Problematik geändertes Höchstalter

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Axion
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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon Axion » Di 21. Jun 2016, 22:53

Aldous hat geschrieben:Es ist schon sehr relevant, da dein Dienstherr viel Geld in dein Studium investiert und daraus natürlich auch einen Nutzen ziehen will. Wenn die volle Verwendungsdauer sich dann auf 15 Jahre + 5 Jahre eingeschränkte Verwendung beschränkt, ist das natürlich schlechter als bei einem 20 Jährigen. Weiterhin ist das auch nicht im Sinne des Bewerbers, was seinen Pensionsanspruch angeht, wenn er sich erst mit derartig hohem Alter bewirbt.
Wie gesagt, wenn alle Polizeibehörden Bundesweit das gleiche Einstellungshöchstalter hätten, würde das noch ein Quäntchen Sinn für mich machen. Bei der Bundespolizei zum Beispiel, darf man bis 41 ran, wenn man ne Berufsausbildung gemacht hat und 3 Jahre in diesem Beruf gearbeitet hat. Also 7 Jahre mehr als bei der Pol-Hessen, was die Argumentation Pension und Verwendungsdauer irgendwie ad absurdum führt :polizei7:

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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon Criss_mitchel » Di 21. Jun 2016, 23:09

Polizei ist Ländersache!

Und zur Pension kannst du ja ausrechnen wieviel du mit 62 bekommst wenn du nur 21 Jahre Dienstjahre hast.

HessieJames
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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon HessieJames » Mi 22. Jun 2016, 02:29

Hatte mich erst kürzlich wegen dieses Themas bei der HPA für einen Bekannten schlau gemacht. Der Grund für die neue Regelung liegt wohl darin, dass die Hessische Polizei das Einstellungsalter an die Altersgrenze der übrigen Landesbeamten angleichen musste. Man ist keineswegs glücklich über die neue Vorgabe. Da man sich gegen Klagen schützen muss, so die weitere Auskunft der Kollegin, könne man keine Ausnahmen machen, selbst wenn ein Bewerber nur einen Tag zu alt sei.
Dass diese Aussage nun in deinem Fall tatsächlich im Detail zutrifft, ist natürlich bitter. Wären andere Bundesländer keine Option? Ich glaube, in Rheinland-Pfalz z.B. liegt die Altersgrenze noch bei 34.

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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon very » Mi 22. Jun 2016, 06:12

Axion hat geschrieben:
Aldous hat geschrieben:Es ist schon sehr relevant, da dein Dienstherr viel Geld in dein Studium investiert und daraus natürlich auch einen Nutzen ziehen will. Wenn die volle Verwendungsdauer sich dann auf 15 Jahre + 5 Jahre eingeschränkte Verwendung beschränkt, ist das natürlich schlechter als bei einem 20 Jährigen. Weiterhin ist das auch nicht im Sinne des Bewerbers, was seinen Pensionsanspruch angeht, wenn er sich erst mit derartig hohem Alter bewirbt.
Wie gesagt, wenn alle Polizeibehörden Bundesweit das gleiche Einstellungshöchstalter hätten, würde das noch ein Quäntchen Sinn für mich machen. Bei der Bundespolizei zum Beispiel, darf man bis 41 ran, wenn man ne Berufsausbildung gemacht hat und 3 Jahre in diesem Beruf gearbeitet hat. Also 7 Jahre mehr als bei der Pol-Hessen, was die Argumentation Pension und Verwendungsdauer irgendwie ad absurdum führt :polizei7:
Liegt vielleicht daran, dass man nach 21 Jahren bei der BPol noch eine Pension zu erwarten hat, mit der man nicht direkt der Altersarmut anheim fällt. Zusätzliche Rentenansprüche, dann klappt es vielleicht. Guck mal, wie Hessen besoldet. Da schlackerste mit den Ohren, und aktuell schwebt das Gerücht einer Pensionskürzung durch die heiligen Hallen. Ich bin mit 32 eingestiegen, und ich hoffe aktuell, dass man in ein paar Jahren noch die Möglichkeit der Verlängerung hat, damit ich nicht mit einer kümmerlichen Pension mein Altersdasein fristen muss.
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 22. Jun 2016, 06:45

Ach, Hessen lässt dich bestimmt bis 70 arbeiten, dann passt das wieder.
:lah:

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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon Liina » Mi 22. Jun 2016, 10:18

Kleiner Tipp wenn das nicht klappt Hessen stellt evtl. nächstes Jahr wieder Wachpolizisten ein, da war dieses Jahr die Altersgrenze höher.

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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon kakaem » Mi 22. Jun 2016, 11:43

Wachpolizist ist aber nicht Polizist....

@ Axion
Wie gesagt, mein Fluchen über diverse Gerichtsbarkeiten bezieht sich nicht ausschließlich auf Urteile bzgl. der Altersgrenze.
Ist für jmd. der nicht ganz so mit der Materie vertraut ist, weil kein Kollege, veilleicht schwer zu verstehen.

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Re: Problematik geändertes Höchstalter

Beitragvon Axion » Mi 22. Jun 2016, 12:49

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Ach, Hessen lässt dich bestimmt bis 70 arbeiten, dann passt das wieder.
Hehe Kaeptn, ich weiß garnicht ob ich weinen oder lachen soll :polizei3: :polizei2:


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