!!!Dringend!!! Auswirkungen von Ermittlungsverfahren!

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Bundespolizei!

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RCMP
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Beitragvon RCMP » Do 31. Aug 2006, 10:33

Moin

Im Zuge des Bewerbungsverfahrens werden die Bewerber 1. im Bewerbungsbogen und 2. Beim Eignungsauswahlverfahren befragt, ob sie Beschuldigte in einem Ermittlungsverfahren sind oder waren!!

Dies müssen die Bewerber auch gegen Unterschrift bekunden!!

Folglich bist auch Du Steve21 mind. zweimal befragt worden!!

Den anderen Vordruck den Du unterschreiben musstest zur Einholung der Polizeiauskunft (roter Vordruck) wurde Dir sicherlich per Post weit nach dem EAV zugesandt.

Folge bei Feststellung nicht angegebener Ermittlungsverfahren zu diesem Zeitpunkt: Aussetzung eines etwaigen Einstellungsbescheides / Anforderung der Ermittlungakten / Prüfung ob die Eigung für eine etwaige Einstellung noch gewährleistet ist.

Viel Erfolg!!

Gruß
RCMP

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Beitragvon Girly01 » Sa 2. Sep 2006, 22:23

hallo leute hab mal ne frage an euch. was passiert eigentlich wenn man seine einstellung bestätigt bekommen hat und man bekommt vor der einstellung noch ne vorladung von der polizei wo man als beschuldigter aussagen muß? es ist bei ner freudin so gewesen und sie weiß jetzt nicht was mit ihrere einstellung ist. der polizist hat ihr aber versichert das die anzeige nicht weiter schlimm ist , da das verfahren eingestellt wird. antwortet schnell.

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Beitragvon Sebi2000 » Sa 2. Sep 2006, 22:58

Hola!

Damit dürfte die Einstellung erstmal auf Eis gelegt sein bis definitiv klar ist dass das Verfahren auch wirklich eingestellt ist.

Und dann ist auch noch die Frage offen wegen was sie beschuldigt ist.

Gruss
Sebi

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Beitragvon Pummelchen84 » Sa 2. Sep 2006, 23:43

ich habe es so verstanden das das verfahren bei der freundin von girly01 eingestellt wird. bei was für sachen kann man die einstellung denn vergessen?

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Beitragvon springer » So 3. Sep 2006, 10:37

Es kommt darauf an, weshalb eingestellt wurde.

1. Einstellung wegen bewiesener Unschuld - da dürfte es keine Probleme geben (hab den Paragraphen grad nicht im Kopf).

2. Einstellung wegen geringer Schuld (§ 153 StPO) - da wird davon ausgegangen, dass man gegen ein Strafgesetz verstossen hat, die Schuld aber so gering ist, dass eine Verfolgung nicht im öffentlichen Interesse liegt (hier kann aber - Fallabhängig - schon eine charakterliche Nichteignung bejaht werden).

3. Einstellung gegen Auflagen (§ 153a StPO) - eine Stufe heftiger als 2.

Natürlich kommt es immer auch an was gemacht wurde, wie man sich danach verhalten hat, wie lange das zurückliegt und wie man jetzt dazu steht.

Gruß,
Springer

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Beitragvon Pummelchen84 » So 3. Sep 2006, 14:57

mal angenommen es geht darum das jemand sich eine sonnenbrille geborgt hat und die erst nach einer langen zeit zurückgeschickt hat? von so einem fall habe ih nämlich schonmal gehört. da würde die brille zurückgeschickt, aber die anzeige wurde ich glaube ich schon gemnacht. was wäre in diesem fall?

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Beitragvon springer » So 3. Sep 2006, 15:08

Es wäre eine Unterschlagung nach § 246. Eine Sonnebrille würde ich grundsätzlich als geringwertige Sache ansehen, so dass ein Strafantrag notwendig wäre; öffentliches Interesse wird hier kein Staatsanwalt bejahen.

Also, Strafantrag zurückziehen und die Sache ist strafrechtlich erledigt - allerdings nicht unbedingt aus Sicht der Einstellung. Wenn die davon ausgehen, dass die Sonnebrille nur aus Angst vor Strafe zurückgegeben wurde, und nicht weil ein Unrecht eingesehen wurde, dann kann auch das charakterliche Nichteignung begründen. Ist wie immer eine Einzelfallentscheidung.

Gruß,
Springer

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Beitragvon Pummelchen84 » So 3. Sep 2006, 16:35

was ist wenn die brille abgeschickt wurde bevor die anzeige da war?

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Beitragvon springer » So 3. Sep 2006, 18:14

Wie sollte dann eine Anzeige entstehen? Kommt es beim Einstellungsverfahren auf den Tisch, dann kann es trotzdem Probleme geben; charakterliche Nichteignung muss nicht unbedingt was mit Straftaten zu tun haben. Ist - wie geschrieben - eine Einzelfallentscheidung.

Gruß,
Springer

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Beitragvon popstar2006 » So 3. Sep 2006, 18:20

ich habe einen solchen ähnlichen fall schon mal erlebt. kann mir nicht vorstellen das es nicht zu einer einstellung kommt wenn das verfahren abgeschlossen ist. odre sehe ich das falsch?

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Beitragvon Sebi2000 » So 3. Sep 2006, 18:45

Hi!

Du hast mich glaub ich falsch verstanden.
Die Einstellung in den Polizeidienst (hier BPOL) wird solange auf Eis gelegt, bis der Ausgang des Verfahrens bekannt ist!

Und wenn das Verfahrensende erst NACH dem geplanten Dienstbeginn deiner Freundin feststeht, wird sie auch erstmal nicht in den Dienst eingestellt.

Gruss

springer
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Beitragvon springer » So 3. Sep 2006, 18:54

[quote=""popstar2006""]ich habe einen solchen ähnlichen fall schon mal erlebt. kann mir nicht vorstellen das es nicht zu einer einstellung kommt wenn das verfahren abgeschlossen ist. odre sehe ich das falsch?[/quote]

Lies dir den Thread hier einfach nochmal durch - ist alles geschrieben worden.

Ein Verfahren kann übrigens auch durch eine Verurteilung abgeschlossen werden.

Gruß,
Springer


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