TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon matzeman » So 30. Okt 2016, 10:38

Meine XTS11 hat sowas nicht.
Wozu braucht man das?

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon matzeman » So 30. Okt 2016, 10:38

Syzygy hat geschrieben:Ist tatsächlich 'ne gute Frage, unsere LEDLensers haben das alle und die Funktion will ich nicht mehr missen... würde mich aber wundern wenn die Klarus das nicht hätte...
Was fängt man mit so ner Funktion an?

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Deep Blue » So 30. Okt 2016, 10:47

Also ich ändere bei der Lenser ständig den Fokus, je nach Einsatz und Anwendung. Oft ist es nötig, ein weiter entferntes Waldgebiet (bin in Brandenburg) mit einem gebündelten Strahl nach Leuten abzusuchen oder allgemein bei benötigter Reichweite, wenn man mit dem Streifenwagen durch dunkle Gewerbegebiete fährt, um seitlich mal eben rauszuleuchten.
Die größere Streuung benötige ich bei der Kontrolle von Ausweisdokumenten oder einfach auch Nachts beim BSD in Bungalow, um Spuren zu ermitteln. Da hilft mir ein gebündelter Strahl im Gras garnichts.

Ganz allgemein ausgedrückt, wenn ich (wie so oft) im dunklen Wald etwas suche, dann ist die große Streuung für die nahe Distanz und der gebündelte Strahl für eine weitere Distanz zweckmäßig.

Das waren nur ein paar Beipiele. Ich persönlich nutze diese Funktion zur Änderung des Fokusses sehr oft und es fällt auch jede Lampe durch, die soetwas nicht hat.
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Syzygy » So 30. Okt 2016, 10:54

@Matze: 20m² ausreichend ausleuchten und dauerhaft überblicken können an Stelle 3m² übermässig hell ausleuchten und ständig den Strahl wandern lassen zu müssen wenn man auch das Umfeld sehen will? Bei Nahuntersuchung auf hellem Untergrund (Beton, Hauswand, Dokumente...) nicht völlig geblendet werden vom Lichtpunkt den man da drauf erzeugt und gleichzeitig viel mehr Fläche ausleuchten? Dunkle Räume, auch größere, sofort komplett ausleuchten - nicht maximal aber gut genug um sofort 'nen Überblick zu haben?

Wenn Du so eine Funktion nicht hast oder kennst kannst Du das eventuell schwer nachvollziehen, aber aus der Praxis sage ich Dir: Sehr sinnvoll!
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Coward » So 30. Okt 2016, 12:12

Aus der Praxis kann ich sagen, dass eine Taschenlampe mit anständigem Reflektor das nicht braucht. Die haben nämlichen einen weiten gestreuten Beam mit einem hellen Spot in der Mitte. Und das gleichzeitig ohne die Notwendigkeit an der Fokussierung zu hantieren.

Mal weiter gedacht: Wenn ich meine Taschenlampe im Notfall einschalte, dann möchte ich mein Gegenüber sofort anleuchten/blenden können. Das wird schwierig wenn ich erstmal am Lampenkopf rumjustieren muss.

Meiner Meinung nach wird hier ein Nachteil als Feature verkauft.

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon matzeman » So 30. Okt 2016, 12:37

Coward hat geschrieben:Aus der Praxis kann ich sagen, dass eine Taschenlampe mit anständigem Reflektor das nicht braucht. Die haben nämlichen einen weiten gestreuten Beam mit einem hellen Spot in der Mitte. Und das gleichzeitig ohne die Notwendigkeit an der Fokussierung zu hantieren.

Mal weiter gedacht: Wenn ich meine Taschenlampe im Notfall einschalte, dann möchte ich mein Gegenüber sofort anleuchten/blenden können. Das wird schwierig wenn ich erstmal am Lampenkopf rumjustieren muss.

Meiner Meinung nach wird hier ein Nachteil als Feature verkauft.
Seh ich genau so.
Das hin und herdrehen kenn ich von meinen billigchinalampen. Klar, tut man es (weil man es eben kann). Aber wirklich brauchen?
Meine XTS oder meine MX20Warrior machen von Haus aus soviel Licht mit Spot das ich das noch nie vermisst habe.
Was ich ne tolle Sache finde ist das moonlightbeacon der xts. Ganz wenig licht. Ideal um im dunkel Karte zu lesen, Ausweise zu kontrollieren etc. Man sieht genügend aber man blendet sich (und andere) nicht. Nachtsichtfähigkeit bleibt auch -

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Deep Blue » So 30. Okt 2016, 13:01

Coward hat geschrieben:Aus der Praxis kann ich sagen, dass eine Taschenlampe mit anständigem Reflektor das nicht braucht. Die haben nämlichen einen weiten gestreuten Beam mit einem hellen Spot in der Mitte. Und das gleichzeitig ohne die Notwendigkeit an der Fokussierung zu hantieren.

Mal weiter gedacht: Wenn ich meine Taschenlampe im Notfall einschalte, dann möchte ich mein Gegenüber sofort anleuchten/blenden können. Das wird schwierig wenn ich erstmal am Lampenkopf rumjustieren muss.

Meiner Meinung nach wird hier ein Nachteil als Feature verkauft.
Verstehe ich nicht. Warum muss man "rumjustieren", um Jemanden zu blenden? Licht an und fertig.

Auch muss man nirgendwo drehen. Die Fokussierung funktioniert mit einer Schiebemechanik des Kopfes und ist einhändig bedienbar. Wenn man sowas nicht mag, dann ist es eben so. Aber so eine wirklich sinnvolle Funktion als Nachteil hinzustellen, ist schon etwas merkwürdig. Ich könnte ein Szenario nennen, da ist ein mittig gebündelter Punkt im Lichtkegel sehr nachteilig.

Es gibt eben viele Situationen, da benötigt man entweder gebündeltes ider diffuses Kicht.
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon ChrisC » So 30. Okt 2016, 14:19

Wenn Du so eine Funktion nicht hast oder kennst kannst Du das eventuell schwer nachvollziehen, aber aus der Praxis sage ich Dir: Sehr sinnvoll!
Ich halte von Lampen mit verstellbarem Focus gar nichts. Da weiß ich nämlich entweder nicht mit welcher Einstellung des Lichtkegels die Lampe an geht oder ich muss mir angewöhnen sie immer mit der gleichen Einstellung ins Holster zu stecken, beides nicht sehr praktisch.

ich habe seit circa 2 Jahre eine Klarus XT11, die hat einen konzentrierten Spot in der Mitte des Lichtkegels und außen um den Spot herum einen weiten Kegel der die Umgebung ausleuchtet.

Selbstblendung ist trotzdem kein Problem. Die Lampe hat drei Leuchtstufen. Beim Einschalten geht immer die höchste Stufe an(820 Lumen). Einmal auf die Mode-Taste drücken dimmt sie auf 180 Lumen nochmal draufdrücken auf 11 Lumen. Für die meisten Tätigkeiten verwende ich die mittlere Stufe.

Mann muss sich nur angewöhnen die Lampe auf den Boden zu richten bis man die gewünschte Leuchtstufe eingestellt hat, sonst kann es einem schon passieren, dass man sich, etwa durch die Reflextion einer Autoscheibe, selbst blendet, aber das kann mir bei einem verstellbaren Focus auch passieren wenn ich nicht weiß wie ich die Lampe zuletzt eingestellt hatte.

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon toffifee » So 30. Okt 2016, 14:37

Ich nutze privat LedLenser MT7, P17 und früher P7. Alle focussierbar. Im privaten nutze ich den Focus ganz gern, zum Kram suchen in der Garage oder zum Schrauben am Auto.
Im Dienst hab ich ne Nitecore SRT7 ohne Focussierung. Ich hab den Focus noch nie vermisst und würde ihn auch eher als störend empfinden. Man braucht oft Spot und oft Beam. Mit Funk oder Waffe in der Hand hat man da nicht immer total die Gelegenheit am Focus zu hantieren, daher sehe ich es als großen Vorteil wenn man beides hat. Zum Arbeiten mit Dokumenten kann ich die Helligkeit herunterregeln.

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Peppermintpete » So 30. Okt 2016, 14:48

Ich habe mir vor einiger Zeit eine LED-Lenser T7 (oder 7.2) gekauft, weil ich den Focus ebenfalls für wertvoll und hilfreich hielt.
Trozu eines Focus Lock war es aber doch immer wieder ein ewiges hin und her.
Nachdem die Lampe ein paar mal gefallen ist, war genau der Focus-Bereich hinüber. An sich war das kein großer Einschnitt. Jedoch haben die Bruchstücke innerhalb der Lampe die Stromzufuhr zur LED kaputt gemacht.

Folgend habe ich mir eine Lampe ohne Focussierung, aber dafür leicht zu wechslenden Lichtmodi gekauft. Hiermit kann ich den gleichen Effekt erzielen. Jedoch muss ich nur ein Knöpfchen drücken und nicht hin und her schieben. Darüber hinaus habe ich Gewähr dafür, dass die Lampe in der Funktion startet, in der ich sie holstere.
:keks:

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Deep Blue » So 30. Okt 2016, 17:34

Also ich kann die Lampe nur in einer Stellung holstern, sodass ich immer weiß, was sie gerade macht, wenn ich sie "ziehe". Aber jeder, wie er will. Für mich ist das eine Funktion, auf die ich keinesfalls verzichten möchte und damit fallen leider viele Lampen hinten runter.
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon zambo84 » So 30. Okt 2016, 18:15

Lampen mit Fokussierung haben meiner Meinung nach im Polizeidienst nichts zu suchen. In der Regel wird für die Verstellung nämlich eine zweite Hand benötigt. Und das ist schlichtweg großer Mist.

Warum so viele von der Möglichkeit zum Fokussieren "besessen" sind, erschließt sich mir nicht....

Eine vernünftige Taschenlampe wie z.B. die Klarus xt11s ist fest fokussiert und übertrifft mit der Reichweite deutlich die Reichweite einer ähnlich große Led Lenser im fokussierten Zustand. Sie hat aber zeitgleich einen ebenfalls deutlich stärkeren Beam als eine Led Lenser im defokussierten Zustand. Man bekommt hier beides parallel.

Wieso Led Lenser bei so vielen Kollegen beliebt sind kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt zig Lampen auf dem Markt, die für Polizeibeamte besser geeignet sind.

Hier mal ein Link zum Vergleichen, ein Blick lohnt sich! http://www.taschenlampen-forum.de/threa ... ost-704563

Meine momentanen top 3 (Reihenfolge ohne Wertung)
- Klarus xt11S
- Armytek Predator V3 XHP 35
- Olight M23 Javelot (wenn man mit der Lichtfarbe klar kommt)

Low-budget-Variante: Convoy C8

Ach und ich möchte noch einmal betonen, dass Led Lenser von der Qualität wirklich tolle Lampen herstellt. Die aufgerufenen Preise sehe ich als durchaus gerechtfertigt. Aber für den Polizeidienst gibt es halt meiner Meinung nach geeignetere Modelle.

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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Syzygy » So 30. Okt 2016, 19:33

zambo84 hat geschrieben:Lampen mit Fokussierung haben meiner Meinung nach im Polizeidienst nichts zu suchen. In der Regel wird für die Verstellung nämlich eine zweite Hand benötigt. Und das ist schlichtweg großer Mist.
Bei meiner M14X verstelle ich den Fokus mit einem Finger, nur zum Locken/Unlocken des Fokus brauche ich 'nen zweiten Finger. Das Problem, das sie sich am Gürtel verstellt, tritt bei mir auch nicht auf, gelockt bleibt sie in exakt dem Fokus wie man sie an den Gürtel gehangen hat, was bei mir standardmässig immer die maximale Fokussierung ist.

Was die Reichweite angeht, gibts sicher besseres. Bislang ist meine M14X jedoch nie an der Reichweite gescheitert, ich such ja nicht nachts im 10ha Feld 'ne entlaufene Katze sondern ich brauch nützliches Licht bis vielleicht 50m. Ob ich dafür den Vorteil der Flächenausleuchtung durch die Defokussierung aufgeben will, dass ich vielleicht auch auf 150m 'nen richtig hellen Strahl kriege... ich denke nicht.

Imho ist sie aber auch heller als die in Deinem Link fotografierte M1 oder P7.2.
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Deep Blue » So 30. Okt 2016, 20:31

Zambo...ich habe zwar extra erwähnt, dass man das Teil einhändig verstellen kann, aber nun gut. Einige denken glaub ich, dass eine Fokuseinstellung Hexenwerk ist. Die einen mögen es halt und die anderen nicht. Ob die für den Polizeidienst "nicht geeingnet" sind, entscheidet zum Glück der Dienstherr, der "geeignet" dazu sagt.
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Re: TASCHENLAMPEN -Sammelthread-

Beitragvon Coward » So 30. Okt 2016, 22:07

Deep Blue hat geschrieben:Zambo...ich habe zwar extra erwähnt, dass man das Teil einhändig verstellen kann, aber nun gut. Einige denken glaub ich, dass eine Fokuseinstellung Hexenwerk ist. Die einen mögen es halt und die anderen nicht. Ob die für den Polizeidienst "nicht geeingnet" sind, entscheidet zum Glück der Dienstherr, der "geeignet" dazu sagt.
Ich hab so ein Teil auch eine Weile benutzt, weil es dienstlich geliefert wird. Das Problem ist nicht, dass der Fokus so schwierig zu verstellen ist. Das hab ich auch einhändig geschafft.
Aber es ist einfach ein Extrahandgriff und das ist gerade in Stresssituationen extrem nachteilig. Warum soll ich mir diesen nicht sparen? Und warum soll ich mich auf fokussiert oder nicht fokussiert beschränken, wenn ich beides gleichzeitig haben kann?
Und was das Urteilsvermögen des Dienstherren bezüglich unserer FEM betrifft... :polizei10:
Die Liste ist lang an Dingen, die ich am liebsten im Müllcontainer sehen würde, anstatt am Mann oder auf dem Fahrzeug.


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