Bewaffnung der BZV ausreichend?

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BAC 57
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon BAC 57 » Do 3. Dez 2015, 13:17

master2000 hat geschrieben:das war noch der richtige Zoll :) :)

Was aufjedenfall kommen muss sind einsatzorientierte Dienstkleidung mit Überziehwesten und Schkagstöcken als Einsatzmittel.
Bevor man über die MP5 diskutierert sollte man diese Punkte erst abarbeiten.

Wenn ich teilweise seh, wie die Bundespolizei ausgerüstet ist und der Zoll, da kann man nur noch den Kopf schütteln.
Fängt schon an, mit der Dienstkleidung beim Zoll.. Alles viel zu martialisch. :stupid:
Einsatzhosen sind teilweise verboten.
Überziehwesten (falls welche vorhanden) absolutes taboo..

Aber bundesweite repräsente Vollzugseinheit laut BMF.......
Ja, die alte BZV!!! Selbst die damaligen MZVE'S von der Zone brachten das G-3 mit! (LPi nicht zu vergessen!)
h.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon comet » Do 3. Dez 2015, 14:04

Cologne hat geschrieben:
Jaja, die "Alten".
Also bei uns waren die GASten damit ausgerüstet, auf den Zollämtern habe ich nie eine MP 5 gesehen, es sei denn die Kontrolle des Reiseverkehrs wurde durch Beamte des GAD wahrgenommen.
Insbesondere bei den Zollämtern "R" gab's zumindest in unserem damaligen Bereich an der NL Grenze keine MPs.

Für heute fände ich die MP5 -oder ggfls Modelle die nach heutigem Standard besser sind-
für die KEV als Standard und für die FKS bei Gefährdungslagen sinnvoll.
Bei Flughäfen und Zollfahndung sehe keinen sinnvollen Anwendungsbereich - lass mich da aber gerne von anderer Argumentation überzeugen.
Wenn sowas eingeführt würde wäre es zumindest sinnvoll alle Waffen tragenden Beamten zu schulen.

Beim Schlagstock weiß ich ehrlich gesagt nicht wo der außerhalb der KEV/FKS Verwendung finden könnte.


Gruß

Cologne
Die MP5 und den damit verbunden Zuwachs an Feuerkraft genau den Zolleinheiten zu verwähren die durch ihren exponierten Dienstort noch am ehesten direkt in einen Terroranschlag nach dem Pariser Modus Operandi verwickelt werden könnten, halte ich absolut nicht für zweckdienlich. Ich gehe mal davon aus wenn der Flughafen in deiner Argumentation wegfällt denkst du in erster Linie an Kontrollen mit der MP5 im Bereich des Reiseverkehrs, das würde ich auch ablehnen. Man darf jedoch nie vergessen das die KEFR, genau wie die BPol (und hier selbstverständlich bei aktueller Lage mit MP), durchaus auch Streifendienst in den Terminals verrichtet und die Arbeit der KEFen auf dem Flughafengelände (öffentlicher Bereich) keinen wesentlichen Unterschied zu der Arbeit einer KEV aufweist. Ich persönlich bin sogar der Meinung das gerade die Flughäfen bei aktueller Lage mit MP ausgestattet gehören.

Gruß

comet

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Cologne » Do 3. Dez 2015, 20:24

comet hat geschrieben:
Die MP5 und den damit verbunden Zuwachs an Feuerkraft genau den Zolleinheiten zu verwähren die durch ihren exponierten Dienstort noch am ehesten direkt in einen Terroranschlag nach dem Pariser Modus Operandi verwickelt werden könnten, halte ich absolut nicht für zweckdienlich. Ich gehe mal davon aus wenn der Flughafen in deiner Argumentation wegfällt denkst du in erster Linie an Kontrollen mit der MP5 im Bereich des Reiseverkehrs, das würde ich auch ablehnen. Man darf jedoch nie vergessen das die KEFR, genau wie die BPol (und hier selbstverständlich bei aktueller Lage mit MP), durchaus auch Streifendienst in den Terminals verrichtet und die Arbeit der KEFen auf dem Flughafengelände (öffentlicher Bereich) keinen wesentlichen Unterschied zu der Arbeit einer KEV aufweist. Ich persönlich bin sogar der Meinung das gerade die Flughäfen bei aktueller Lage mit MP ausgestattet gehören.

Gruß

comet
Ja, ich ging bei der Bewaffnung mit der MP von der "normalen" Arbeit aus.
Wenn eine "Aufrüstung" lediglich mit dem Hinweis auf die aktuelle (terroristische) Gefährdungslage gefordert wird, ist das Ansinnen m.M. nach zum Scheitern verurteilt.
Außerdem sollten alle Waffenträger ausgebildet werden um dann im Bedarfsfall einsatzbereit zu sein.



@Bac57

das wurde dann wohl tatsächlich verschieden gehandhabt.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon comet » Do 3. Dez 2015, 21:06

Da gehe ich mit dir konform das die Bedrohungslage durch Terrorismus nicht die einzige Begründung sein sollte. Allerdings wird genau das am Flughafen durch die BPol praktiziert. Die MP5 wird dort nur bei besonderen Lagen durch die Streifenbeamten geführt und ansonsten auf der Dienststelle verwahrt, warum nicht genau das auch beim Zoll funktioniert ist mir schleierhaft denn weder Bürger noch Täter werden einen Unterschied machen ob Zoll oder BPol vor ihm stehen wenn der Ernstfall eintritt und ausnahmsweise gibt es auch mal keine Zuständigkeitsfrage die den Zoll ausschließt. Und genau aus diesem Grund empfinde ich es als fahrlässig uniformierte Vollzugsbeamte ohne geeignete Einsatzmittel in gefährdeten Einrichtungen loszuschicken zumal die KEFR aktuell ja nicht einmal mit personengebundenen Schutzwesten ausgestattet ist. Bei der KEF greifen allerdings sämtliche Argumente für die Einführung der MP die eigensicherungstechnisch bei der KEV im Rahmen normaler Kontrollen ebenfalls greifen. Aber leider sehe ich bei diesem Thema sowieso schwarz, durch die Jahre der Nichtausbildung an der MP ist ein riesiger Personalstand an Beamten die geschult werden müssen entstanden und ausgebildete MP-Schießtrainer die schulen könnten sind im Binnenland auch eher Mangelware, selbst bei Freigabe wäre das Ziel nicht kurzfristig umzusetzen.

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Re: Chaotische Situation der FKS

Beitragvon grenzwertig » Do 3. Dez 2015, 21:35

BAC 57 hat geschrieben:
Cologne hat geschrieben:Jo,
die Frage ist ja ob man sie heute noch braucht.
Wo siehst du denn den Vorteil einer MP bei Hausdurchsuchungen gegenüber einer Pistole?
Moien,
da fällt mir spontan eine Durchsuchung im ländlichen Bereich (abgelegener ehm. Bauernhof, Rockermilieu) ca. 15 Rocker, ganze vier Beamte von C mit der P6 bzw. mit der Stupsnase S&W Chief Special im Kaliber .38 Das Drohpotenzial einer MP 5 ist um einiges größer als die einer Stupsnase!
Ein SEK im Rahmen der Amtshilfe war nicht zu bekommen, die Landpolizei hat dann einen Audi mit 2 Mann zur Unterstützung geschickt!
h.
15 Rocker, 6 Beamte.... Da reißt es die MP5 natürlich raus :gaga: und wenn einer Widerstand leistet,wird auf Dauerfeuer geschaltet und alles niedergemäht :polizei13: Oder was bringt dir die Waffe dann?

Vielleicht würde man heute auch mit etwas mehr Köpfchen arbeiten, besser aufklären und bei Unterzahl die Maßnahmen zurückstellen? War nicht alles besser früher.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » Do 3. Dez 2015, 22:03

Die ersten Polizisten, die das Bataclan in Paris betreten und einen Attentäter erschossen haben, waren nur mit Pistolen und Schutzwesten ausgerüstet. Auch der Rest der "normalen" Polizei hat Deckung gesucht und gewartet, bis die Spezialkräfte kamen.

Quelle

Bevor hier lauthals nach der MP5 geschrieen wird sollte sich mal jeder selbst fragen, ob er einerseits seine Weste immer an hat und andererseits bereit wäre, sich in diese Todesgefahr zu begeben bzw. seinen Schießfertigkeiten mit der Pistole unter Hochstress vertraut. Wenn ich mich da auf der Schießbahn und im tägliches Dienst umsehe, bezweifle ich, dass die MP5 viel bringt. Zumal es definitiv nicht Aufgabe des Zolls ist, Amok-oder Terrorlagen zu lösen bzw. sich in diesen zu behaupten.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon comet » Do 3. Dez 2015, 23:19

Verstehe nicht genau warum du das Beispiel mit dem Erstzugriff im Bataclan anführst, sehr erfreulich das die Polizisten die Situation mit ihren Dienstpistolen lösen konnten ohne verletzt zu werden, aber eine mitgeführte MP hätte die Situation auch nicht schlechter ausgehen lassen.
Das sind individuelle Dinge die keinen Einfluss auf die Anschaffung von Ausstattung als solche haben sollten, ich für meinen Teil trage meine Weste immer, genau wie jeder aus meiner Dienstgruppe und hoffe das es in anderen Einheiten ähnlich aussieht. Ich rede hier nicht von Amok- oder Terrorlagen in denen der Zoll im Nachgang involviert werden soll, das der Zoll nicht die Behörde ist die in solchen Lagen verständigt wird ist mir auch klar, aber Fakt ist jeder der mal das Vergnügen hatte an einem Anti-Amok-Training teilzunehmen weiß das in solchen Lagen schnell Druck in Form von eintreffenden Einsatzkräften aufgebaut werden muss um die Fortführung der Tat möglichst schnell zu beenden bzw. wenigstens zu behindern. Und durch seine Präsenz am Flughafen ist der Zoll nunmal durchaus in der Gefahr im ersten Aufgriff bei solch einer Lage anwesend zu sein und als bewaffneter Vollzugskörper in das zweifelhafte Vergnügen zu kommen erste Maßnahmen treffen zu müssen um Leben zu schützen. Und ich für meinen Teil wüsste nicht welcher wie auch immer geartete Nachteil mir dabei durch das Mitführen der MP entstehen sollte. Wie jemand sei es nun Zöllner oder auch Polizist in solch einer lebensgefährlichen Hochstresslage reagiert wird sich erst zeigen wenn es so weit ist, das wünsche ich natürlich niemandem das er die Erfahrung machen muss, aber präventiv Einsatzmittel wegzulassen die in solchen Situationen die Chance für sich selbst oder Dritte erhöhen unbeschadet heraus zu kommen halte ich mit dem Hinweis darauf das vermutlich eh nicht eingegriffen wird oder der Zoll nicht zuständig ist für ziemlich fahrlässig.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Cologne » Fr 4. Dez 2015, 09:27

Was du zur KEF schreibst ist natürlich richtig.
Und wenn man denn eine solche Waffe einführt sollten auch alle Waffenträger daran ausgebildet sein,
damit im Bedarfsfall schnell reagiert werden kann.


LG

:hallo:

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Re: Chaotische Situation der FKS

Beitragvon BAC 57 » Fr 4. Dez 2015, 11:08

grenzwertig hat geschrieben:
BAC 57 hat geschrieben:
Cologne hat geschrieben:Jo,
die Frage ist ja ob man sie heute noch braucht.
Wo siehst du denn den Vorteil einer MP bei Hausdurchsuchungen gegenüber einer Pistole?
Moien,
da fällt mir spontan eine Durchsuchung im ländlichen Bereich (abgelegener ehm. Bauernhof, Rockermilieu) ca. 15 Rocker, ganze vier Beamte von C mit der P6 bzw. mit der Stupsnase S&W Chief Special im Kaliber .38 Das Drohpotenzial einer MP 5 ist um einiges größer als die einer Stupsnase!
Ein SEK im Rahmen der Amtshilfe war nicht zu bekommen, die Landpolizei hat dann einen Audi mit 2 Mann zur Unterstützung geschickt!
h.
15 Rocker, 6 Beamte.... Da reißt es die MP5 natürlich raus :gaga: und wenn einer Widerstand leistet,wird auf Dauerfeuer geschaltet und alles niedergemäht :polizei13: Oder was bringt dir die Waffe dann?

Vielleicht würde man heute auch mit etwas mehr Köpfchen arbeiten, besser aufklären und bei Unterzahl die Maßnahmen zurückstellen? War nicht alles besser früher.
Moien,
eine ziemliche unsachliche Aussage (im Bezug auf die MP 5) eines hoffentlich erwachsenen Mannes oder? Frage: Warst Du je Angehöriger der Zofa und vefügst somit über Erfahrung mit Hausdurchsuchungen im Milieu? Je bei einer dienstlichen Zwangsmaßnahme mit Messer oder Schußwaffe bedroht worden? Ich rede hier nicht von 300 Zigaretten und 2 kg Kaffee!!! Oder nicht vom 4 gr. Gras unter der Fußmatte des Pkw. Besser ein Einsatzmittel mitführen und es nicht zu benötigen als umgekehrt. Es sind mir noch Sitiationen aus der ZGD-Zeit erinnerlich, als das hörbare Durchladen der 5 das Gegenüber zum Nachdenken brachte und eine Eskalation unterblieben ist.
h.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon master2000 » Fr 4. Dez 2015, 11:25

nach meinem Kenntnissstand dauert die MP5 Ausbildung 5 tage ? Falls ich mich irre, dann bitte ich um Aufklärung

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Re: Chaotische Situation der FKS

Beitragvon grenzwertig » Fr 4. Dez 2015, 15:49

BAC 57 hat geschrieben:Moien,
eine ziemliche unsachliche Aussage (im Bezug auf die MP 5) eines hoffentlich erwachsenen Mannes oder? Frage: Warst Du je Angehöriger der Zofa und vefügst somit über Erfahrung mit Hausdurchsuchungen im Milieu? Je bei einer dienstlichen Zwangsmaßnahme mit Messer oder Schußwaffe bedroht worden? Ich rede hier nicht von 300 Zigaretten und 2 kg Kaffee!!! Oder nicht vom 4 gr. Gras unter der Fußmatte des Pkw. Besser ein Einsatzmittel mitführen und es nicht zu benötigen als umgekehrt. Es sind mir noch Sitiationen aus der ZGD-Zeit erinnerlich, als das hörbare Durchladen der 5 das Gegenüber zum Nachdenken brachte und eine Eskalation unterblieben ist.
h.
Welche Aussage im Bezug auf die MP5 war denn unsachlich? Das man sie auf Dauerfeuer stellen kann ist Fakt.
Die Frage, was eine MP5 an einer Unterzahl an Vollzugskräften ändert bzw. bessert, ist noch offen. Oder besser die Antwort, was du mit der MP5 (in Unterzahl) erreichen willst, wenn Widerstand geleistet wird. Dann kannst du so lange durchladen, bis das Magazin leer ist. Ich bezweifel, dass sich davon ein zum Widerstand Entschlossener auch nur ansatzweise beeindrucken lässt. Erst recht, wenn er weiß, dass du nicht schießen darfst.
Deine Kressin- ähnlichen Erlebnisse im ZFD in Ehren, aber es ticken Menschen auch wegen weit weniger als deinen erwähnten Bagatellen aus. Ich möchte nur an den Rumänen in Norddeutschland erinnern, der bei einer nächtlichen Zivilkontrolle auf einem BAB- Parkplatz auf die KEV- Kollegen (in Putativnotwehr) einstach. Auch bei der FKS packt den ein oder anderen auch schonmal die Wut, wenn nur eine GUP oder AN- Kontrolle erfolgt. Im ZFD kommt das natürlich auch vor. Die meisten Angriffe auf ZVB verzeichnet im Übrigen nicht der ZFD, sondern die Vollzugskräfte der allgemeinen ZV (nachzulesen in der Jahresstatistik in MAPZ).

In welchem Bereich ich tätig war/bin, wie alt, was ich schon erlebt habe, tut hier nichts zur Sache. Soviel: die MP5 ist mir vertraut und ich habe sie auch schon dienstlich mehrmals geführt.

Ich kann mich an viele Situationen erinnern, in denen geschickte verbale Kommunikation, sicheres und bestimmtes Auftreten und zur Not auch mal eine Fixierung Widerstand verhindert bzw. gebrochen hat. Da brauche ich nicht á la John Rambo die MP durchladen, zumal in den meisten Situationen ein SWG unzulässig wäre.

Ich will die MP5 auch nicht schlechtreden, ist definitiv eine gute Waffe. Aber das kann ich von anderen möglichen Einsatzmitteln auch sagen. Hund ist da so eins. Und wie viele fahren davon draußen rum? Ballistische Schutzdecken, feine Sache. Nur wenn sie im Auto liegt, wenns zur Durchsuchung o.ä. geht, damit nicht trainiert wird und man sie nur als zusätzlichen Ballast empfindet, bringt sie nix. Detektionsgeräte für Strahlung, Drogen, Sprengstoff... gibt es vereinzelt auf ausgewählten DSt, aber in der Masse nicht. Obwohl sie im täglichen Dienst sicher hilfreicher und öfter einsetzbar wären als die MP5.

Und ganz ehrlich (um mal wieder einen Bezug zum Thread herzustellen): glaubt hier wirklich einer, dass das BMF auch nur ansatzweise über die EInführung der MP5 bei der FKS nachdenkt? Wenn ja, hat der/diejenige den Schuß nicht gehört. Im wahrsten Sinne des Wortes. Anders gesagt: wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. ;D

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » Fr 4. Dez 2015, 17:31

Euch ist aber schon bewusst, dass der/die mit der MPi dann nur noch SiPo ist?
Mit einer üblichen 2-Mann/Frau-Streifen bei einer KEV ist das kaum möglich.
Und woher die Leute nehmen, um die Streife auf mind. 3 Beamte aufzustocken?

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Lehrwart67 » Sa 5. Dez 2015, 06:22

ostkev hat geschrieben:Euch ist aber schon bewusst, dass der/die mit der MPi dann nur noch SiPo ist?
Mit einer üblichen 2-Mann/Frau-Streifen bei einer KEV ist das kaum möglich.
Und woher die Leute nehmen, um die Streife auf mind. 3 Beamte aufzustocken?
Einer von beiden sollte doch sowieso SiPo sein, da macht es keinen Unterschied ob der die MP beihat.
Oder ist das bei euch anders geregelt ?

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DonFalcone » Sa 5. Dez 2015, 09:16

In 99% der Kontrollsituationen brauche ich sicher keine Maschinenpistole, etc. zusätzlich.
Ich regel aber kritische Situationen gerne mit dem Hilfsmittel Hund und hätte gar keine Hand mehr frei für ne MPi. ;D

Sollte jedoch das eine ungewünschte Prozent der Situationen eintreten, dann hätte ich gerne alles an Waffen dieser Welt zur Hand. :zustimm:

Dass die MPi Eindruck macht und ein klares Signal gibt, ist unumstritten. Bei Kontrollstellen würden 1-2 Sicherer mit dieser schon ein gutes Gefühl geben......

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Sa 5. Dez 2015, 09:30

Wie werden von den Kontrolleinheiten Verkehrswege eigentlich Großkontrollstellen organisiert?
Verzichtet man auf einen Sicherungsbeamten mit MP 5, die aufgrund des kläglichen Ausstattungskonzeptes der BZV ja nicht zur Verfügung steht?
Hängt man sich deshalb lieber auch an Kontrollstellen der Polizeien an, wie das mitunter bei der FKS gehandhabt wird?


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