GdP sagt: "Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit"

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Knaecke77
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GdP sagt: "Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit"

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 09:48

Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Die Zollabteilung der Gewerkschaft der Polizei fordert im Kampf gegen Kriminelle und Terroristen „dringend“ 4000 Beamte mehr und zeitgemäße Technik. Mit ihren Waffen könnten Zollbeamte keinen Attentäter unschädlich machen.

(...........)

Stichwort Ausrüstung: „Wenn Sie in der Kneipe jemanden mit einem Tastenmobiltelefon sehen, und es ist kein Rentner, dann ist es mit Sicherheit ein Zollfahnder. Unsere neuesten, gerade gelieferten Geräte werden immer noch mit Tasten bedient. Wir stehen also vor einem Lkw mit Sportschuhen und wollen auf Echtheit kontrollieren. Kontrollsysteme der Industrie sind vorhanden, doch können wir sie mit unserer Technik nicht nutzen“, sagt Buckenhofer. Das sei eine Farce.

(........)

Zoll und Waffen – das sei wie Feuer und Wasser. „Im Bundesfinanzministerium will man Partner der Wirtschaft sein und im Anzug verhandeln. Da passen Waffen scheinbar nicht zum Image. Wir aber haben es mit Schwerkriminellen zu tun und stellen im Jahr 60 bis 70 Prozent der Drogen in Deutschland sicher. Im Bereich der organisierten Kriminalität sind wir Strafverfolgungsbehörde Nummer eins“, sagt Buckenhofer.

Die GdP-Zoll fordert, dass der Zoll neben der Landes- und Bundespolizei zur polizeilichen Instanz der Sicherheitsarchitektur in Deutschland wird. Denn man sei viel mehr als nur der Eintreiber von Kfz-Steuern oder Kontrolleur von Schwarzarbeit – nämlich erfolgreichste Strafverfolgungsbehörde im Bereich der organisierten Kriminalität. „Wir sind der festen Überzeugung, dass sich der Zoll neu aufstellen muss, um dem modernen Verbrechen und dem zunehmenden Terrorismus zu begegnen. Die Kontrollen, Fahndungen und Ermittlungen – also die polizeilichen Aufgaben – müssen im Zollkriminalamt gebündelt werden. Dann wäre die Motivation im Kollegium auch eine andere.“
https://www.welt.de/politik/deutschland ... l#Comments
So sieht es aus. :zustimm:

Auch die Ausbildung muss wieder den verschiedenen Verwendungen angepasst werden. Früher wusste der angehende Grenz.- bzw. Binnenzöllner, ob er sich im waffentragenden Bereichen wiederfinden wird oder nicht. :ja:

Die (Wieder)Bewaffnung des Zollvollzugs mit MPs muss nicht einmal mit der Terrorgefahr begründet werden!
Der Zoll ist nicht einmal in der Lage, eine größere Kontrollstelle ohne Polizei ordentlich abzusichern, schlicht deshalb , weil man sich beim BMF grämt die KEVs mit MPs auszustatten.
Zuletzt geändert von Knaecke77 am Fr 16. Jun 2017, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.

Peppermintpete
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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Peppermintpete » Fr 16. Jun 2017, 10:04

Bring mal etwas Fleisch an den Knochen.

Behaupten, dass alles überall schlecht sei, kann man einfach.

Nur wird man so meistens nicht sonderlich ernst genommen :gruebel:
:keks:

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 10:21

Peppermintpete hat geschrieben:Bring mal etwas Fleisch an den Knochen.

Behaupten, dass alles überall schlecht sei, kann man einfach.

Nur wird man so meistens nicht sonderlich ernst genommen :gruebel:

Aber gerne doch:

Mein Arbeitsbereich FKS:

- Enormer Personalmangel / Personalfluktuation (trotz beständiger Erfolgsmeldungen aus dem Hause BMF)

- Das PC - Bearbeitungsprogramm der FKS ist gelinde gesagt aus der digitalen Steinzeit. Das neue angedachte Programm kommt dann wohl am Sankt-Nimmerleins-Tag zusammen mit der neuen Uniform.

- Keinen direkten Zugriff auf Ermittlungs - und Fahndungssysteme

und vieles anderes mehr, dass ich hier in einem öffentlichen Forum nicht herausposaunen muss.

Allgemeiner Zollvollzug:

- enormer Personalmangel (und hohes Durchschnittsalter der Beamten)

- Abzug von Personal aus dem Sachgebiet C (Sachgebiet Kontrolle) für andere darbende Sachgebiete

- Keine zöllnersiche Dauerpräsenz in der Fläche vorhanden

- fehlen klarer Befehls- und Meldewege

Kollegen des Sachgebiets C können diese Liste sicher noch ergänzen.

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Shorty1985 » Fr 16. Jun 2017, 11:50

Mahlzeit.

Ich muss sagen, dass ich diesen Bericht vom MDR und der GdP absolut gut heiße.

Es wird wirklich Zeit, dass wir zeitgemäß aufgestellt werden (neues Personal und auch wieder Unterscheidung in Grenzen- und Binnenzolldienst), neue Befehlswege bekommen und natürlich auch neue Technik, Bewaffnung und Ausstattung der Kontrolleinheiten.

Es ist einfach nicht mehr up to date, die Kontrolleinheiten (gerade KEV) ohne MP5 oder MP7 in den Streifendienst schickt, denn ich sehe es so, dass jeder Zöllner und jede Zollstreife, in eine Ausnahmesituation (Terror) kommen kann. Und diese lediglich mit der P30 zu überstehen, sehe ich sehr kritisch.

Der Bericht wurde auch online veröffentlicht.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... gkeit.html


Wenn man sich die Kommentare dort durchliesst, wird man teilweise nur mit dem Kopf schütteln können....ich habe hier ein Beispiel, wo ich mich frage, was dieser Herr überhaupt über Zoll, Polizei und Kontrollen weiß...anscheinend nichts.

Kommentar eines Users:
"Fortgesetztes Staatsversagen auch bei der inneren Sicherheit. Es zeigt sich das übliche Szenario: Kein Geld für essentielle Funktionsträger des Staates, die die öffentliche Sicherheit Gewährleistung, aber gleichzeitig werden Abermillliarden etwa in EU-Pleitestaaten und für Frau Ms Gäste versenkt."

und jetzt kommt die unfassbare Antwort.

"Sie lassen sich zu leicht täuschen. Was bspw. soll ein Zöllner mit Terrorbekämpfung zu tun haben? Nichts. Wann immer der Zoll irgendwo was kontrolliert, dann sind Bundespolizei oder Polizei dabei und sichern den Zoll ab. Dafür sind die nämlich da. Der Zöllner ist ein Finanzbeamter und kein Polizist. Hinterfragen Sie solche Dinge immer kritisch, ansonsten werden sie leicht zum Spielball der Populisten."


Das grenzt an Realitätsverlust und spiegelt das Unwissen vieler Leute wieder, leider auch in den eigenen Reihen.

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon BAC 57 » Fr 16. Jun 2017, 12:05

Shorty1985 hat geschrieben:Mahlzeit.

Ich muss sagen, dass ich diesen Bericht vom MDR und der GdP absolut gut heiße.

Es wird wirklich Zeit, dass wir zeitgemäß aufgestellt werden (neues Personal und auch wieder Unterscheidung in Grenzen- und Binnenzolldienst), neue Befehlswege bekommen und natürlich auch neue Technik, Bewaffnung und Ausstattung der Kontrolleinheiten.

Es ist einfach nicht mehr up to date, die Kontrolleinheiten (gerade KEV) ohne MP5 oder MP7 in den Streifendienst schickt, denn ich sehe es so, dass jeder Zöllner und jede Zollstreife, in eine Ausnahmesituation (Terror) kommen kann. Und diese lediglich mit der P30 zu überstehen, sehe ich sehr kritisch.

Der Bericht wurde auch online veröffentlicht.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... gkeit.html


Wenn man sich die Kommentare dort durchliesst, wird man teilweise nur mit dem Kopf schütteln können....ich habe hier ein Beispiel, wo ich mich frage, was dieser Herr überhaupt über Zoll, Polizei und Kontrollen weiß...anscheinend nichts.

Kommentar eines Users:
"Fortgesetztes Staatsversagen auch bei der inneren Sicherheit. Es zeigt sich das übliche Szenario: Kein Geld für essentielle Funktionsträger des Staates, die die öffentliche Sicherheit Gewährleistung, aber gleichzeitig werden Abermillliarden etwa in EU-Pleitestaaten und für Frau Ms Gäste versenkt."

und jetzt kommt die unfassbare Antwort.

"Sie lassen sich zu leicht täuschen. Was bspw. soll ein Zöllner mit Terrorbekämpfung zu tun haben? Nichts. Wann immer der Zoll irgendwo was kontrolliert, dann sind Bundespolizei oder Polizei dabei und sichern den Zoll ab. Dafür sind die nämlich da. Der Zöllner ist ein Finanzbeamter und kein Polizist. Hinterfragen Sie solche Dinge immer kritisch, ansonsten werden sie leicht zum Spielball der Populisten."


Das grenzt an Realitätsverlust und spiegelt das Unwissen vieler Leute wieder, leider auch in den eigenen Reihen.

Moien,
das ist kein Realitäsverlust sondern pure Dummheit!! Vielleicht ein schwacher Trost, solche Zeitgenossen gab es schon zu meiner aktiven Zeit, insbesondere während der RAF-Aktivitäten. Problematisch wird es dann, wenn diese Herrschaften zu "überbezahlten" Entscheidugnsträgern mutieren.
h.

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Cologne » Fr 16. Jun 2017, 16:45

Peppermintpete hat geschrieben:Bring mal etwas Fleisch an den Knochen.

Behaupten, dass alles überall schlecht sei, kann man einfach.

Nur wird man so meistens nicht sonderlich ernst genommen :gruebel:
Daran mangelt es tatsächlich in diesen Pressestatements.
Politiker werden oberflächlich informiert um sie auf Kurs zu bringen, sie sind dann ganz begeistert, und wenn sie im Ministerium nachfragen werden sie mit der Realität schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. So macht man viel Wind und fährt doch immer im Kreis. Ob das hilft :polizei13: Bei den Followern kommt's jedenfalls gut an :)

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 17:08

Cologne hat geschrieben:
Daran mangelt es tatsächlich in diesen Pressestatements.
Politiker werden oberflächlich informiert um sie auf Kurs zu bringen, sie sind dann ganz begeistert, und wenn sie im Ministerium nachfragen werden sie mit der Realität schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. So macht man viel Wind und fährt doch immer im Kreis. Ob das hilft :polizei13: Bei den Followern kommt's jedenfalls gut an :)
Jaja, gemäß Ministerium ist alles gut :blume:
:flower:
Das Bundesfinanzministerium wies die Gewerkschaftsvorwürfe auf Nordkurier-Nachfrage zurück. Der Zoll sei „personell und hinsichtlich der Sachausstattung gut aufgestellt”. Um altersbedingte Personalabgänge auszugleichen, habe das Ministerium die Ausbildungsplätze um 40 Prozent aufgestockt, im mittleren Dienst auf 900 Plätze, im gehobenen auf 485. Zudem sei eine Nachwuchskampagne gestartet worden.
http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vo ... 49506.html

Da bin ich ja gespannt, wie viele der Nachwuchskräfte im August dann tatsächlich auf der Dienststelle aufschlagen.

Platz gäbe es genug. Zwischenzeitlich hat auch der mD Einzelbüros. :pfeif:

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Vollzugsbub » Fr 16. Jun 2017, 17:16

Shorty1985 hat geschrieben:
Kommentar eines Users:
"Fortgesetztes Staatsversagen auch bei der inneren Sicherheit. Es zeigt sich das übliche Szenario: Kein Geld für essentielle Funktionsträger des Staates, die die öffentliche Sicherheit Gewährleistung, aber gleichzeitig werden Abermillliarden etwa in EU-Pleitestaaten und für Frau Ms Gäste versenkt."

und jetzt kommt die unfassbare Antwort.

"Sie lassen sich zu leicht täuschen. Was bspw. soll ein Zöllner mit Terrorbekämpfung zu tun haben? Nichts. Wann immer der Zoll irgendwo was kontrolliert, dann sind Bundespolizei oder Polizei dabei und sichern den Zoll ab. Dafür sind die nämlich da. Der Zöllner ist ein Finanzbeamter und kein Polizist. Hinterfragen Sie solche Dinge immer kritisch, ansonsten werden sie leicht zum Spielball der Populisten."

So ist die Denke in GZD und Abteilung III, prost Mahlzeit und vollkommen :gaga: :gaga: :gaga:

Mfg.
es gibt viele fettnäpfchen, so viele das sie für alle reichen............

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Controller » Fr 16. Jun 2017, 17:23

Der Zoll ist nicht einmal in der Lage, eine größere Kontrollstelle ohne Polizei ordentlich abzusichern, schlicht deshalb , weil man sich beim BMF grämt die KEVs mit MPs auszustatten.
Hängt das wirklich nur an den MP ? :gruebel:

Wirklich größere Kontrollstellen machen wir auch nicht alleine und manchmal kommt sogar der Zoll dazu, wenn sein ganz spezielles ** gewusst wie** und Technik gebraucht wird :ja:
Was für Bayern gut ist, kann für NRW (und den Rest des Landes) nicht schlecht sein.

Kann ich was dafür, wenn mir davon schlecht wird ?

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Peppermintpete » Fr 16. Jun 2017, 17:55

Bezüglich des Personalbestandes habe ich mir gerade mal die Jahreszollberichte von 2006 und 2016 angeschaut :lupe:

Der Personalbestand ist nicht nur ertaunlich gleich geblieben (keine 600 Stellen Unterschied [ e/ bei 35.000 Angestellten]) - die Stellenverteilung ist auch praktisch identisch.

Ich weiß nicht, wie sich eure Aufgaben seitdem entwickelt haben, aber so pauschal fällt es mir schwer von eklatant zu wenig Personal zu reden.
:keks:

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 17:59

Controller hat geschrieben:
Hängt das wirklich nur an den MP ? :gruebel:

Wirklich größere Kontrollstellen machen wir auch nicht alleine und manchmal kommt sogar der Zoll dazu, wenn sein ganz spezielles ** gewusst wie** und Technik gebraucht wird :ja:
Natürlich gehört zu einer ordentlichen Absicherung mehr als ein mit MP bewaffneter Posten.

Macht ja auch grundsätzlich Sinn, wenn mehrere Behörden bei einer Kontrollstelle zusammen arbeiten.

Allerdings ist das nicht immer möglich.

Die Polizei scheint auch kleinere Kontrollstellen mit MP abzusichern.
Freiburger Polizei macht Fahrradkontrolle - mit Maschinenpistole

„Vor der Auffahrt zur B31 Richtung Donaueschingen und hinter der Ausfahrt von der B31 wurden Passanten und Radfahrer kontrolliert“, beschreibt sie ihre Beobachtungen. Was die Bürgerin verwundert: Während zwei Polizeibeamte einen jungen Mann kontrollieren, steht ein dritter Beamter abseits – mit einer umgehängten  Maschinenpistole.
(....)
Die Polizei Freiburg bestätigt die Beobachtungen der Frauen, aber relativiertsie. „Polizeibeamte, auch in Freiburg, führen grundsätzlich eine MP im Streifenfahrzeug mit sich“, sagt Polizeipressesprecherin Laura Riske. Bei dem Einsatz habe es sich um einen „polizeirechtliche Kontrollstelle zur Fahndung nach Straftätern“ gehandelt, es sei um  Zweiradkriminalität gegangen. Die MP „diene dem Schutz“ der Beamten und „sei die Regel“.  Gerade bei Kontrollstellen werden sie „des Öfteren“ von den Sicherungsposten getragen.

http://fudder.de/freiburger-polizei-mac ... 90565.html
Man fragt sich, weshalb diese Notwendigkeit im BMF nicht erkannt wird? :gruebel:

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Peppermintpete » Fr 16. Jun 2017, 18:04

Knaecke77 hat geschrieben:...
Freiburger Polizei macht Fahrradkontrolle - mit Maschinenpistole

Bei dem Einsatz habe es sich um einen „polizeirechtliche Kontrollstelle zur Fahndung nach Straftätern“ gehandelt, es sei um  Zweiradkriminalität gegangen.
Man fragt sich, weshalb diese Notwendigkeit im BMF nicht erkannt wird? :gruebel:
:polizei2:
:keks:

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 18:10

Peppermintpete hat geschrieben:Bezüglich des Personalbestandes habe ich mir gerade mal die Jahreszollberichte von 2006 und 2016 angeschaut :lupe:

Der Personalbestand ist nicht nur ertaunlich gleich geblieben (keine 600 Stellen Unterschied [ e/ bei 35.000 Angestellten]) - die Stellenverteilung ist auch praktisch identisch.

Ich weiß nicht, wie sich eure Aufgaben seitdem entwickelt haben, aber so pauschal fällt es mir schwer von eklatant zu wenig Personal zu reden.

Seit 2006 sind ja ein paar neue Aufgaben hinzugekommen bzw. bisherige Aufgaben beanspruchen die Kollegen mehr als früher:
- KFZ-Steuer
- Kontrolle des Mindestlohn
- Zunahme des Internethandels
- HZÄ sind jetzt Einstellungsbehörden für Anwärter (mD/gD)
- Financial Intelligence Unit (FIU) 
Zuletzt geändert von Knaecke77 am Fr 16. Jun 2017, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Knaecke77 » Fr 16. Jun 2017, 18:12

Peppermintpete hat geschrieben:
Knaecke77 hat geschrieben:...
Freiburger Polizei macht Fahrradkontrolle - mit Maschinenpistole

Bei dem Einsatz habe es sich um einen „polizeirechtliche Kontrollstelle zur Fahndung nach Straftätern“ gehandelt, es sei um  Zweiradkriminalität gegangen.
Man fragt sich, weshalb diese Notwendigkeit im BMF nicht erkannt wird? :gruebel:
:polizei2:
Mir ging es um die Notwendigkeit der Absicherung, die natürlich auch bei zollrechtlichen Kontrollen gewährleistet sein sollte.

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Re: Der Zoll ist Fleisch gewordene Behäbigkeit

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 16. Jun 2017, 18:19

Der wie vielte 'Als Zöllner geht es uns schlecht, gebt mir eine MP' Fred ist das denn nu? Bzw. wieso musste dafür nun ein neuer her? :gruebel:
Präsident und erster Vorkoster des
'WtjTBdageuM' - Clubs


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