Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

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Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Der_Don » Do 4. Okt 2012, 14:31

Hallo zusammen,

kommenden Sommer bin ich mit der Ausbildung fertig, sofern weiterhin alles gut verläuft.

Während des Studiums habe ich noch keine Dienstunfähigkeits-/Polizeivollzugsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Ich glaube meine Debeka Berater hatte mir da ein Angebot unterbreitet, was bei ~450-500 € pro Jahr in der Ausbildung lag. Deswegen hielt ich vor Ausbildungsbeginn noch Abstand davon.

Nun meine Frage an euch, insbesondere die ausgelernten Kollegen:

- Würdet ihr diese Versicherung abschließen?
- Wenn ja, was zahlt ihr monatlich für diese? (falls Zahlen hier nicht gern gesehen sind, bitte per PN)


Um den üblichen Ratschlägen "das musst du selbst für dich entscheiden" vorzukommen, ja, das tue ich. Ich möchte bloß ein Paar Meinungen einholen.
Vielleicht habt ihr ja Pro oder Contra Argumente.


PS: S-Laufbahn, zeitnahe Verwendung im Frankfurter Wechselschichtdienst angestrebt :)

Danke für Antworten

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon copgun » Fr 5. Okt 2012, 17:11

die frage sollte doch eher sein, ob es dir persönlich denn die 400-500 euronen wert sind.

erfahrungswerte und/oder preise kann ich dir da leider nicht nennen, aber wenn du ein stück weit auf der sicheren seite sein möchtest, wird solch eine versicherung bestimmt nicht schaden.
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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Mainzelmann2001 » Fr 5. Okt 2012, 17:30

Also ich habe und hatte keine Dienst-Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ein gewisses Risiko besteht bis zum Beamten auf Lebenszeit. Danach werden dir durch deinen Dienstherrn in der Regeln vielfältige Möglichkeiten eingeräumt dennoch weiterhin Dienst zu verrichten. Teilzeit, Verwaltung etc.

Wirst du Dienstunfähig durch einen Dienstunfall, bist du versorgt.

Wirst du Dienstunfähig durch einen privaten Unfall, solltest du dich per Unfall- Invaliditätsversicherung absichern.

Das ist das was ich habe.

Die Dienst- Berufsunfähigkeitsversicherung ist sehr teuer und eigentlich für einen BAL der weiterbeschäftigt werden will, uninteressant. Wenige Ausnahmen mag es geben.
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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Challenger » Fr 5. Okt 2012, 20:39

Ich hab eine BU, bei der ich das Geld bei Pensionseintritt ausgezahlt bekomme, wenn sie nicht in Anspruch genommen wurde. Würde ich an Deiner Stelle auch so abschließen.
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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Mainzelmann2001 » Fr 5. Okt 2012, 21:14

Challenger hat geschrieben:Ich hab eine BU, bei der ich das Geld bei Pensionseintritt ausgezahlt bekomme, wenn sie nicht in Anspruch genommen wurde. Würde ich an Deiner Stelle auch so abschließen.
Hört sich gut an, muss man aber sicherlich vergleichen und durchrechnen ggü anderen Alternativen.
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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Der_Don » Sa 6. Okt 2012, 20:47

Danke für die bisherigen Antworten.
Challenger hat geschrieben:Ich hab eine BU, bei der ich das Geld bei Pensionseintritt ausgezahlt bekomme, wenn sie nicht in Anspruch genommen wurde. Würde ich an Deiner Stelle auch so abschließen.
Das klingt besonders interessant.
Diese BU ist aber darauf bezogen, wenn man gar nicht mehr im Beruf arbeiten kann, nehme ich mal an.
Also keine Polizeivollzugsunfähigkeitsversicherung, die schon in Kraft treten würde, wenn ich nicht mehr (wie der Name schon sagt) im Vollzugsdienst arbeiten könnte, wohl aber noch eine "Bürostelle" besetzen könnte, oder?

Das wäre für meinen Geschmack eine ideale Lösung, eine Pol.Vollzugsunfähigkeitsversicherung mit Auszahlung bei nicht-Inanspruchnahme bei Pensionseintritt.


Wie ist es denn bei dir, Challenger, bekämest du dann alles auf einen Schlag wieder 1:1 ausgezahlt oder monatlich stückchenweise?



Bin wie gesagt gerade noch meine Gedanken am sortieren, wenn ich eine grobe Vorstellung habe, werde ich mich mal mit Versicherungsvertretern in Verbindung setzen...

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Challenger » Sa 6. Okt 2012, 21:15

Der_Don hat geschrieben:Diese BU ist aber darauf bezogen, wenn man gar nicht mehr im Beruf arbeiten kann, nehme ich mal an.
Also keine Polizeivollzugsunfähigkeitsversicherung, die schon in Kraft treten würde, wenn ich nicht mehr (wie der Name schon sagt) im Vollzugsdienst arbeiten könnte, wohl aber noch eine "Bürostelle" besetzen könnte, oder?
Ich konnte sie speziell in Bezug auf meine Berufsgruppe abschließen! Wenn mir nach einem Schadenseintritt innerhalb der Polizei also noch eine mögliche Sparte offenstünde, müßte ich die BU ohnehin nicht in Anspruch nehmen, da ich ja sowieso weitermachen würde. Bei Ausscheiden aus dem Polizeidienst würde sie dann fällig werden.
Der_Don hat geschrieben:Wie ist es denn bei dir, Challenger, bekämest du dann alles auf einen Schlag wieder 1:1 ausgezahlt oder monatlich stückchenweise?
Ich hätte hier die Wahl.

Unterm Strich lohnt sich, wie Mainzelmann auch schon beigetragen hat, auf jeden Fall ein Vergleich der verschiedenen Anbieter und ein Abgleich, ob ein Angebot letztlich auch für einen persönlich 'passt'. Die beste Versicherung nützt einem nichts, wenn man sie nicht in seinen 'privaten Haushalt' integrieren kann.
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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Der_Don » Sa 6. Okt 2012, 22:02

Danke für die Beantwortung meiner Fragen.
Ich wiederhole mich, aber diese Art der Versicherung finde ich äußerst interessant. Werde mich dahingend noch gezielter informieren.

Falls jemand noch andere "Versicherungsmodelle" kennt oder Verträge für solche abgeschlossen hat, gerne her mit den Informationen :)

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon tonder » Do 11. Okt 2012, 14:01

Challenger hat geschrieben:Ich hab eine BU, bei der ich das Geld bei Pensionseintritt ausgezahlt bekomme, wenn sie nicht in Anspruch genommen wurde. Würde ich an Deiner Stelle auch so abschließen.
Versicherungstechnisch wird das übrigens (vereinfacht) folgendermaßen gelöst:
Risiko-Beitrag + extra Sparbeitrag + Überschüsse = Zahlbeitrag (das, was mtl. abgebucht wird)

Ist Geschmackssache, allerdings entscheiden sich viele eher für eine Sofortverrechnung, sprich man zahlt nur den reinen Risiko-Beitrag und bekommt später dann nichts raus. Ähnlich wie bei Kfz-Versicherungen (passiert nichts, ist das Geld weg, passiert was, zahlt die Gesellschaft).
Risiko-Beitrag - Überschüsse = Zahlbeitrag (das, was mtl. abgebucht wird)
Zuletzt geändert von tonder am Do 11. Okt 2012, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon tonder » Do 11. Okt 2012, 14:21

Der_Don hat geschrieben:- Würdet ihr diese Versicherung abschließen?
- Wenn ja, was zahlt ihr monatlich für diese? (falls Zahlen hier nicht gern gesehen sind, bitte per PN)
Um Dich erst einmal über die Sachlage zu informieren, empfehle ich Dir folgenden Artikel:
http://www.bundesverband-finanzplaner.d ... uer-beamte

Hieraus geht schon mal klar hervor, dass gerade Beamte auf Widerruf und auf Probe einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, denn...
Wer noch keine 5 Jahre Dienstzeit erfüllt hat, wird bei Dienstunfähigkeit für gewöhnlich aus dem Beamtenverhältnis entlassen (also nicht in den Ruhestand versetzt) und hat damit KEINEN Anspruch auf ein Ruhegehalt. Einzige Ausnahme ist ein Dienstunfall.

Desweiteren geht aus dem Artikel sehr gut hervor, dass wenn man sich absichern möchte, eine "normale" Berufsunfähigkeitsversicherung nicht ausreicht. Es sollte unbedingt eine "vollständige (echte) Dienstunfähigkeitsklausel" enthalten sein!

Diese spezielle Dienstunfähigkeitsabsicherung bieten am deutschen Markt gar nicht so viele Gesellschaften an und hier gilt es dann unbedingt die AVB (Versicherungsbedingungen) zu vergleichen, die festlegen, wann man denn wie Leistung zu erwarten hat. Ist man selber nicht so gut darin, sollte man sich beraten und alles genau erläutern & belegen lassen.

Noch ein Tipp: Eine möglichst frühe Absicherung macht Sinn.
Das Eintrittsalter und der eigene Gesundheitszustand entscheiden über den Beitrag. Je älter man ist, umso teurer wird die Absicherung. Sollte in den nächsten Jahren noch irgendeine Krankheit dazukommen (z.B. Allergien, Rückenbeschwerden, u.s.w.) so kann es sein, dass man gar keine Absicherung mehr bekommt oder halt nur mit Ausschlüssen und/oder Zuschlägen.

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon P30 » Di 22. Jan 2013, 11:52

Der_Don hat geschrieben:- Würdet ihr diese Versicherung abschließen?
Tonder hat das wichtigste eigentlich schon zusammengefasst. :zustimm:
Ich persönlich halte es für eine sinnvolle Ergänzung zum Ruhegehalt (BaL) bzw. ein Muss für BaW/BaP.

Am Anfang sollte die DU-Rente recht hoch sein, da es ja kein Ruhegehalt gibt, und ab dem Zeitpunkt BaL kann man die DU-Rente dann auf max. 80% der Differenz zwischen Verdienst und Ruhegehalt angepasst werden. Dafür gibt es spezielle Berechnungstools.

Zum Preis:
Bei 800 Euro DU-Rente, bis zum 60. Lebensjahr, kann ein 25-jähriger mit 40-50 Euro monatlich rechnen. Hier sollte man sich aber immer individuelle Angebote berechnen lassen.

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Buford T. Justice » Di 22. Jan 2013, 13:30

P30 hat geschrieben:Zum Preis:
Bei 800 Euro DU-Rente, bis zum 60. Lebensjahr, kann ein 25-jähriger mit 40-50 Euro monatlich rechnen. Hier sollte man sich aber immer individuelle Angebote berechnen lassen.[/color]
Ich habe mir auf Challengers Beitrag hin mal ein entsprechendes Modell durchrechnen lassen.

Bei 1000 € DU-Rente, jedoch ohne Auszahlung am Ende der Versicherungslaufzeit, hätte ich einen monatl. Beitrag von ca. 80 Euro.

Bei dem Modell mit integrierter Lebensversicherung, d.h. Auszahlung eines garantierten Betrags von ca. 40000 € am Ende der Laufzeit, wären es gut 100 € mehr im Monat. (Geworben wird natürlich mit einem wesentlich höheren Auszahlungsbetrag, der aber nun einmal nicht garantiert ist.)

Ich denke, Challenger hat das seinerzeit zu wesentlich besseren Konditionen abgeschlossen.

Aktuell würde ich nicht zu einer Kapitallebensversicherung - und nichts anderes ist das - raten. Da gibt es sinnvollere Modelle der Altersvorsorge.
:applaus:

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon P30 » Di 22. Jan 2013, 19:52

Buford T. Justice hat geschrieben:Bei dem Modell mit integrierter Lebensversicherung, d.h. Auszahlung eines garantierten Betrags von ca. 40000 € am Ende der Laufzeit, wären es gut 100 € mehr im Monat. (Geworben wird natürlich mit einem wesentlich höheren Auszahlungsbetrag, der aber nun einmal nicht garantiert ist.) [...] Aktuell würde ich nicht zu einer Kapitallebensversicherung - und nichts anderes ist das - raten. Da gibt es sinnvollere Modelle der Altersvorsorge.
Dem schließe ich mich gerne an. Eine Risikoabsicherung sollte nur das Risiko abischerung und nicht auch noch für die Altersvorsorge herhalten. Allerdings verkauft sich das Ganze mit dem Argument "Wenn nichts passiert, bekommt man seine Beiträg wieder und ggf. noch mehr." wahrscheinlich besser. :/

Neben der Variante Lebensversicherung+Dienstunfähigkeitszusatzversicherung gibt es übrigens auch noch die Möglichkeit der verzinslichen Ansammlung, sprich hier werden die Überschüsse nicht zur Beitragsreduzierung genutzt, sondern werden angelegt und am Ende ausbezahlt.

Auch das hat, wie ich finde, tonder ganz gut erklärt...
tonder hat geschrieben:Versicherungstechnisch wird das übrigens (vereinfacht) folgendermaßen gelöst:
Risiko-Beitrag + extra Sparbeitrag + Überschüsse = Zahlbeitrag (das, was mtl. abgebucht wird)

Ist Geschmackssache, allerdings entscheiden sich viele eher für eine Sofortverrechnung, sprich man zahlt nur den reinen Risiko-Beitrag und bekommt später dann nichts raus. Ähnlich wie bei Kfz-Versicherungen (passiert nichts, ist das Geld weg, passiert was, zahlt die Gesellschaft).
Risiko-Beitrag - Überschüsse = Zahlbeitrag (das, was mtl. abgebucht wird)

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Hombre » Do 24. Jan 2013, 06:52

Meine persönliche Meinung:

Dienstunfähigkeit i.V.m. Kapitallebensverischerung ist Geldverschwendung.
Lieber als "reine" Risikoversicherung mit Laufzeit bis zum 55 oder 56
Lebensjahr abschließen (längere Laufzeit wird wesentlich teurer und ist m.E.
nicht erforderlich weil in diesem Alter genug Ansprüche dienstlicherseits erworben
worde und der Bedarf / Versorgungslücke nicht mehr so groß ist.)
In der Regel sollten 800,- EUR Dienstunfähigkeitsrente ausreichen (muss man
halt für seine Besoldung individuell ausrechnen lassen) und dafür zahlt man
monatlich nicht mehr als 20,- bis 30,- EUR (je nach Eintrittsalter).
Auch nicht empfehlenswert einen "Jedermann" Versicherer zu erwählen da dort
Berufsunfähigkeit nicht gleich Dienstunfähigkeit meint. DEBEKA, DBV, BBK sind
z.B. für solche Sachen "spezialisiert" und bieten diese Berufsunfähigkeitsklausel
für Polizeibeamte an.
Grüße
In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. (Carl von Ossietzky)

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Re: Dienstunfähigkeitsversicherung nach der Ausbildung

Beitragvon Sheva007 » Fr 30. Aug 2013, 12:05

Challenger hat geschrieben:
Der_Don hat geschrieben:Diese BU ist aber darauf bezogen, wenn man gar nicht mehr im Beruf arbeiten kann, nehme ich mal an.
Also keine Polizeivollzugsunfähigkeitsversicherung, die schon in Kraft treten würde, wenn ich nicht mehr (wie der Name schon sagt) im Vollzugsdienst arbeiten könnte, wohl aber noch eine "Bürostelle" besetzen könnte, oder?
Ich konnte sie speziell in Bezug auf meine Berufsgruppe abschließen! Wenn mir nach einem Schadenseintritt innerhalb der Polizei also noch eine mögliche Sparte offenstünde, müßte ich die BU ohnehin nicht in Anspruch nehmen, da ich ja sowieso weitermachen würde. Bei Ausscheiden aus dem Polizeidienst würde sie dann fällig werden.
Sowas gibt es ?
Hatte heute meinen Versicherungsmensch danach gefragt und dieser meinte, dass es sowas nicht geben würde.
Es gibt bei so einer Versicherung wohl zwei Beiträge.
Einmal den normalen und den maximalen.
Der normale sichert dich bei DU ab. Nimmst du es nicht in Anspruch, ist das Geld futsch.
Der maximale sichert dich bei DU ab. Nimmst du es nicht in Anspruch, bekommst du die Differenz aus dem maximalen und dem normalen verzinst ausbezahlt.
Das ist das was ich verstanden habe.
VG :hallo:


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