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Re: DigiFunk:Nach 2 Stunden ist BE

Verfasst: Di 3. Jan 2017, 18:07
von Diag
@very: Es gab aber eine deutlich kleinere Anzahl von Relais im Vergleuchbzu den Basisstationen. Mit einem Relais decke ich ne ganze Großstadt (+ Umland) ab, mit einer Basisstation habe ich nur einen Teil der Innenstadt. Hat natürlich den Vorteil dass evtl. nur ein kleinerer Bereich betroffen ist, gleichzeitig aber den Nachteil bei großflächigem Ausfall, dass ich viele Logistikkräfte brauche, die eine Vielzahl an Objekten gleichzeitig zu betreuen hat.

Re: DigiFunk:Nach 2 Stunden ist BE

Verfasst: Di 3. Jan 2017, 19:05
von very
Diag hat geschrieben:@very: Es gab aber eine deutlich kleinere Anzahl von Relais im Vergleuchbzu den Basisstationen. Mit einem Relais decke ich ne ganze Großstadt (+ Umland) ab, mit einer Basisstation habe ich nur einen Teil der Innenstadt. Hat natürlich den Vorteil dass evtl. nur ein kleinerer Bereich betroffen ist, gleichzeitig aber den Nachteil bei großflächigem Ausfall, dass ich viele Logistikkräfte brauche, die eine Vielzahl an Objekten gleichzeitig zu betreuen hat.
Also im Zweifel nur ein Aggregat, das auf irgendeinen Berg oder an irgendein hohes Gebäude geschafft werden musste. Oder es war schon da und musste nur noch betrieben werden. Jupp.

Ich sag mal so: Wenn es einen großflächigen, längerdauernden Stromausfall gibt, dann ist der Funk nur eines unserer Probleme. Irgendeinen Roman gibts zu dem Thema, der soll erschreckend realistisch sein.

Re: DigiFunk:Nach 2 Stunden ist BE

Verfasst: Di 3. Jan 2017, 20:36
von Diag
Dazu kommt noch, dass es zumindest in Hessen meiner Meinung nach deutlich zu wenig Schulungs-/Infomaterialien gibt für Fortbildungswillige. Und dann wurde der letzte Schritt der Umstellung (Komplettabschaltung Analogfunk) für Ottonormalanwender so schlagartig umgesetzt, dass ich die Tage bis zum ersten richtigen Kuddelmuddel zähle.

Re: DigiFunk:Nach 2 Stunden ist BE

Verfasst: Di 3. Jan 2017, 21:24
von Herr_Keuner
very hat geschrieben:
Bei der ganzen Diskussion: Weiß jemand, wie lang die analogen Relais nach Zusammenbruch der Stromversorgung noch gearbeitet hätten? Ich weiß es nicht. Und jetzt muss auch keiner mit FuKwUKW kommen. Die wären im Fall der Fälle auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein gewesen
Siehe: https://www.tab-beim-bundestag.de/de/pd ... -ab141.pdf

Seite 85.

Generell ist der Arbeitsbericht als eine absolute Standardlektüre zu empfehlen, für alle, die sich mit der Thematik "Blackout" auseinandersetzen wollen oder müssen.
very hat geschrieben: Ich sag mal so: Wenn es einen großflächigen, längerdauernden Stromausfall gibt, dann ist der Funk nur eines unserer Probleme. Irgendeinen Roman gibts zu dem Thema, der soll erschreckend realistisch sein.
Der Roman wurde von The-Funky-Beast bereits verlinkt und heißt "Blackout" von Marc Elsberg.

Re: DigiFunk:Nach 2 Stunden ist BE

Verfasst: Di 3. Jan 2017, 22:10
von The-Funky-Beast
Herr_Keuner hat geschrieben:
very hat geschrieben: Ich sag mal so: Wenn es einen großflächigen, längerdauernden Stromausfall gibt, dann ist der Funk nur eines unserer Probleme. Irgendeinen Roman gibts zu dem Thema, der soll erschreckend realistisch sein.
Der Roman wurde von The-Funky-Beast bereits verlinkt und heißt "Blackout" von Marc Elsberg.
Und der ist mit Ausnahme von 1-2 Dingen sogar ziemlich gut geschrieben, grade mit Blick darauf wie sich wohl die Gesellschaft untereinander und gegenüber ihren staatlichen Einrichtungen verhalten könnte.
Eines der wenigen Bücher welches ein zweites Lesen wert gewesen ist.