Bewaffnung der BZV ausreichend?

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Knaecke77
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mi 30. Jan 2019, 07:14

Challenger hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 19:34
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:36
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Wozu benötigt man in einem Restaurant oder Rohbau eine Distanzwaffe? :gruebel:

Ich habe mir jetzt auch mal die Mühe gemacht und den Thread nach Argumenten von dir durchsucht, warum genau du dir für deinen täglichen Dienst eine MP wünschst. Bis auf allgemeine GdP-Forderungen (die das aber dann auch nur oberflächlich machen) konnte ich dazu jedoch leider nichts finden. :nixweiss:
Nun ja, das mag daran liegen, dass ich eine zu wilde Phantasie habe (ich liebe Actionfilme) und mich verrannt habe was bestimmte Einsatzlagen der Zollverwaltung betrifft. :polizei1:

Für den Zoll gelten die §§ "Et Jrundjesetz vunn Kölle: §3: Et hät noch immer jot jejange", u. §6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet!

Ich stelle also fest: Der ZOLL benötigt weder EKA noch eine Distanzwaffe....(mit Ausnahme von Sondereinheiten vielleicht.)

Es lag mir fern, die Zollsektion in Aufruhr zu versetzen.... :flehan:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » Mi 30. Jan 2019, 07:34

Knaecke77 hat geschrieben:
Challenger hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 19:34
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:36
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Wozu benötigt man in einem Restaurant oder Rohbau eine Distanzwaffe? :gruebel:

Ich habe mir jetzt auch mal die Mühe gemacht und den Thread nach Argumenten von dir durchsucht, warum genau du dir für deinen täglichen Dienst eine MP wünschst. Bis auf allgemeine GdP-Forderungen (die das aber dann auch nur oberflächlich machen) konnte ich dazu jedoch leider nichts finden. :nixweiss:
Nun ja, das mag daran liegen, dass ich eine zu wilde Phantasie habe (ich liebe Actionfilme) und mich verrannt habe was bestimmte Einsatzlagen der Zollverwaltung betrifft. :polizei1:

Für den Zoll gelten die §§ "Et Jrundjesetz vunn Kölle: §3: Et hät noch immer jot jejange", u. §6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet!

Ich stelle also fest: Der ZOLL benötigt weder EKA noch eine Distanzwaffe....(mit Ausnahme von Sondereinheiten vielleicht.)

Es lag mir fern, die Zollsektion in Aufruhr zu versetzen.... :flehan:
Man könnte fast meinen,du nimmst Vernunft an...Wenn man den Sarkasmus nicht so deutlich herauslesen könnte.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Challenger » Mi 30. Jan 2019, 11:44

Knaecke77 hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 07:14
Challenger hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 19:34
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:36
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Wozu benötigt man in einem Restaurant oder Rohbau eine Distanzwaffe? :gruebel:
Nun ja, das mag daran liegen, dass ich eine zu wilde Phantasie habe (ich liebe Actionfilme) und mich verrannt habe was bestimmte Einsatzlagen der Zollverwaltung betrifft. :polizei1:
Der Klassiker: wenn man keine Argumente hat, einfach ins Lächerliche ziehen... Bravo! :applaus:

Du hättest die nicht unbegründete Frage auch einfach sachlich beantworten können. So vermittelst du weiterhin lediglich den Eindruck, dass du unbedingt eine Maschinenpistole haben willst, aber augenscheinlich rein gar nichts über deren Einsatzwert weißt (oder welchen sie eben auch nicht hat...) bzw. für welche Distanzen der Einsatz tatsächlich Sinn macht.

Dies erweckt in mir erschreckenderweise den Eindruck, dass der Kommentar mit den Actionfilmen noch nicht einmal sarkastischer Natur ist... :help:
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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mi 30. Jan 2019, 12:20

Challenger hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 11:44

Der Klassiker: wenn man keine Argumente hat, einfach ins Lächerliche ziehen... Bravo! :applaus:
Ich hatte zuerst einen Text über den Einsatzwert der MP 7 vorbereitet, habe dann aber darauf verzichtet das Thema hier weiter auszuführen, da es sinnlos ist.
Seitens der Mehrheit der Diskutanten wird kein Szenario gesehen, die eine Ausstattung mit diesem oder einem anderen FEM rechtfertigt. Das muss ich zur Kenntnis nehmen und meine Positionen nochmals reflektieren. Vielleicht liege ich ja auch falsch.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon DAUER EDA » Mi 30. Jan 2019, 13:01

Sei mir nicht sauer @ knaecke77, aber jetzt wird es nur noch komisch!

Du stößt eine Diskussion an, die mehr von Phrasen als von Argumenten deinerseits belebt wird. Fragen die an dich gerichtet werden bleiben unbeantwortet... unbeachtet... aber du bereitest einen Text über den Einsatzwert der MP 7 vor... die der Zoll in den KE nicht besitzt.

Tut mir leid... hier steige ich endgültig aus!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mi 30. Jan 2019, 13:12

Lieber Kollege Dauer EDA...

mit ist bekannt, dass die Zollverwaltung keine MP 7 führt. Wenn ich aber für eine Einführung eines FEM bin, muss ich den Beschaffer grundsätzlich davon überzeugen, weshalb ich dieses Einsatzmittel brauche und welche Vorteile es hat. Dies ist mir hier im Thread nicht gelungen.

Wenn du meine Antworten als Phrasen betrachtest, dann habe ich wohl nicht eindeutig genug oder zu schwammig geantwortet/argumentiert, oder habe keine Lust bereits geschriebenes zum x Mal zu wiederholen.

Was willst du den noch hören: Ich räume doch ein, dass ich nochmals über meine Positionen nachsinnen muss...da sie das Fachpublikum hier nicht überzeugt haben.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon conjuror » Mi 30. Jan 2019, 13:32

Knaecke77 hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 13:12
Was willst du den noch hören: Ich räume doch ein, dass ich nochmals über meine Positionen nachsinnen muss...da sie das Fachpublikum hier nicht überzeugt haben.
kannst du eigentlich auch antworten ohne direkt herablassend zu sein, oder überheblich zu wirken?
Knaecke77 hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 12:20
Seitens der Mehrheit der Diskutanten wird kein Szenario gesehen, die eine Ausstattung mit diesem oder einem anderen FEM rechtfertigt.
das ist falsch! es wird nur kein Szenario gesehen, in dem der zoll wirklich mitspielt. zumindest nicht in unserer täglich üblichen arbeit. denn nur dieses rechtfertigt das fordern nach neuen (vernünftigen) FEM.
aber einfach mal etwas in den raum werfen, das vielleicht... eventuell... in 1:1000000000 fälle mal vorkommen K Ö N N T E, ist (meiner unfachmännischen Meinung nach) unsinn!

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mi 30. Jan 2019, 13:59

conjuror hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 13:32
Knaecke77 hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 13:12
Was willst du den noch hören: Ich räume doch ein, dass ich nochmals über meine Positionen nachsinnen muss...da sie das Fachpublikum hier nicht überzeugt haben.
kannst du eigentlich auch antworten ohne direkt herablassend zu sein, oder überheblich zu wirken?
Das war nicht herablassend gemeint, sondern genauso wie ich es geschrieben habe. Wenn Kollegen, die bereits etliche Dienstjahre hinter sich haben sich hier zu Wort melden, darf man schon davon ausgehen, dass die Aussagen auch Hand und Fuß haben. Insofern sind die Diskutanten vom Fach = Fachforum.
(Bitte nur das lesen, was auch da steht)

das ist falsch! es wird nur kein Szenario gesehen, in dem der zoll wirklich mitspielt. zumindest nicht in unserer täglich üblichen arbeit. denn nur dieses rechtfertigt das fordern nach neuen (vernünftigen) FEM.
aber einfach mal etwas in den raum werfen, das vielleicht... eventuell... in 1:1000000000 fälle mal vorkommen K Ö N N T E, ist (meiner unfachmännischen Meinung nach) unsinn!
Was habe ich den bitte anderes geschrieben? Die oben zitiere Aussage bezog sich auf den Zoll....und nur über den Zoll unterhalten wir uns hier.

Ich kann es gerne noch deutlicher schreiben: Von der Mehrheit der Diskutanten wird kein Szenario gesehen, in das Zollbeamte bei ihrer täglichen Dienstverrichtung involviert werden könnten, die eine Ausstattung mit MP oder EKA notwendig machen könnte.

Ich hoffe, ich habe nun die Mehrheitsmeinung richtig zusammengefasst. :polizei4:

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Knaecke77 » Mi 30. Jan 2019, 14:28

Challenger hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 19:34
Knaecke77 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 10:36
Auch eine MP kann unter ganz bestimmten Umständen in einem Restaurant oder Baustelle angebracht sein. Es kommt immer darauf an, welche Hinweise ich habe.
Wozu benötigt man in einem Restaurant oder Rohbau eine Distanzwaffe? :gruebel:

Ich habe mir jetzt auch mal die Mühe gemacht und den Thread nach Argumenten von dir durchsucht, warum genau du dir für deinen täglichen Dienst eine MP wünschst. Bis auf allgemeine GdP-Forderungen (die das aber dann auch nur oberflächlich machen) konnte ich dazu jedoch leider nichts finden. :nixweiss:
Um auch hier eine (hoffentlich sachliche) Antwort nicht schuldig zu bleiben: Bei der alltäglichen Arbeit der FKS, sehe ich keine Notwendigkeit, dass bei einer GuP oder Personenerfassung eine MP mitgeführt wird. Dies habe ich aber auch nie gefordert.
Anders mag das bei einer KE aussehen. Hier ist zu prüfen, ob es sinnvoll und notwendig ist, dass eine Kontrollstelle des Zolls evtl. auch durch einen MP-Posten abgesichert wird. Auch im Rahmen von Ringfahnungen (soweit der Zoll hier überhaupt eingebunden ist) könnte ich mir vorstellen, dass eine Ausstattung Sinn ergeben könnte. Das wissen die entsprechenden Fachleute vom SG C aber besser als ich.

Nun kann man darüber diskutieren, ob es abseits des Alltags eines FKS-Beamten Lagen geben könnte, die eine Ausstattung z.B. mit MP rechtfertigen könnte. Und genau an dieser Frage entzündet sich regelmäßig Streit. Die Mehrheitsmeinung hierzu ist, wenn auch ein Thread nicht repräsentativ ist, ziemlich eindeutig.

Das von mir oben erwähnte Beispiel mit dem Restaurant oder dem Rohbau bezog sich übrigens nicht auf eine typische Prüfung durch die FKS.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon Controller » Mi 30. Jan 2019, 16:12

Knäcke, natürlich konnte es solche Lagen geben, die gibt es überall, für jeden.
Fraglich ist, ob die Wahrscheinlichkeit einen solchen Aufwand rechtfertigt.

In der Prävention ist der Basissatz:

Wer alles schützt, schützt nichts!

Man ist aus vielerlei Gründen gezwungen Prioritäten zu setzen, Personal, Organisation, Zeit und Örtlichkeiten zur Schulung, Finanzen etc...
Das alles muss berücksichtigt werden.

Und zum Schluss:
Weiterbildung bei Bedarf, wie bei euch,
anstatt "alles generell fur alle"
finde ich total in Ordnung.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon grenzwertig » Mi 30. Jan 2019, 18:07

Knaecke77 hat geschrieben:(...)
Ich hatte zuerst einen Text über den Einsatzwert der MP 7 vorbereitet, habe dann aber darauf verzichtet das Thema hier weiter auszuführen, da es sinnlos ist.
Seitens der Mehrheit der Diskutanten wird kein Szenario gesehen, die eine Ausstattung mit diesem oder einem anderen FEM rechtfertigt. Das muss ich zur Kenntnis nehmen und meine Positionen nochmals reflektieren. Vielleicht liege ich ja auch falsch.
Ich hoffe,du wolltest dich in deinem Statement zur MP7 nicht auf den Text aus der Zeitschrift "Polizei Praxis" beziehen (https://mobile.polizeipraxis.de/themen/ ... nsatz.html)!

Im Übrigen hatte die ZUZ die MP7 bereits in der Erprobung und hat sie (für ihre originären) Aufgaben für nicht zweckmäßig erachtet, insbesondere aufgrund der hohen Umfeldgefährdung, welche sich aus dem Kaliber ergibt.
Vielleicht hilft dir diese fachliche Einschätzung beim Überdenken deiner Positionen.

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Re: Bewaffnung der BZV ausreichend?

Beitragvon J12 » Mi 30. Jan 2019, 18:26

:polizei5:

Da der Bereich sachlicher Diskussionen bereits vor einiger Zeit verlassen wurde, eigentlich alles gesagt wurde und ich überwiegend nur noch "Sticheleien" wahrnehme, schließe ich diesen Thread hiermit.
Knaecke77 hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 13:12
mit ist bekannt, dass die Zollverwaltung keine MP 7 führt.
Dies ist für bestimmte Einheiten so nicht richtig. ;D

Ein Post hat mir abschließend gut gefallen:
Controller hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 16:12
Man ist aus vielerlei Gründen gezwungen Prioritäten zu setzen, Personal, Organisation, Zeit und Örtlichkeiten zur Schulung, Finanzen etc...
Das alles muss berücksichtigt werden.

Und zum Schluss:
Weiterbildung bei Bedarf, wie bei euch,
anstatt "alles generell für alle"
finde ich total in Ordnung.

:hallo:
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Die von mir geposteten Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung i.S. des Art. 5 GG und der Nr. 3 der hiesigen Forumsregeln dar.

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