Bewaffnung der BZV ausreichend?

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DAUER EDA
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Di 29. Jan 2019, 10:36

DAUER EDA hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:31
Frage@knaecke77

Wie oft sind dir in den letzten Jahren während eines Prüfauftrages bei der FKS denn die "Bohnen" um die Ohren geflogen? Es ist unglücklich andere zur Sachlichkeit aufzurufen und selber unqualifiziert zu antworten!

Was hätte dir in dieser Situation der EKA genutzt?

Wenn dir tatsächlich "Bohnen" während einer Prüfung um die Ohren geflogen wären... sind! Erkläre doch bitte den geneigten Zuhörer in welcher Form hier speziell die MP geholfen hätte, diese Situation zu meistern!

Knaecke77
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 10:36

DAUER EDA hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 23:05

Mich erstaunt nur ... das oftmals Dinge heraufbeschworen werden, die nicht eingetreten sind! Mag sein das Statistiken ihre Tücken haben... letztendlich zählen aber nur die blanken Zahlen und Fakten! Und diese sprechen nicht dafür, dass beim Zoll eine Notwendigkeit besteht, für die flächendeckende Einführung einer MP oder des EKA.
Man braucht nichts heraufzubeschwören. Ein Blick in die Presseberichte der letzten Jahre sollte eigentlich genügen. :polizei10:
Wenn es doch überall so gefährlich ist, gerade bei der FKS... warum erlebe ich dann täglich Kollegen, die es nicht mal für notwendig halten, die bestehende Ausstattung anzulegen oder mitzuführen.
Ich erlebe täglich im Straßenverkehr, dass etlichen Radfahrer ihr Leben nicht einmal eine funktionierende (Fahrrad)Beleuchtung wert ist. Was will man dazu sagen..... :buhu:
Ich sage damit nicht, die Arbeit der FKS ist ungefährlich. Ich sage damit nur... die MP hat in einem Resraurant, einer Baustelle, einem mittelständischen Unternehmen... nichts zu suchen!
Vor einiger Zeit hatte doch erst ein Politiker behauptet, die FKS würde Kontrollen mit MPs durchführen. ;D
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Ab einer bestimmten Gefährdungslage würde allerdings eh die ZUZ zuvor anklopfen, dass räume ich gerne ein. :polizei4:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 10:43

DAUER EDA hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:31
Frage@knaecke77

Wie oft sind dir in den letzten Jahren während eines Prüfauftrages bei der FKS denn die "Bohnen" um die Ohren geflogen?

Was hätte dir in dieser Situation der EKA genutzt?

Wenn dir tatsächlich "Bohnen" während einer Prüfung um die Ohren geflogen wären... sind! Erkläre doch bitte den geneigten Zuhörer in welcher Form hier speziell die MP geholfen hätte, diese Situation zu meistern!
Ich habe die Diskussion nie auf die FKS beschränkt. Die Verwaltung besteht auch aus dem SG C.

Zum anderen halte ich die "Ausstattungsinitative" nur für einen Teil einer großen Reform, die den Zollvollzug zukunftsweisend aufstellen soll. Dies auszuführen, würde hier aber zu weit führen.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Di 29. Jan 2019, 10:49

Oh bitte @ knaecke77 erhelle uns bitte mit den entsprechenden PM, die Angriffe auf Zollbeamte während eines Prüfauftrages dokumentieren und aus diesen PM sich dann ableiten lässt, dass die Bewaffnung der Zollbeamten unzureichend ist!

Ich verstehe den Sachzusammenhang zwischen einem Fahrradfahrer und einen im Dienst befindlichen Zollbeamten nicht? Hat mir Bewaffnung nichts zu tun und daher für das Thema hier irrelevant!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 11:16

DAUER EDA hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:49
Oh bitte @ knaecke77 erhelle uns bitte mit den entsprechenden PM, die Angriffe auf Zollbeamte während eines Prüfauftrages dokumentieren und aus diesen PM sich dann ableiten lässt, dass die Bewaffnung der Zollbeamten unzureichend ist!

Ich verstehe den Sachzusammenhang zwischen einem Fahrradfahrer und einen im Dienst befindlichen Zollbeamten nicht? Hat mir Bewaffnung nichts zu tun und daher für das Thema hier irrelevant!
Schade, dass du den Zusammenhang nicht erkennst: Wenn Kollegen auf einen möglichen Schutz (Schutzweste, Dienstwaffe) verzichten, weil es "nur" zum Steuerberater geht oder nur zu einer GuP bei einem Geschäftsmann, dann wird eben "gepokert", dass da schon nichts passieren wird. Ähnlich ergeht es dem Radfahrer, der darauf hofft, auch ohne Beleuchtung im Straßenverkehr wahrgenommen zu werden. Auch der pokert.
(Mag bessere Analogien geben)

Ansonsten empfehle ich dir, etwas Baldrian einzunehmen. Man merkt deinem Schreibstil an, dass dich das Thema in Rage versetzt. Wenn du dir entsprechende Einsatzszenarien nicht vorstellen kannst oder willst, dann ist das doch ok. Ich gestehe dir eine andere Meinung und ein anderes Weltbild zu. Vielleicht du mir auch?

Nochmals: Ich will diese Diskussion nicht auf die FKS beschränken, da der Zoll nicht nur aus der FKS besteht. ....und nur weil bisher nichts passiert ist, heißt das nicht, dass man die Gefährdungslagen nicht beständig neu bewerten muss.

Die Pressemeldungen der letzten Jahre kannst du dir auch gerne selber bei Google raussuchen: Suchbegriffe: Europäische Großstädte + IS.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon conjuror » Di 29. Jan 2019, 11:38

also Herr Knaecke77...

erst mal sind Sie derjenige, der vielleicht etwas Baldrian nehmen, oder zumindest nicht immer das negative in der Welt suchen sollte!
Etwas positive Einstellung wirkt Wunder!

Ich habe in meinem Beitrag geschrieben, das ich MEINE MEINUNG kund tue.... und MEINER MEINUNG nach spreche ich nicht für die FKS... ich teile nur meine und die Meinung viele Kollegen meiner Dienststelle mit....

-> neue, andere, oder bessere Ausrüstung ist (MEINER Meinung nach) NICHT notwendig. Seit 13 Jahren läuft alles sehr gut so!

und ich verstehe nicht so ganz, warum Sie immer so auf irgendwelche abstrusen Terrorlagen anspielen und daraufhin neue Ausrüstung fordern / wünschen???

dann wäre doch eine MP viiieeel zu wenig! also mindestens Panzer und MG! :stupid:

also bitte.... etwas ruhiger werden, dann klappt alles besser!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 11:53

conjuror hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:38
Ich habe in meinem Beitrag geschrieben, das ich MEINE MEINUNG kund tue.... und MEINER MEINUNG nach spreche ich nicht für die FKS... ich teile nur meine und die Meinung viele Kollegen meiner Dienststelle mit....
Aha, hörte sich vorhin allerdings noch etwas anders an. :gruebel:
conjuror hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 07:40
DIE FKS ist sicherlich nicht scharf drauf, neue Ausrüstung zu kriegen.
erst mal sind Sie derjenige, der vielleicht etwas Baldrian nehmen, oder zumindest nicht immer das negative in der Welt suchen sollte!
Etwas positive Einstellung wirkt Wunder!
SIE sehen es mir hoffentlich nach, dass ich weiterhin beim DU bleibe. Ist in Foren so üblich.
-> neue, andere, oder bessere Ausrüstung ist (MEINER Meinung nach) NICHT notwendig. Seit 13 Jahren läuft alles sehr gut so!

und ich verstehe nicht so ganz, warum Sie immer so auf irgendwelche abstrusen Terrorlagen anspielen und daraufhin neue Ausrüstung fordern / wünschen???
Ich brauche keine "abstrusen Lagen" durchspielen. Die finden statt, ob man diese nun zur Kenntnis nehmen will oder nicht.
dann wäre doch eine MP viiieeel zu wenig! also mindestens Panzer und MG! :stupid:
Wollen wir nun albern werden? Vielleicht können wir uns hier im Zoll-Thread darauf einigen, auf das "Stupid-Smiley" künftig zu verzichten.
Ich empfinde das als unkollegial. :polizei4:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Di 29. Jan 2019, 12:01

@Knaecke77 ich bedanke mich recht herzlich für den Hinweis mit dem Baldrian. Aber in meiner Welt brauche ich den nicht, sie ist weder grau noch verbittert!

Ich bedaure das ihr Weltbild ja so grausam sein muss. Ich weis nicht in welcher hoch kriminellen und von Terrorlagen geplagten Schwerpunktdienststelle sie Dienst verrichten... aber ich würde mich freuen wenn Sie mir per PN dies mitteilen. Dann werde ich mich gerne als Hospitant dort hinbegeben und mich von den Argumenten die eine Aufrüstung von Zollbeamten erforderlich macht überzeugen lassen!

Ich respektiere auch Ihre Meinung, allerdings könnten Sie bisher nicht eine Frage sachlich beantworten dir Ihre Meinung unterstützen würde!

Ich bitte Sie zu verstehen, dass ich immer noch nicht erkennen kann, was ein Zollbeamter in einer europäischen Großstadt bei einer Terrorlage durch den IS mit seinen von ihnen geforderten EKA machen soll?

Ich würde ja verstehen, wenn täglich Zollbeamte in Kontrollmaßnahmen angegriffen würden und diese Angriffe mittels EKA erfolgreich abgewehrt werden könnten! Allerdings ist das nicht ihr Argument! Und die vorliegenden Zahlen und Fakten sprechen auch nicht dafür!

Sondern Sie greifen viel viel höher... aber tut mir leid! Da oben ist nichts!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon conjuror » Di 29. Jan 2019, 12:06

Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:53
Aha, hörte sich vorhin allerdings noch etwas anders an.
Eigentlich habe ich auch im fraglichen Post vorangestellt, dass ich lediglich meine Meinung vertrete...
Das "DIE FKS" wurde genau falsch verstanden...
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:53
SIE sehen es mir hoffentlich nach, dass ich weiterhin beim DU bleibe. Ist in Foren so üblich.
OK... entschuldigung...
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:53
Ich brauche keine "abstrusen Lagen" durchspielen. Die finden statt, ob man diese nun zur Kenntnis nehmen will oder nicht.
Dann formuliere ich es anderes...
Die Lagen in Zusammenhang mit der Arbeit des Zolls zu bringen, als seinen Sie quasi unser täglich Brot ist sehr an den Haaren herbei gezogen (meiner Meinung nach). Wie gesagt, nur anhand vorhandener Terrorszenarien, die zwar vorhanden sind, jedoch nicht in unsere Baustelle gehören etwas zu fordern, ist etwas seltsam...
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:53
Wollen wir nun albern werden? Vielleicht können wir uns hier im Zoll-Thread darauf einigen, auf das "Stupid-Smiley" künftig zu verzichten.
Ich empfinde das als unkollegial.


Da sind wir uns einig, aber es war auch nicht auf diese Art gemeint..
Damit wollte ich ausdrücken, das mein Beispiel übertrieben ist... es war nicht auch deine Aussage gemünzt.... Missverständnis!
ggfs. falsches Emoji

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Di 29. Jan 2019, 12:26

@ conjuror & DAUER EDA

Gerne weiterhin im kollegialen Du. (Habe ich ja bereits ausgeführt.) Auch bei Meinungsverschiedenheiten auf der Dienststelle wechsle ich ins Sie, sondern bleibe beim Du. Weshalb sollten wir es hier anders halten?

Die Moderation hat deutlich darauf hingewiesen, dass hier keine weitere Terror-Diskussion geführt werden soll. Daran halte ich mich. Zudem wurde das Thema ja bereits im Intranet in aller breite diskutiert.

Ich vertrete hier eine Minderheitenmeinung, das ist mir bewusst. Die unterschiedlichen Standpunkte sind meiner Überzeugung nach auch bereits ausgetauscht, was lediglich dazu führt, dass wir uns im Kreise drehen.

Wir hier bereits berichtet wurde, haben die Interessenvertretungen Initiativen gestartet. Diese werden in den maßgeblichen Gremien besprochen und gewertet.

Insofern warte ich es ab..... :polizei4:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon VuB » Di 29. Jan 2019, 16:36

Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:16
Die Pressemeldungen der letzten Jahre kannst du dir auch gerne selber bei Google raussuchen: Suchbegriffe: Europäische Großstädte + IS.
Knäcke, bitte, lass endlich mal das Thema Zoll + Terror ruhen. Das wurde, mittlerweile auch hier im Thread, oft genug durchgekaut.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon J12 » Di 29. Jan 2019, 18:56

:polizei5:

OT Beiträge und Bashing der letzten Stunden wurden gelöscht. :motz:

Schon die hiesige Diskussion im relativ überschaubaren Kreis zeigt, dass es keine homogene und sachliche Ausrichtung der Kollegen und Kolleginnen zu der Thematik gibt.
Zwischen Routine, Bequemlichkeit, Gutmenschentum, subjektiv wahrgenommener Erhöhung der Gefährdungen, Statistiken und Hardcoreszenarien liegt wohl letztendlich die Lösung. Oder man lässt halt alles wie es ist, weil sich die Protagonisten nicht einigen können. Aber es geht um Leib und Leben der ZVB im Einsatz.

Zöllner/innen und Neuerungen stehen sowieso oftmals auf dem Kriegsfuß. Nur bei höherer Besoldung und besseren Beförderungschancen sind wir uns wohl fast alle einig: "Ich will mehr!"
Nützt aber auch nichts, wenn man bei Einsätzen schwer verletzt wird oder gar verstirbt.

Allerdings wird m.E. verkannt, dass eine "flächendeckende" Einführung zusätzlicher Waffen und FEM unter Berücksichtigung von Gefährdungsbeurteilungen nicht Gegenstand der Fragestellung sein kann. Je nach Aufgabengebiet ist diese Ausstattungsfrage m.E. differenziert zu betrachten. Eine Lagen angepasste und angemessene Ausstattung/Ausrüstung erscheint eher zielführend und im Rahmen einer WiBe eher wirtschaftlich darstellbar.

Beispiel:
Die KEVen werden vermutlich nicht mit Rettungswesten ausgestattet, die bei den KEen ZB und ZSch als PSA zur Anwendung kommen.
Link: https://www.dguv.de/medien/fb-psa/de/pu ... rinken.pdf

Nun kommt aber das Problem:
die Beurteilung der angepassten und angemesenen Ausstattung/Ausrüstung für die Zukunft und das Einstehen für die getroffene finale Entscheidung.
Das kann gut , aber auch schief gehen. Geht es gut, ist alles schick. Geht es schief (weil die "verordnete Ausstattung/Ausrüstung" nicht zum ausreichenden Schutz etc. beigetragen hat), fragt man nach dem Verantwortlichen, der eben auch die Verantwortung übernimmt.

Ein schwieriger Balanceakt, denn durchgeknallte "Beteiligte/Beschuldigte/Dritte" gibt es da draußen zur Genüge.
Auch wenn es sich wie eine Phrase anhört: es gibt in der Tat keine hundertprozentige Sicherheit und es gibt auch beim Zoll ein Berufsrisiko. Am Schreibtisch weniger, auf der Straße dafür mehr.

Alle möglichen Szenarien kann auch die beste Ausstattung nicht vollständig abdecken. Aber eine gute Ausstattung und eine gute Aus- und Fortbildung können die Gefahren des Vollzugsdienstes minimieren. Schließlich wollen wir alle nach dem Dienst gesund nach Hause kommen.
Hinweis:
Die von mir geposteten Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung i.S. des Art. 5 GG und der Nr. 3 der hiesigen Forumsregeln dar.

Nachwuchswerbung des Zolls:
https://www.talent-im-einsatz.de/DTIEWe ... _node.html

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Challenger » Di 29. Jan 2019, 19:34

Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:36
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Wozu benötigt man in einem Restaurant oder Rohbau eine Distanzwaffe? :gruebel:

Ich habe mir jetzt auch mal die Mühe gemacht und den Thread nach Argumenten von dir durchsucht, warum genau du dir für deinen täglichen Dienst eine MP wünschst. Bis auf allgemeine GdP-Forderungen (die das aber dann auch nur oberflächlich machen) konnte ich dazu jedoch leider nichts finden. :nixweiss:
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Diag » Di 29. Jan 2019, 19:55

Wenn ich das jetzt mal vergleiche, müsste ich ja auch dafür sein, dass Wirtschaftskriminalitäts- und Betrugssachbearbeiter bei uns jetzt auch mit MP raus fahren? Bezüge zu OK sind oft gegeben, knallen kann es ja lt. Knaecke immer und überall...

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Mi 30. Jan 2019, 06:35

@J12

Sicherlich liegt die Wahrheit und somit die Notwendigkeit für die Beschaffung neuer FEM irgendwo in der Mitte der Diskussion!

Aber ich bin es leid... nicht nur hier eine Phantomdebatte zu führen.

Ja, der Beruf des Zollbeamten ist gefährlich! Ja, es gibt Angriffe auf Zollbeamte. Aber zu der o.g. Wahrheit gehört eben auch... die Gefahren sind überschaubar, die Zahl der Angriffe noch gering. Und das ist doch das positive an der Nachricht.

Aber dennoch wird oft der Eindruck vermittelt ohne diesen Eindruck mit Fakten belegen zu können... wir stehen als Zollbeamte täglich im Krieg, sind unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt und sind vollkommen unzureichend ausgestattet. Daher benötigen wir unbedingt schnell... viel Neues und am besten schweres Gerät!

Nur weil etwas Gebetsmühlenartig wiederholt wird... wird es dadurch nicht richtig!

Achtung Sarkasmus:
ich für meinen Teil würde mich über die Möglichkeit ein paar Einsatzstiefel bestellen zu können mehr freuen, als die flächendeckende Einführung der MP. Die MP's lag bei uns Jahre im Schrank ungenutzt rum!


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