Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

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DerLima
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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon DerLima » Sa 10. Dez 2016, 09:05

Wenn diese Informationen sicher aus der DNA herausgelesen werden können:
Augenfarbe, Haarfarbe, Hautfarbe - sodann empfinde ich es als sinnvoll, diese auch zu verwerten.

Abstammungsregion ist mir zu schwammig und unsicher. Denn wenn in Deutschland von einem Afrikaner gesprochen wird, assoziieren dies die meisten mit einem "Neger". Dass aber auch deutlich hellhäutigere Menschen aus der Region stammen, wird ignoriert.
Auch kann man die Abstammung nicht immer der Person ansehen.

Die ersten drei Dinge befürworte ich, darüber hinaus eventuell in Kapitaldelikten, mit Richtervorbehalt und nach Einzelfallprüfung unter Berücksichtigung der Tat und des Ermittlungszweckes.
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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Knaecke77 » Sa 10. Dez 2016, 10:38

Diag hat geschrieben:Wenn der Herr Rosinenpicker niederländisches Recht anführt: Wie siehts bei ihm dann mit BtM aus? :pfeif:

Ansonsten knaecke77: Du weißt, wie das mit Aussagen von politischen Amtsträgern ist (dazu zähle ich auch ihn) nach öffentlichkeitswirksamen Vorfällen?

Edit: http://hessenschau.de/kultur/postfaktis ... 6-100.html ;-)
Bei Politikern kann ich Deine Aussage nachvollziehen. Wenn aber der FR Polizeipräsident und der Chef des LKA BW fordern, dass DNA-Analysen mehr Informationen entnommen werden dürfen
als bisher gesetzlich vorgesehen, dann ist mir nicht ganz klar was die wirkliche Zielrichtung solcher Forderungen sein soll? Zündung von Nebelkerzen? :gruebel:
Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Weiß der LKA Chef denn, wie lange der SB im Raubdezernat zur Zeit auf die Auswertung einer nicht priorisierten Probe wartet?
Da ich die Antwort nicht kenne:
Würde eine tiefer gehende Analyse die Bearbeitungszeit einer DNA-Probe merklich erhöhen?

Controller hat geschrieben:Knäcke, ich weiß bislang immer noch nicht so genau, was ich eigentlich bezweifeln sollte........ :polizei10:

Konkrete Vorschläge oder sogar Formulierungen gab es ja nicht und die Onlinepetition
- da gibt es vom Niveau her was Vergleichbares, ein Stückchen weiter runterscrollen:

Bud Spencer & Terence Hill bei Madame Tussauds

Immerhin, dieser Satz von Michelfelder gefällt mir:
Die DNA ist ein stummer Zeuge - ein Zeuge wie jeder andere auch
Nur :polizei10:

ich würde mir 3 mal überlegen, ob ich aufgrund einer DNA Spur, deren Herkunft ja noch gänzlich ungeklärt ist, schon so weit bin, viele Unverdächtige schonen zu können.

Denn, genau so gut ist die DNA vom Unbeteiligten xy und ich hab ein Phantom gejagt - man kennt das ja :pfeif:

Bei dem Initiator der Petition dürfte es sich um keinen Juristen handeln, der eine mustergültig juristisch ausformulierte und begründete Petition vorlegen kann.
Diesen Qualitätsanspruch stelle ich an eine Onlinepetition aber auch gar nicht.
Zielrichtung ist m.E. eine breitere Öffentlichkeit für das eigene Anliegen herzustellen.

Ich erwähnte das Beispiel eines Mosaiks. Ein Stückchen für sich alleine ergibt kein Bild, viele Steinchen aber ergeben ein vollständiges bzw. erkennbares Bild.

Die Einordnung der "Puzzleteilchen" obliegt den erfahrenen Beamten der damit befassten Dienststellen.
Wenn Bedarf an einer erweiterten Analysetiefe besteht, um etwa Haar-und /oder Hautfarbe in Erfahrung zu bringen, so verstehe ich nicht, weshalb der Gesetzgeber dies verwehrt??

Bei einer Anzeige gegen unbekannt nimmst Du oder Deine Kollegen doch auch eine vollständige Täterbeschreibung auf, wenn jemand von Zeugen beobachtet wurde und verzichtest nicht darauf.

Ob es sich bei der beobachteten Person um den Täter, einen Zeugen oder gar um ein Opfer handelt ist auch nicht immer von vorne herein klar.

Mit dem Vorschlag von Lima könnte ich gut leben. :zustimm:

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Controller » Sa 10. Dez 2016, 12:14

Nun ja, Täterbeschreibung meint Täter, für andere Verhaltensweisen gibt es andere Ausdrücke und Formulierungen.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon BNB » Sa 10. Dez 2016, 19:24

DerLima hat geschrieben:Wenn diese Informationen sicher aus der DNA herausgelesen werden können
Anmerkung dazu: "Sicher" ist es nicht, aber die Wahrscheinlichkeiten belaufen sich derzeit wohl auf 85-99%.
DerLima hat geschrieben:Die ersten drei Dinge befürworte ich, darüber hinaus eventuell in Kapitaldelikten, mit Richtervorbehalt und nach Einzelfallprüfung unter Berücksichtigung der Tat und des Ermittlungszweckes.
Ja, könnte ich auch gut mit leben. Und die ersten drei Dinge sollten m.E. automatisch an eine DNA-Untersuchung gekoppelt sein, sofern keine Identität durch einen Abgleich mit den Datenbanken festgestellt werden konnte/kann.
Knaecke77 hat geschrieben:Die Einordnung der "Puzzleteilchen" obliegt den erfahrenen Beamten der damit befassten Dienststellen.
*unterschreib*
Knaecke77 hat geschrieben:Bei einer Anzeige gegen unbekannt nimmst Du oder Deine Kollegen doch auch eine vollständige Täterbeschreibung auf, wenn jemand von Zeugen beobachtet wurde und verzichtest nicht darauf.
Und eine Zeugenaussage bringt ebenfalls eine gewisse Fehlerwahrscheinlichkeit mit sich. Dieser muss man sich bewusst sein und - wie gesagt - die Teilchen richtig einordnen.
Controller hat geschrieben:Nun ja, Täterbeschreibung meint Täter, für andere Verhaltensweisen gibt es andere Ausdrücke und Formulierungen.
Was willst du damit sagen? Imo ist es eben völlig egal, ob das jetzt von Täter/Opfer/Zeugen/sonstwem stammt. Es soll die Wahrscheinlichkeit der Identifizierung des Spurenlegers erhöhen. Zusätzlich zum Abgleich mit den Datenbanken, bestenfalls in einem Aufwasch daran gekoppelt.

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Controller » So 11. Dez 2016, 03:43

Ich will damit sagen,
dass durch den (bewusst absichtlichen ??) sorglosen Umgang mit Fachausdrücken einer spezialisierten Sprache
Absichten und Ziele geschaffen werden, die so nicht haltbar sind.

Es sagt nämlich eben keiner:

Da wurde DNA sichergestellt, von der wir überhaupt nix wissen :!:
Aber wir werden sie jetzt so weit untersuchen, wie es die Wissenschaft hergibt; mal sehen, was dabei rauskommt.

Nein im Gegenteil, es wird von Täter-DNA gesprochen und davon, dass Unbeteiligte geschont werden könnten.

Es sind die Unwahrheiten, Verschleierungen, Nebelkerzen, die mich massiv stören.
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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Knaecke77 » Mi 14. Dez 2016, 07:26

Neues vom mutm. "17jährigen " Täter:


Mordfall in Freiburg

Das Strafregister des Hussein K.

Von RÜDIGER SOLDT, STUTTGART

13.12.2016 • Der mutmaßliche Mörder von Maria L. soll schon einmal eine Studentin überfallen und eine Steilküste hinabgeworfen haben. Die Polizei hat wegen entsprechender Hinweise ein Rechtshilfeersuchen gestellt.(......)

In zahlreichen europäischen Ländern nachgefragt

Während der Ermittlungen und nach der Fixierung von Täter-DNA hatte die Sonderkommission „Dreisam“ in zahlreichen europäischen Ländern und auch bei den griechischen Behörden nachgefragt, ob eine entsprechende Täterspur vorliegen würde. Die Antwort fiel negativ aus. Es ist allerdings nicht geklärt, ob nach der Verurteilung des Täters in Korfu überhaupt eine DNA-Probe genommen worden ist. Eine einheitliche europäische Datei zur Sicherung von DNA-Spuren gibt es nicht. Die Identität eines minderjährigen Flüchtlings kann von der Bundespolizei, der Landespolizei oder der Ausländerbehörde überprüft werden, in der Regel handelt es sich um eine Abfrage in der Eurodac-Datei, in der die Fingerabdrücke von Flüchtlingen gespeichert sind, um festzustellen, ob der Flüchtling schon einmal in ein europäisches Land eingereist ist.
.
http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/k ... 72569.html

Wäre in einem vergleichbaren Fall in Deutschland die Täter-DNA erhoben worden?


Vielleicht kann das Alter von Flüchtlingen ohne Identitätspapier bald zuverlässig festgestellt werden?

Auf ein paar Monate genau

Der Biomathematiker Steve Horvath hat eine verblüffend präzise Uhr im Körper gefunden: An fast jeder Zelle lässt sich nun ablesen, wie alt wir sind - und zwar auf Monate genau.

http://www.spektrum.de/news/epigenetisc ... de/1285389

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 14. Dez 2016, 09:14

Kommt drauf an. Die entsprechenden rechtlichen Grundlagen kannst du dir doch wie gewohnt googlen - oder halt auf das statement von Wendt warten.
:lah:

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon BNB » Do 15. Dez 2016, 10:46

http://www.badische-zeitung.de/bka-fing ... -hussein-k

Der mutmaßliche Täter wurde offenbar bereits in Griechenland festgenommen und von einem griechischen Jugendgericht wegen Diebstahls und versuchten Totschlags zu 10 Jahren Haft verurteilt, jedoch bereits 1,5 Jahre später wieder auf Bewährung entlassen, um die überfüllten griechischen Gefängnisse zu entlasten. Er sollte sich 1x/Monat bei einer Polizeidienststelle vorstellen, dieser Auflage kam er bis einschließlich November nach, im Dezember wurde er wieder zur Fahndung ausgeschrieben.
Hussein K. sei über Österreich nach Deutschland eingereist und habe am 12. November 2015 einen Asylantrag gestellt. Personaldokumente habe er nicht gehabt. Es seien Fingerabdrücke genommen und verschiedene Datenbanken befragt worden, wobei es keinen Treffer gegeben habe. Weder bei Interpol noch im Schengen-Infosystem (SIS) sei er zur Fahndung ausgeschrieben gewesen. Nach dem Täter von Korfu war zu diesem Zeitpunkt auch nicht gesucht worden; seine Freilassung wurde in Griechenland ja erst im Dezember aufgehoben.

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Diag » Do 15. Dez 2016, 12:33

Und das hat jetzt mit dem Thema was zu tun?

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon BNB » Do 15. Dez 2016, 13:39

Jupp, im Thema vergriffen. War aus irgendwelchen Gründen der Meinung dass hier noch irgendwo ein anderes Thema zum Fall im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden existierte, habe ich aber wohl mit ner anderen Diskussion verwechselt.

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon BNB » Do 15. Dez 2016, 13:45

Wo das aber eh schon wieder ausgegraben ist, kann ich gleich noch auf das hier eingehen:
Controller hat geschrieben:Ich will damit sagen,
dass durch den (bewusst absichtlichen ??) sorglosen Umgang mit Fachausdrücken einer spezialisierten Sprache
Absichten und Ziele geschaffen werden, die so nicht haltbar sind.

Es sagt nämlich eben keiner:

Da wurde DNA sichergestellt, von der wir überhaupt nix wissen :!:
Aber wir werden sie jetzt so weit untersuchen, wie es die Wissenschaft hergibt; mal sehen, was dabei rauskommt.

Nein im Gegenteil, es wird von Täter-DNA gesprochen und davon, dass Unbeteiligte geschont werden könnten.

Es sind die Unwahrheiten, Verschleierungen, Nebelkerzen, die mich massiv stören.
Dass da durch die Medien, und auch durch viele Filme (CSI etc) oftmals ein falscher Eindruck entstehen kann, mag sein. Aber letztlich geht es doch darum, dass die ermittelnden Beamten mit den Informationen richtig umzugehen wissen - und denen traue ich das durchaus zu.

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Controller » Do 15. Dez 2016, 15:59

Dass da durch die Medien, und auch durch viele Filme (CSI etc) oftmals ein falscher Eindruck entstehen kann, mag sein
:lol:

Willst du mich veräppeln ?

Schau doch nur mal auf den Fredtitel :motz:

Weder die Medien noch CSI sprachen von Tätern und erweckten den Eindruck, dass alle DNA die gefunden und sichergestellt wird, einzig und allein immer nur vom Täter stammt.

Das ist eben nicht so, aber kein Schwein verliert darüber auch nur ein Wort.

Ich trau dir durchaus zu, dass du meinen Beitrag schon richtig verstanden hast, von daher


ein erbärmliches Ablenkungsmanöver, weitere Nebelkerzen halt !

dass die ermittelnden Beamten mit den Informationen richtig umzugehen wissen - und denen traue ich das durchaus zu.
Ich sehe es lieber, wenn genau geregelt ist, wer mit welchen Informationen umgeht, wo die herkommen und vor allem, wie die gewonnen werden.

Und selbst dann werden die Gerichte noch genug zu tun bekommen - wie in anderen Fällen auch, wo jetzt schon Regeln bestehen aber dennoch verletzt und nicht eingehalten werden !
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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon BNB » Do 15. Dez 2016, 17:39

Controller hat geschrieben:Schau doch nur mal auf den Fredtitel
Fakt ist, dass eine entsprechende Analyse zum Ermittlungserfolg beitragen kann, und insofern die Nicht-Anwendung derartiger Analysemethoden durchaus den Täter schützen könnte. Konjunktiv. Ich bin davon überzeugt, dass der TE das mit der Wahl des Titels meinte.
Und wo in diesem Thread wurde jetzt behauptet, dass alle DNA vom Täter stammt?
Controller hat geschrieben:Ich trau dir durchaus zu, dass du meinen Beitrag schon richtig verstanden hast, von daher
ein erbärmliches Ablenkungsmanöver, weitere Nebelkerzen halt !
Warum sollte ich von irgendwas ablenken? Sachebene und so...
Wenn hier nicht noch was konstruktives kommt, dann bin ich mal raus. :hallo: Die Argumente (auf beiden Seiten) wiederholen sich ohnehin und die "Debatte", so man das so nennen kann, dreht sich im Kreis.

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Controller » Do 15. Dez 2016, 19:54

:hallo: tschüß
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Täterschutz? Reform des § 81e StPO notwendig

Beitragvon Knaecke77 » Do 2. Feb 2017, 15:12



BW: Initiative für neue DNA-Tests

Baden-Württemberg will die Verfolgung von Straftaten erleichtern. Justizminister Guido Wolf (CDU) hat deshalb eine Bundesratsinitiative zur erweiterten DNA-Analyse auf den Weg gebracht. Sie soll ermöglichen, dass man mit DNA-Material in Zukunft auch Augen-, Haar- und Hautfarbe sowie das biologische Alter feststellen darf. Bisher ist die Analyse nur zur Bestimmung von Geschlecht und Identität erlaubt. Kommende Woche will Wolf die Initiative im Bundesrat einbringen.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/b ... 96/6sclok/


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