Btm im Straßenverkehr

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Kaeptn_Chaos
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Re: Btm im Straßenverkehr

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 11. Mär 2018, 08:14

Inwiefern muss sich denn die Drogenpolitik ändern, um den Wunsch des TE entgegen zu kommen?
:lah:

grenzwertig
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Re: Btm im Straßenverkehr

Beitragvon grenzwertig » So 11. Mär 2018, 14:27

Ghostrider1 hat geschrieben:
Sa 10. Mär 2018, 19:38
@Grenzwertig
Die häufigsten Unfallursachen in Deutschland sind?
- Alkohol
- Drogen
- Geschwindigkeit
Keine Ahnung, woher du diese Angaben hast. Aber ich habe aus einer validen Quelle folgendes:
In Deutschland wurden im Jahr 2015 insgesamt 2,5 Millionen Unfälle von der Polizei aufgenommen, darunter waren
37 450 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Dies waren 1,5 % aller polizeilich registrierten Unfälle.
Alkoholeinfluss war 2015 bei 4,1 % aller Unfälle mit Personenschaden eine der Unfallursachen. Allerdings starben 7,4 %
aller tödlich verletzten Verkehrsteilnehmer in Deutschland infolge eines Alkoholunfalls, das heißt, etwa jeder 14. Getötete. Diese
unterschiedlichen Anteile belegen eine überdurchschnittlich hohe Schwere der Alkoholunfälle.
Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel, zum Beispiel Drogen, Rauschgift stieg im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um +9,0 % auf 1 679 Unfälle. Bei diesen Unfällen wurden 43 Personen
(+ 1 Person) getötet und 638 (+ 41 Personen) schwer verletzt, das sind 2,4 % beziehungsweise 6,9 % mehr als im Vorjahr.
https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Geschwindikeit steht an 4. Stelle, Alkohol an 8. und Drogen sind abgeschlagen unter ferner liefen. Nicht, dass ich etwas beschönigen will, aber die Fakten sprechen eine andere Sprache als du es hier kund tust.
Ghostrider1 hat geschrieben:
Sa 10. Mär 2018, 19:38

Der Konsum ist straffrei. Der Klassiker: für den Joint der die Runde macht, A und B dürfen jeweils daran ziehen. => Davon war nix zu lesen.
Ich gehe hier von einem bewußten Ankauf aus. Desweiteren nimmt die Gefahr im Straßenverkehr nimmt zu. => Es besteht eine Unterrichtungspflicht gem. § 2/12 StVG an die Fahrerlaubnisbehörde - aber eh, es ist ne Owi, ist nicht so doll.
Wir reden hier nicht von Bier trinken auf einem Spielplatz!!
Das Verfahren wegen Besitz ist angeblich nach §170 II StPO eingestellt worden, was du daraus machst, interessiert nicht. Fakt ist, es liegt keine Straftat vor, Handel/ Besitz sind nicht erwiesen. Wenndu hier das große Verbechen siehst, viel Spaß dabei. Hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Nein, wir reden aber auch nicht vom Kiffen am Steuer. Und in meinen Augen ist es völlig egal, ob sich jemand mit Alk oder sonstigen berauschenden Substanzen hinters Steuer setzt, rechtswidrig ist es allemal. Nur wäre die "Empörung" hier sicherlich weniger groß, wenn der TE wegen Alk am Steuer eine OWi gefangen hätte. Soviel zur Doppelmoral.

Fakt ist, er hat eine OWi begangen. Das muss er beim Zoll im Bewerberbogen nicht angeben. Und ich würde es auch ohne Not nicht erwähnen, wenn nicht danach gefragt wird. Denn es ist zweifelhaft, ob solche Infos, sodenn sie überhaupt erlangt werden, verwendet werden dürfen.

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Re: Btm im Straßenverkehr

Beitragvon 1957 » So 11. Mär 2018, 14:44

Die Unfallstatistiken sollten nicht zu hoch bewertet werden. Sie sind vielleicht ein Anhaltspunkt. Meistens passiert ein Unfall nicht nur aufgrund einer Ursache.
Unfälle unter Drogen und Alkohol sind i.d.R. diejenigen mit den schwersten Folgen. Insofern sind sie als Hauptunfallursache als Einsatzschwerpunkt auch richtig eingestuft.
Ähnliches gilt für die überhöhte Geschwindigkeit .

Die Drogenpolitik in Hinblick auf Cannabis sollte sich ändern. Wir laufen den falschen hinterher.
Gleichwohl sind hochprozentige ALkoholika an jeder Ecke zu erwerben, was auch auch hinreichend Probleme bereitet.



Einschränkung: Wer einmal in einem Landeskrankenhaus oder ähnlichen Einrichtungen oder sonst anderswo, Kontakt zu jungen Menschen hatte, die sich ihr Gehirn dauerhaft wegcannabisiert haben, müsste zu dem Schluss gelangen, dass es ganz so einfach nicht ist.

Ich bin nicht der Auffassung, dass einem jungen Menschen, der mal konsumiert hat, gleich alle Berufschancen verbaut werden.
Auflagen wären doch auch ein Weg.

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Skorpion69
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Re: Btm im Straßenverkehr

Beitragvon Skorpion69 » So 11. Mär 2018, 14:51

:polizei5: GESCHLOSSEN

...da die ursprüngliche Frage beantwortet wurde und die Diskussion mal wieder OT abgleitet!

@mk1nrw: bei Bedarf bitte PN


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