PDU

Auswahlverfahren und Ausbildung

Moderator: copgun

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PotionMaster
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Re: PDU

Beitragvon PotionMaster » Mo 4. Nov 2013, 06:56

Supa-Falli-1 hat geschrieben:Oder in einer Kanzlei...
Als was?

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Re: PDU

Beitragvon Supa-Falli-1 » Mo 4. Nov 2013, 09:01

Zum Vorbereiten von schriftsaetzen z.B.

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Re: PDU

Beitragvon PotionMaster » Mo 4. Nov 2013, 10:54

Das macht dort jemand, der kein Studium hat und deshalb weniger kostet. Ich will ja hier keine Hoffnung nehmen, aber das bei der Polizei erhaltene Studium ist schon recht fachbezogen und die freie Wirtschaft ja auch nicht von gestern. Möglich, dass man in der Verwaltung einer Behörde damit vielleicht was machen kann, das weiß ich nicht. Aber draußen würde ich mir damit nicht allzu viele Chancen ausrechnen.

Es gibt keinen Mangel an Volljuristen, Juristen mit nur dem ersten Staatsexamen oder Rechtsanwaltsfachangestellten. Dass die freie Wirtschaft nicht auf den Abschluss sieht, kann ich auch nicht bestätigen. Das Studium bei der Polizei ist nicht mit einem "zivilen" zu vergleichen und stark auf die spätere Verwendung bezogen!

Hoffnung machen ist ja schön und gut. Aber man sollte seine Chancen schon realistisch betrachten. Das klingt nach einer üblen Sache für den TE, sehr ärgerlich. Aber mit allgemeiner Hochschulreife ist der Weg frei für einige Optionen. Ob es klüger ist, zu versuchen, den Abschluss bei der Polizei noch machen zu können oder nicht, dass möchte ich nicht sagen. Kommt darauf an, was der TE danach machen will. Aber damit in der freien Wirtschaft ohne Probleme auszukommen, das bewerte ich nicht so optimistisch. Und in einer Kanzlei schon garnicht.

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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » Di 19. Nov 2013, 20:27

Hatte heute einen Termin beim Fachorthopäden.
War ein sehr netter Mensch :ja:

Dieser hat sich den Befund vom MRT durchgelesen und daraufhin gesagt, dass ist doch überhaupt nicht schlimmes. Und daraus wird so etwas mit Ihnen veranstaltet ?

Daraufhin hat er den Polizeiarzt angerufen um sich bei Ihm nochmals über meinen jetzigen Stand zu vergewissern. Der Orthopäde äußerte außerdem gegenüber dem Polizeiarzt, dass wenn erforderlich, auch eine OP kein Problem wäre.

Zwecks Gutachten vom Orthopäden, was er mir ausschreiben wollte, sagte der Polizeiarzt, dies sei nicht erforderlich, da er sich an die PDV 300 halten müsse und da auch ein Gutachten nichts mehr bringt.

Interessant, sowohl der Orthopäde und ich haben verdutzt geschaut.
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Re: PDU

Beitragvon CMW » Mi 20. Nov 2013, 19:24

Die PDV 300 gibt u.a. vor, welche Krankheiten, Verletzungen etc. zur PDU führen. Da könnt ihr euch gegenseitig verdutzt anstarren solange ihr wollt. Der Polizeiarzt ist grds. daran gebunden.

Sollte dem so sein, suche dir einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht und gehe dagegen vor. Mehr bleibt dir erstmal nicht.

Der Sinn der PDV 300 ist ein Stückweit Leute mit Krankheiten zu filtern, die später oder sogar erst viel später zu einer Belastung für die Staatskasse, die Kollegen im Allgemeinen und den Kollegen im Speziellen werden können. Das hat nichts mit dir persönlich zu tun.
Tut mir leid, dir das so deutlich sagen zu müssen.
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Re: PDU

Beitragvon MICHI » Mi 20. Nov 2013, 19:32

So looks it out :ja:
Gruß
MICHI


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Re: PDU

Beitragvon Pusteblümchen » Do 21. Nov 2013, 08:10

Man muss einfach bedenken und beachten, daß diese beiden Ärzte einen völlig unterschiedlichen Blickwinkel haben.

Der Orthopäde vergleicht deinen Befund mit den Richtlinien der WHO und ordnet es zwischen ganz ganz vielen viel viel schlimmeren Dingen/Diagnosen bementsprechend weit unten ein. Humanmedizinisch können es Bagatellen sein. Nichts Gravierendes im Vergleich zu irreversiblen Schäden und/oder katastrophalen Prognosen. Der Orthopäde draußen sagt: grenzt an tadellos gesund

Der Arzt beim PÄD vergleicht nach oben. Er will einen absolut gesunden, nicht vorgeschädigten Organismus. Die Bagatelle wird hinsichtlich der ergonomischen Zukunftsbelastung zum Problem. Man kann diese beiden Ausgangspositionen absolut nicht vergleichen.

Ich finde das nachvollziehbar. Blöd für den Einzelnen, frustrierend, das ist mir klar. Aber die Prioritäten liegen einfach so unterschiedlich, daß man - trotz gleicher Diagnose - andere Konsequenzen zieht.

Gruß P.

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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » So 22. Dez 2013, 19:28

Damit es hier mal wieder was neues gibt.


Laut dem ersten MRT Befund ist ja mein rechtes Knie ein "Totalschaden" wonach ich laut Polizeiarzt PDU sei.
Am Freitag hatte ich auf Veranlassung meines Orthopäden erneut eine MRT Untersuchung, wobei der Radiologe mir im Anschluss anhand der MRT Bilder gesagt hat, dass sieht alles nicht so schlimm aus, lediglich ein kleiner Meniskusriss ist vorhanden, sonst aber nichts.

Interessant sowas mitzubekommen.
Am 09.Januar habe ich eine Untersuchung in der I. Abteilung.
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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » Di 22. Apr 2014, 12:12

Demnächst steht die PDU Untersuchung an.

Kann mir jemand sagen ob diese vergleichbar ist mit der Untersuchung beim EAV oder wird da nur das "betroffene" Knie genauer untersucht ?
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Re: PDU

Beitragvon Aenibanaeni » Mi 14. Jan 2015, 17:45

Hallo zusammen,
ich bin seit Monaten für den Test am lernen, war 2mal in Gießen wegen Infoveranstaltungen etc.
Muss dazu sagen komme aus NRW.
Heute kam Post: PDU :polizei13: :polizei13: :polizei13: :polizei13: :polizei13:
Ich bin geschockt... Grund mein super ... Arzt hat was von Migräne in den hausärztl. Befund geschrieben -.- ich fall vom Glauben ab. Hatte vllt mal in der Vergangheit keine Lust auf Schule und hab mich wegen Kopfschmerzen krank schreiben lassen, aber Migräne ist jawohl eine schwerwiegende Krankheit... Echt klasse!
Was kann ich dagegen machen? Vermutlich nichts... :(
Würde mich für Februar 2016 dann direkt nochmal bewerben und den Arzt wechseln, aber reicht denen ein Befund von nem halben Jahr? Zu dem jetztigen gehe ich nie wieder! :stupid:
Grüße aus dem Norden :P
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Re: PDU

Beitragvon very » Mi 14. Jan 2015, 18:07

Aenibanaeni hat geschrieben:Hatte vllt mal in der Vergangheit keine Lust auf Schule und hab mich wegen Kopfschmerzen krank schreiben lassen, aber Migräne ist jawohl eine schwerwiegende Krankheit... Echt klasse!
Ja, manchmal ereilen einen eben Dinge, die man in der vergangenheit gemacht hat. Das haben auch schon einige gemerkt, die keinen Bock auf Bund hatten und deshalb vor der Musterung "mal eine" gekifft haben...

Aenibanaeni hat geschrieben: aber reicht denen ein Befund von nem halben Jahr?
Nein. Fünf Jahre. Kannst also bei Deinem Arzt bleiben. Und mach den nicht verantwortlich für Mist, den Du verbockt hast.
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
Für weitere Fragen diesbezüglich bitte auch die Suchfunktion nutzen."

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Re: PDU

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 14. Jan 2015, 19:55

Echt mal. Blöder Arzt. Schreibt der gar nicht :"Patient lügt mich an, um schwänzen zu können!". Was für die Bewerbung natürlich auch nicht viel besser gewesen wäre....
:lah:

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Re: PDU

Beitragvon Challenger » Mi 14. Jan 2015, 20:08

very hat geschrieben:
Aenibanaeni hat geschrieben:Hatte vllt mal in der Vergangheit keine Lust auf Schule und hab mich wegen Kopfschmerzen krank schreiben lassen, aber Migräne ist jawohl eine schwerwiegende Krankheit... Echt klasse!
Ja, manchmal ereilen einen eben Dinge, die man in der vergangenheit gemacht hat. Das haben auch schon einige gemerkt, die keinen Bock auf Bund hatten und deshalb vor der Musterung "mal eine" gekifft haben...
Da haben es Mädchen mit "Bauchschmerzen" bei ihrer Bewerbung eindeutig einfacher. :polizei10:

:mrgreen:
Challenger


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Re: PDU

Beitragvon Harkov » Mi 14. Jan 2015, 20:11

Eine ziemlich harte Lektion für das Schwänzen der Schule, findet ihr nicht ?

:polizei4:
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Re: PDU

Beitragvon Challenger » Mi 14. Jan 2015, 20:16

Harkov hat geschrieben:Eine ziemlich harte Lektion für das Schwänzen der Schule, findet ihr nicht ?

:polizei4:
Naja, vor allem mal ehrlich: wer hatte nicht schon einmal Kopfschmerzen? Wenn jeder Arzt das gleich als Mogräne deuten würde, dann halleluja...

Wobei es natürlich auch drauf ankommt, wie theatralisch oder oft ein Schwänzer deswegen bei seinem Doc gewesen ist!? :nixweiss:
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