Ware falsch abwiegen...

Fachliche Diskussionen zu o.g. Themenbereichen

Moderator: schutzmann_schneidig

Gast

Re: Ware falsch abwiegen...

Beitragvon Gast » Mo 27. Jul 2015, 00:11

Da ich das nie behauptet habe, kann ich es dir auch nicht erklären :zustimm:

Nicci hat geschrieben:
Dementsprechen würden aus der Urkunde erkennbarer Inhalt und gewollter Erklärungsinhalt nicht mehr übereinstimmen

Genau das ist eine schriftliche Lüge!


Den Part wollte ich widerlegen, mehr nicht :polizei1:

Valnar
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Re: Ware falsch abwiegen...

Beitragvon Valnar » Do 30. Jul 2015, 14:35

Ohne jetzt alles gelesen zu haben, aber:

Diebstahl erfordert das Brechen eines fremden Gewahrsams und das Begründen neuen, unrechtmäßigen Gewahrsams. Dies liegt hier nicht vor, also keine Wegnahme. Zwar weiß der Verkäufer nicht, dass nachher noch etwas dazugelegt wurde (daher Betrug), übergibt aber an der Kasse gutgläubig die Ware an den A. (bewusste Vermögensverfügung), Daher m.M.n kein Gewahrsmsbruch i.S. des § 242 StG. Übrigens kanns nicht beides sein, da Betrug und Diebstahl sich gegenseitig ausschließen (Fremdschädigungsdelikte und Selbstschädigungsdelikte können nie nebeneinander stehen).


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