Strafverfolgungszwang als PKA und als PK in der Freizeit??!

Rund um das Thema Drogen....
peterkrieg
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Strafverfolgungszwang als PKA und als PK in der Freizeit??!

Beitragvon peterkrieg » So 14. Mai 2006, 03:03

Hi,
ich bin zwar kein Kollege, muss aber zu diesem Thema auch was loswerden.
Meiner Meinung nach hat JEDER die moralische Pflicht einzuschreiten, wenn er klar und deutlich erkennen kann, dass eine Person im Begriff ist stark alkoholisiert ein Kfz zu führen. Die meisten Menschen scheuen den Konflikt, und besonders den mit betrunkenen. Schließlich ist es bequemer weg zu schauen. Dann muss man sich aber auch die Frage stellen, ob man auch bereit ist darüber hinweg zu sehen, wenn durch die unterbliebene Einmischung z.b. ein Kind sein Leben verliert. Wenn man zu zweit mit dem besten Freund einen säuft, dann wäre es für jeden selbstverständlich diesen nicht betrunken fahren zu lassen. Sind wir aber in einer Gesellschaft, ticken die meisten Hirne anders. Jemand der Tags zuvor seinen Sohn eher K.O. geschlagen hätte, als ihn betrunken Auto fahren zu lassen, versteckt sich in der breiten Masse und erzählt plötzlich was von wegen Eigenverantwortung, usw..Der Punkt ist der, dass es unangenehm ist einen Konflikt zu beschwören, der in so einer Situation nicht nur wahrscheinlich, sondern auch noch besonders unangenehm ist, da sein gegenüber nicht mehr klar bei Sinnen ist. Dazu noch dieser unlogische Gedanke, man könnte sich unbeliebt machen, wenn man Bekannte "anschwärzt". Jeder der ehrlich zu sich selbst ist, wird feststellen, dass dieses Argument hier völlig fehl am Platz ist, und mit Sicherheit niemand schlecht von einem Denken wird, der mutig genug ist einzuschreiten. Wir verurteilen ja auch nicht denjenigen, der bei einer Schlägerei zwischen die Fronten geht, und zu schlichten versucht. Und warum ist das so ? -Weil wir eine Situation wie eine Prügelei zwischen 2 Menschen genauer einschätzen können. Hier ist klar was zu tun ist, und was schlimmstenfalls passieren kann..nämlich dass sich die beiden Streithähne gegenseitig verletzen.Und sollten wir einschreiten, wird keiner unsere Tat verurteilen. Bei einer bevorstehenden Trunkenheitsfahrt ist es nicht gewiss, dass ein Unfall passiert..im Gegenteil. Die meisten Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass diese meist "gutgehen". Ausserdem trägt man ja nicht allein die Verantwortung, es sind ja schließlich noch andere da, und die handeln auch nicht, also denken sie wahrscheinlich auch, dass ein Eingreifen nicht nötig sei. Und schon ist unser Gewissen beruhigt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich niemand auf die Seite des Betrunkenen stellt, wenn ich ihn anspreche und dafür Sorgen will, dass er nicht fährt. Im Gegenteil, die meisten sind froh, dass jemand diesen unangenehmen Part übernommen hat. Und sollte derjenige wider allen Belehrungen immer noch am Straßenverkehr teilnehmen wollen, dann hat es mir damals auch niemand übel genommen, dass ich ihm direkt gesagt habe, ich rufe jetzt -in seinem Beisein- die Polizei und informiere sie über sein Vorhaben. Ein jeder sollte sich in einer ruhigen Minute Gedanken über so eine Situation machen und überlegen, wie er dazu steht, und wie er handeln würde, käme er in eine solche. Es ist wesentlich einfacher wenn man sich im vorhinein überlegt, wie man in einer solchen Situation handeln sollte. Wenn man sich vorher im klaren darüber ist, dass es notwendig ist, einzugreifen, und sich kurz überlegt, wie man die Sache am besten angeht, dann fällt es einem leichter diesen "Plan" umzusetzen, da man von der Angst befreit ist, man könnte etwas falsches tun. Dazu gehört auch, sich klarzumachen, wann und wie man ggf. einschreitet,denn ein weiterer Grund, der gerne angeführt wird, um sich rauszureden ist der, dass man in der Situation überfordert war, und nicht genau abschätzen konnte was richtig oder falsch ist, und deshalb die Angst vor einer vielzahl von Menschen einen fehler zu begehen.
So..jetzt hab ich meinen Senf dazu abgegeben..ist länger geworden als ich gedacht habe, aber vielleicht regt es jemand zum Nachdenken an, bevor er einen Freund oder Angehörigen verliert.

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Beitragvon Knut » So 14. Mai 2006, 04:18

Aha. Du hast die Materie schon ganz gut durchdrungen. Nur wenn man von der Selbstverantwortung nicht überzeugt ist, kann man sie natürlich auch nicht propagieren. Ich seh das anders. Wenn ich weiß, daß jemand nicht betrunken fahren kann, dann steig ich da nicht ein. Wenn ich weiß, daß er es kann seh ich ich da gar kein Problem. Wie immer: It's up to you, guy!
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Beitragvon MariaKuhn » So 14. Mai 2006, 08:26

[quote=""flammend_Herz""]allein schon beim Auto fahren... -.- Da müsste ich sogar die eigenen Kollegen anschwärzen, haufenweise.[/quote]

muahaha --> sry aber da is mir doch glatt n Lacher rausgerutscht ;)

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Beitragvon K_C » So 14. Mai 2006, 10:27

[quote=""Knut""]Wenn ich weiß, daß jemand nicht betrunken fahren kann, dann steig ich da nicht ein.[/quote]

Ich glaube ich hätte weiterschlafen sollen! :ja:
Hab mir den Satz glaube ich nun 20x durchgelesen, bis ich endlich verstanden habe, was du damit sagen willst :wink:

Ganze Zeit laß ich den Satz folgendermaßen:

"Wenn ich weiß, dass jemand nüchtern (="nicht betrunken") fahren kann, dann steig ich da nicht ein."

Und irgendwie war mir das nicht so ganz schlüssig! :lol: :lol:
"Le courage consiste à dominer sa peur, non pas à ne pas avoir peur." (François Mitterrand)

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Beitragvon flammend_Herz » So 14. Mai 2006, 10:45

[quote=""peterkrieg""]Und warum ist das so ? -Weil wir eine Situation wie eine Prügelei zwischen 2 Menschen genauer einschätzen können. Hier ist klar was zu tun ist, und was schlimmstenfalls passieren kann..nämlich dass sich die beiden Streithähne gegenseitig verletzen.Und sollten wir einschreiten, wird keiner unsere Tat verurteilen. [/quote]

Wenn wir aber dabei verletzt werden, und das rein privat war, dann kann das u.a. zur Folge haben, dass man ganz einfach als Widerrufsbeamter rausgeschmissen werden kann; wenn die Verletzungen schwerwiegend sind. Also ich mische mich nicht selbst ein, wenn sich zwei mit einem Glas in der Hand vermöbeln. Da schnapp' ich mir lieber mein Handy, bevor ich am Schluss das Glas im Gesicht habe...

Also ich verstehe durchaus, wieso sich viele Leute bei sowas nicht einmischen.
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Beitragvon Sebi2000 » So 14. Mai 2006, 12:20

Habe ich da grad gelesen "Weil Trunkenheitsfahrten meist gut ausgehen" ??

Also mal ganz ehrlich....wenn jemand voll am Steuer sitzt, dann ist IMMER jemand gefährdet.....und zwar meist unschuldige Leute....
Denn es geht schliesslich eben NICHT jede Trunkenheitsfahrt gut aus....
so ein blödes gequatsche habe ich ja lange nicht gelesen...

und zu den Prügeleien: Da sind meist (es sei denn es geht um Raubüberfälle...) schon irgendwelche Vorgeschichten vorhanden....und das lässt sich auch meist so klären.....aber wer sich hauen will der tuts auch.....das Problem: Da sind meist keine unschuldigen gefährdert...sondern pack schlägt sich und verträgt sich...

Adios

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Beitragvon Savannah » Do 8. Jun 2006, 05:21

[quote=""Knut""]Aha. Du hast die Materie schon ganz gut durchdrungen. Nur wenn man von der Selbstverantwortung nicht überzeugt ist, kann man sie natürlich auch nicht propagieren. Ich seh das anders. Wenn ich weiß, daß jemand nicht betrunken fahren kann, dann steig ich da nicht ein. Wenn ich weiß, daß er es kann seh ich ich da gar kein Problem. Wie immer: It's up to you, guy![/quote]

Nur dass du ja auch ärger kriegen kannst, wenn du bei einem betrunkenen mitfährst und dir das auch bewußt ist.
mal davon abgesehen, dass ich sowas nicht nachvollziehen kann.
aber offensichtlich scheinst du ja öfter sowas zu machen, wenn du so genau weißt, wer in deinem bekanntenkreis betrunken fahren kann und wer nicht..
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,
man weiß nie was man kriegt.

(Forrest Gump)

http://spielwelt17.monstersgame.net/?ac ... d=60086019

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Beitragvon stagedj » Sa 10. Jun 2006, 23:17

Ich finde, dass grundsätzlich gilt: Nie betrunken, oder angetrunken Auto fahren.
Auch nicht mit jemandem im obigen Zustand mitfahren! Sondern probieren diese Trunkenheitsfahrt zu verhindern.
Wenn es nicht zu verhindern ist: Polizei alarmieren!
Die Welt wird nicht bedroht von denen die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein)

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Beitragvon menetekel » Sa 1. Jul 2006, 10:17

bevor man als polizeibeamter in seiner freizeit kiffer anzeigt sollte man sich folgende frage überlegen:

"würde ich auch die jugendliche tochter meiner schwester anzeigen, weil sie raubkopien aus dem internet mit einem p2p programm heruntergeladen hat?"

entweder beides anzeigen, oder keins von beiden. alles andere wäre ungerecht und egoistisch. schliesslich sind mittlerweile beides (musik downloaden, cannabis besitzen) ziemlich gleichwertige straftaten.

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Beitragvon Malico » Sa 1. Jul 2006, 11:14

Wenn es Freunde von Dir sind, die Straftaten begehen (zBsp Kiffen) kann Dir auf keinen Fall jemand ans Bein pissen, wenn Du nichts machst.

Bei Sachen wie Trunkenheit am Steuer darf JEDER Bürger eingreifen. zBsp Autoschlüssel wegnehmen. Du bist dann der Puh-Mann?! Für den, dem Du so das Leben rettest bist Du ein Held! Mach ich auch so. Hab ih vor, während und nach meiner kurzen Polizei-Karriere gemacht.

Kiffen ist was anderes. Die schaden höchstens(!) sich selbst (ist auch ne Einstellungssache, ich bin für die Legalisation). Aber im Endeffekt besteht kein Risiko, dass Du am nächsten Tag aufwachst und erfährst, dass Peter einen Unfall gebaut hat und zwei menschen mit den den Tod genommen hat.

Wobei Du, wenn Du selbst die Party schmeißt, mit zur Verwantwortung gezogen werden kannst, wenn Du jmd fahren lässt.

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Beitragvon Mainzelmann2001 » Sa 1. Jul 2006, 11:26

[quote=""Malico""]Wenn es Freunde von Dir sind, die Straftaten begehen (zBsp Kiffen) kann Dir auf keinen Fall jemand ans Bein pissen, wenn Du nichts machst.

Bei Sachen wie Trunkenheit am Steuer darf JEDER Bürger eingreifen. zBsp Autoschlüssel wegnehmen. Du bist dann der Puh-Mann?! Für den, dem Du so das Leben rettest bist Du ein Held! Mach ich auch so. Hab ih vor, während und nach meiner kurzen Polizei-Karriere gemacht.

Kiffen ist was anderes. Die schaden höchstens(!) sich selbst (ist auch ne Einstellungssache, ich bin für die Legalisation). Aber im Endeffekt besteht kein Risiko, dass Du am nächsten Tag aufwachst und erfährst, dass Peter einen Unfall gebaut hat und zwei menschen mit den den Tod genommen hat.

Wobei Du, wenn Du selbst die Party schmeißt, mit zur Verwantwortung gezogen werden kannst, wenn Du jmd fahren lässt.[/quote]

Das ist mit der größte Unsinn den ich hier gelesen habe. Das deine "Polizeikarriere" kurz war ist ein Segen für die Polizei.

1. der 163 gilt für alle Polizeibeamte und in allen Lebenslagen außer bei Selbstanzeige. Selbst Verwandte, ggü. deren ein Aussageverweigerungsrecht bestünde, müssen angezeigt werden sobald ich Kenntnis erlange dass diese eine Straftat begangen haben.

2. Der Bürger darf nur eingreifen wenn er erkennt dass hier eine Straftat vorliegt bzw. vorliegen würde. Solange diese Gefahr nicht offensichtlich ist hat er sich gefälligst an die Polizei zu wenden.

3. Kiffen ist absolut nichts anderes sondern noch schlimmer denn es stellt an sich schon eine Straftat dar. Das Fahren unter Drogeneinfluß kommt dann ggfls. noch hinzu.
Und glaubt du im Ernst dass ein bekiffter Idiot kein Auto fährt sondern die Erkenntnis hat dass er in seinem Zustand kein Kraftfahrzeug führen darf?
Oder willst du gar behaubten dass der Genuss von Rauschgift in welcher Form auch immer keinen Einfluß auf die Fahrtüchtigkeit hat?
Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.

Das frühe Vögeln entspannt den Wurm.

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Beitragvon Trooper » Sa 1. Jul 2006, 22:49

1. der 163 gilt für alle Polizeibeamte und in allen Lebenslagen außer bei Selbstanzeige. Selbst Verwandte, ggü. deren ein Aussageverweigerungsrecht bestünde, müssen angezeigt werden sobald ich Kenntnis erlange dass diese eine Straftat begangen haben.
Mhm, nein, der § 163 gilt für Polizeibeamte außerhalb des Dienstes nur in bestimmten Fällen. Dazu gibt es entsprechende Gerichtsentscheidungen.

Grund ist, daß der Gesetzgeber auch den Beamten des Polizeidienstes ein Privatleben zubilligt und nicht verlangt, daß sie 24 Stunden am Tag im Dienst zu sein haben.
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There is no Santa. Those presents are from your parents.
Sincerely, Wikileaks

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Beitragvon JuliaW » So 2. Jul 2006, 01:32

[quote=""Knut""]Aha. Du hast die Materie schon ganz gut durchdrungen. Nur wenn man von der Selbstverantwortung nicht überzeugt ist, kann man sie natürlich auch nicht propagieren. Ich seh das anders. Wenn ich weiß, daß jemand nicht betrunken fahren kann, dann steig ich da nicht ein. Wenn ich weiß, daß er es kann seh ich ich da gar kein Problem. Wie immer: It's up to you, guy![/quote]

Da kann ich ja gar nicht drauf!! "Wenn jemand betrunken Auto fahren kann..." Oh mann! Es ist wissenschaftlich BEWIESEN, dass man eine verzögerte - je nach Alkoholpegel, extrem verzögerte - Reaktionszeit hat! Ist dir klar, dass dir jemand noch so sicher am Steuer sitzen kann und sich gut und fit fühlt und trotzdem nicht in der Lage ist zu bremsen oder was auch immer, wenns nötig ist??? Wow, so ne Scheiße habe ich schon lange nicht gehört.... Sorry, aber das geht echt gar nicht!!! Wo lebst denn du?? Oder sind die Luete die du kennst so trinkfest, dass die nur noch unter Alkoholeinfluss fahren können, und ohne dem Probleme diesbezüglich bekommen.... Schande schande, was für eine Einstellung!

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Beitragvon springer » So 2. Jul 2006, 02:57

[quote=""Mainzelmann2001""]Selbst Verwandte, ggü. deren ein Aussageverweigerungsrecht bestünde, müssen angezeigt werden sobald ich Kenntnis erlange dass diese eine Straftat begangen haben.[/quote]

Ach so. Da schreib ich dann die Anzeige und nehm anschließend wegen meinem Aussageverweigerungsrecht alles wieder zurück. Gegen Verwandte muss ich nicht aussagen, also muss ich da auch keine Anzeigen schreiben, zumal ich das gerade mit dem Hinweis auf die Verwandschaft nicht tun würde (von wegen Befagenschaft und so).

Gruß,
Springer

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Beitragvon schroeder » So 2. Jul 2006, 07:47

@ menetekel


sind zwar nahezu gleichwertig, jedoch beachte man folgenden unterschied... verfahren gegen kiffer werden eingestellt...
verfahren gegen raubkopierer enden mit unverschämt hohen schadensersatzforderungen...


als p1ser würde ich generell erstmal die finger von so anscheissereien lassen...

mal mit ausnahme der trunkenheitsfahrt, da reicht es aber auch, wenn du den kollegen sagst, xy ist mit dem kennzeichen xy betrunken weggefahren, und fährt zu seiner wohnanschrift xy... der wird schon abgefangen...
wenns dann noch nen bekannter ist, dann würde ich wohl auch präventiv tätig... aber bei unbekannten kann das auch wieder nach hinten losgehen...

ansonsten ist freizeit halt freizeit und man sollte sich genau überlegen, wann man wo und wie eingreift... auch kollegen haben schon messer im bauch gehabt, wolten doch nur helfen... also immer zuallererst VORSICHTIG sein... 110, da werden sie geholfen...

und freunde, die betrunken auto fahren und dann noch sauer werden, wenn ich nach hinweis eingegriffen habe oder den kollegen nen stich beschert habe, da kann ich drauf verzichten....
(\_/)
(O.o)
(> ^)

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