Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Hier könnt Ihr Vor-und Nachteile von Ausrüstung diskutieren, Neuanschaffungen ankündigen oder Verbesserungsvorschläge einbringen

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon Deep Blue » Mi 31. Aug 2016, 17:50

Korrekt. Übrigens ist es PFLICHT, vor einer Transfusion einen Blutgruppentest zu machen. Völlig egal, welchen Patch man an der Ausrüstung oder Jacke dran hat. Die Aussagekraft geht gegen null. Aber genau daran erkennt man doch Menschen, die mehr Schein als Sein sind. Immer ein gutes Indiz. :zustimm:
Das heißt "Thread" und nicht "Fred"!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fred

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon matzeman » Mi 31. Aug 2016, 18:10

Sehe ich etwas anders.
Ich habe im Einsatz mit einem Arzt geredet der es auch unnötig findet. ABER er meint das ein solcher Patch den Jungs,für ihre Psyche, Sicherheit gibt: "Im Notfall wissen die welche Blutgruppe ich habe und helfen mir schneller".
Ergo: Solange es den Jungs/Mädels "hilft" who cares?

Ich hatte diesen an meiner Weste
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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon Controller » Mi 31. Aug 2016, 18:55

matzeman hat geschrieben:Schadenersatzverfahren? Kannst du mehr dazu angeben? Sicherlich interessant.

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Du hast ne PN von mir
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon Deep Blue » Mi 31. Aug 2016, 19:21

matzeman hat geschrieben:Sehe ich etwas anders.
Ich habe im Einsatz mit einem Arzt geredet der es auch unnötig findet. ABER er meint das ein solcher Patch den Jungs,für ihre Psyche, Sicherheit gibt: "Im Notfall wissen die welche Blutgruppe ich habe und helfen mir schneller".
Ergo: Solange es den Jungs/Mädels "hilft" who cares?
Die Blutgruppenpatchträger machen das aber in der Regel, weil es "cool" aussieht und nicht, damit sie subjektive Sicherheit erfahren. Niemand wird auf die Frage des "warum" antworten mit "Ich weiß, dass es nichts bringt, aber ich fühle mich damit sicherer". Die subjektive Sicherheit könnte jeder auf ein Höchstmaß bringen, ohne es nach außen zu zeigen. Nämlich schlicht und einfach mit einem Blutgruppenausweis in der Geldbörse. ;) Hier wird aber eher auf Sicherheit verzichtet zugunsten der Coolness.

Aber über dieses Thema möchte ich mit dir nicht streiten. Jeder kann es im Endeffekt so halten, wie er will. Und meine Texte spiegeln im Endeffekt auch nur meine Ansichten wieder. :zustimm:
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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon matzeman » Mi 31. Aug 2016, 19:24

Wir brauchen ja nicht streiten. Ich geb dir recht das einige so nen patch tragen weils cool aussieht.
Ich hab damal einige gesehen die ihre Blutgruppe auf dem Helm/am Stiefel getragen haben. Wie gesagt, mich störte es nicht und mein patch war viel witziger. Vor allem wenn man dann den amis im Lager erklären muss was das bedeutet... Heheheheh

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon ChrischanM » Mi 31. Aug 2016, 19:26

Hi,

auch ich hatte mich damit beschäftigt, nachdem ich die Fortbildung für Tourniquets und Israeli Bandages erhalten habe...

Ich führe in einer Tasche am Koppel: Tourniquet, Israeli Bandage, Kleiderschere, 2 Paar Handschuhe

Ich denke das ist weder zu viel, noch zu wenig. Genutzt habe ich es im Dienst auch schon.

Bestandteile:

Bild

Eingepackte Schere, Israeli Bandage und Tourniquet:

Bild

Handschuhpäckchen drauf und Luke zu:

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Find es gut so wie es ist....
Alles fix greifbar. Nix Verrücktes....

Bitte nicht in der Luft zerreißen dafür! :kuss:

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon winz » Mi 31. Aug 2016, 19:43

Ich bin erschüttert über die teilweise semiprofessionellen Aussagen hier.
Der bewaffnete Beamte hat nach Einsatz der Waffe in geeigneter Weise zu helfen.
Insbesondere sollte der Beamte in der Lage sein, sich auch selbst oder Kollegen und GS zu helfen.
Für diese Hilfeleistung reicht das Einsatzmittel Verbandkasten in der KfZ Variante NICHT!
In diesem sind keine geeigneten Mittel um unter 3 Minuten eine Effektive Blutstillung sowie ein Atemwegsmanagement und eine Beatmung durchzuführen.

Zu diesen Mitteln gehören, wie schon von anderen geschrieben:
Kerlix (Baumwollgauze) oder Celox/ Quickclot
Tourniquet in einer international empfohlenen Variante (SOFFT W , CAT Gen 7)
Abdeckungsmöglichkeit für offene Brustwunden (Chest Seal)
Beatmungsmaske (nicht Tuch!)
ggf. Wendel Tubus
Rettungsdecken

In allem muss man ausgebildet und eingewiesen sein!

Ich würde mich freuen, wenn die Kollegen Verbandkasten reicht und RTW kommt ja gleich Vertreter mal ihre Qualifikation für das Vertreten dieses Standpunktes mal darstellen würden.

Um das Ergebnis mal darzustellen: in den entsprechenden Fällen kommt häufig kein RTW, weil rote oder gelbe Zone, weiter braucht ein RTW von Alarm bis Eingreifen in die Lage im Schnitt 15 Moinuten.

Meine Qualifikation ist Notfallsanitäter und Erste Hilfe Trainer als Beamter.

Den Kollegen, die aus dem norddeutschen Raum kommen und keinen Zugang zu geeigneter Erste Hilfe Ausbildung haben, kann ich bei Interesse per PN fast Kosten neutral ( Kosten für Verbrauchsmaterial) helfen.
Zuletzt geändert von winz am Mi 31. Aug 2016, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon winz » Mi 31. Aug 2016, 19:44

ChrischanM hat geschrieben:Hi,

auch ich hatte mich damit beschäftigt, nachdem ich die Fortbildung für Tourniquets und Israeli Bandages erhalten habe...

Ich führe in einer Tasche am Koppel: Tourniquet, Israeli Bandage, Kleiderschere, 2 Paar Handschuhe

Ich denke das ist weder zu viel, noch zu wenig. Genutzt habe ich es im Dienst auch schon.

Bestandteile:

Bild

Eingepackte Schere, Israeli Bandage und Tourniquet:

Bild

Handschuhpäckchen drauf und Luke zu:

Bild

Find es gut so wie es ist....
Alles fix greifbar. Nix Verrücktes....

Bitte nicht in der Luft zerreißen dafür! :kuss:

Gute Sache.
dir fehlt Gauze (Kerlix, Responder Gauze oder so..)

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon zulu » Mi 31. Aug 2016, 20:18

Selbstverständlich sollte man nur Zeug mit sich herumtragen, welches man auch bedienen kann. Das setze ich aber hier voraus.

Die Richtung "Profi Sachen sind für den Büttel nichts und überhaupt, immer diese Jungen mit dem ganzen Kram." mag ich überhaupt nicht. Nicht zuletzt hinkt die Polizei ewig hinterher, weil immer Kollegen alles Neue lächerlich dumm und überflüssig finden.

Die sind aber auch dann im Einsatz und haben nichteinmal Gummihandschuhe oder eine Taschenlampe dabei. Die große Maglite liegt ja im Kofferraum. Wie seit 1971 schon und das klappt seither. Schließen, Waffe und ein Stock. Alles was man braucht. :applaus:

Ja das war überspitzt, aber der Rundumschlag von DeepBlue war es auch. Die ersten Pulver von Quick Clot sind Jahre überholt. Die stellen mittlerweile auch Produkte für Sportler her. Eine US Firma wirft kaum Müll auf den Markt, mit welchem der Hobby Fahrradfahrer am Wochenende sein Bein verliert, wenn er eine Wunde verbindet.
Zuletzt geändert von zulu am Mi 31. Aug 2016, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 31. Aug 2016, 20:21

Kugelschreiber und Packung Reval haste vergessen...
:lah:

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon Trooper » Mi 31. Aug 2016, 20:34

Ich lese diesen Thread mit großem Interesse und freue mich über die engagierte Debatte. Keep it coming...

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon coco_loco » Mi 31. Aug 2016, 20:34

winz hat geschrieben:Ich bin erschüttert über die teilweise semiprofessionellen Aussagen hier.
Der bewaffnete Beamte hat nach Einsatz der Waffe in geeigneter Weise zu helfen.
Insbesondere sollte der Beamte in der Lage sein, sich auch selbst oder Kollegen und GS zu helfen.
Für diese Hilfeleistung reicht das Einsatzmittel Verbandkasten in der KfZ Variante NICHT!
In diesem sind keine geeigneten Mittel um unter 3 Minuten eine Effektive Blutstillung sowie ein Atemwegsmanagement und eine Beatmung durchzuführen.

Zu diesen Mitteln gehören, wie schon von anderen geschrieben:
Kerlix (Baumwollgauze) oder Celox/ Quickclot
Tourniquet in einer international empfohlenen Variante (SOFFT W , CAT Gen 7)
Abdeckungsmöglichkeit für offene Brustwunden (Chest Seal)
Beatmungsmaske (nicht Tuch!)
ggf. Wendel Tubus
Rettungsdecken

In allem muss man ausgebildet und eingewiesen sein!

Ich würde mich freuen, wenn die Kollegen Verbandkasten reicht und RTW kommt ja gleich Vertreter mal ihre Qualifikation für das Vertreten dieses Standpunktes mal darstellen würden.

Um das Ergebnis mal darzustellen: in den entsprechenden Fällen kommt häufig kein RTW, weil rote oder gelbe Zone, weiter braucht ein RTW von Alarm bis Eingreifen in die Lage im Schnitt 15 Moinuten.

Meine Qualifikation ist Notfallsanitäter und Erste Hilfe Trainer als Beamter.

Den Kollegen, die aus dem norddeutschen Raum kommen und keinen Zugang zu geeigneter Erste Hilfe Ausbildung haben, kann ich bei Interesse per PN fast Kosten neutral ( Kosten für Verbrauchsmaterial) helfen.

Ich bin Rettungssanitäterin. Und Erste-Hilfe-Ausbilderin bei einer HiOrg.

Ich habe schon oft erlebt, dass man ab RA/NFH irgendwie den Überblick darüber verliert, wie so ein Ersthelfer - und das sind Polizisten - überhaupt reagieren kann.

Du wünscht dir die von mir beschriebene eierlegende Wollmilchsau mit einem vollen Koppel.

Okay.

Ich sehe das total anders. Mit dem Material aus dem Erste-Hilfe-Kasten kann man eine ganze Menge machen, wenn man sich mal damit beschäftigt.

Und ja, bei Amoklagen kommt kein RTW mit rein, wenn der Täter noch rumrennt. ABER da versorgen wir auch keine Verletzten, Prio hat das Eliminieren des Täters!

Ansonsten halte ich Kriegsszenarien für abwegig.


Man kann dazu aber unterschiedliche Meinungen haben. Ich bin halt der minimalistische Typ, obwohl ich ne ganze Menge kann, und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
"Every fairy tale needs a good old-fashioned villain" - Moriarty.

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon ChrischanM » Mi 31. Aug 2016, 20:55

winz hat geschrieben:
Gute Sache.
dir fehlt Gauze (Kerlix, Responder Gauze oder so..)
Vielen Dank! Viel mehr soll es aber nicht werden. Das System hat sich bisher bewährt. Tasche aufmachen und dir kommen die Handschuhe entgegen. Schwups, angezogen.

Danach dann TQ, Schere und Bandage genutzt. Ging soweit Super.

Brühe war der Versuch das TQ Fähnchen mit nem Kuli zu beschriften. Absoluter Müll, hab im Stress und beim Aufdrücken den Kuli kaputtgemacht. Also werde ich noch nen Filzstift reintun.
(Platz in der Tasche ist noch, darf nur dieses Ausmaß nicht überschreiten. Bin kein CFR oder so und habe noch genug anderen Kram der mit muss ;) )

Weiterhin hätte ich gerne sowas wie ein Chestseal. Allerdings habe ich da das Problem, das das viel zu groß ist um es der persönlichen Ausrüstung hinzuzufügen und auch zu kompliziert.
(Unser Rettungsassi hat sowas in seinem Rucksack und kann auch damit umgehen)

Ich hatte Panzertape, von einem vorbeikommenden Verkehrsbetriebe-Fahrzeug, genutzt, um den Lungeneinstich zu tapen.
(Ging super. Danach konnte er wieder mit uns quatschen und klang nicht mehr wie ne Dampflok im Gebirge)

Sowas als ca. 15cm vorgeschnittene Streifen, quasi "abreißfertig" zum Aufkleben wären geil. Habe da zur Zeit nen Versuch am laufen wie ich das Panzertape so vorgefertigt transportieren kann.
(ohne es Außen auf den Holsterkorpus zu kleben) :D

Grüße

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon winz » Mi 31. Aug 2016, 20:55

coco_loco hat geschrieben:
winz hat geschrieben:Ich bin erschüttert über die teilweise semiprofessionellen Aussagen hier.
Der bewaffnete Beamte hat nach Einsatz der Waffe in geeigneter Weise zu helfen.
Insbesondere sollte der Beamte in der Lage sein, sich auch selbst oder Kollegen und GS zu helfen.
Für diese Hilfeleistung reicht das Einsatzmittel Verbandkasten in der KfZ Variante NICHT!
In diesem sind keine geeigneten Mittel um unter 3 Minuten eine Effektive Blutstillung sowie ein Atemwegsmanagement und eine Beatmung durchzuführen.

Zu diesen Mitteln gehören, wie schon von anderen geschrieben:
Kerlix (Baumwollgauze) oder Celox/ Quickclot
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Abdeckungsmöglichkeit für offene Brustwunden (Chest Seal)
Beatmungsmaske (nicht Tuch!)
ggf. Wendel Tubus
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In allem muss man ausgebildet und eingewiesen sein!

Ich würde mich freuen, wenn die Kollegen Verbandkasten reicht und RTW kommt ja gleich Vertreter mal ihre Qualifikation für das Vertreten dieses Standpunktes mal darstellen würden.

Um das Ergebnis mal darzustellen: in den entsprechenden Fällen kommt häufig kein RTW, weil rote oder gelbe Zone, weiter braucht ein RTW von Alarm bis Eingreifen in die Lage im Schnitt 15 Moinuten.

Meine Qualifikation ist Notfallsanitäter und Erste Hilfe Trainer als Beamter.

Den Kollegen, die aus dem norddeutschen Raum kommen und keinen Zugang zu geeigneter Erste Hilfe Ausbildung haben, kann ich bei Interesse per PN fast Kosten neutral ( Kosten für Verbrauchsmaterial) helfen.

Ich bin Rettungssanitäterin. Und Erste-Hilfe-Ausbilderin bei einer HiOrg.

Ich habe schon oft erlebt, dass man ab RA/NFH irgendwie den Überblick darüber verliert, wie so ein Ersthelfer - und das sind Polizisten - überhaupt reagieren kann.

Du wünscht dir die von mir beschriebene eierlegende Wollmilchsau mit einem vollen Koppel.

Okay.

Ich sehe das total anders. Mit dem Material aus dem Erste-Hilfe-Kasten kann man eine ganze Menge machen, wenn man sich mal damit beschäftigt.

Und ja, bei Amoklagen kommt kein RTW mit rein, wenn der Täter noch rumrennt. ABER da versorgen wir auch keine Verletzten, Prio hat das Eliminieren des Täters!

Ansonsten halte ich Kriegsszenarien für abwegig.


Man kann dazu aber unterschiedliche Meinungen haben. Ich bin halt der minimalistische Typ, obwohl ich ne ganze Menge kann, und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Na dann erzähl doch mal was zu den Platinen 10 Minuten....

In die gelbe Zone kommt auch kein RTW, dort müssen aber die Maßnahmen der ersten 3 Minuten getroffen werden!
Niemand redet hier von Kriegsszenarien, das Du das hier in Zusammenhang bringst ist traurig.
Und nochmal: nicht ein Teil aus dem Verbandkasten ist für lebensbedrohliche Zustände brauchbar. Nicht eins!!
Mal ein Tipp: SSSS C ABCDE :-))

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Re: Persönliche Erste Hilfe Ausrüstung?

Beitragvon coco_loco » Mi 31. Aug 2016, 20:57

Ich möchte mich hier echt nicht streiten.

Du hast deine Meinung dazu und ich meine. Viel hilft eben nicht viel.

Und auch im norddeutschen Raum bekommt man Erste Hilfe in der Polizei gelehrt.

Eigentlich wollte ich dich nach gescheitem EH-Material für die Masse fragen, aber das hat wohl wenig Sinn.
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