Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

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MICHI
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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon MICHI » Do 21. Jun 2018, 17:06

vladdi hat geschrieben:Es kommt drauf an.... ich habe Menschen nach Polizeirecht durchsucht, um zu gucken ob sie Drogen dabei haben - weil sie eben keine Beschuldigten waren.

Habe ich tatsächlich einen handfesten Anfangsverdacht und durchsuche einen Beschuldigten, dann müsste in der Konsequenz eine Anzeige geschrieben werden.

Wobei, wenn sich in den ersten Ermittlungen vor Ort jeglicher Tatverdacht auflöst, dann gab es mal ganz kurz einen Beschuldigten. (Gab!) da es keinen mehr gibt und keinen Verdacht, müsste auch nichts geschrieben werden.
Aha,

Belehrung als Beschuldigten, strafprozessuale Maßnahmen und dann plötzlich, sorry, sie sind gar keiner!??
Aber danke, das sie die Maßnahmen ohne sich zu wehren haben über sich ergehen lassen?

Ich benötige keinen Beschuldigten bei der Durchsuchung, das Verdachtsmoment reicht und dann ist er immer noch nicht Beschuldigter.

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Gruß
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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon vladdi » Do 21. Jun 2018, 17:12

Michi,

so wie du es jetzt schreibst, klingt mein Beitrag doof.

Mal angenommen ich wäre nicht komplett doof und die drei Absätze die ich schrieb seien sinnvoll, dann passt das schon.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon Officer André » Do 21. Jun 2018, 17:24

:gruebel:
man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen Kinders.


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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon MICHI » Do 21. Jun 2018, 17:33

Officer André hat geschrieben::gruebel:
man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen Kinders.


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Es geht ja nun mal um Verfahrensweisen die hier geschildert werden, die man eigentlich nicht so stehen lassen sollte.
Zumal hier ja auch Außenstehende lesen.
Gruß
MICHI


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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon vladdi » Do 21. Jun 2018, 17:40

Ich habe meinen Beitrag etwas ediert, um der Anregung von Michi zu folgen

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon Officer André » Do 21. Jun 2018, 17:54

MICHI hat geschrieben:
Do 21. Jun 2018, 17:33
Officer André hat geschrieben::gruebel:
man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen Kinders.


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Es geht ja nun mal um Verfahrensweisen die hier geschildert werden, die man eigentlich nicht so stehen lassen sollte.
Zumal hier ja auch Außenstehende lesen.
Deswegen wären mir konkrete Beispiele ganz lieb. Sonst ist das alles plötzlich wieder ganz anders gemeint ...
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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon Polli » Do 21. Jun 2018, 23:35

vladdi hat geschrieben:
Do 21. Jun 2018, 17:40
Ich habe meinen Beitrag etwas ediert, um der Anregung von Michi zu folgen


Hi vladdi,

ich habe dich für 2 Wochen gesperrt.

Nochmals meine Bitte für die Zukunft:

Überlege dir vorher, was du hier schreibst.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon Buford T. Justice » Fr 22. Jun 2018, 02:33

vladdi hat geschrieben:
Do 21. Jun 2018, 17:12
Mal angenommen ich wäre nicht komplett doof und die drei Absätze die ich schrieb seien sinnvoll, dann passt das schon.
Mal angenommen...

Aufgrund der von Polli verhängten Sperre wäre es unangemessen, darauf näher einzugehen.

Aber in zwei Wochen würde ich schon noch gerne eine nähere Erläuterung hierzu lesen:
vladdi hat geschrieben:
Do 21. Jun 2018, 16:47
I
Es kommt drauf an.... ich habe Menschen nach Polizeirecht durchsucht, um zu gucken ob sie Drogen dabei haben - weil sie eben keine Beschuldigten waren.
Denn das liest sich für mich, zumindest im Augenblick, noch wesentlich skandalöser als die zuletzt thematisierte Anzeigenerstattung gegen einen ehemaligen Tatverdächtigen.
:applaus:

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon Controller » Fr 22. Jun 2018, 03:42

Sehr gut aufgepasst Buford :zustimm:
ich warte schon ne ganze Zeit bis mal einer das thematisert
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon der kanadier » Fr 22. Jun 2018, 15:46

Was spricht denn dagegen, Menschen nach dem PolG nach BTM zu durchsuchen?
Wenn die Voraussetzungen gegeben sind (z.B Aufenthalt an einem milieuspezifischen Ort ), kann ich nach vielem durchsuchen. Und wenn ich was finde wird aus dem Herrn ein Beschuldigter.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon 1957 » Fr 22. Jun 2018, 19:12

Wenn du "nach" BTM suchst, bist du nicht mehr im POLG.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon der kanadier » Fr 22. Jun 2018, 22:19

Definiere "nach"
Wenn ich was gerochen /gesehen und ich mir sicher bin, dann bin ich in der StPO.

Ist es eine Kontrolle am milieuspezifischen Ort und ich kontrolliere und durchsuche, weil das Klientel ins Schema passt, kann ich sehr wohl nach BTM/Waffen / sonstigen Verbotenen Sachen suchen bzw auf einen Fund hoffen.
Zumindest wäre mir da keine gegenteilige Meinung bekannt.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon 1957 » Sa 23. Jun 2018, 05:49

Deine Wortwahl " Menschen nach dem PolG nach BTM durchsuchen" impliziert in der Wortbedeutung "nach", dass du weißt, wonach du suchst.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon der kanadier » Sa 23. Jun 2018, 09:30

Ok, kann man so verstehen.

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Re: Antragsdelikte bekanntwerden über die 110

Beitragvon 1957 » Sa 23. Jun 2018, 10:08

OK, dann verstehen wir uns.


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