Bewaffnung der BZV ausreichend?

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Moderator: Team Zoll

Diag
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Diag » So 2. Dez 2018, 20:41


Knaecke77 hat geschrieben:Vielleicht sollten wir erst einmal herausarbeiten, weshalb die Ausstattung mit MP, Stahlrute und G3 damals erfolgte? Kalter Krieg, R.A.F.?

Sind die Zeiten seitdem sicherer geworden? Die Gesellschaft friedfertiger?
Gibt es derzeit einen kalten Krieg? Gibts die RAF noch? Haben wir noch echte Außengrenzen, die es so zu verteidigen gilt wie damals?




grenzwertig
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » So 2. Dez 2018, 20:46

HessieJames hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 19:59
(...)So wie ich das verstanden habe, wären die möglichen Berührungspunkte des Zolls mit derartigen Lagen rein zufällig, also nicht geplant. Und würden auf reine Selbstverteidigung und Rückzug hinauslaufen (also nicht gezielt die Konfrontation mit dem Täter suchen). Siehe Zoellners erster Satz in seinem Beitrag.

Mir fällt gerade kein realistisches Szenario ein, in dem der Zoll dann trotzdem gerade SK4, Helm und Gewehr am Mann hat (ZUZ mal außen vor). Und dass man sich in einer Rückzugsbewegung noch die Zeit nimmt, aufzurüsten, kann ich mir kaum vorstellen.

Sprich: In welchen Situationen würdet ihr den Krempel tatsächlich nutzen (können)? Oder hat sich eure innerdienstliche Anweisung in Sachen lebensbedrohliche Einsatzlagen mittlerweile geändert?

Nicht falsch verstehen: Ich missgönne euch eine derartige Ausstattung nicht, ich frage lediglich, ob ihr sie überhaupt einsetzen würdet. Denn die aus meiner Sicht entscheidendere Frage hinsichtlich einer möglichen Beschaffung sollte nicht primär das Geld sein sondern eher, ob die Zeit in die damit verbundene Aus- und Fortbildung sinnvoll investiert wäre.
Genau so sieht es aus :applaus: :zustimm:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » So 2. Dez 2018, 20:56

Diag hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 20:41
Gibt es derzeit einen kalten Krieg? Gibts die RAF noch? Haben wir noch echte Außengrenzen, die es so zu verteidigen gilt wie damals?
???
https://www.zeit.de/video/2018-11/59704 ... achtsmarkt
Beim Besuch des Berliner Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz könnte man schon zu dieser Erkenntnis gelangen.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » So 2. Dez 2018, 21:06

Knaecke77 hat geschrieben:
Sa 1. Dez 2018, 10:40
Evaluierung der Waffen- und Trainingsvorschriften
Der BPR hat im Rahmen der Evaluierung Forderungen gegenüber der GZD
geltend gemacht. Insbesondere spricht sich der BPR dafür aus, den jährlich zu
wiederholenden Schießtest nur noch alle zwei Jahre durchzuführen. Weiterhin
spricht sich der BPR für die Einführung des Teleskop Schlagstockes als
Ausrüstungsgegenstand aus. Zusätzlich sind die Ausrüstungsstandards der
KEVen auf das Niveau der KEGen anzuheben. Dies findet die volle
Unterstützung der ver.di-Mitglieder im BPR.
https://bund-laender-nrw.verdi.de/bund/ ... 540066e5a9

Ich begrüße den Beschluss des BPR, der hoffentlich diesmal von der Führung des Hauses (endlich) zeitnah aufgegriffen und umgesetzt wird, ausdrücklich.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die MP 5 noch heutigen Einsatzanforderungen entspricht und ob nicht alle ZVB (wieder!) an der MP ausgebildet werden sollten? Insbesondere, da Wechsel zwischen den SG C u. E. nicht selten sind, würde ein einheitlicher Ausbildungs- und Befähigungsstandart durchaus Sinn ergeben.

M.E. ist eine zweijährige Abnahme des "Schieß-TÜV" vollkommend ausreichend. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Schießtrainer den Leistungsstand der Beschäftigten eh ständig im Auge haben.

Es zeigt sich, dass viele Verbesserungen erst durch die Interessenvertretungen angestoßen werden müssen. Wäre schön, wenn die Beschäftigten durch einen Beitritt in eine der Interessenvertretungen diese Arbeit auch honorieren würden. :ja:
Die Einführung einer jährlichen Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit wäre dringend erforderlich. Aber dieses Brett will wohl niemand anbohren :gruebel:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Controller » So 2. Dez 2018, 22:02

Knäcke, warum hatte der Zoll eigentlich eine Stahlrute und die Polizei nur einen pupigen Gummiknüppel ?? :polizei10:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 2. Dez 2018, 22:11

Warum kämpfe ich zwei Mal im Jahr mit dem EKA gegen den schwarzen Mann, der Zoll will aber nur alle zwei Jahre auf Prüfung schießen? :nixweiss:

Lass doch alle vier Jahre machen, dann hat das was olympisches? Dann ist es auch nicht so traurig für die Prüfungsstresskranken. Dabei sein ist alles.

Btw: Bpol hat den EKA heute stecken lassen. Aber mal eben einen Hubi ohne Not auf den Markt geschmissen. Wie sieht es denn damit aus?
:lah:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » So 2. Dez 2018, 22:21

grenzwertig hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 21:06
Die Einführung einer jährlichen Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit wäre dringend erforderlich. Aber dieses Brett will wohl niemand anbohren :gruebel:
Mit welchen Konsequenzen? Auch dir dürfte die Personalsituation bekannt sein.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 2. Dez 2018, 22:23

In NRW hat man nicht die Konsequenzen, sondern die Belobigung gewählt, sprich: Stundengutschrift.
Funktioniert erschreckend gut.
Man kann sich aber auch allem verweigern.
:lah:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » So 2. Dez 2018, 22:32

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 22:23
In NRW hat man nicht die Konsequenzen, sondern die Belobigung gewählt, sprich: Stundengutschrift.
Funktioniert erschreckend gut.
Man kann sich aber auch allem verweigern.
Die "Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit" - die Normen nach Alter gestaffelt liegen ja vor- haben wir - und ich kann da wieder nur für meinen kleinen Bereich sprechen - im Rahmen des Dienstsportes letztes Jahr locker und flockig zur Selbsteinschätzung absolviert.

Mit Konsequenzen meine ich, was daraus resulteren soll, wenn die "Normen der körperlichen Leistungsfähigkeit" nicht mehr erfüllt werden?
Wie läuft das denn bei euch? Welche berufliche Alternativen kann dein Dienstherr ad hoc ortsnah und amtsangemessen altgedienten Mitarbeitern bieten, die alters- oder gesundheitsbedingt einer Überprüfung nicht mehr standhalten würden?
Wieviele auf die 60 zugehenden Außendienst-Beamte würden liebend gern ins warme Büro wechseln, kneifen aber die Arschbacken und beißen die Zähne zusammen, weil es die Alternativen dort wo sie Dienst verrichten und ihren Lebensmittelpunkt haben einfach nicht gibt?
Als die Pension mit 63 für die Kollegen noch in greifbarer Nähe lag, war das sicherlich bei einer gesunden Alterspyramide in den Einheiten verkraftbar. Mit der derzeitigen Pensionsgrenze von 67 Jahren und der derzeit eklatanten Personalsituation(statt Pyramide Atompilz) wird diesbezüglich aber noch einiges auf uns zu kommen.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mo 3. Dez 2018, 07:19

MICHI hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 10:30
Selbst bei uns, in einem absoluten polizeilichen Brennpunkt kann ich die Einsätze von EKA, Pfeffer geschweige denn schwerere Geschütze im letzten Jahr an einer Hand abzählen.

Da frage ich mich, welche Anlässe beim Zoll rechtfertigen die Forderung nach EKA und schwerere Bewaffnung?
Ich frage anders: Weshalb führen PVB den EKA im Dienst mit? Weshalb wird die MP 5 im Streifenwagen mitgeführt (soweit dies in HH überhaupt verfügt ist).
ostkev hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 10:46
Doch, genau darum geht es.
Es hat mit der Glaubwürdigkeit der Fordernden zu tun, etwas zu fordern, was sie im täglichen Dienstalltag selten oder überhaupt nicht betrifft.

Wie oft und zu welchen Zwecken musstest du denn je Einsatzmittel zur Durchsetzung eines Verwaltungsaktes oder zur Selbstverteidigung einsetzen?

wenn dir das hier vorschwebt: https://www.youtube.com/watch?v=uG3I7E2Snfg&app=desktop

dann hast du eindeutig bei deiner Berufswahl was falsch gemacht. ;-(
Wollen wir die Kirche doch im Dorf lassen. Mir schweben solche Szenarien mitnichten vor.
Zur Glaubwürdigkeit: Ich habe weiter vorne gefordert, dass es einen einheitlichen Ausbildungsstandard der Vollzugskräfte von C u. E geben sollte. Dies schließt mit ein, dass auch E befähigt werden sollte, mit der MP umzugehen. Alles andere ergibt doch auch keinen Sinn.

Zum Glück habe ich die Dienstwaffe bisher nur einmal benötigt. Eine Schussabgabe war nicht nötig. Die Situation konnte auch so bereinigt werden.
Gemäß der "Logik", dass die Ausstattung mit einem Einsatzmittel nur dann auch gerechtfertigt ist, wenn man es auch tatsächlich gebraucht, dann könnten wohl die meisten Zöllner getrost Waffe und Pfeffer dem BFE vor die Füße schmeißen und künftig ohne dieses Equipment ausrücken. (Viele würden das vermutlich sogar begrüßen).

Leider gibt es ja keine Statistik darüber, wie viele Male diese Einsatzmittel einen Angriff auf einen ZVB verhindert haben. :polizei4:
Zuletzt geändert von Knaecke77 am Mo 3. Dez 2018, 07:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mo 3. Dez 2018, 07:26

Diag hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 20:41

Gibt es derzeit einen kalten Krieg? Gibts die RAF noch? Haben wir noch echte Außengrenzen, die es so zu verteidigen gilt wie damals?
Nun ja, auf eine Periode des friedlichen Miteinanders scheint sich zumindest die Polizei nicht einzustellen. Es wird kräftig aufgerüstet:

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 68875.html

https://www.vice.com/de/article/qv3757/ ... urmgewehre

https://www.op-online.de/hessen/elektro ... 07877.html

https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 40dQDC-ap4

Im Hause BMF ist man hingegen (Vermutung!) sicherlich der Meinung, dass der EKA doch zu martialisch aussieht. Passt alles irgendwie nicht zusammen. :/
Controller hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 22:02
Knäcke, warum hatte der Zoll eigentlich eine Stahlrute und die Polizei nur einen pupigen Gummiknüppel ?? :polizei10:
Vielleicht kann ja J12 diese "Frage" beantworten. Ist doch recht lange her, als wir die Stahlrute noch geführt hatten. (Der Umgang damit wurde meiner Erinnerung nach in der WSV übrigens nie geübt.)

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon MICHI » Mo 3. Dez 2018, 09:48

Ich frage anders: Weshalb führen PVB den EKA im Dienst mit? Weshalb wird die MP 5 im Streifenwagen mitgeführt (soweit dies in HH überhaupt verfügt ist).
Weil das Tätigkeits. und Aufgabenfeld ein anderes als das des Zolls ist und Lagen zu bewältigen sind, die solche Einsatzmittel erfordern können.
Hamburg führt natürlich auf jeden FuStw. MP mit.

Gruß
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » Mo 3. Dez 2018, 11:51

MICHI hat geschrieben:
Mo 3. Dez 2018, 09:48
Ich frage anders: Weshalb führen PVB den EKA im Dienst mit? Weshalb wird die MP 5 im Streifenwagen mitgeführt (soweit dies in HH überhaupt verfügt ist).
Weil das Tätigkeits. und Aufgabenfeld ein anderes als das des Zolls ist und Lagen zu bewältigen sind, die solche Einsatzmittel erfordern können.
Hamburg führt natürlich auf jeden FuStw. MP mit.
Und genau DAS verstehen diejenigen,welche solche Forderungen aufstellen,eben nicht. Wobei der EKA noch seine Berechtigung hat. Aber insbesondere,wenn es um Terror / Amok geht,sollte man sich genau das mal wieder vor Augen halten.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Sauerkraut » Mo 3. Dez 2018, 12:04

Weil das Tätigkeits. und Aufgabenfeld ein anderes als das des Zolls ist und Lagen zu bewältigen sind, die solche Einsatzmittel erfordern können.
Worin unterscheidet sich denn das Tätigkeits- u. Aufgabenfeld eines "PVB" gegenüber dem eines "ZVB" (Zollvollzugsbeamten)? - besteht hier nicht eine gewisse Ähnlichkeit?

Ist der Zollvollzug nicht Teil der Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik?

Vielleicht sollte man gewisse Überlegungen anstellen - um die Sicherheit der Zoll-Vollzugskräfte zu verbessern...-die jeden Tag/Nacht "Lagen" ausgesetzt sind - die ein erhebliches Gefährdungspotential mit sich führen...

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon der kanadier » Mo 3. Dez 2018, 12:54

Hat der Zoll denn ein Konzept für Lebensbedrohliche Einsatzlagen ( Terror, Amok etc) ?

Schießprüfung alle 2 Jahre, gleichzeitig aber mehr Ausrüstung ? Das passt nicht zusammen.
Ich glaube manch einer unterschätzt den notwendigen Fortbildungsbedarf bei solchen Dingen.

Wie sieht es denn mit Erster Hilfe Ausrüstung aus ? Ich denke die Wahrscheinlichkeit dass ihr zu einem schweren VU oder einem Unfall auf ner Baustelle kommt ist deutlich größer als der Amok Fall.

Und die Zahl der Zollstreifen hält sich, zumindest bei uns, doch sehr in Grenzen. Zudem mein ich hier mal was von fehlender Funktechnik gelesen zu haben....


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