Beförderung im mittleren Dienst

Erfahrungsberichte, Probleme und Verbesserungsvorschläge...

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ostkev
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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon ostkev » Do 7. Feb 2019, 19:18

kegelbert hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 17:54
„Was unterscheidet die Tätigkeit des Kollegen ZAI von meiner Tätigkeit?“

Wenn‘s keinen Unterschied gibt, ist die Tätigkeit nicht herausgehoben. Dann können beides keine A9er Dienstposten sein.
Da ist auch bei einigen eine Anspruchshaltung gewachsen, sich ohne eigenes Zutun(per Quote) bis ins A9er-Endamt schieben zu lassen, ohne dass die Bereitschaft vorliegt, auch besondere Verantwortung bzw. Aufgaben der nächsten Laufbahn mit zu übernehmen. ;-(

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon VuB » Do 7. Feb 2019, 22:01

Was ist der Unterschied zwischen dem Sachbearbeiter gD A9 und dem A11er?
kegelbert hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 17:54
Sicherlich durch Erfahrung und diverse Lehrgänge schneller und mit weniger Rückfragen, aber ansonsten die gleiche Tätigkeit.
Was ist folglich die Konsequenz? Das alle A13 werden können/sollen? Ganz sicher nicht. Genau wie die 9 (+z) im mD.
ostkev hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:18
kegelbert hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 17:54
„Was unterscheidet die Tätigkeit des Kollegen ZAI von meiner Tätigkeit?“

Wenn‘s keinen Unterschied gibt, ist die Tätigkeit nicht herausgehoben. Dann können beides keine A9er Dienstposten sein.
Da ist auch bei einigen eine Anspruchshaltung gewachsen, sich ohne eigenes Zutun(per Quote) bis ins A9er-Endamt schieben zu lassen, ohne dass die Bereitschaft vorliegt, auch besondere Verantwortung bzw. Aufgaben der nächsten Laufbahn mit zu übernehmen. ;-(
:zustimm:

Genau aus diesem Grund. Mehr haben wollen. Aber nicht mehr leisten. Jeder sollte mal sein Anspruchsdenken mit seiner geleisteten Arbeit abgleichen.
A9, A12/13, wird man nicht, weil man irgendwann "lange genug gewartet" hat und jetzt halt mal "an der Reihe" ist.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Fr 8. Feb 2019, 04:24

kegelbert hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 17:54
„Was unterscheidet die Tätigkeit des Kollegen ZAI von meiner Tätigkeit?“

Wenn‘s keinen Unterschied gibt, ist die Tätigkeit nicht herausgehoben. Dann können beides keine A9er Dienstposten sein.
Ich kann nur für die FKS sprechen:
Wäre es dann nicht folgerichtig, alle A9/Z Dienstposten bei der FKS nach A6 - A 8 abzusenken? :pfeif: (ketzerisch)
Besser fände ich, alle Dienstposten mD bei der FKS mit A9 zu hinterlegen. Die Aufgaben würde dies allemal rechtfertigen.

Wie will man das "herausgehoben" (mD) bei der FKS im täglichen Dienst auch mit Leben füllen? Bei der Zuteilung der Prüfungs- und Ermittlungsfälle? Bin für Vorschläge offen.
ostkev hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:18

Da ist auch bei einigen eine Anspruchshaltung gewachsen, sich ohne eigenes Zutun(per Quote) bis ins A9er-Endamt schieben zu lassen, ohne dass die Bereitschaft vorliegt, auch besondere Verantwortung bzw. Aufgaben der nächsten Laufbahn mit zu übernehmen. ;-(
Ich bin gerne bereit mehr Verantwortung zu übernehmen.... wenn es freie A9-Stellen geben würde. :ja:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon frodo_beutlin » Fr 8. Feb 2019, 06:28

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 04:24
kegelbert hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 17:54
„Was unterscheidet die Tätigkeit des Kollegen ZAI von meiner Tätigkeit?“

Wenn‘s keinen Unterschied gibt, ist die Tätigkeit nicht herausgehoben. Dann können beides keine A9er Dienstposten sein.
Ich kann nur für die FKS sprechen:
Wäre es dann nicht folgerichtig, alle A9/Z Dienstposten bei der FKS nach A6 - A 8 abzusenken? :pfeif: (ketzerisch)
Besser fände ich, alle Dienstposten mD bei der FKS mit A9 zu hinterlegen. Die Aufgaben würde dies allemal rechtfertigen.

Wie will man das "herausgehoben" (mD) bei der FKS im täglichen Dienst auch mit Leben füllen? Bei der Zuteilung der Prüfungs- und Ermittlungsfälle? Bin für Vorschläge offen.
ostkev hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:18

Da ist auch bei einigen eine Anspruchshaltung gewachsen, sich ohne eigenes Zutun(per Quote) bis ins A9er-Endamt schieben zu lassen, ohne dass die Bereitschaft vorliegt, auch besondere Verantwortung bzw. Aufgaben der nächsten Laufbahn mit zu übernehmen. ;-(
Ich bin gerne bereit mehr Verantwortung zu übernehmen.... wenn es freie A9-Stellen geben würde. :ja:
manchmal im Leben muss man sich für seinen Anspruch bewegen ... es muss also nicht ein A9m/+Z unter die Sitzfläche geschoben werden, sondern man muss sich hinbewerben und ggfls auch die gewohnte Wohlfühlzone verlassen ..... :)

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon conjuror » Fr 8. Feb 2019, 06:52

frodo_beutlin hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 06:28
manchmal im Leben muss man sich für seinen Anspruch bewegen ... es muss also nicht ein A9m/+Z unter die Sitzfläche geschoben werden, sondern man muss sich hinbewerben und ggfls auch die gewohnte Wohlfühlzone verlassen .....
Boar... da hat doch tatsächlich einer das "ausgesprochen", was Viele denken, aber nie gesagt werden darf..... :zustimm:

welch böse Ansicht... wie kannst du nur?? :zustimm: :zustimm:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Fr 8. Feb 2019, 07:14

conjuror hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 06:52

Boar... da hat doch tatsächlich einer das "ausgesprochen", was Viele denken, aber nie gesagt werden darf..... :zustimm:

welch böse Ansicht... wie kannst du nur?? :zustimm: :zustimm:
Uiuiui, endlich werden hier die bisher nicht aussprechbaren Wahrheiten verkündet. Vielleicht liest du den Thread mal durch, die selbe Diskussion gab es schon einmal.

Woher weißt du den was viele hier denken?

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon conjuror » Fr 8. Feb 2019, 07:39

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 07:14
conjuror hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 06:52

Boar... da hat doch tatsächlich einer das "ausgesprochen", was Viele denken, aber nie gesagt werden darf..... :zustimm:

welch böse Ansicht... wie kannst du nur?? :zustimm: :zustimm:
Uiuiui, endlich werden hier die bisher nicht aussprechbaren Wahrheiten verkündet. Vielleicht liest du den Thread mal durch, die selbe Diskussion gab es schon einmal.

Woher weißt du den was viele hier denken?
Moin Knaecke77!!

woher ich das weiß???

1. man liest es hier
2. man liest es im Intranet (wo du ja auch unterwegs bist)
3. man spricht darüber auf meiner Dienststelle (und anderen) und in meinem HZA
4. Ich unterhalte mich mit Kollegen auf diversen Lehrgängen

und bevor kommt "sowas sagt nur der gehobene Dienst"... NEIN, dass sagen Kollegen aus allen Laufbahnen.
Klar, das es unbefriedigend ist, aber so ist doch die Realität! Es gibt Kollegen, die sich auch für einen A9er nicht bewegen wollen.
Das das aber nun mal leider nicht immer funktioniert weiß doch jeder...
Also entweder hinnehmen, doch bewegen, oder sogar Aufstieg!

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Fr 8. Feb 2019, 12:15

conjuror hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 07:39

und bevor kommt "sowas sagt nur der gehobene Dienst"... NEIN, dass sagen Kollegen aus allen Laufbahnen.
Klar, das es unbefriedigend ist, aber so ist doch die Realität! Es gibt Kollegen, die sich auch für einen A9er nicht bewegen wollen.
Das das aber nun mal leider nicht immer funktioniert weiß doch jeder...
Also entweder hinnehmen, doch bewegen, oder sogar Aufstieg!
Hallo Conjuror

was ja sogar vernünftig sein kann. Wenn die A9 -Stelle im letzten Winkel des Bezirks ist und ZHS Sparsam deshalb jeden Tag 160 KM fahren muss, dann bleibt nicht viel von der höheren Besoldung als künftiger ZAI. :gruebel:

Aber vielleicht kann mir jemand erklären, was in "herausgehobener Stellung" eigentlich bedeutet.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon conjuror » Fr 8. Feb 2019, 13:21

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 12:15
was ja sogar vernünftig sein kann. Wenn die A9 -Stelle im letzten Winkel des Bezirks ist und ZHS Sparsam deshalb jeden Tag 160 KM fahren muss, dann bleibt nicht viel von der höheren Besoldung als künftiger ZAI.
Das ist halt der Punkt an der Sache.. ob es sich lohnt...
aber das muss man dann mit sich selbst ausmachen... aber ob dann meckern angebracht ist?
man muss sich leider von der Hoffnung verabschieden, das jeder das Endamt bekommt... wie gesagt.. LEIDER!!!!
momentan werden ja selbst die 15 Punkte Kandidaten nicht abgeräumt...

daher muss man sich halt die Karten legen, ob man nicht eine weiter entfernte Stelle annimmt, mit der Hoffnung, dass man vlt mal zurückkommt...
Wenn man "kurz" vor der Pension vlt noch den A9er mitnehmen muss?
und notfalls --> Praxisaufstieg!

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon VuB » Fr 8. Feb 2019, 20:19

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 12:15
conjuror hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 07:39

und bevor kommt "sowas sagt nur der gehobene Dienst"... NEIN, dass sagen Kollegen aus allen Laufbahnen.
Klar, das es unbefriedigend ist, aber so ist doch die Realität! Es gibt Kollegen, die sich auch für einen A9er nicht bewegen wollen.
Das das aber nun mal leider nicht immer funktioniert weiß doch jeder...
Also entweder hinnehmen, doch bewegen, oder sogar Aufstieg!
Hallo Conjuror

was ja sogar vernünftig sein kann. Wenn die A9 -Stelle im letzten Winkel des Bezirks ist und ZHS Sparsam deshalb jeden Tag 160 KM fahren muss, dann bleibt nicht viel von der höheren Besoldung als künftiger ZAI. :gruebel:

Aber vielleicht kann mir jemand erklären, was in "herausgehobener Stellung" eigentlich bedeutet.
Und weil du dich als Bundesbeamter nicht bewegen willst (was durchaus plausible Gründe haben kann!), erwartest du, dass der Dienstherr dir mal fix ne Stelle untern Bobbes schiebt?

Knäcke..Du bist echt zu geil :pfeif:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Sa 9. Feb 2019, 08:46

@ VuB

Mag sein, dass meine Dienststelle da etwas besonders ist, aber Tatsache ist, dass keiner der bereits sehr langjährigen ZHSe auf die Idee kommen würde, sich auf eine ausgeschriebene Stelle in Frankfurt oder im Ruhrgebiet zu bewerben nur um A9 zu werden. Man hat Familie, Eigentum , pflegebedürftige Angehörige etc. etc. sprich: Mann/Frau ist verwurzelt.
Und ja, selbstverständlich wird trotzdem erwartet, dass man für die gute langjährige Arbeit auch irgendwann befördert wird. Ich halte das nicht für unbescheiden.

Von Flix kann zudem gar keine Rede sein. Die "mangelnde Flexibilität" bezahlt man mit langjährigen Wartezeiten auf eine Beförderung nach A9. MMn ist das auch ok....aber es tut sich hier unten seit geraumer Zeit, aufgrund der vollständig ausgeschöpften Quote und Stelleninhaber die in relativ jungen Jahren A9 wurden gar nichts mehr.

Zudem führen wir hier Debatten der Vergangenheit. In diesem Jahr soll das Eingangsamt bei Zolls auf A7 angehoben werden. Wäre es dann nicht auch folgerichtig, in diesem Zusammenhang den "Beförderungskorridor" nach A9 anzuheben? Das Spitzenamt mD wäre dann A9Z ( das schon jetzt wenige erreichen). Und das kann nur ein Zwischenschritt sein.
Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt einige explodieren werden: Der Anteil des gD in der Verwaltung steigt beständig. In welchen Gliederungen des Zolls hat der mD dann noch Leitungsfunktionen inne? Früher gab es einen AB, oder einen BzbV, dass waren Beamte des mD, die auch tatsächlich Personalführung zu gewährleisten hatten. Aber heute? :gruebel:
Insofern wiederhole ich meine Frage: Was bedeutet die Bezeichnung "herausgehobene Stellung" in der täglichen Arbeit?

Wir brauchen neue Beförderungsmodelle. Die Interessenvertretungen sind da wesentlich weiter (und innovativer) als der Dienstherr. :hallo:

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon ZI_HB » Sa 9. Feb 2019, 10:23

Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
Und ja, selbstverständlich wird trotzdem erwartet, dass man für die gute langjährige Arbeit auch irgendwann befördert wird. Ich halte das nicht für unbescheiden
Es zeugt aber auch von einer gewissen Unkenntnis (oder einem Nicht-wahrhaben-wollen) des Besoldungssystems...
Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
In welchen Gliederungen des Zolls hat der mD dann noch Leitungsfunktionen inne?
Vielleicht liegt es daran, dass die mittlere Laufbahn keine klassische Laufbahn für Führungspositionen ist...? 🤔

Ich verorte dich im SG C. Daher bedeutet m. E. "herausgehobene Stellung" die regelmäßige Ausübung der KTF-Position, die Übernahme von Sonderfunktionen, die Beratung von Kollegen bei schwierigen Vorgängen. Ich könnte die Liste fortführen.
Dass die Realität anders ist, weiss ich auch. Dieser Umstand wird aber ja auch nicht abgestellt.

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon frodo_beutlin » Sa 9. Feb 2019, 10:51

Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
@ VuB

.....

Zudem führen wir hier Debatten der Vergangenheit. In diesem Jahr soll das Eingangsamt bei Zolls auf A7 angehoben werden. Wäre es dann nicht auch folgerichtig, in diesem Zusammenhang den "Beförderungskorridor" nach A9 anzuheben? Das Spitzenamt mD wäre dann A9Z ( das schon jetzt wenige erreichen).
auch das ändert doch nichts an den zur Verfügung stehenden Quoten - sind die A9/+m zur Verfüung stehenden Beförderungsmöglichkeiten ausgeschöpft ist Ende ...

das geht den Kollegen im g.D. genauso ... wenn es nichts gibt, gibt es auch nichts zu verteilen ...

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon frodo_beutlin » Sa 9. Feb 2019, 10:55

ZI_HB hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 10:23
Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
Und ja, selbstverständlich wird trotzdem erwartet, dass man für die gute langjährige Arbeit auch irgendwann befördert wird. Ich halte das nicht für unbescheiden
Es zeugt aber auch von einer gewissen Unkenntnis (oder einem Nicht-wahrhaben-wollen) des Besoldungssystems...
Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
In welchen Gliederungen des Zolls hat der mD dann noch Leitungsfunktionen inne?
Vielleicht liegt es daran, dass die mittlere Laufbahn keine klassische Laufbahn für Führungspositionen ist...? 🤔

Ich verorte dich im SG C. Daher bedeutet m. E. "herausgehobene Stellung" die regelmäßige Ausübung der KTF-Position, die Übernahme von Sonderfunktionen, die Beratung von Kollegen bei schwierigen Vorgängen. Ich könnte die Liste fortführen.
Dass die Realität anders ist, weiss ich auch. Dieser Umstand wird aber ja auch nicht abgestellt.
ich vermute mal es geht einigen um den Aufstieg in den g.D. "per Handauflegen", das wollen die entcheidenen Personen (Ministerium) aber offensichtlich nicht - wer meint, dass er mehr kann, muss sich einem Auswahlverfahren stellen ... das finde ich im Übrigen auch richtig so .... außerdem iat auch nicht gesag, dass es eine solche Möglichkeit an dem Ort gibt an dem man gerade "sitzt", vielleicht muss man wsich auch dafür bewegen .. will man das alles nicht, muss man sich damit abfinden und mit der Situation arrangieren - müssen andere auch ....

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Re: Beförderung im mittleren Dienst

Beitragvon Knaecke77 » Sa 9. Feb 2019, 11:02

ZI_HB hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 10:23
Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 08:46
Und ja, selbstverständlich wird trotzdem erwartet, dass man für die gute langjährige Arbeit auch irgendwann befördert wird. Ich halte das nicht für unbescheiden
Es zeugt aber auch von einer gewissen Unkenntnis (oder einem Nicht-wahrhaben-wollen) des Besoldungssystems...
Ich kann es auch gerne anders formulieren: Wer durch jahrelange gute Arbeit und Übernahme von zusätzlichen Aufgaben zeigt, dass Leistung für ihn/ sie kein Fremdwort ist, er/sie geeignet und befähigt ist für ein höherwertiges Amt, der sollte auch irgendwann in den Genuss kommen befördert zu werden. Hierbei ist es mMn vollkommen in Ordnung, dass Beschäftigte, die örtlich flexibel sind, auch schneller voran kommen. Die momentane Situation in einigen HZÄ in BW sind aber ein Unding.
Vielleicht liegt es daran, dass die mittlere Laufbahn keine klassische Laufbahn für Führungspositionen ist...? 🤔
Früher tlw. durchaus. Zu meinen Anfängen beim Zoll war ein ZBI Leiter einer GAst oder der BZV. Früher. Seitdem hat sich doch einiges geändert, es wurden neue Hierachieebenen eingezogen, neue Aufgaben kamen hinzu.
Daher bedeutet m. E. "herausgehobene Stellung" die regelmäßige Ausübung der KTF-Position, die Übernahme von Sonderfunktionen, die Beratung von Kollegen bei schwierigen Vorgängen. Ich könnte die Liste fortführen.
Dass die Realität anders ist, weiss ich auch. Dieser Umstand wird aber ja auch nicht abgestellt.
Die Frage ist, inwiefern ein Kollege, der sich aus einem anderen SG nach C bewirbt, diese Erwartungen auch erfüllen kann? Bestenfalls müssen ihn erst einmal die Kollegen in die neue Aufgabe beim SG C einweisen.(Ich arbeite aber bei E.)
Mir ist bewusst, dass eine "Neuregelung" manche Ängste wecken würde: Plötzlich wäre der A9er nicht mehr einer der wenigen Platzhirsche auf der Dienststelle, sondern künftig einer von (hoffentlich) vielen anderen A9ern.

Neue Kollegen werden hoffentlich im Laufe des Jahres irgendwann gleich in A7 einsteigen können. Alt-A6er werden befördert. Soll ich nun heulen, weil ICH Jahre benötigt habe um ZOS werden zu können? Ich freue mich für die Kollegen und hoffe, dass für uns alle (auch dem gD) weitere Verbesserungen erreicht werden.
Zuletzt geändert von Knaecke77 am Sa 9. Feb 2019, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.


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