Cannabis und Fahrrad fahren

Rund um das Thema Drogen....
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Ghostrider1
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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon Ghostrider1 » Sa 2. Apr 2016, 20:20

Es war aber damals verboten. War halt so.

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Jaguar 1986
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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon Jaguar 1986 » Sa 2. Apr 2016, 20:26

Ich hab die Bezeichnung 175er noch nie gehört.
Ich könnte mir vorstellen, dass Ältere das nicht so prickelnd finden.
Erinnert sie vllt an alte Zeiten.
Von mir gäbe es ein Schulterzucken und ein: und sonst haste keine Probleme? :stupid:
Ich kenne andere Bezeichnungen. Die meisten stören mich nicht. Einige sind sogar ganz witzig.
Was ich dämlich finde ist sowas wie: geh auf die Autobahn - Lichter fangen :polizei10:

BTMler find ich nicht diskriminierend.
Es beschreibt doch einfach nur die Tatsache, dass jemand Betäubungsmittelkonsument ist. Das ist ja erstmal wertfrei.

Ich kenne übrigens niemanden den ich als seriös, zuverlässig und stilvoll bezeichnen würde, der als Erwachsener kifft.
Als Jugendlicher haben das viele schon mal getan (ich nicht, dafür geraucht, ich wünschte ich hätte widerstehen können, fällt mir auch nach Jahren schwer die Pfoten von Zisen zu lassen :())
Nur weil jemand Bankdirektor ist, ist er nicht zwingend privat auch seriös (leider).
Nicht selten läuft da privat Sodum und Gomorra. Siehe Lustreisen etc. :polizei10:
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charras
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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon charras » So 3. Apr 2016, 10:00

Jaguar 1986 hat geschrieben:
Ich kenne übrigens niemanden den ich als seriös, zuverlässig und stilvoll bezeichnen würde, der als Erwachsener kifft.
Mein nun wirklicher letzter Post zu diesem Thema, da die ursprüngliche Frage ja beantwortet wurde und insbesondere die Ausführungen von Ghostrider, die ich meinen Bekannten gezeigt habe, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Wenn mein Bekannter nun das Rad nach dem Kiffen stehen lässt ist das ja eine gute Sache :applaus:

Ich habe da auch keine Ahnung, in wie weit meine Bekannten repräsentativ sind. Die hier fast alle älter sind und wovon ca. 5-10% das Zeug konsumieren oder konsumiert haben und auch offen darüber sprechen.
Im Ruhrgebiet wo ich her komme, hat man die Zunge eh locker sitzen und man spricht hier über Themen die woanders vielleicht unter dem Tisch gekehrt werden, vermute ich mal.
Ich möchte nur mal zwei Beispiele aus der letzten Woche zeigen, danach verabschiede ich mich hier und komme vielleicht zurück wenn ich wieder mal eine Frage habe :)

Ich bin ja auch Mitglied in einer Partei, und unsere Jugendorganisation hatte erst vor ein paar Tagen eine Sitzung mit interessierten Menschen zu dem Thema. Auf meiner Timeline in Facebook hatte ich jedenfalls diese Meldung:
https://www.facebook.com/jungeliberale. ... =3&theater

Das war ein offenes Treffen mit interessierten und Julis, und die da mitgewirkt haben sehen mir nicht wie Drogenkriminelle aus. Scheinbar ist das aber ein Thema was gerade unter jungen Erwachsenen ein heißen Eisen ist und wahnsinnig interessant sein soll (als ob es nichts anderes auf der Agenda gibt :polizei13: ), steht auch so zu der Bildüberschrift so.

Das zweite Beispiel sah ich vor ein paar Tagen erst im WDR Fernsehen, wo einer aus der SPD (Duisburg) vor der Kamera kiffte und erzählte wie er damit lebt. Sah mir auch nicht wie ein kaputter Drogenkrimineller aus obwohl er schon viele Jahre kifft.
https://www.facebook.com/wdrlokalzeitdu ... 351909532/

Ich möchte auch das nicht bewerten, diese Antwort bezog sich explizit auf das oben zitierte. Meine Vermutung ist allerdings, dass die meisten Polizeibeamten mit normalen integrierten Kiffern so gut wie kein Kontakt hat. Vielleicht mal durch eine Zufallskontrolle. Die diejenigen die da öfters rein rauschen fallen denke ich mal auf (Kriminalität oder halten sich an (Drogen-)Schwerpunkten auf).

Ich möchte auch nicht Drogen das Wort reden, jede Droge ist gefährlich und kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Legale Drogen sind da genauso einzubeziehen wie illegale.

Am Ende möchte ich mich noch mal bei allen Beteiligten hier im Threat bedanken, wünsche euch allen alles Gute. Und wie im letzten Beitrag von mir geschrieben haben alle Polizisten meinen uneingeschränkten Respekt für die schwere Aufgaben in unserer Zeit! :zustimm:
Zuletzt geändert von charras am So 3. Apr 2016, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 3. Apr 2016, 10:12

Also ich habe eher mit den ach so normal integrierten Kiffern zu tun, die mir im Straßenverkehr auffallen. Die hardcore Giftler (um mal eine weitere übliche Bezeichnung zu nennen), die an den (Drogen)Schwerpunkten stehen, bilden eher für die normal integrierte Volksseele ein Problem, nicht aber für den Schutzmann.
:lah:

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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon Jaguar 1986 » So 3. Apr 2016, 10:17

Hm, nun da definieren wir seriös wohl unterschiedlich :polizei1:
Nur weil jemand nicht kriminell und kein abgestürzter Junkie ist, ist er noch lange nicht seriös.
Schönen Sonntag :hallo:

Edit: Chaos war schneller.

PS: Junkie finde ich viel abwertender als BTMler. Da denkt man gleich an einem kaputten, versifften Typen :gruebel:
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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon e42b » Do 14. Apr 2016, 23:48

Hi,
dies ist ein Versuch, zum ursprünglichen Thema zurückzukehren.
Rein technisch kann das gehen oder auch nicht. Letzteres darf aber nicht die Frage sein. Die Frage muss sein, ob ich (als entscheidende Instanz für mein Verhalten) mehr als die mindestmögliche Fortbewegungsart (zu Fuß) bemühe, wenn ich mich unter dem Einfluss von bewusstseins- und/oder reaktionsverändernden Substanzen befinde. Ich muss einsehen, dass ich in einem solchen Zustand mittels eines Fahrzeugs ein gegenüber der Fortbewegung zu Fuß erhöhtes Risiko in die Welt bringe, dessen Ursache ich gesetzt habe. Wenn mir also die restliche Welt nicht egal ist, darf ich konsequenter Weise unter dem Einfluss von o.a. Substanzen kein Fahrzeug bewegen.
OK, das ist ein Ideal und die Gesetze bieten auch Raum für Zwischentöne. Das heißt aber nicht, dass nicht erwischt (oder nur moderat bestraft) worden zu sein auch heißt, dass das eigene Verhalten so in Ordnung war.
Am Ende ist jeder selbst das Maß der Dinge. Und glaub mir, ich trinke Alkohol und ich kiffe auch gelegentlich, aber ich bediene kein Fahrzeug, bevor ich wieder nüchtern bin. Die Grenze ist bei einem Höflichkeitsnipper am Sektglas und der Begrüßungszug bleibt im Mundraum, wenn ich weiß, dass ich anschließend ein Fahrzeug bewgen werde.
Wie ein Mensch mit der Welt umgeht, muss jeder selbst entscheiden.

Nachtgrüße
E.

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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon Deep Blue » Fr 9. Sep 2016, 17:47

Dein Versuch in allen Ehren, dich hier als moralisch positive Instanz darzustellen, aber die Tatsache, dass du "gelegentlich mal kiffst", reicht schon aus, um dir diesen Titel wieder schnell abzunehmen. Denn du weißt eben nicht, wann du dieses Zeug genau wieder draußen hast. Du kannst eben nicht ausschließen, im Rahmen eines Backflashs spontan in eine fahruntüchtigkeit zu fallen. Und ich vermute, dir ist auch garnicht bewusst, was dieses berühmte "ab und zu mal kiffen" so anrichten kann.

Ich habe da schon Dinge erlebt, da würdest du nie im Traum drauf kommen. Also so löblich es auch ist, hier als vorbildlicher pflichtbewusster Autofahrer auftreten zu wollen, eine Verharmlosung von THC Aufnahme steht diesem Bild gänzlich entgegen!
Das heißt "Thread" und nicht "Fred"!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fred

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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon DerLima » Fr 9. Sep 2016, 18:15

Thema ist prinzipiell durch und die Antwort fünf Monate zu spät-...
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Re: Cannabis und Fahrrad fahren

Beitragvon MICHI » Fr 9. Sep 2016, 21:23

Closed.
Gruß
MICHI


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