Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Hier könnt Ihr Vor-und Nachteile von Ausrüstung diskutieren, Neuanschaffungen ankündigen oder Verbesserungsvorschläge einbringen

Moderator: schutzmann_schneidig

nano
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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon nano » Sa 7. Apr 2018, 08:47

Was denn für ein Treffer? Reden wir gerade vom Schusswaffeneinsatz gegen uns? Was mach ich denn, wenn man mein RSG an der Hüfte trifft? Nimms mir nicht übel, aber das Argument ist mir zu dünn. Oder sagen wir lieber, bisher ist es für mich von keiner statistischen Relevanz.

Und eine brauchbare Weste hängt nicht vorne "runter", nur braucht es dann auch mal ne ordentliche Geräteträgerweste. Ich bin dafür, dass man eigenverantwortlich seine Ausrüstung verstauen darf. Ja, es wird immer Kollegen geben, die sich keinen Kopf machen oder andere die dann sehr speziell aussehen (ungeachtet obs Nutzen bringt oder nicht). Aber dafür sind wir alle erwachsen.

vladdi
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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon vladdi » Sa 7. Apr 2018, 09:22

Ich bin dafür, dass man seine Ausrüstung eigenverantwortlich wählt und anbringt.

Dabei erkenne ich jedoch Probleme.
- behördlicher Seite gibt es zuwenig Wahlausstattung
- PVB sind mit der Eigenverantwortung überfordert

RSG
Koppel: an der Waffenseite, an der abgwandten Waffenseite; Beintasche, Weste, Jackentasche
Verschiedene trageweisen. Fragt man mal nach stellt man fest, dass über jeweilige Vor- und Nachteile kaum nachgedacht wurde. Die eigene trageweise wird mit einem Punkt begründet, der mal irgendwo aufgeschnappt wurde.

Beinholster
Ich verstehe diesen Hype nicht, sehe aber viele die das Beinholster falsch tragen und viele sind sich der Nachteile kaum bewusst. Wer sich ernsthaft damir beschäftigt hat, trägt Gürtelholster.

Taktische Hülle der ballistischen Weste
Am besten daran finde ich, dass die Akzeptanz die Weste zu tragen deutlich gestiegen ist. Ich erinnere mich, länger ist es her, da kam der Einsatz 'Fahndung nach Person mit Schusswaffe' und wie ein wilder Ameisenhaufen wurden ballistsche Westen gesucht. Das ist heutzutage anders.
Hier im Thema zeigte sich jedoch wieder, dass die Gefahren, wenn die Unterziehweste als Überziehweste getragen wird, nicht präsent sind. Real ist es das gleiche Bild.

Neonfarbe
Ein Beitrag hier hatte es auf dem Punkt gebracht.
Wenn ich verdeckte Annäherung lese, frage ich mich wieder, was da für ein Kopfkinofilm läuft.
Uniformierte Polizisten sollen und müssen gesehen werden. Neon und Reflektor passen da gut.

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon MICHI » Sa 7. Apr 2018, 09:28

nano hat geschrieben:Was denn für ein Treffer? Reden wir gerade vom Schusswaffeneinsatz gegen uns? Was mach ich denn, wenn man mein RSG an der Hüfte trifft? Nimms mir nicht übel, aber das Argument ist mir zu dünn. Oder sagen wir lieber, bisher ist es für mich von keiner statistischen Relevanz.

Und eine brauchbare Weste hängt nicht vorne "runter", nur braucht es dann auch mal ne ordentliche Geräteträgerweste. Ich bin dafür, dass man eigenverantwortlich seine Ausrüstung verstauen darf. Ja, es wird immer Kollegen geben, die sich keinen Kopf machen oder andere die dann sehr speziell aussehen (ungeachtet obs Nutzen bringt oder nicht). Aber dafür sind wir alle erwachsen.
Deine Argumentation spricht eigentlich nur dafür, das du in der Thematik nicht ausreichend bewandert bist.
Gruß
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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon der kanadier » Sa 7. Apr 2018, 20:59

Ob das RSG jetzt in der Weste oder an der Koppel getragen wird muss letztlich jeder selber wissen und für sich begründen können. Mir ist kein Fall bekannt, wo das Pfeffer in der Weste getroffen wurde (auch nicht im geschlossenen Einsatz durch Störer/Bewurf), jedoch ein Fall bei dem das Ersatzmagazin einen Steckschuss abbekam. Dort wo bei vielen das RSG sitzt.
Im übrigen ist beim RSG 4/8 die Trageweise in den Jackentasche vorgesehen. Muss jeder selber wissen...
Beinholster
Ich verstehe diesen Hype nicht, sehe aber viele die das Beinholster falsch tragen und viele sind sich der Nachteile kaum bewusst. Wer sich ernsthaft damir beschäftigt hat, trägt Gürtelholster.
Wer sich ernsthaft mit dem Thema unter Berücksichtigung seiner persönlichen Bedürfnisse beschäftigt wählt was für ihn und seine Aufgaben (z.B BePo, Streifendienst, KradFahrer) sinnvoll ist. Diese pauschale Aussage ist eher wenig zweckdienlich.

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon nano » So 8. Apr 2018, 10:44

@Michi
Ich lass mich gerne belehren, wenn du andere Erfahrungen oder Fakten hast. Gerne auch per PM

Um vom leuchtfarbenen Westenthema nicht zu weit abzurücken: Ich hätte ein schlechtes Bauchgefühl, wenn ich in Signalfarben rumlaufen würde. Ich schreibe extra Gefühl, weil ich nur bedingt persönliche Erfahrungen dazu vorweisen kann. Erhöhte Sichtbarkeit erleichtert auch die Zielauffassung. Sei es nun für geworfene Flaschen oder andere Gegenstände, Angriffe mit Messern oder letzten Endes auch mit Schusswaffen. Nun muss man nicht den Teufel an die Wand malen, aber zumindest mit Steinen und Eiern bin ich bereits als Funkwageneule beworfen, mit dem Messer bin ich auch bereits angegriffen worden. Insbesondere bei reduzierten Sichtverhältnissen oder bei visuell beeinträchtigten Angreifern (Alkohol, Drogen, Psych, Adrenalin,...) ist ein leuchtender Streifen am Oberkörper nicht unbedingt meine erste Wahl.
Es wurden ja drei Hauptargumente genannt, die für oder gegen diese Streifen ausgelegt werden können:

Erhöhte Sichtbarkeit für den Bürger (subjektives Sicherheitsempfinden)
Erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr (Autobahn, VK-Ü, etc)
Eigensicherung (Erkennbarkeit vs. Zieldarstellung)

Ich sehe in meinem Alltag keinen Mehrwehrt in Bezug zur Sichtbarkeit für den Bürger. Selbst im Funkwagen nimmt uns der Anrufer beim VU oder bei Anzeigen nur zu 50% wahr. Als seltenes Exemplar "Fußstreife" ist es ähnlich; meist ist der Bürger dann noch verwirrt oder fragt, ob was passiert sei. Im schlimmsten Fall lockt das bei Sachverhalten in der Öffentlichkeit mehr Schaulustige an.
Letztendlich sehe ich keinen Mehrwert.

Die Sichtbarkeit im Straßenverkehr hatten wir bereits, dafür gibt es Westen und Jacken, die das besser ermöglichen.

Das Thema Eigensicherung hab ich ja bereits aus meiner Sicht beschrieben.

Die Weste aus der Perspektive der geschlossenen Einheiten zu diskutieren, ist für mich für schwierig. Da kann ich nur aus zweiter Hand berichten, da ich nur bei der AHu bin. Von Kollegen aus den EEs wurde mir mitgeteilt, dass es u.a. die bessere Sichtbarkeit der weißen Helme war, warum man diese nun mit blauem Anstrich oder Bezug trägt, da man festgestellt hat, dass auffällige Farben eher zum Ziel von Wurfattacken machen.

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon vladdi » So 8. Apr 2018, 12:30

Anderseits ist es gut und sinnvoll wenn man gesehen wird

Guck doch mal in einen Menschenmasse, du erkennst die Polizeikräfte nicht drinne.
Blaue Helme sehen zwar besser aus, weiße waren jedoch sichtbarer und präsenter.

Der Bürger soll sehen, wo die Polizei steht und Polizisten sollen sehen wo die Kollegen stehen.

Das Argument, dass man durch mehr Sichtbarkeit in den Fokus der Angriffe geht teile ich nicht.
Wenn ein Störer angreifen will, dann ändert die Farbe nichts daran.
Messer lässt sich von Tarnfarbe oder Neon nicht beeindrucken.

Einzig im Straßenkampf, gegen IS mit AK47 ist Tarnmodus sinnvoll. Da könnte die schwere ballistische Weste ja aus dem sichtbaren Schutzmann den getarnten Krieger machen.


Ich bevorzuge, dunkle Hose, funktionale schwitz und wärme Kleidung und im Rahmen der Oberbekleidung neon - Sichtbarkeit und Erkennbarkeit. Jacke, Weste mit neon für den Schutzmann auf der Straße. BePo Helm neon. Ein repräsentativen Anzug, der dem Wort gerecht wird! Und ne normale Innendienstuniform, quasi das was es jetzt so gibt.


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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon JKM » So 8. Apr 2018, 13:14

MICHI hat geschrieben:
Fr 6. Apr 2018, 19:00
Zum Thema RSG an oder in der Weste:

Bei einem Treffer stehst du im eigenen Pfeffernebel.

EKA: je mehr Dinge vorn an der Weste hängen, also je schwerer sie vorn wird, desto mehr zieht sie vorn nach unten und hinten hoch.

Wunsch und sinnvolle Realität klaffen häufig auseinander.
Michi,

das soll wirklich nicht böse gemeint sein, aber kann es sein, dass du eine Außentragehülle einfach generell negativ siehst und dementsprechend Argumente wertest?

Das Argument mit dem (Schusswaffen-)Treffer auf ein Pfefferspray gilt praktisch für jede Trageweise am Körper. Und dass die Außentragehülle, wenn sie mit allen vorgesehenen FEM (in SH Handfessel, Pfeffer, Merkbuch, EKA, FuG mit Sprechgarnitur) bestückt ist, merkbar vorne nach unten oder hinten hoch zieht, habe ich selbst nie erlebt und diese Beanstandung noch von keinem Kollegen gehört.

In sofern klaffen auch Bedenken und erlebte Realität manchmal auseinander.

Gruß
JKM

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon MICHI » So 8. Apr 2018, 13:26

JKM hat geschrieben:
MICHI hat geschrieben:
Fr 6. Apr 2018, 19:00
Zum Thema RSG an oder in der Weste:

Bei einem Treffer stehst du im eigenen Pfeffernebel.

EKA: je mehr Dinge vorn an der Weste hängen, also je schwerer sie vorn wird, desto mehr zieht sie vorn nach unten und hinten hoch.

Wunsch und sinnvolle Realität klaffen häufig auseinander.
Michi,

das soll wirklich nicht böse gemeint sein, aber kann es sein, dass du eine Außentragehülle einfach generell negativ siehst und dementsprechend Argumente wertest?

Das Argument mit dem (Schusswaffen-)Treffer auf ein Pfefferspray gilt praktisch für jede Trageweise am Körper. Und dass die Außentragehülle, wenn sie mit allen vorgesehenen FEM (in SH Handfessel, Pfeffer, Merkbuch, EKA, FuG mit Sprechgarnitur) bestückt ist, merkbar vorne nach unten oder hinten hoch zieht, habe ich selbst nie erlebt und diese Beanstandung noch von keinem Kollegen gehört.

In sofern klaffen auch Bedenken und erlebte Realität manchmal auseinander.

Gruß
JKM
Im Gegenteil, ich befinde mich gerade in der Pilotierung zu unserer ATH.



Daher befasse ich mich intensiv damit.
Wozu auch der Austausch mit spazialisierten Leuten unserer SE gehört, denn es gibt viel mehr zu bedenken, als manche vielleicht meinen.

Das mit dem Herunterziehen bei zu viel Equipment bezog sich auf das planlose Anbringen irgendwelcher Taschen und Halter z. B. an einem Molkesystem.
Es ist eben nicht alles machbar, was der Einzelne vielleicht gerne hätte.

Und je näher das Pfefferspray zu den Augen angebracht ist, desto höher ist eben die Gefahr im Extremfall selbst außer Gefecht gesetzt zu werden.
Gruß
MICHI


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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon 1957 » So 8. Apr 2018, 14:57

Ich bin jetzt im 44 Dienstjahr und habe in dieser Zeit eine solche Weste nicht gebraucht. Trotzdem finde ich die EInführung ganz gut, wenn es sich gleichzeitig um eine Schutzweste handelt. Den Blödsinn mit den Unterziehwesten habe ich nie verstanden. Wichtiges bleibt bei mir am Koppel ( RSG, Knarre, Fessel, Lampe)
Angesichts der bereits erwähnten "Anordnung der Einsatzmittel" schwant mir schlimmes, wenn ich das analog mit den häufig zu sehenden unbedachten Anordnungen an den Koppeln vergleiche.

Beweglichkeit ist übrigens auch ein Teil der Eigensicherung.

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon Officer André » So 8. Apr 2018, 15:17

1957 hat geschrieben:
So 8. Apr 2018, 14:57
Beweglichkeit ist übrigens auch ein Teil der Eigensicherung.
:zustimm:
Ihr schlittert mit euren Ärschen über verdammt dünnes Eis und wenn es bricht, warte ICH im Wasser auf euch!

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon xxx14xxx » Mo 9. Apr 2018, 13:55

Für das RSG 8 gibt es ein Beinholster oder man trägt es in der Beintasche.
Wäre nicht das erste Mal, dass nach einem Treffer/Schlag sich der Sprühkopf vetabwchiedet. Man richtig Spass unterm Helm dann.
Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich Kollegen sehe, die es in der Jackentasche vorn oben tragen.
Zumal die Dinger oft undicht werden nach einer gewissen Zeit und dann hat man permanent brennende Augen:-)




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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon Soensch » Mo 9. Apr 2018, 14:50

Finds in jedem Fall gut mal soviele unterschiedliche Meinungen zu hören.

Muss mich da in Teilen den Vorrednern anschliessen. Ich persönlich sehe keinen Gewinn für meine polizeiliche Arbeit oder den Bürger in einem Reflektorstreifen, aber gut, soll er ran. Das Hauptargument aus den Work Shops in Hannover ist offiziell die Erkennbarkeit aber jeder Beamte weiß, dass unsere Politik in Niedersachsen findet, dass wir auch in Terrorzeiten oder Vorfällen wie in Münster eine bürgernahe Polizei sind und dunkle Westen zu martialisch aussehen.

Das Argument mit dem RSG und dem Schuss verstehe ich nicht. Wenn ich so beschossen werde, dass das Projektil im RSG auf Herzhöhe einschlägt, habe ich ganz andere Probleme als Pfeffernebel. Das gleiche kann mir an der Hose passieren. Wenn man mal einen Sprühstoß in einen Raum abgibt und die Tür schliesst, sorgt das bereits für Reaktion. Ob ich nun 10 cm weiter oben oder unten den Nebel auslöse....., schlecht ist es allemal. Dann muss ich auch mein Magazin wo anders anbringen.

Mir persönlich geht es darum, dass mir Möglichkeiten geboten werden. Nicht jeder Beamte ist gleich groß, gleich breit, gleich beweglich. Es gibt Beamte in NRW die finden den neuen BMW gut und dann 1,90 m Beamte die permanent gegen die Innenausstattung knallen.
Wenn der Dienstherr sagt "Hey, du kannst Schuhe ohne Stahlkappe tragen im Streifendienst, aber fällt dir was auf den Fuß, hast du ein Problem", dann nimmt dieses Risiko auch jeder in Kauf. Und ich würde mal tippen, dass 80% der Kollegen bequeme Modelle wie GSG 9 etc. tragen.

Wenn ich einen schmalen Hüftumfang habe und somit weniger Länge am Gürtel für FEM, würde ich mich freuen, wenn ich Dinge wie Taschenlampe und RSG an der Weste anbringen kann. Auf eigene Verantwortung.

Das die Weste nach unten zieht, seh ich so auch nicht. Man schaue sich mal auf Seiten wie Polizei=Mensch an, was für Bilder die Kollegen aus Berlin oder BPOL schicken. Patches rauf und runter, Lampen, RSG, Merkbuch, Kugelschreiber, Handfesseln, Schlüssel, Funkgerät. Alles an der Aussenhülle. Wer da Rückenschmerzen hat, wird das nicht anbringen. Ich bringe auch an meiner KSA Funkgerät, Wasserflasche, Merkbuch an und stecke auch mal den EMS rein und da zieht gar nichts runter, weil sie eng sitzt. Und darunter trage ich noch meine ballistische.

Ich wünsche mir eine Weste, die passt, an der ich mehr als nur ein Merkbuch und Kugelschreiber anbringen kann. Am liebsten die Taschenlampe im Schulterbereich, um im Dunkeln ins Merkbuch schreiben zu können. Die OPTION zu wählen "Ja, ich will neon" oder "Nein, ich möchte kein neon".
Und wichtig wäre mir ein Stichschutz.

Hier vllt nochmal ein paar Beiträge zu dem Thema aus SH:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/3293663 zu den Westen aus SH

Videobeitrag:
https://www.youtube.com/watch?v=Vz0iQmGk1Uw&t=3s

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon Controller » Mo 9. Apr 2018, 15:09

t aber jeder Beamte weiß, dass unsere Politik in Niedersachsen findet, dass wir auch in Terrorzeiten oder Vorfällen wie in Münster eine bürgernahe Polizei sind
das findet nicht nur die Politik in Niedersachsen so, sondern mit Recht wird das auch an anderen Orten so gesehen.

Gibt natürlich auch Menschen, die sehen sich eher so als Besatzer im eigenen Land ....... :polizei4:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon 1957 » Mo 9. Apr 2018, 16:45

Ich bin der Auffassung, dass Erkennbarkeit der Charakteristik unseres Berufes im Wachdienst eher entspricht als "Tarnung".
Insofern ist eine Weste mit deutlicher Reflektion besser, denn sonst müsste über diese ggf. eine weitere Warnweste gezogen werden, was dann dazu führt, dass man an den Plunder darunter nicht mehr so ohne weiteres kommt.

xxx14xxx
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Re: Meinungen zur neuen Überziehweste in Niedersachsen

Beitragvon xxx14xxx » Di 10. Apr 2018, 08:40

Ich glaube nicht, dass hier jemand meint die RSG würden bei einem Treffer mit Projektil auslösen.
Die RSG, vor allem das RSG8 steht unter Druck und dort wo der Sprühkopf mit dem Behälter verbunden ist, ist die schwächste Stelle.
Ich hab es mehrfach erlebt , wie die Dinger kaputt gegangen sind, ob nun in der Demo oder bei einer Nachteile(Sturz).
Da hat man dann richtig Spass. Muss jeder selbst wissen.
Der Kollege bei dem das Ding in der Brusttasche los ging, hat übrigens eine Netzhautablösung gehabt.

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