Beförderung im mittleren Dienst

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vik
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon vik » Fr 7. Sep 2018, 11:27

frodo_beutlin hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 10:12
es wird mal wieder geklagt ....

daher wird derzeit nicht nach Besoldungsgruppe A 11 und nach Besoldungsgruppe A 7 befördert ....
verstehe den Sinn solcher Klagen nicht.
Hat so eine Klage schon mal zu „Erfolg“ geführt?

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Fr 7. Sep 2018, 11:28

J12 hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 15:07
Knaecke77 hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 09:15

Potentialgespräch (klingt vielversprechend) :zustimm:

Das läuft bei uns unter dem Titel "Mitarbeitergespräch".
Du meintest doch sicher die "Kooperationsgespräche", die schon vor Jahren die "Mitarbeitergespräche" abgelöst haben. :kuss:

Guckst du § 46 Abs. 2 Nr. 3 BLV -> http://www.gesetze-im-internet.de/blv_2009/__46.html
Natürlich meinte ich die Kooperationsgespräche. Vollkommen richtig.
Die Geschwindigkeit der Umstellungen von Begrifflichkeiten in der BZV überfordert zuweilen. :polizei4:
(Nun ist auch der Begriff ITK Geschichte).

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon 2fast4u » Fr 7. Sep 2018, 14:09

vik hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 11:27
verstehe den Sinn solcher Klagen nicht.
Hat so eine Klage schon mal zu „Erfolg“ geführt?
Ob das Sinn hat oder nicht ist ja unerheblich. Jemand fühlt sich ungerecht behandelt und in Deutschland steht nunmal jedem der Rechtsweg offen. Und wann ich (als Betroffener) die paar € nachgezahlt bekomme ist mir relativ egal.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon vik » Fr 7. Sep 2018, 14:37

Ob das Sinn hat oder nicht ist ja unerheblich. Jemand fühlt sich ungerecht behandelt und in Deutschland steht nunmal jedem der Rechtsweg offen. Und wann ich (als Betroffener) die paar € nachgezahlt bekomme ist mir relativ egal.
Dass die paar € nachgezahlt werden ist klar und dass der Rechtsweg jedem zusteht ist auch klar, die Erfolgsaussichten solcher Klagen sind mir unbekannt, daher meine Frage: sind solche Klagen in der Vergangenheit zu Gunsten des Klägers verhandelt worden?

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » Fr 7. Sep 2018, 15:41

2fast4u hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 14:09
Und wann ich (als Betroffener) die paar € nachgezahlt bekomme ist mir relativ egal.
Wobei man im Blick haben sollte, dass maximal 3 Monate rückwirkend befördert werden kann und man bei längeren Verfahren durchaus schon mal ein paar Monate finanziell verliert.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Peppermintpete » Fr 7. Sep 2018, 17:10

vik hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 14:37
Dass die paar € nachgezahlt werden ist klar und dass der Rechtsweg jedem zusteht ist auch klar, die Erfolgsaussichten solcher Klagen sind mir unbekannt, daher meine Frage: sind solche Klagen in der Vergangenheit zu Gunsten des Klägers verhandelt worden?
Ich weiß nicht wie Klageerprobt eure Beurteilungs- und Beförderungsrichtlinien sind.

Für NRW gab es infolge der Änderung des LBG durch rot/grün etliche Klagen gegen Beförderungsentscheidungen. Und den Klägern wurde weitestgehend recht gegeben.
:keks:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon J12 » Sa 8. Sep 2018, 06:29

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 11:28
Die Geschwindigkeit der Umstellungen von Begrifflichkeiten in der BZV überfordert zuweilen. :polizei4:
(Nun ist auch der Begriff ITK Geschichte).
Und die BZV schon seit Jahren...
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Sa 8. Sep 2018, 18:17

J12 hat geschrieben:
Sa 8. Sep 2018, 06:29
Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 11:28
Die Geschwindigkeit der Umstellungen von Begrifflichkeiten in der BZV überfordert zuweilen. :polizei4:
(Nun ist auch der Begriff ITK Geschichte).
Und die BZV schon seit Jahren...
Wenn der alte Wein nur auch besser werden würde, wenn man ihn in neue und schicke Flaschen umfüllt. ;D
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon J12 » So 9. Sep 2018, 10:26

2fast4u hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 14:09
vik hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 11:27
verstehe den Sinn solcher Klagen nicht.
Hat so eine Klage schon mal zu „Erfolg“ geführt?
Ob das Sinn hat oder nicht ist ja unerheblich. Jemand fühlt sich ungerecht behandelt und in Deutschland steht nunmal jedem der Rechtsweg offen. Und wann ich (als Betroffener) die paar € nachgezahlt bekomme ist mir relativ egal.
Und ich kann nicht nachvollziehen, warum das gesamte bundesweite Beförderungsgeschehen in der jeweiligen Beförderungsgruppe des Zolls gestoppt wird, wenn der/die Klägerin sich lediglich gegen seine/ihre erhaltenen Beurteilungspunkte wendet und z.B. 10 statt 9 Punkte begehrt, um letztendlich befördert werden zu können (Beispiel hier A10 nach A11). Es müssen dann in diesem Beispiel rd. 800 andere Bedienstete leiden/warten und ggf. auf höhere Gehaltsbestandteile verzichten, wenn das Verfahren über 3 Monate hinaus geht. Und das sind mitnichten nur ein "paar Euro"!

Eine Benachteiligung des Klägers / der Klägerin sehe ich nicht, wenn in diesem Fall das Beförderungsgeschehen fortgeführt wird (gebündelter Dp A9-A11).
Entweder erreicht der/die Kläger/in das begehrte Ziel und wird z.B. nach A11 befördert oder eben nicht. Dieser eine Fall belastet die Quote dann im Falle des Obsiegens nicht wirklich, zumal diese in bestimmten Grenzen "variabel" ist.

Vielmehr sind aus meiner Sicht die vom Beförderungsstopp (aus dem o.g. Beispiel) betroffenen Bediensteten benachteiligt.

Anders sehe ich das allerdings bei einer konkreten Klage gegen die in Betracht kommenden Vorschriften oder ggf. bei einer Konkurrentenklage.
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Di 11. Sep 2018, 07:55

J12 hat geschrieben:
So 9. Sep 2018, 10:26

Und ich kann nicht nachvollziehen, warum das gesamte bundesweite Beförderungsgeschehen in der jeweiligen Beförderungsgruppe des Zolls gestoppt wird, wenn der/die Klägerin sich lediglich gegen seine/ihre erhaltenen Beurteilungspunkte wendet
Spart dem Zoll doch Monat für Monat viel Geld. Bei jeder Klage knallen im BMF sicherlich die Sektkorken. :polizei4:

Man darf ja gespannt sein, wenn man im BMF auf den Trichter kommt, dass die Anhebung des Eingangsamt (A6 --> A7 ) zu einem gehörigen Stau in A8 führen dürfte. Schon jetzt sind die freien Stellen A9 in manchen HZA-Bezirken an einer Hand abzählbar. :motz:
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » Mi 12. Sep 2018, 10:30

Knaecke77 hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 07:55

Spart dem Zoll doch Monat für Monat viel Geld. Bei jeder Klage knallen im BMF sicherlich die Sektkorken. :polizei4:
Wenn dem so wäre würde man wohl sparsamer mit dem Freigabeerlässen umgehen?
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 07:55
Man darf ja gespannt sein, wenn man im BMF auf den Trichter kommt, dass die Anhebung des Eingangsamt (A6 --> A7 ) zu einem gehörigen Stau in A8 führen dürfte. Schon jetzt sind die freien Stellen A9 in manchen HZA-Bezirken an einer Hand abzählbar. :motz:
Abwarten, noch gibt's ja kein Eingangsamt A7, und daran liegts bestimmt auch nicht wenn sich bei den A8ern was staut.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Do 13. Sep 2018, 07:41

Cologne hat geschrieben:
Mi 12. Sep 2018, 10:30

Abwarten, noch gibt's ja kein Eingangsamt A7, und daran liegts bestimmt auch nicht wenn sich bei den A8ern was staut.
Es entschärft aber das Problem auch nicht gerade. (Wenn das Eingangsamt A7 den tatsächlich kommen sollte).

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » Do 13. Sep 2018, 17:49

Ich versteh ehrlich gesagt den Zusammenhang nicht, anstatt A6 und A7 gibt's dann nur noch A7.
Was sollte das für Auswirkungen auf A8/A9 haben...
Den ZHS/ZAI Bauch gibt's auch mit A6.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Sammelzoellner » Do 13. Sep 2018, 20:16

Mit A7 anstatt A6 als Eingangsamt wird die Anzahl der Kollegen, die eine A9er-Stelle benötigen schneller größer. Schließlich fehlen da ein paar Jahre Standzeit in A6, dafür werden im selben Zeitraum schon Beurteilungen als A7 gesammelt. Es müssten automatisch die Standzeiten in A7 länger werden, so im Durchschnitt gesehen. Gleiches dürfte für A8 gelten. Der Flaschenhals nach A9 ist der gleiche, nur der "Druck" wird erhöht, da die Anzahl der Kollegen größer wird.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Cologne » Fr 14. Sep 2018, 06:47

Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass sich die Standzeit in A7 um die Durchschnittsstandzeit in A6 verlängert.
Wenn 30 % aller SZellen zukünftig in A7, 30% in A8 und 40% in A9 sind ist rechnerisch genug Platz damit "Nachrücker" oben was finden.

LG


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