unfall mit einem fahrradfahrer

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Moderator: schutzmann_schneidig

Kirsehirli
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unfall mit einem fahrradfahrer

Beitragvon Kirsehirli » Fr 16. Jun 2006, 15:11

Hi,

also alles passierte am 07.04.2006 so gegen 19.30 Uhr.
[Gilera Runner sp50 als Mofa zugelassen,gedrosselt,Teilkasko mit 150 € selbstbeteiligung + diebstahlschutz,alles original,wir wohnen auf Miete]

Ich kam von einem Freund und wollte meinen Roller auf "mein Parkplatz" stellen, ich fuhr den Weg vor der Haustür vorbei und wollte bei den Mülltonnen "abbiegen", genau dort wo ich abbiege ist eine ecke.Dort kam unser Nachbar mit seinem Fahrrad vorbeigedüst. So kam es zu einem Frontalzusammenstoß.


Als ich ihn bemerkte blieb ich sofort stehen,also ich bremste und stand da halt und konnte die Sekunden nicht mehr abwarten wo es zum
Zusammtenstoß kommen wird

Er stand auf den Pedalen und war am sprinten,er guckte auf den Boden,also nicht in Fahrtrichtung.
Er flog hin,und stand direkt wieder auf und ich fragte ihn ob alles ok ist.
Meine Schwester beobachtete alles aus dem Fenster.

Eben grad kam die Mutter von dem Kind,er müsste um die 10-11 Jahre alt sein,geht in die 4.klasse
und meinte oder drohte besser gesagt mit einer Anzeige vor der Tür.
Ich müsse das Fahrrad reparieren lassen sonst will sie mich anzeigen.Sie meinte auch das sie eben bei der polizei gewesen wäre und sich erkundigt hätte,die polizei hätte gesagt
1. ich darf dort nicht langfahren
2.ich bin schuldig
3.ich darf dort nicht parken
[ das mit parken und fahren müsste doch der Hauseigentümer drüber entscheiden oder ????!!!!]

naja,ich weiß nicht was ich machen soll,warum sind die gestern nicht gekommen,und kommen erst heute ? ich habe mich schon irgendwie erpresst gefühlt als sie gesagt hat,sie will mich anzeigen wenn ich es nicht reparieren lasse.wer soll drüber entscheiden wer schuldig ist ?? er müsste mich gehört haben,ich parke seit einem jahr dort,ich fahre seit einem jahr den weg lang,ich wohne seit 10 jahren hier in der wohnung und sie erst seit 2 oder so.

der junge hat nicht nach vorne geguckt sondern auf den boden,er stand auf den pedalen und war am sprinten.da könnte genau so gut eine person entlang gehen. falls wenn, bezahlt dann meine versicherung,also teilkasko den schaden an dem fahrrad [an meinem mofa ist nichts]


Bild


heute (16.06.2006) bekam ich ein schreiben wo drin steht das es wegen fahrlässiger körperverletzung nach mir vermittelt wird

1. das kind schaute auf den boden,sah mich nicht.

2.ich stand schon,er ist in MICH reingefahren

3. an dem fahrrad und an dem kind sind keine verletzungen fest zu stellen

4. die mutter war zu dem zeitpunkt nicht zuhause

5. man kann es nicht einmal als unfall bezeichnen, es war nur ein zusammenstoß wo er hinfiel,aufstand und davon ging

6. er sagte nur "jaja" als ich ihn fragte ob alles ok sei

7.die mutter erpresste mich an der tür,von wegen ich solle 50 euro geben,dann ist die sache ok oder sie zeigt mich an

8.die mutter von dem kind arbeitet schwarz,deswegen war sie nicht zuhause

9. das kind ist immer unbeaufsichtigt draußen, eltern sind geschieden,mutter ist NIE zuhause

10. ich muss am montag den 19.06 zum jugendberater



was kann ich machen ? ich bin nicht schuldig... :/ [/b]

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Beitragvon alex19222 » Fr 16. Jun 2006, 15:37

Gnaz einfach: Erklär des denen einfach auch. Wenn du wirklich unschuldig bist, dann werden die des auch festsellen.

Viel Glück!

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Beitragvon Sunny84 » Fr 16. Jun 2006, 15:43

Hm, ehrlich gesagt, wede ich nicht ganz schlau aus deinem Post....
Bist du jetzt auf dem Bügersteig gefahren oder was war das für ein Weg?
Erklär das bitte mal genauer undvor allem verständlich.


8.die mutter von dem kind arbeitet schwarz,deswegen war sie nicht zuhause

9. das kind ist immer unbeaufsichtigt draußen, eltern sind geschieden,mutter ist NIE zuhause

Woher willst du wissen, dass die Mutter schwarz arbeitet???
Und ob die Eltern des Jungen jetzt geschieden sind oder nicht,
ob die Mutter zu Hause ist oder nicht, hat doch überhaupt nichts
mit dem Unfall zu tun!!!
Und das man ein Kind, das 11 oder 12 Jahre alt ist und in die 4. Klasse geht,
nicht den ganzen Tag beaufsichtigen muss ist ja wohl auch klar!!

was kann ich machen ? ich bin nicht schuldig... :/
Das du nicht schuldig bist, ist nicht gesagt.
Wenn, wie du sagst, bereits ein Ermittlungsverfahren gegen dich
eingeleitet wurde, wird man in nächster Zeit auf dich zukommen (nen
Brief haste ja schon erhalten) und dann kannst du deine Version der
Geschichte erzählen. Alles weitere wird sich dann ergeben.

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Beitragvon hillemann » Fr 16. Jun 2006, 15:56

Ich find die ganze Darstellung etwas komisch und sehr merkwürdig geschrieben... :gruebel:

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Beitragvon Kirsehirli » Fr 16. Jun 2006, 16:01

hab bei der polizei angerufen,und die sagten mir,das ich warten soll.
vermutlich bekomme ich eine strafe,aber wofür ???

das kind ist in mich reingefahren

ich möchte vors gericht,mit meinen zeugen und dem richter alles erklären.

aber wenn ich direkt ne strafe bekomme??

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Beitragvon Sunny84 » Fr 16. Jun 2006, 16:10

[quote=""Kirsehirli""]hab bei der polizei angerufen,und die sagten mir,das ich warten soll.
vermutlich bekomme ich eine strafe,aber wofür ???[/quote]

Man wird auf dich zukommen und dann wirst du sehen, wie die Sache verläuft.
Aufgrund deiner ungenauen beschreibung des Sachverhalts, lässt sich dazu schwer etwas sagen.




[quote=""Kirsehirli""]
das kind ist in mich reingefahren[/quote]

Nur weil du mit dem Roller schneller bremsen konntest, ist der Junge noch lang nicht schuld.
Fraglich ist, wie es zu dem Unfall kam.
Auf meine Frage hin, ob das ein Bürgersteig o.ä. war, hast du ja leider nicht geantwortet.

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Beitragvon Kirsehirli » Fr 16. Jun 2006, 19:22

achso sorry ja

ehm es ist kein bürgersteig


es geht von der eigentlichen straße ein weg runter,wo man dann zur haustür gehen kann.

so ein weg war das halt :nein: weiß nicht wie ich es ausdrücken soll


die polizei hat über den unfall gelacht,und meinte so etwas regelt man bei kaffee und kuchen

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Beitragvon Sunny84 » Fr 16. Jun 2006, 20:44

[quote=""Kirsehirli""]achso sorry ja

ehm es ist kein bürgersteig


es geht von der eigentlichen straße ein weg runter,wo man dann zur haustür gehen kann.

so ein weg war das halt :nein: weiß nicht wie ich es ausdrücken soll[/quote]

Wenn ich mir deinen beschriebenen Weg jetzt richtig vorstelle, dürftest du diesen
mit deinem Roller nicht befahren, oder was würdest du sagen?



[quote=""Kirsehirli""]
die polizei hat über den unfall gelacht,und meinte so etwas regelt man bei kaffee und kuchen[/quote]

Tja, hätte man vielleicht machen sollen, ...

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...

Beitragvon peperoni83 » Fr 16. Jun 2006, 23:08

scheinbar handelt es sich hier um eine privatrechtlichen vorfall, der aufgrund der anspruchsgrundlage, der ursächlichen handlung, der rechtswidrigkeit, einem verschulden (vorsätzlich/fahrlässig) und einem schadensumpfang (schmerzensgeld/teils mitverschulden) zu analysieren ist.

alles was drumherum ist, hat mit dem vorfall nichts zu tun. es zeugt nur von einer inneren unsicherheit. am besten ist natürlich ein gemeinsames einvernehmen, wenn's aber gar nicht geht muss eben die ganze sache auf juristischer ebene abgehandelt werden. frag doch mal deine eltern, die werden evtl. in einem rechtsschutz sein.

ansonsten geheimtipp: alles subjektive abstreiten, einer neutralen fassung zustimmen. mach dir mal keinen kopf !

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Beitragvon milka-gelöscht » Sa 17. Jun 2006, 00:15

hier muss man sauber trennen:


1:

zivilrechtliche ansprüche!

wer ist schuld?
wer zahlt wem was?
hier wie groß ist dein schuld anteil - nach dem was ich gelesen habe gehe ich davon aus, dass du zur verantwortung gezogen wirst (motoriseiert steht dem unmotorisertetn vt meistens nach. und hier empfinde ich das was ich von dir gelesen habe so, dass du hier verantwortlwortlich gemacht wirst)

also: reperatur des fahrrades


die enstscheidung liegt beim zivilgericht oder du und die mutter (bzw. wenn du jugendlich bist deine eltern) einigt euch über deie von dir zu leistenden schadensansprüche.

du hättets jedoch auch schadensersatz anprüche für entstandene schäden an deinem moped.
die verrechnen sich dann jedoch mit den von dir zu leistenden leistungen.

je nach schuld zu weisung.


bliebe noch die frage:
bürgersteig oder nicht?
war das kind älter als 12?
dann hätte er ebenfalls dort nicht fahren dürfen..


soviele sachen gibt es zu bedenken:

empfehlung:
setzt euch zusammen:
am besten: deine eltern, seine eltern und einigt euch fair.

ihr seit wohl beide schuld.... der eine mehr der andere weniger... das wisst ihr.



hierfür ist eine anzeige irreleavant - da es sich um eine zivilrechtliche streitigkeit handelt und polzei/strafrechtlich ist es egal.

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2.

der starfrechtliche aspekt:

wie es klang wir bereits ermittelt.

das kind wurde verletzt.
es ist in deutschland nicht erlaubt jemand zu verletzten.
soetwas nennt man körperverletztung.
hier kann auf antrag oder aufgrund öffentl. interesses ermittelt werden.

jedoch ist für die starfzumessung (verurteilung) die SCHULD entscheident!

wenn es ein unfall war, dann hat sich das erledigt!


-------------------------------------------------------------------------------



für beide fälle ist die inanspruchnahme von anwaltlicher hilfe ABSOLUT zum EMPFEHLEN!
"Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont."

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Beitragvon Kirsehirli » Sa 17. Jun 2006, 19:52

danke für eure aufklärungen,aber es lag keine verletzung zu dem zeitpunkt vor.

die frau hat erst nach 4 tagen gesagt,ihr sohn hätte eine SCHLÜRFWUNDE am knie.mehr auch nicht.

wir wohnen hier auf miete und die hat schon seit sie hier ist,streit mit uns.

sie hat zu erst von der versicherung kein geld kassieren können,und jetzt kommt sie an mit körperverletzung

ich verstehe gar nichts mehr

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Beitragvon Panther » Sa 17. Jun 2006, 22:06

Geh zu einem Anwalt. Das ist der wohl beste Tip, den du hier bekommen kannst.
ULTIMATIVES Börsen-Erfolgskonzept: Tief kaufen, hoch verkaufen.

Gottlosigkeit: Dein Mangel an Ehrfurcht gegenüber meiner Gottheit.

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Beitragvon very » Sa 17. Jun 2006, 23:10

[quote=""Kirsehirli""]danke für eure aufklärungen,aber es lag keine verletzung zu dem zeitpunkt vor.

die frau hat erst nach 4 tagen gesagt,ihr sohn hätte eine SCHLÜRFWUNDE am knie.mehr auch nicht.

wir wohnen hier auf miete und die hat schon seit sie hier ist,streit mit uns.

sie hat zu erst von der versicherung kein geld kassieren können,und jetzt kommt sie an mit körperverletzung

ich verstehe gar nichts mehr[/quote] :lol:
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
Für weitere Fragen diesbezüglich bitte auch die Suchfunktion nutzen."

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Beitragvon Kirsehirli » Mo 19. Jun 2006, 12:49

ja um 15 uhr ist der termin beim sozialpädagogen :evil:

marie_k
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unfall mit einem fahrradfahrer

Beitragvon marie_k » Mo 19. Jun 2006, 13:24

hast du bzw haben deine eltern rechtsschutz, der auch für dich greift?

ansonsten kannst du mit ca 60-100euro für einen ersten beratungstermin rechnen, anschließend kann der von dir benannte anwalt unter umständen (je nach deiner finanziellen situation) prozesskostenhilfe beantragen.

"Grundsätzlich steht Ihnen nach dem Gesetz (konkret: § 114 ZPO) Prozeßkostenhilfe zu, wenn

der von Ihnen beabsichtigte Prozeß (oder die von Ihnen beabsichtigte Verteidigung gegen Ansprüche eines anderen) Aussicht auf Erfolg hat,
wenn überdies die Prozeßführung nicht mutwillig ist und
Sie nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Prozeßführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen können. "

aber wie dir bei der polizei schon gesagt wurde und auch hier bereits angeklungen ist: versucht, eine gütliche einigung zu finden, das ist für alle beteiligten stressfreier und mit weniger finanziellem aufwand verbunden.
(das kannst du ja auch nach besagter erstberatung bei einem anwalt machen.)

vorsicht: ich würde mich -wegen der ermittlungen die gegen dich laufen- zunächst mal um einen anwalt kümmern, der strafrechtlich fit ist, das würde dir auch in einem eventuellen folgeverfahren dienen, da eine verurteilung aufgrund objektiver schuld ohne jeden zweifel deine chancen beim sozialgericht abgrundtief mindern würde.

die gütliche einigung in sachen schadensersatz kann ich nur noch mal unterstreichen!!!
die kosten des verfahrens in einem zivilprozess trägt nämlich nicht etwas letztenendes der staat, sondern die partei, die verloren hat.
und in deinem fall könntest ganz schnell du -der beklagte- das sein!

viel glück!
Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!


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