht zu nehmen schon mal grob auf ein Tauglichkeit für die Polizei zu schauen. So kann man sich wie bereits gesagt eine unnötige Investition sparen...
Diese Kriterien werden bei jedem anderen auch kontrolliert genauso wie zig andere Dinge. Nur in der Regel weiß man ja insbesondere über evtl. Schwächen beim Farbsehen usw. Und man braucht nunmal dieses Gutachten um es überhaupt versuchen zu können.

Und diese ganzen Leute haben eine Absage bekommen aufgrund des augenärztlichen Gutachtens? Oder gab es vielleicht andere Sachen, die nicht gepasst haben??
VeSta hat geschrieben: Was macht denn daran keinen Sinn?
Ich habe hier einfach mal ein Beispiel aus einem medizinischen Forum genommen um aufzuzeigen, dass es um mehr geht als den Sachverhalt mal eben so ganz simpel auf zwei Zahlen zu reduzieren. Man kann aufgrund dessen jemandem leichtfertig raten einfach mal eine Bewerbung rauszuhauen und derjenige hat dann praktisch Geld verbrannt. Man kann aber auch ruhig mal einen Blick über den Tellerrand riskieren und einen Sachverhalt vorausschauend angehen. Und wenn es dann mit einer Einstellung bei der Polizei nicht klappt, ist das auch nicht so tragisch. Das Leben geht weiter...
Sooo teuer ist eine Bewerbung nun auch nicht, dass man durch eine misslungene Bewerbung automatisch kurz vor dem Ruin steht. Wenn man einen Job unbedingt möchte, muss man es auch versuchen... das ist überall anders auch so!

Und dieses Zahlenbeispiel auf einem "medizinischen Forum" hat man den Anforderungen nunmal nix zu tun, folglich für dieses Fall total irrelevant. Es sagt ja lediglich aus, um wieviel % sich die Sehstärke pro Dioptrion bzw 0,5 Dioptrion in etwa verschlechtert. Das hilft nur hier niemanden weiter, da ja die Werte vom Augenarzt vorliegen.. kannman sich die Rechnereim sparen... daher vielleicht auch die Aussage dahinter verstehen, bevor man Sachen von sonstwo zusammenkopiert ;)

Re: Augenärztliches Gutachten

Verfasst: Do 30. Jun 2011, 08:11
von RuhrpottForever
Vielen Dank für die äußerst informative Belehrung. Hut ab vor soviel Intelligenz und Sachverstand !!!
Da kann ich absolut nicht mithalten. Ich habe auch definitiv besseres zu tun als mich mit streitsüchtigen, professionellen Erbsenzählern auseinanderzusetzen. Schönes Leben noch...

Re: Augenärztliches Gutachten

Verfasst: Do 30. Jun 2011, 18:51
von MICHI

Re: Augenärztliches Gutachten

Verfasst: Do 30. Jun 2011, 19:25
von sam100
Moin Moin!
Weiß jemand von euch ab wieviel % Sehschärfe man im Polizeidienst eine Brille tragen muss?
Schon bei einer Sehleistung von 99% ?
Und ist eine Brille vorgeschrieben oder darf man Kontaktlinsen tragen?
Gruß

Re: Augenärztliches Gutachten

Verfasst: Do 30. Jun 2011, 21:34
von Strichel
ich war bis vor kurzem in schleswig-holstein tätig ...wir hatten einige mit kontaktlinsen dabei, war da auf jeden fall kein problem.

aber meine frage danach, ob leute, die die mindestkriterien zwar erfüllen, aber nur knapp über den geforderten werten liegen, evtl "deswegen" schon im vorwege aussortiert werden könnten, ist immer noch nicht geklärt.