PDU

Auswahlverfahren und Ausbildung

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kakaem
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Re: PDU

Beitragvon kakaem » Mi 14. Jan 2015, 20:52

Also ich glaube kaum, dass der Arzt sich die Diagnose grade eben erst aus den Fingern gesaugt hat. Ich denke wenn er in der Vergangenheit diese durchaus schwerwiegende Krankheit diagnostiziert hat, dann wird er da zu dem Zeitpunkt auch mit dir drüber gesprochen haben.
Ob das zu dem Zeitpunkt vorgetäuscht wurde oder nicht, sei einmal dahin gestellt.

Du kannst natürlich Widerspruch einlegen und entsprechende Befunde einreichen, die besagen, dass du keine Migräne hast.
Die verbindlichste Auskunft erhältst Du indem du beim polizeiärztlichen Dienst in Wiesbaden anrufst und das Problem erklärst. Vielleicht erfährst du dort, was wie möglich sein könnte.

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Re: PDU

Beitragvon Jaguar2801 » Mi 14. Jan 2015, 21:39

Warum reichste denn nen Befund ein, wo Migräne steht???? Hätteste das nicht vorab mit deinem Arzt besprechen können?

Weitere vorgehen musste mitm PÄD abklären. Da bekommste ne verbindliche Antwort.
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Re: PDU

Beitragvon Aenibanaeni » Do 15. Jan 2015, 11:18

Danke für eure super Diskussion zum Thema schwänzen etc.
Kopfschmerzen können einige Gründe haben ; zu wenig getrunken, stress, wetterumschwung usw.
Eine Freundin hat Migräne, die nimmt jeden Tag Schmerzmittel und geht oft früher, da es für sie kaum auszuhalten ist. Also an solche Symptome meinerseits kann ich mich nicht erinnern ...
Aber ich bin ja selbstschuld... Danke für die wertvolle Informationen :tot:
Also meint ihr ich brauch mich nicht nochmal zu bewerben und Hessen wäre für mich gelaufen?
Ist das eig dann der 1. Fehlversuch wenn man eine Absage erhalten hat?
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Re: PDU

Beitragvon very » Do 15. Jan 2015, 11:21

Naja, irgendwas musst Du Deinem Arzt ja erzählt haben, dass er zu dieser Diagnose kam. Und mit Migräne in der hausärztlichen Bescheinigung dürftest Du in allen Bundesländern PDU sein.
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
Für weitere Fragen diesbezüglich bitte auch die Suchfunktion nutzen."

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Re: PDU

Beitragvon Aenibanaeni » Do 15. Jan 2015, 11:48

Nds und Nrw wurde ich eingeladen und da musste ich ja auch vom doc was abgeben. Hessen bleibt meine absoluter Wunsch :neutral:
:frown:
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Re: PDU

Beitragvon Challenger » Do 15. Jan 2015, 12:07

Aenibanaeni hat geschrieben:Hessen bleibt meine absoluter Wunsch :neutral:
:frown:
Ich würde es nochmal probieren. Lass dich halt nochmal untersuchen.

Allegemein dürften deine Chancen für Hessen jedenfalls besser stehen als sonstwo.
(Man sagt ja nicht umsonst hinter vorgehaltener Hand, daß Hessen im Ländervergleich nicht die höchsten Anforderungen stellt.) :lupe:
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Re: PDU

Beitragvon kakaem » Do 15. Jan 2015, 12:47

Ruf doch einfach mal in Wiesbaden beim PÄD an.
Ich verstehe nicht, was daran so schwer ist. Telefonieren und Fragen stellen sollte man als Polizeibeamter auch können. :polizei4:

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Re: PDU

Beitragvon Jan86 » Do 15. Jan 2015, 13:28

Warum man einen Befund abgibt auf dem Migräne diagnostiziert wurde, frage ich mich ebenfalls.
Andererseits: Hast du den Bericht überhaupt selbst gelesen? Migräne führt wohl immer zur PDU. Du wurdest aber für NRW und NDS eingeladen?

Ich verstehe nicht warum du das dann als gottgegeben hinnimmst. Es ist wie du sagst dein TRAUM oder? Wenn du aber keine Migräne hast dann ruf, wie dir schon mehrfach geraten, beim PÄD an und hol dir eine Auskunft, leg einen Widerspruch ein, sprich mit deinem Arzt etc.

Also wenn ich wegen etwas aussortiert worden wäre, was ich gar nicht habe, würde ich alle Hebel in Bewegung setzen und mich nicht ohne irgendwas unternommen zu haben erst ein Jahr später bewerben.
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Re: PDU

Beitragvon Inspektor_GER » Do 15. Jan 2015, 18:08

Allerdings solltest du für den Anruf beim PÄD eine gute Erklärung parat haben, warum der Arzt "Migräne" diagnostiziert hat , obwohl du das gar nicht hast. Und "ich hatte keine Lust auf Schule und wollte schwänzen", kommt wahrscheinlich nicht so gut an.

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Re: PDU

Beitragvon Aenibanaeni » Do 15. Jan 2015, 20:30

So Anruf erledigt, mir wurde ganz klar zum Widerspruch geraten. Komme grad vom Doc der nochmal deutlich darauf hin gewiesen hat, dass es sich um nichts chronisches handelt. Ich hoffe das bringt was :flehan:
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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » So 20. Mär 2016, 21:28

Es ist zwar schon länger her das ich zu diesem Beitrag geschrieben habe, aber es hat sich folgendes ergeben.

Ein Bekannter von mir ist bei der Bundespolizei und dieser hat mir daraufhin gesagt, schick doch mal deine Gutachten an einen Polizeiarzt der Bundespolizei.

Dies habe ich getan und nach Begutachtung meiner Gutachten hat dieser daraufhin entschieden, dass nichts gegen eine Einstellung bei der Bundespolizei spricht :)


Ich bin zwar mittlerweile in einem neuen Beruf, aber der Wunsch bei der Polizei zu arbeiten ist immer noch da und so leicht aufgeben möchte ich nicht, wenn sich so eine Gelegenheit bietet.

Nach Aussage eines Sachbearbeiters vom Sachgebiet Personal des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam, soll ich mir mehrere Bundespolizeidirektionen aussuchen und mich darauf bewerben, wobei dieser natürlich von Anfang an betonte, dass mit einem bundesweiten Einsatz zu rechnen ist.
Sehr große Chancen bestehen auf eine Übernahme bei der Bundespolizeidirektion Frankfurt als auch München, da dort der größte Bedarf ist laut Aussage des Sachbearbeiters.


Ich bin dann mal gespannt wie das Verfahren abläuft, inwieweit man Fortbildungen durchläuft, um bestmöglich für den Anfang bei der Bundespolizei vorbereitet zu sein.
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Re: PDU

Beitragvon coco_loco » So 20. Mär 2016, 22:11

Hi Dominik, schön, nach so langer Zeit nochmal hier von dir zu lesen.

Wie ist es denn mit dir weitergegangen? Du konntest das Studium beenden? In welchem Beruf bist du nun?

Die PDV300 ist in Teilen "reformiert" worden ("zugunsten" der Beweber/PVB).

Viel Erfolg!!!
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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » So 20. Mär 2016, 23:04

Hallo coco_loco :)

Schön hier wieder bekannte Gesichter zu treffen, nach so langer Zeit :)

Also das Studium habe ich im Juli 2014 beendet, nur leider wurde ich aufgrund meiner PDU nicht übernommen.
Zugeteilt wäre ich dem PP Südhessen, auf der Pst.Bensheim, nur leider wurde nichts draus.

Zu Beginn war es nicht einfach einen beruflichen Anschluss zu finden, es gab viele Bewerbungen aber auch viele Absagen, da es tatsäschlich nicht einfach ist, mit einem Bachelor im Polizeivollzugsdienst außerhalb der Polizei eine passende Stelle zu finden.

Zur Zeit arbeite ich als Leistungssachbearbeiter in einem Jobcenter, ich bin hier auf ein TOP Team getroffen, aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen hier auf Dauer zu arbeiten, da man schon ein sehr große Vorliebe zu diesem Aufgabengebiet haben muss.
Natürlich bin ich aber zufrieden, dass ich zur Zeit Arbeit habe und währenddessen natürlich auch weiter suche um die passende Stelle zu finden.

Weiterhin habe ich eine Zusage erhalten für eine Stelle im gehobenen Dienst als Sachbearbeiter in der Ausländerbehörde. Die Befähigung für den gehobenen Dienst habe ich durch mein Bachelor Abschluss, sodass nach einer einjährigen Bewährungszeit die Ernennung zum Beamten erfolgt.

Anfang des Monats war ich auch beim Vorstellungsgespräch in einem LfV, das Ergebnis ist aber noch offen.

Wie du siehst coco_loco hat sich jetzt unter anderem das Angebot mit der Bundespolizei ergeben und gerne möchte ich auch dem nachgehen.
Von klein auf war es für mich der Wunsch bei der Polizei zu arbeiten, deshalb bin ich auch zur HfPV, unglücklicherweise kam es zur Entlassung.

Aber wenn sich jetzt so eine Möglichkeit ergibt, besser geht ja nicht.
Interessiert mich nur, wie dies gehandhabt wird, wenn ein ausgebildeter Landespolizist bei der Bundespolizei anfangen soll.


Abschließend gebe ich zu, dass ich nichts gegen hätte, bei der Polizei Hessen einzusteigen,ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, aber wenn man einmal PDU ist, dann wohl immer PDU, was das betreffende Bundesland angeht.
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Re: PDU

Beitragvon coco_loco » So 20. Mär 2016, 23:11

Hi Dominik, es gibt bei aktiven Beamten jede Menge Wechsel zwischen Bundes- und Landespolizei. Man wird entsprechend der länder- oder bundesspezifischen Gesetze beschult und soll mit seinen Aufgaben wachsen. Da sehe ich also kein Problem.

Ob eine PDU nach den neuen Gegebenheiten der PDV300 noch vorliegt, könntest du ja erfragen. Versucht macht kluch!

Danke, dass du uns deine Geschichte mitgeteilt hast. Das wird sicher dem ein- oder anderen verzweifelten Bewerber oder PVB helfen. :)

Gruß, coco
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Re: PDU

Beitragvon DominikCHP » So 20. Mär 2016, 23:34

Das hört sich ja gut an coco_loco und es gibt die zusätzliche Hoffnung, dass man mit einem Neuanfang nichts ganz "verloren" ist :polizei1:

Ich werde auch an den PÄD der Polizei Hessen schreiben, um denen meinen Fall nochmals zu schildern. Mal sehen was sich hieraus ergibt.
Wenn du schreibst coco_loco, dass die PDV 300 in Teilen reformiert wurde, dann versuche ich es auf jeden Fall, wie du schon schreibst, Versucht macht kluch!

Gerne teile ich hier meine Geschichte mit, sofern es jemandem auch helfen kann, freut es mich umso mehr :)
Wenn ich wieder was neues weiß, werde ich hier natürlich schreiben.


Die besten Grüße coco_loco und eine gute, neue Woche euch allen,

Dominik
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