Fernsehbeiträge über den Zoll

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Gast » Sa 28. Jan 2012, 20:02

finde die Schirmmütze klasse :polizei7:

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon zoellner » Mo 30. Jan 2012, 11:15

Ich hab nach 10 Minuten abgeschaltet. abgesehen davon dass der Zoll wiedermal korrupt war, was durchaus mal vorkommt, war dramaturgisch weider nichts gehaltvolles dabei.
Baretts die wie Duschhauben aufgesetzt werden und am geilsten war, dass der Drogenschmuggler an die Bundespolizei zur Bearbeitung übergeben wurde.

Kurz gesagt, es war scheiße!

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon grenzwertig » Mo 30. Jan 2012, 11:59

Absolut geschmackloser Höhepunkt war die Szene, in der sich der Zollamtsvorsteher mit der Dienstwaffe der Kollegin in seinem Büro erschießt.
Da hätte sich der Drehbuchautor mal etwas intensiver mit der jüngeren Geschichte des Zolls in Konstanz auseinandersetzen sollen! :stupid:

Auch ansonsten ein unterirdisch schlechter Tatort, wieder einmal!

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon ostkev » Mi 1. Feb 2012, 12:22

Ich, als Tatort-Fan, fand diesen Tatort mit Bezug zum Thema Zoll und Korruption recht gelungen.
Ob nun das Dienstholster dem derzeitig getragenen entspricht(dann hätte die Szene mit der Geiselnahme so nicht gedreht werden können!) oder wie die Kopfbedeckung getragen wird, ist mir dabei völlig egal.
Ich möchte eine spannende Sonntag-Abend-Unterhaltung und die wurde geboten.
Ich kann es überhaupt nicht verstehen, wenn Berufsgruppen für eine fiktive Spielfilmhandlungen eine gerade für sich vorteilhafte Rolle fordern und beleidigt sind, wenn sie dort lt. Drehbuch die Bösewichte abgeben müssen.
Das ist mehr als albern- einfach nur kindisch. ;D

Ich war erstaunt, wie relativ ralitätsnah die Situation von m.D.-Kontrollbeamten dargestellt wurde, die wie jeder andere auch mit bescheidenem Einkommen mitten im Leben stehen und Versuchungen nicht widerstehen konnten.
Reele Fälle in jüngster Vergangenheit belegen recht gut, dass der Filmstoff weder an den Haaren herbeigezogen noch pure Fiktion ist.

Wer das nicht verkraftet, war allerdings gut beraten, um- oder abzuschalten. Für dieses Klientel gibt ja auch noch reichlich der vom BMF abgesegnete ESÜ-Lehrfilmchen mit korrekt getragenen Dienstmützen und hölzernen Kontrolldialogen.
Und wer so etwas mag, war vom letzen Tatort-Abend sicherlich enttäuscht. :gruebel:

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon wilwered » Mi 1. Feb 2012, 18:25

Ja mein Gott, kannst ja gerne Fan des Tatorts sein OstKEV.
Meine Meinung dazu, das war allerunterste Schublade !!!
Boah sowas weltfremdes, bitte nie wieder so einen miesen Fernsehfilm über den Zoll !

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 1. Feb 2012, 18:30

Worüber regt ihr euch denn jetzt auf?

Die Polizei wird im Tatort nie (!) so dargestellt, wie sie ist. Auch in diesem nicht.

Zaluskowski war auch nicht so richtig authentisch, oder?

Wenn Ärzte so wären, könnten sie nie Scrubs sehen. Und das wäre doch wirklich schade. :polizei2:
:lah:

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon PolBert » Mi 1. Feb 2012, 18:33

Tach zusammen,

die Fernsehreihe „Tatort“ kommt aus der Abteilung „Unterhaltung“,

nicht aus der Abteilung „Dokumentarfilm“


Gruß, der PolBert
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

- Henry Ford -
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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon zoellner » Mi 1. Feb 2012, 18:39

@ Käptn. Zalu war tatsächlich sehr authentisch. Ich behaupte sogar so authentisch, dass nicht-Zöllner stellenweise Probleme hatten der Komplexität der Sachverhalte zu folgen. Da hab ich ja schon stellenweise Probleme.

Bei all den Krimis kommt ja die Polizei auch nicht immer gut weg. Der Schutzpolizist ist immer der Dubel, der absperren und abführen darf und der Kripokommissar (Kommissare gibts ja auch nur bei der Kripo) platzt in die Szene und verkündet, dass er den Fall jetzt übernimmt.

Der Zoll kommt eben sehr selten in Krimis vor, daher ärgert es um so mehr, wenn bei den wenigen Malen nur schlecht recherchierter Mist kommt.

Ein Film kann dennoch unterhaltsam sein, wenn man ein paar dramaturgische Fehler vermeiden würde. Dinge wie richtig getragene Kostümierung oder weglassen unrichtiger Äusserungen (den Drogenschmuggler haben wir an die Bundespolizei übergeben) hätten den Film unterhaltsam bleiben lassen, aber er hätte an Qualität gewonnen.

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 1. Feb 2012, 18:42

Ja, wie gesagt, Polizei ist nie realistisch im Tatort.

Soll uns das jetzt weniger ärgern, weil es immer so ist? :polizei2:

Es ist Fernsehen. Fiktion. Peng. Der deutsche Zuschauer nimmt das für bare Münze, klar. Aber kann uns doch latte sein. Wir wissen doch, wer wir sind und was wir können.

Man muss sich doch nur die regelmäßigen Anfragen der selbsternannten Autoren hier im Forum anschauen. Dann weißt du doch, wie deren Recherche aussieht.
:lah:

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon ostkev » Mi 1. Feb 2012, 19:33

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Es ist Fernsehen. Fiktion. Peng. Der deutsche Zuschauer nimmt das für bare Münze, klar. Aber kann uns doch latte sein. Wir wissen doch, wer wir sind und was wir können.
So isses und ich kann die Aufregung hier wirklich nicht verstehen.

Gibts eigentlich ein Forum der "Schweizer Finanzberater". Da müsste ja eigentlich jetzt die Hölle los sein, so schlecht wie die bei dem Plot weggekommen sind. ;D

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Gast » Mi 1. Feb 2012, 20:09

was das Barrett angeht....ihr glaubt gar nicht wie viele Berufssoldaten (Uffz m.P. & Offz) wie Pizzabäcker aussehen..alles in meiner letzen WÜ wieder mal erlebt.

...also ich fand es witzig

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Knaecke77 » Do 2. Feb 2012, 16:24

PolBert hat geschrieben:Tach zusammen,

die Fernsehreihe „Tatort“ kommt aus der Abteilung „Unterhaltung“,

nicht aus der Abteilung „Dokumentarfilm“


Gruß, der PolBert

Ich fand den Tatort auch nicht unterhaltend.
Richtig und wichtig war m.E., dass dargestellt wurde, dass es sich bei Zollbeamten um keine Großverdiener handelt, sondern die Mehrzahl der Zollbeamten dem eD und mD angehört, also finanziell nicht gerade auf Rosen gebetet sind.

Auch wenn Bild und Stern dem Bürger etwas anderes weis machen wollen. :polizei4:

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon marodeur » Fr 3. Feb 2012, 22:46

zoellner hat geschrieben: Ein Film kann dennoch unterhaltsam sein, wenn man ein paar dramaturgische Fehler vermeiden würde. Dinge wie richtig getragene Kostümierung oder weglassen unrichtiger Äusserungen (den Drogenschmuggler haben wir an die Bundespolizei übergeben) hätten den Film unterhaltsam bleiben lassen, aber er hätte an Qualität gewonnen.
Ich fand, beim Tatort wurde das besser gemacht, als bei "Achtung Kontrolle". Dort sind die von dir genannten Dinge meistens schlechter dargestellt.
:polizei10:
„Der Versuch ist der erste Schritt zum Scheitern.“
(Homer J. Simpson)

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon Stefan1973 » Mi 28. Mär 2012, 11:31

Der "Zalu" war wirklich eine tolle realistische Sendung. Aufgrund meines damals noch jugendlichen Alters war das aber ziehmlich "öde".

In dem Tatort ist wenigstens der Zollhund gut weggekommen :-)
Der einzig korrekte Beamte durfte ja nur 10 Minuten mitspielen.

Fand ihn aber schon, insbesondere für Fachfremde, ganz unterhaltsam.

Aber unter uns, wollen wir nicht alle "ZOI Kressin" sein ?

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Re: Fernsehbeiträge über den Zoll

Beitragvon zoellner » Mi 28. Mär 2012, 12:32

:polizei7: wieso “wollte“? Also ich bis


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