Bewaffnung der BZV ausreichend?

Erfahrungsberichte, Probleme und Verbesserungsvorschläge...

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DAUER EDA
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Mo 28. Jan 2019, 11:29

Frage...:

Wird hier noch über die Bewaffnung gesprochen?

Es gab Zeiten, da wurde diese Plattform genutzt um in einem ernsthaften Gedankenaustausch mit Kollegen zu stehen. Ideen wurden entwickelt, Meinungen vernünftig ausgetauscht.

Heute habe ich den Eindruck, dass teilweise ...Blinde vom Sehen... schreiben und es wichtig ist, die Meinung des anderen bis ins kleinste Detail zu zerreden.

Ich würde mich freuen wenn die Moderatoren wieder lenkend eingreifen und die Sachlichkeit in die Diskussion zurückkehren würde.

Zum Thema selbst:

3 Jahre Grenze, 11 Jahre MKG/KEV und 3 Jahre Flughafen Vorfeld lassen mich nicht erkennen wofür wir einen EKA benötigen. In Gesprächen mit Kollegen der Landes und Bundespolizei bestätigen diese meine Einstellung. Der Einsatz des EKA ist bis auf wenige, sehr wenige Brennpunkte überschaubar. Es gibt Kollegen die den EKA mehr als 10 Jahre nicht einmal benutzt haben.

Und wenn man ehrlich ist, die KEV oder KEG hat ihn seit über einem Jahrzehnt nicht ... und alle Kollegen leben!

Die Angriffe auf Zollbeamte sind schrecklich, nicht zu tolerieren ABER zur Wahrheit gehört eben auch... das die Angriffe im Vergleich zu anderen Behörden mehr als überschaubar sind!

Wenn ich mir die letzte Auswertung Zoll ansehe und diese in einen direkten Vergleich mit der LaPo Berlin stelle... entspricht die Gesammtsumme eines ganzen Jahres (Zoll) der Summe eines ganz normalen Wochenende (LaPo).


Über die flächendeckende Einführung der MP 5 lässt sich vortrefflich diskutieren.

Aber hier stellt sich die Frage...:
Wie viele Gefährdungslagen im Zuständigkeitsbereich des Zolls gab es in den letzten 10 Jahren, dass die Ausgabe der MP 5 an Vollzugsbeamte notwendig gemacht hätte?

Wie viele Durchbrüche oder Angriffe an Kontrollstellen gab es in den letzten 10 Jahren, die hätten durch einen Beamten mit MP 5 verhindert werden können?

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » Mo 28. Jan 2019, 11:42

DAUER EDA hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 11:29
...
:applaus:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DerLima » Mo 28. Jan 2019, 11:51

Auf ein Neues, ich entschuldige mich ein weiteres Mal. @DAUER EDA ich gebe dir zwar inhaltlich mit deiner Kritik recht, aber kann hier als User und Moderator den Text von vladdi nicht unkommentiert stehen lassen.

@vladdi, wenn du der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig bist und/oder dich in den Zuständigkeiten des Zolls nicht ganz so auskennst, dann ist das dein Problem, aber dann musst du dich bei solchen (rechtlichen - naaaa klingelt was?) Themen zurückhalten.
Ich zitiere dich und damit auch deinen Vorredner:
vladdi hat geschrieben:Er schrieb, dass der Zoll weder primär noch sekundär dafür da wäre in Terrorlagen einzugreifen.

Und das ist falsch.
Moralisch falsch
Und auch falsch, dass er sekundär nicht eingreifen dürfe.
Er schrieb nicht, dass der Zoll nicht eingreifen dürfe. Er ist nicht dafür da in Terrorlagen was zu machen. Was vornehmlich daran liegt, dass die Eilzuständigkeit schwerlich greifen wird UND der Zoll zwar eine wirklich hervorragende Schießausbildung hat, aber für eine Terrorlage weder ausgerüstet noch geschult ist.
Und weiter beendest du ein Thema, weil du keine Argumente hast, die du vorbringen kannst. Aber du schaffst es nicht zu schreiben:
- Oh, da habe ich mich unglücklich ausgedrückt
- Oh, da liege ich falsch
- Oh, da habe ich was falsch verstanden

Und da ist es keine Haarspalterei wenn ich die Begriffe hier zerpfllücke, denn weiterhin ist es so, dass in der Art und Weise wie du dich hier grammatikalisch und semantisch niederlässt deine Aussage gar keine andere Interpretation zulässt.
vladdi hat geschrieben:das ist moralisch (und rechtlich) falsch.
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mo 28. Jan 2019, 12:48

Old Bill hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 08:37
(....)
Ich habe nur geschrieben, das der Zoll und die Guardia Finaza dahingehend nicht vergleichbar sind weil militärisch organisiert. Jetzt etwas klarer?
:zustimm:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mo 28. Jan 2019, 13:01

DAUER EDA hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 11:29
Zum Thema selbst:

3 Jahre Grenze, 11 Jahre MKG/KEV und 3 Jahre Flughafen Vorfeld lassen mich nicht erkennen wofür wir einen EKA benötigen. In Gesprächen mit Kollegen der Landes und Bundespolizei bestätigen diese meine Einstellung. Der Einsatz des EKA ist bis auf wenige, sehr wenige Brennpunkte überschaubar. Es gibt Kollegen die den EKA mehr als 10 Jahre nicht einmal benutzt haben.

Und wenn man ehrlich ist, die KEV oder KEG hat ihn seit über einem Jahrzehnt nicht ... und alle Kollegen leben!

Die Angriffe auf Zollbeamte sind schrecklich, nicht zu tolerieren ABER zur Wahrheit gehört eben auch... das die Angriffe im Vergleich zu anderen Behörden mehr als überschaubar sind!

Wenn ich mir die letzte Auswertung Zoll ansehe und diese in einen direkten Vergleich mit der LaPo Berlin stelle... entspricht die Gesammtsumme eines ganzen Jahres (Zoll) der Summe eines ganz normalen Wochenende (LaPo).

Über die flächendeckende Einführung der MP 5 lässt sich vortrefflich diskutieren.

Aber hier stellt sich die Frage...:
Wie viele Gefährdungslagen im Zuständigkeitsbereich des Zolls gab es in den letzten 10 Jahren, dass die Ausgabe der MP 5 an Vollzugsbeamte notwendig gemacht hätte?

Wie viele Durchbrüche oder Angriffe an Kontrollstellen gab es in den letzten 10 Jahren, die hätten durch einen Beamten mit MP 5 verhindert werden können?
Statistiken sind so eine Sache: Zum einen gibt es wesentlich mehr Berliner Polizisten als Zollvollzugsbeamte, zum anderen hat die Polizei natürlich auch tlw. ein anderes Klientel zu "betreuen" als der ZOLL (insbesondere in Berlin).

Gemäß deiner Logik könnten wir dann auch die P 30 getrost einmotten, weil es schon länger keine Schießerei mehr gegeben hat. Oder sehe ich das falsch.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon ostkev » Mo 28. Jan 2019, 13:27

Knaecke77 hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:01
...
Gemäß deiner Logik könnten wir dann auch die P 30 getrost einmotten, weil es schon länger keine Schießerei mehr gegeben hat. Oder sehe ich das falsch.
Knaecke, nichts für ungut aber erklär mir bitte mal, warum gerade die FKS so scharf auf Aufrüstung ist, wo sie doch - wie ich einigen Forenbeiträgen hier entnehmen konnte - kaum noch im uniformierten Außendienst tätig ist?
Immerhin fielen da Bemerkungen wie: "die grün-weißen Streifenwagen werden nur noch benutzt um zum Schießen oder zur WSV zu fahren" :gruebel:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mo 28. Jan 2019, 13:39

ostkev hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:27

Knaecke, nichts für ungut aber erklär mir bitte mal, warum gerade die FKS so scharf auf Aufrüstung ist, wo sie doch - wie ich einigen Forenbeiträgen hier entnehmen konnte - kaum noch im uniformierten Außendienst tätig ist?
Immerhin fielen da Bemerkungen wie: "die grün-weißen Streifenwagen werden nur noch benutzt um zum Schießen oder zur WSV zu fahren" :gruebel:
Die spreche ja nicht für die FKS oder den Zoll, sondern nur für mich alleine. Weshalb ich eine Nachrüstung für erforderlich halte, habe ich in etlichen Beiträgen hier im Thread dargelegt. Ich halte es auch nicht für erforderlich, dass die FKS mit MP ausgestattet wird, sondern das jeder Waffenträger befähigt wird, notfalls auch mit einer MP umgehen zu können, also auch der FKSler.

Natürlich kann und darf man darüber diskutieren, ob die KE´s oder die FKS diese und jene Fähigkeit/Ausstattung überhaupt benötigt. Ich habe die Bilder von 1998 nicht vergessen....mag sein, dass dies den Blick für das wesentliche etwas eingetrübt hat.

Letztendlich wird das im BMF aufgrund harter Fakten entschieden und nicht aufgrund meiner Beiträge hier im Thread. :hallo:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon VuB » Mo 28. Jan 2019, 18:15

DerLima hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 11:51
Auf ein Neues, ich entschuldige mich ein weiteres Mal. @DAUER EDA ich gebe dir zwar inhaltlich mit deiner Kritik recht, aber kann hier als User und Moderator den Text von vladdi nicht unkommentiert stehen lassen.

@vladdi, wenn du der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig bist und/oder dich in den Zuständigkeiten des Zolls nicht ganz so auskennst, dann ist das dein Problem, aber dann musst du dich bei solchen (rechtlichen - naaaa klingelt was?) Themen zurückhalten.
Ich zitiere dich und damit auch deinen Vorredner:
vladdi hat geschrieben:Er schrieb, dass der Zoll weder primär noch sekundär dafür da wäre in Terrorlagen einzugreifen.

Und das ist falsch.
Moralisch falsch
Und auch falsch, dass er sekundär nicht eingreifen dürfe.
Er schrieb nicht, dass der Zoll nicht eingreifen dürfe. Er ist nicht dafür da in Terrorlagen was zu machen. Was vornehmlich daran liegt, dass die Eilzuständigkeit schwerlich greifen wird UND der Zoll zwar eine wirklich hervorragende Schießausbildung hat, aber für eine Terrorlage weder ausgerüstet noch geschult ist.
Und weiter beendest du ein Thema, weil du keine Argumente hast, die du vorbringen kannst. Aber du schaffst es nicht zu schreiben:
- Oh, da habe ich mich unglücklich ausgedrückt
- Oh, da liege ich falsch
- Oh, da habe ich was falsch verstanden

Und da ist es keine Haarspalterei wenn ich die Begriffe hier zerpfllücke, denn weiterhin ist es so, dass in der Art und Weise wie du dich hier grammatikalisch und semantisch niederlässt deine Aussage gar keine andere Interpretation zulässt.
vladdi hat geschrieben:das ist moralisch (und rechtlich) falsch.
Danke!

@Vladdi

Bitte lies meinen Post nochmal. Diesmal richtig. Wenn du Wortklauberei betreiben willst, dann bitte auch nur mit dem, was ich geschrieben habe. Es haben alle verstanden. Außer du.
Aldous hat geschrieben:
Sa 26. Jan 2019, 10:22
Ihr bekommt gleich eine PN. Vladdi nicht, nur für Vollzugsbeamte der Polizei und des Zolls.
Wenn dem so ist, erklärt das natürlich einiges.

Sorry nochmal an alle - konnte das hier nicht so stehen lassen. Ab jetzt wieder Back2Topic :zustimm:
Knaecke77 hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:39
ostkev hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:27

Knaecke, nichts für ungut aber erklär mir bitte mal, warum gerade die FKS so scharf auf Aufrüstung ist, wo sie doch - wie ich einigen Forenbeiträgen hier entnehmen konnte - kaum noch im uniformierten Außendienst tätig ist?
Immerhin fielen da Bemerkungen wie: "die grün-weißen Streifenwagen werden nur noch benutzt um zum Schießen oder zur WSV zu fahren" :gruebel:
Die spreche ja nicht für die FKS oder den Zoll, sondern nur für mich alleine. Weshalb ich eine Nachrüstung für erforderlich halte, habe ich in etlichen Beiträgen hier im Thread dargelegt. Ich halte es auch nicht für erforderlich, dass die FKS mit MP ausgestattet wird, sondern das jeder Waffenträger befähigt wird, notfalls auch mit einer MP umgehen zu können, also auch der FKSler.

Natürlich kann und darf man darüber diskutieren, ob die KE´s oder die FKS diese und jene Fähigkeit/Ausstattung überhaupt benötigt. Ich habe die Bilder von 1998 nicht vergessen....mag sein, dass dies den Blick für das wesentliche etwas eingetrübt hat.

Letztendlich wird das im BMF aufgrund harter Fakten entschieden und nicht aufgrund meiner Beiträge hier im Thread. :hallo:
Was bringt denn die "MP - Befähigung" der FKS? Verlässt euch ein Kollege richtung C, bekommt er die Ausbildung. Bleibt der Kollege bei E, braucht er sie nicht.
MP = zusätzlicher Ausbildungs- und Schießaufwand. In Zeiten, in denen FKS`en bis zu 50% Personalfehlbestand haben und immer mehr neue Aufgaben bekommen (sollen), weiß ich nicht, wie man das einerseits dem Dienstherrn verkaufen will, andererseits (berechtigterweiße) immer mehr Personal einfordert, da man auf dem Zahnfleisch geht.

Überspitztes Beispiel: ESB für alle...Man weiß ja nie wer aus dem Innendienst in den Vollzugsbereich wechselt.... :pfeif:
Zuletzt geändert von VuB am Mo 28. Jan 2019, 18:29, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon J12 » Mo 28. Jan 2019, 18:21

vladdi hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 11:24
Das ist eine ätzende Kommunikation (à la, na kleines Kind, was hast du falsch gemacht) und macht das Sachthema kaputt.

Für mich ist das jetzt hier beendet.

Back to topic: Ausstattung Zoll!!!
:polizei5:
Guter Entschluss, denn ab jetzt lösche ich alle neuen OT-Beiträge in diesem Thread kommentarlos.
:hallo:

Mein dezenter Hinweis vom 27.01.2019 ist wohl nicht so richtig angekommen:
J12 hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 06:32
:polizei5:

Bevor hier noch mehr zerredet wird und weitere Terrorszenarien und Zuständigkeitsproblematiken aufgebaut werden, möchte ich daran erinnern, dass sich dieser Thread mit der hiesigen Fragestellung beschäftigt, ob die derzeitige Bewaffnung beim Zoll ausreichend ist.

Daher:
back to topic!
Danke!

:polizei5:
Hinweis:
Die von mir geposteten Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung i.S. des Art. 5 GG und der Nr. 3 der hiesigen Forumsregeln dar.

Nachwuchswerbung des Zolls:
https://www.talent-im-einsatz.de/DTIEWe ... _node.html

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Elitezöllner » Mo 28. Jan 2019, 19:44

Knaecke77 hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 06:48
Was die MP betrifft: Ich sehe keine Notwendigkeit FKS-Dienststellen damit auszustatten, plädiere aber dafür, dass jeder ZVB damit umgehen können sollte. Schon aufgrund des beständigen Wechsels von Personal, dass von E nach C wechselt. :pfeif:
Das sehe ich nicht ganz so. Dass die FKS keine MP braucht, dass sehe ich genauso.

Allerdings sollte jeder/jedem der an der MP5 ausgebildet ist bzw. diese beim Zoll aktuell führt wissen, dass die MP durchaus trainingsintensiv ist. Es würde zudem auch schon aus finanzieller Sicht gar keinen Sinn machen alle Vollzugsbeamten daran pauschal auszubilden.
So wie es jetzt ist, ist doch alles bestens. Wer in einen Bereich eingesetzt wird in dem die MP5 geführt wird, erhält gesondert eine MP-Schulung und nimmt regelmäßig mit der MP am Schießtraining teil. Alles andere macht auch gar keinen Sinn...

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon J12 » Mo 28. Jan 2019, 20:32

Elitezöllner hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 19:44
Das sehe ich nicht ganz so. Dass die FKS keine MP braucht, dass sehe ich genauso.
Kann man das so pauschal im Rahmen einer Gefährdungsanalyse betrachten? Fährt die FKS nicht auch OK-Einsätze?
Einige SGe E haben nach meinem Kenntnisstand bereits spezielle "Einsatztrupps" für bestimmte Einsatzlagen gebildet. Ist das nicht ein denkbarer Weg für eine Neuorganisation der FKS?

Infos:
http://www.gdp-zoll.de/2014/05/fks-soll ... kt-werden/
https://www.tagesspiegel.de/politik/kam ... 94280.html
https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/ ... urmann.pdf
https://www.dgb.de/themen/++co++f04e193 ... 540088cada
Hinweis:
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Mo 28. Jan 2019, 23:05

Ich denke jeder hat seine Erfahrungen gesammelt und Argumente die für und gegen die flächendeckende Einführung einer MP und eines EKA sprechen.

Mich erstaunt nur ... das oftmals Dinge heraufbeschworen werden, die nicht eingetreten sind! Mag sein das Statistiken ihre Tücken haben... letztendlich zählen aber nur die blanken Zahlen und Fakten! Und diese sprechen nicht dafür, dass beim Zoll eine Notwendigkeit besteht, für die flächendeckende Einführung einer MP oder des EKA.

Es drängt sich gelegentlich der Eindruck auf, dass Kollegen sich derartige Lagen wünschen um die Einführung der Einsatzmittel zu rechtfertigen. Aber Fakt ist... wir haben diese Lagen nicht! In meiner Bewertung halte ich mich an die offiziellen Zahlen! Und die zeigen, Angriffe auf Zollbeamte JA, Notwendigkeit zur Einführung einer MP flächendeckend NEIN!

Wenn es doch überall so gefährlich ist, gerade bei der FKS... warum erlebe ich dann täglich Kollegen, die es nicht mal für notwendig halten, die bestehende Ausstattung anzulegen oder mitzuführen.

Ich bin gerne bereit mir per PN die gefährliche Brennpunkte der FKS in Deutschland benennen zu lassen und lausche den guten Argumenten die die Einführung der MP bei der FKS rechtfertigen würden.

Ich sage damit nicht, die Arbeit der FKS ist ungefährlich. Ich sage damit nur... die MP hat in einem Resraurant, einer Baustelle, einem mittelständischen Unternehmen... nichts zu suchen!

Aber ich freue mich schon auf das zerreden meiner Aussagen bis ins kleinste Detail!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon conjuror » Di 29. Jan 2019, 07:40

ostkev hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:27
Knaecke77 hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 13:01
...
Gemäß deiner Logik könnten wir dann auch die P 30 getrost einmotten, weil es schon länger keine Schießerei mehr gegeben hat. Oder sehe ich das falsch.
Knaecke, nichts für ungut aber erklär mir bitte mal, warum gerade die FKS so scharf auf Aufrüstung ist, wo sie doch - wie ich einigen Forenbeiträgen hier entnehmen konnte - kaum noch im uniformierten Außendienst tätig ist?
Immerhin fielen da Bemerkungen wie: "die grün-weißen Streifenwagen werden nur noch benutzt um zum Schießen oder zur WSV zu fahren" :gruebel:
Meinung eines "alten" FKS-lers...
denke nach 13 Jahren FKS kann ich (MEINE Meinung) zu dem ein oder anderen sagen.... :ja:

DIE FKS ist sicherlich nicht scharf drauf, neue Ausrüstung zu kriegen. Ich z.B. halte die Ausrüstung, die wir bei uns tragen für vollkommen ausreichend!
Weder MP, EKA, oder anderer Nonsens wird (immernoch meine Meinung) benötigt für die Tätigkeit, die wir ausüben!
Dafür gibt es unsere Spezialeinheiten, wie die OEZ und die ZUZ!
auf die greifen wir auch im OK Bereich zurück. Die können das einfach viel besser :zustimm:

zu dem "nicht-Uniform-tragen":
das ist in unserem Job einfach zu 90% Unsinn! außer zu Kontrollen auf Baustellen, oder.. ich sag mal Kontrollen im Milieu, würde eine Uniform uns im Dienst nur das Leben schwer machen.. Warum, werde ich in einem öffentlich Forum nicht ausführen ;D

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 10:20

conjuror hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 07:40

DIE FKS ist sicherlich nicht scharf drauf, neue Ausrüstung zu kriegen.
Bist du den Sprecher der FKS? Hast du eine Abfrage bei allen Dienststellen vorgenommen? :gruebel:
Ich z.B. halte die Ausrüstung, die wir bei uns tragen für vollkommen ausreichend!
Weder MP, EKA, oder anderer Nonsens wird (immernoch meine Meinung) benötigt für die Tätigkeit, die wir ausüben!
Schon deine Bezeichnung "Nonsens" für wichtige FEM machen deutlich, dass du nicht gewillt bist, ernsthaft über das Thema zu diskutieren. Dies wurde allerdings auch schon bei der "Terror-Diskussion" im Intranet deutlich. :polizei4:
Dafür gibt es unsere Spezialeinheiten, wie die OEZ und die ZUZ!
auf die greifen wir auch im OK Bereich zurück. Die können das einfach viel besser :zustimm:
Die die allerdings nichts nutzen, wenn dir bei bestimmten Lagen die Bohnen um die Ohren fliegen....verzichte aber darauf, dass Thema weiter aufzukochen, da dies von der Moderation nicht erwünscht ist.
zu dem "nicht-Uniform-tragen":
das ist in unserem Job einfach zu 90% Unsinn! außer zu Kontrollen auf Baustellen, oder.. ich sag mal Kontrollen im Milieu, würde eine Uniform uns im Dienst nur das Leben schwer machen.. Warum, werde ich in einem öffentlich Forum nicht ausführen ;D
Auch hier gibt es verschiedene Meinungen zu. Wenn der Dienstherr es wünscht, wirst auch du künftig in DK im warmen Büro sitzen..... :polizei1:

DAUER EDA
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Di 29. Jan 2019, 10:31

Frage@knaecke77

Wie oft sind dir in den letzten Jahren während eines Prüfauftrages bei der FKS denn die "Bohnen" um die Ohren geflogen?

Was hätte dir in dieser Situation der EKA genutzt?

Wenn dir tatsächlich "Bohnen" während einer Prüfung um die Ohren geflogen wären... sind! Erkläre doch bitte den geneigten Zuhörer in welcher Form hier speziell die MP geholfen hätte, diese Situation zu meistern!


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