Studiumsorientierung

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ZollistToll3
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Studiumsorientierung

Beitragvon ZollistToll3 » Do 9. Apr 2020, 17:12

Guten Tag zusammen,

ich hoffe auf einige gute Ratschläge und vllt hat jemand ja bereits eine ähnliche Situation gehabt und kann berichten :)

* Falls der Beitrag im falschen Bereich gepostet wurde, bitte verschieben *

Zu meiner aktuellen Situation.

Da ich mich auf meinem aktuellen Dienstposten unterfordert fühle und in absehbarer Zeit keine Veränderung stattfinden wird, spiele ich mit dem Gedanken mich in einer Fernuni einschreiben zu lassen und nebenbei aus Interesse/Spaß zu studieren. So würde ich mich persönlich weiterbilden, die Zeit sinnvoll investieren und meine Personalakte aufbessern können.

Tatsächlich steht es schon fest, dass ich zumindest ein Semester auf Probe studieren möchte. Vielleicht stellt sich ja dort bereits heraus, dass das eher nichts für mich ist.

Studieren wollte ich Volkswirtschaftslehre. Mich interessierte es schon immer die wirtschaftlichen Aspekte zu hinterfragen und zu analysieren warum Unternehmen gewissen Entscheidungen treffen. Somit steckt hier das Interesse als Motivator hinter.

In einem persönlichen Gespräch mit einem Kollegen verwies er mich darauf, dass ich doch lieber mal über ein Studium im Bereich der Verwaltungswissenschaft nachdenken sollte, da dies mich auch in der Verwaltung weiter bringen wird. Zumindest weiter als die Volkswirtschaftslehre. Ich persönlich bin dort eher anderer Meinung und denke, VWL bringt einen genauso weit.

Grundsätzlich wäre ein Studium im Bereich der Verwaltungswissenschaften nicht uninteressant, jedoch ist dies gekoppelt mit dem Bereich der Soziologie. Soziologie fand ich damals schon während des Fachabi´s so unfassbar langweilig, insofern ist das Interesse überschaubar.

Tatsächlich war ich bis zum Gespräch mit dem Kollegen aus dem gD nicht auf den Gedanken gekommen, das Studium als "Karrierebrett" zu verwenden. Gerade weil ich die "Karrieremöglichkeiten" von Erzählungen kenne und mich ein solches Studium als mD´ler eh nicht weiter bringt.

Die Kosten des Studiums sind bei beiden Fakultäten überschaubar und stellen keinen Hinderungsgrund dar.

Insofern frage ich euch nach Rat.

Ist mit dem Studium Volkswirtschaft in unserer Verwaltung wirklich nichts anzufangen?

Da ich langfristig den Aufstieg in den gD anstrebe, wäre ein solches Studium grundsätzlich nicht verkehrt, oder sehe ich das falsch?

Ich hatte sogar irgendwo mal in MAPZ gelesen, dass dies teilweise sogar Voraussetzungen sind, um in den hD zu kommen. Bitte nicht falsch verstehen, den hD strebe ich nicht an. ;D

Da ich in "Bereitschaft" bin, habe ich leider kein Zugriff auf MAPZ.... aber ich glaube das dort irgendwo mal gelesen zu haben...

P.S. Muss ich dieses Fernstudium in Teilzeit bei der Verwaltung eigt. anmelden?

Freue mich auf eure Rückmeldungen.

Liebe Grüße

unbekannte
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Re: Studiumsorientierung

Beitragvon unbekannte » Di 14. Apr 2020, 06:21

Also karriere-/aufstiegstechnisch bringt dir das Studium gar nichts. Vielleicht hast du dann bessere Noten, wenn du den Ausbildungsaufstieg machst und dort wieder in VWL geprüft wirst, aber ansonsten ....

grenzwertig
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Re: Studiumsorientierung

Beitragvon grenzwertig » So 24. Mai 2020, 19:04

unbekannte hat geschrieben:
Di 14. Apr 2020, 06:21
Also karriere-/aufstiegstechnisch bringt dir das Studium gar nichts. Vielleicht hast du dann bessere Noten, wenn du den Ausbildungsaufstieg machst und dort wieder in VWL geprüft wirst, aber ansonsten ....
Sehe ich auch so. Selbst im Studium an der HS Bund kommt VWL lediglich im Grundstudium zur Zwischenprüfung dran, das wars. Solltest du einen Wechsel in den gD anstreben, hilft dir ein externes Studium auch nicht weiter, aber Näheres kannst du sicher bei der Ausbildungsleitung deines HZA erfahren.

Vielleicht wäre es im Hinblick auf deine Aufstiegsambitionen sinnvoller, dir einen Arbeitsbereich zu suchen, in dem du dich wohler fühlst und der dich interessiert. Da kannst du dein Potential ausschöpfen. Denn zum Aufstieg bewerben kannst du dich nur, wenn u.a. die Beurteilung passt. Und das wird wohl eher der Fall sein, wenn du Freude an der Arbeit hast (wobei das keine Garantie ist). Aber meiner Erfahrung nach kann man sich den Vorgesetzten besser präsentieren und wird wohlwollender betrachtet, wenn man motiviert bei der Arbeit ist und dementsprechend die Leistung passt.


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