Beförderung im mittleren Dienst

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ostkev
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon ostkev » Mo 3. Dez 2018, 22:47

Sammelzoellner hat geschrieben:
Mo 3. Dez 2018, 20:12
Ich kann deinen Frust verstehen, aber das bringt dir nichts. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Leistung nicht geschätzt wird, musst du deine persönlichen Konsequenzen daraus ziehen.
Danke für deinen Zuspruch. :kuss:
Diesbezüglich bin ich aber bestimmt der falsche Adressat, denn Frust schiebe ich ganz bestimmt nicht.
Mich betraf das Geschilderte weder von der einen noch der anderen Warte aus.
Ich wollte am Beispiel nur verdeutlichen, was so alles möglich ist.
Und die MKGen gibt es in der gleichen Konstellation unverändert seit ihrer Gründung z.B. durch die Osterweiterung, nur dass sie in KEV umbenannt wurden.
In diesen Fällen hat es die Personalstelle und die Personalvertretung verabsäumt, die höher bewertete Planstelle der KEV bzw. dem Inhaber zu entziehen und anderweitig im HZA zu verwenden. Das wäre in allen HZÄ, die ich pers. kenne, geschehen.
Weshalb sollte jemandem die A9er Stelle entzogen werden, solange sich seine Beuteilungsnote ab 7 Rangpunkten aufwärts und damit im Bereich einer möglichen Beförderung bewegt? Davon habe ich noch nie gehört und kann es mir auch nicht vorstellen. :gruebel:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Sven66 » Di 4. Dez 2018, 16:21

Wann wird denn nächstes Jahr beurteilt? Im Intranet geistert der 01.04.2019 rum. Verdi spricht vom 01.09.2019. Andere sagen, der 01.06. soll es werden........

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Sammelzoellner » Di 4. Dez 2018, 22:17

ostkev hat geschrieben:
Mo 3. Dez 2018, 22:47
Danke für deinen Zuspruch. :kuss:
Diesbezüglich bin ich aber bestimmt der falsche Adressat, denn Frust schiebe ich ganz bestimmt nicht.
Dann darfst du meinen Zuspruch gerne weiterleiten :-)

Ich halte derlei für unmöglich, da sie der Verwaltungspraxis widerspricht, so wie ich sie hier im Süden der Republik seit Jahrzehnten kenne. Sachgrundlos wird der A8er den höher bewerteten DP nicht erhalten haben.
Weshalb sollte jemandem die A9er Stelle entzogen werden, solange sich seine Beuteilungsnote ab 7 Rangpunkten aufwärts und damit im Bereich einer möglichen Beförderung bewegt? Davon habe ich noch nie gehört und kann es mir auch nicht vorstellen. :gruebel:
Ein A8er hätte hier im Süden mit einer niedrigen einstelligen Punktzahl einen A9er-DP nur in absoluten Ausnahmefällen erhalten. Wenn der Kollege schon 10 Jahre auf dem Dienstposten sitzt und nun eine höhere einstellige Punktzahl erhalten hat, muss er vor 10 Jahren entsprechend weniger Punkte erhalten haben, denn sonst hätte er mit A8 den höher bewerteten DP nicht erhalten. Ich vermute, dass ich/wir nur die halbe Geschichte kennen. Deshalb das ganze System in Frage zu stellen, ja ich weiss, sicher nicht nur deshalb, naja, ist zu kurz, denn so würde man auch diejenigen bestrafen, die das Glück hatten, mit einstelliger Punktzahl einen höher bewerteten Dienstposten mangels anderer Bewerber zu erhalten.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon frodo_beutlin » Mi 5. Dez 2018, 12:34

Sven66 hat geschrieben:
Di 4. Dez 2018, 16:21
Wann wird denn nächstes Jahr beurteilt? Im Intranet geistert der 01.04.2019 rum. Verdi spricht vom 01.09.2019. Andere sagen, der 01.06. soll es werden........

es wird - wie immer - in Blöcken beurteilt - der h.D, der m.D. der g.D. ....

wann was stattfindet wird - wie immer - rechtzeitig bekannt gegeben ...

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » Mi 5. Dez 2018, 12:38

Sammelzoellner hat geschrieben:
Di 4. Dez 2018, 22:17
Ein A8er hätte hier im Süden mit einer niedrigen einstelligen Punktzahl einen A9er-DP nur in absoluten Ausnahmefällen erhalten....
Das sieht hier anders aus. Derzeit sind Ausschreibungen nach A9m und kaum noch altgediente A8er vorhanden.
Also wird auch der ein oder andere Dienstposten an A8er mit einstelliger Punktzahl oder ohne A8-Beurteilung gehen.

LG

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon ostkev » Mi 5. Dez 2018, 12:45

Cologne hat geschrieben:
Mi 5. Dez 2018, 12:38
Sammelzoellner hat geschrieben:
Di 4. Dez 2018, 22:17
Ein A8er hätte hier im Süden mit einer niedrigen einstelligen Punktzahl einen A9er-DP nur in absoluten Ausnahmefällen erhalten....
Das sieht hier anders aus. Derzeit sind Ausschreibungen nach A9m und kaum noch altgediente A8er vorhanden.
Also wird auch der ein oder andere Dienstposten an A8er mit einstelliger Punktzahl oder ohne A8-Beurteilung gehen.

LG
wie ich schon schrieb ... Aussitzen bringt es manchmal eben doch, wenn man den richtigen DP schon hat.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon vik » Do 6. Dez 2018, 13:00

das Ministerium hat die Beurteilungsstichtage festgelegt.
m.D. 01.05.2019
g. D. 01.09.2019
wobei die A9m außen vor sind, sprich nicht Beurteilt werden. Da nur der 15Punkte Block abgeräumt werden konnte.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Vollzugsbub » Do 6. Dez 2018, 17:39

vik hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 13:00
das Ministerium hat die Beurteilungsstichtage festgelegt.
m.D. 01.05.2019
g. D. 01.09.2019
wobei die A9m außen vor sind, sprich nicht Beurteilt werden. Da nur der 15Punkte Block abgeräumt werden konnte.
.... das mit den A9m kann ich mir nicht vorstellen,
widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz.....
es gibt viele fettnäpfchen, so viele das sie für alle reichen............

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Fr 7. Dez 2018, 06:45

Cologne hat geschrieben:
Mi 5. Dez 2018, 12:38

Das sieht hier anders aus. Derzeit sind Ausschreibungen nach A9m und kaum noch altgediente A8er vorhanden.
Also wird auch der ein oder andere Dienstposten an A8er mit einstelliger Punktzahl oder ohne A8-Beurteilung gehen.

Paradiesische Zustände. :o

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon vik » Fr 7. Dez 2018, 07:59

Vollzugsbub hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 17:39
vik hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 13:00
das Ministerium hat die Beurteilungsstichtage festgelegt.
m.D. 01.05.2019
g. D. 01.09.2019
wobei die A9m außen vor sind, sprich nicht Beurteilt werden. Da nur der 15Punkte Block abgeräumt werden konnte.
.... das mit den A9m kann ich mir nicht vorstellen,
widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz.....
die Mail kam gestern vom BDZ Ortsverband.
schick mir in einer PN deine @zoll Adresse, dann leite ich dir die Mail gerne weiter.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon ZI_HB » Sa 8. Dez 2018, 21:49

Vollzugsbub hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 17:39
vik hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 13:00
das Ministerium hat die Beurteilungsstichtage festgelegt.
m.D. 01.05.2019
g. D. 01.09.2019
wobei die A9m außen vor sind, sprich nicht Beurteilt werden. Da nur der 15Punkte Block abgeräumt werden konnte.
.... das mit den A9m kann ich mir nicht vorstellen,
widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz.....
Nein so ist es nicht. Beispielsweise A8 und A9 sind nicht "gleich". War doch früher Gang und Gäbe, nur einige Besoldungsgruppen zu beurteilen.
Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 06:45
Cologne hat geschrieben:
Mi 5. Dez 2018, 12:38

Das sieht hier anders aus. Derzeit sind Ausschreibungen nach A9m und kaum noch altgediente A8er vorhanden.
Also wird auch der ein oder andere Dienstposten an A8er mit einstelliger Punktzahl oder ohne A8-Beurteilung gehen.

Paradiesische Zustände. :o
Das Glück bzw. der Lohn derjenigen, die in Ballungsräume gehen bzw. sind. Bei uns sieht es nämlich auch so aus, dass 8-Punkte-Kandidaten A9m-Stellen kriegen.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » So 9. Dez 2018, 09:03

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 06:45
Paradiesische Zustände. :o
Naja, das sind ja die Job's die über Jahre keiner machen wollte.
Hohe Fluktuation, sowieso schon viel Arbeit und dann Personalfhelbestände von über 30%.
Deswegen ja auch die HotSport-Aktionen.


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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Sammelzoellner » So 9. Dez 2018, 12:00

ZI_HB hat geschrieben:
Sa 8. Dez 2018, 21:49
Nein so ist es nicht. Beispielsweise A8 und A9 sind nicht "gleich". War doch früher Gang und Gäbe, nur einige Besoldungsgruppen zu beurteilen.
Früher. Die geübte Praxis in den letzten Jahren war aber eine andere. Hier wird nun ohne Mühe und Not davon abgewichen. Alle A8er, die seit den letzten Beurteilungen nach A9 befördert wurden, schauen nun in die Röhre. Sie erhalten, da sie nicht mehr A8 sind, keine Beurteilung als A8 und keine als A9. Die Beurteilungszeiträume sind damit insgesamt gesehen nicht gleich, da der Beurteilungszeitraum länger ist. Arbeit ist Leistung in einer Zeit, und bei anderen soll die bewertete Zeit also länger sein als bei anderen.

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 06:45
Das Glück bzw. der Lohn derjenigen, die in Ballungsräume gehen bzw. sind. Bei uns sieht es nämlich auch so aus, dass 8-Punkte-Kandidaten A9m-Stellen kriegen.
Es gibt auch Ballungsräume außerhalb der Hotspots. Nur weil die Brennpunkte derzeit wie die FKS eine politische Priorität genießen, bedeutet das nicht, dass es bei anderen Dienststellen und anderen Ballungsräume keine Personalengpässe gibt. Personal ist fast überall eine seltene Ressource, nicht nur an den sog. Hotspots.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » So 9. Dez 2018, 13:09

Sammelzoellner hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 12:00
Die Beurteilungszeiträume sind damit insgesamt gesehen nicht gleich, da der Beurteilungszeitraum länger ist. Arbeit ist Leistung in einer Zeit, und bei anderen soll die bewertete Zeit also länger sein als bei anderen
Ist sie das nicht sowieso, da nur die Zeiträume der jeweiligen Besoldungsgruppe betrachtet werden?
Sammelzoellner hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 12:00
Es gibt auch Ballungsräume außerhalb der Hotspots. Nur weil die Brennpunkte derzeit wie die FKS eine politische Priorität genießen, bedeutet das nicht, dass es bei anderen Dienststellen und anderen Ballungsräume keine Personalengpässe gibt. Personal ist fast überall eine seltene Ressource, nicht nur an den sog. Hotspots.
Das steht außer Frage, der Post bezog sich lediglich auf die ach so paradiesischen Zustände.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Sammelzoellner » So 9. Dez 2018, 13:38

Cologne hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 13:09
Ist sie das nicht sowieso, da nur die Zeiträume der jeweiligen Besoldungsgruppe betrachtet werden?
Ja. Aber durch den einheitlichen Stichtag bleibt eine Kontinuität bei der pers. Beurteilungshistorie gegeben, da die Zeiträume, egal welche Besoldungsgruppe man hat, die gleichen sind. Es ist meiner Meinung nach sinnlos, die A9er nicht zu beurteilen, nur weil die Kollegen mit der Spitzenbeurteilung nicht befördert wurden. Klar, werden da eine handvoll Kollegen mit 15 Punkten dazu kommen, eben weil sich die Gruppe insgesamt vergrößert hat, aber spätestens 2020 sollte der Flaschenhals mit den Planstellenhebungen gelöst sein. Klar, wo da die Reise hinzugehen scheint. Keine Beurteilungen für A9 bis zur Obergrenzenanhebung.

Nicht fair gegenüber den Kollegen mit 14 Punkten, die mit 15 bepunktet werden könnten und auch nicht fair gegenüber den nach A9 beförderten A8er.


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