Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Vollzugsbub » Do 6. Jun 2019, 03:16

:zustimm:
es gibt viele fettnäpfchen, so viele das sie für alle reichen............

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Cologne » Do 6. Jun 2019, 08:15

Sauerkraut hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 07:38
Jeder ist seines Glückes Schmied so ein altes Sprichwort - es stellt sich lediglich die Frage "welchen Wert besitzt Ausbildung/Fortbildung usw. im Zollvollzug?"

so wie es derzeit aussieht: keinen.

Der Zollvollzug wird zu einem Bereich degradiert, wo Ausbildung anscheinend nur noch eine Randerscheinung ist - "jedermann" - kann hier anscheinend alles - durch learning by doing.
Da stellt sich auch die Frage wie man selbst denn seine für die Arbeit erforderlichen Kenntnisse erworben hat.

Wie sah's bei dir aus Sauerkraut?
Du warst mit der Ausbildung fertig und direkt perfekter FKSler?

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Sauerkraut » Do 6. Jun 2019, 14:16

Richtig - ich war "perfekter FKSler...."

natürlich nicht. Jeder kann sich bei Zoll bewerben, die 2 bzw. 3 jährige Ausbildung absolvieren. Was steht dagegen? Wie viele "Zoll- od. FAnw werden denn entlassen, weil sie spätestens nach Einführungslehrgang etc., nicht über ausreichende Noten verfügen? - stimmt man bedient sich dann ja einfach sog. "Quereinsteigern" (ok weiter so..).

Wenn ich mir die Realität betrachte - dann benötigen wir keine "Seiten- oder Quereinsteiger" - aber da denken Andere "anders"....- auch gut...

Und die FKS ist eine Vollzugsbehörde mit hoheitlichen Aufgaben....

P.S. dann soll man aber auch alle Kollegen die weg wollen oder wechseln wollen - wechseln lassen - auch zu anderen Behörden...bzw. an die Dienstellen wo sie hin wollen...

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Cologne » Do 6. Jun 2019, 14:51

Sauerkraut hat geschrieben:
Do 6. Jun 2019, 14:16
Richtig - ich war "perfekter FKSler...."

natürlich nicht. Jeder kann sich bei Zoll bewerben, die 2 bzw. 3 jährige Ausbildung absolvieren. Was steht dagegen?
Grundsätzlich nichts - derzeit übervolle Lehranstalten und der "Zwang" die extra hierfür bereitgestellten Planstellen zeitnah zu besetzen.
"Man" wollte schnell Personal-jetzt ist es da.
Wie viele "Zoll- od. FAnw werden denn entlassen, weil sie spätestens nach Einführungslehrgang etc., nicht über ausreichende Noten verfügen? - stimmt man bedient sich dann ja einfach sog. "Quereinsteigern" (ok weiter so..).
Insgesamt wenige.
Die Quereinsteiger haben ihre grundsätzliche Qualifikation schon woanders nachgewiesen.
Wenn ich mir die Realität betrachte - dann benötigen wir keine "Seiten- oder Quereinsteiger" - aber da denken Andere "anders"....- auch gut...
Zumindest haben diese Entscheidung andere getroffen.
P.S. dann soll man aber auch alle Kollegen die weg wollen oder wechseln wollen - wechseln lassen - auch zu anderen Behörden...bzw. an die Dienstellen wo sie hin wollen...
Es gibt doch keine Sperrfrist mehr bei der FKS, oder? Ansonsten, wenn andere Behörden Beamte vom Zoll einstellen können diese ja wechseln, siehe BfV etc.
Zuletzt geändert von Cologne am Do 6. Jun 2019, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Sauerkraut » Do 6. Jun 2019, 15:12

@cologne: Die Quereinsteiger haben ihre grundsätzliche Qualifikation schon woanders nachgewiesen.
Dann gibt es in der FKS eine zweigeteilte Befähigung - diejenigen, die eine Ausbildung absolvieren bzw. absolviert haben - diejenigen, die als "Quereinsteiger" eine "grundsätzliche Qualifikation" woanders erworben haben.

Zitat dbb: Laufbahnen sind Ordnungen der Berufswege im öffentlichen Dienst, wobei Ämter mit verwandten und gleichwertigen Vor- und Ausbildungen (Fachrichtungen) zusammengefasst werden. Auf Bundesebene umfasst eine Laufbahn nach § 16 BBG alle Ämter, die verwandte und gleichwertige Vor- und Ausbildungen voraussetzen.

Die Laufbahnbefähigung im Sinne des Laufbahnrechts bezieht sich auf die gesamten Anforderungen in einer Laufbahn. Für Bundesbeamte ist die Laufbahnbefähigung in § 7 der Bundeslaufbahnverordnung geregelt. Hiernach erlangen Bewerberinnen und Bewerber die Laufbahnbefähigung z. B. durch erfolgreichen Abschluss eines fachspezifischen Vorbereitungsdienstes oder eines Aufstiegsverfahrens des Bundes. Darüber hinaus ist eine Anerkennung der Laufbahnbefähigung möglich, wenn die für die entsprechende Laufbahn vorgeschriebene Vorbildung oder die erforderliche Befähigung durch Lebens- und Berufserfahrung außerhalb eines Vorbereitungsdienst oder eines Aufstiegsverfahrens des Bundes erworben wurde. Im Falle eines Befähigungserwerbs durch Lebens- oder Berufserfahrung spricht man von sog. anderen Bewerbern.

Andere Bewerber

Mit den Vorschriften in Beamtengesetzen des Bundes und der Länder (z. B. im Bund § 22 Bundeslaufbahnverordnung – BLV) zu den sogenannten anderen Bewerbern werden kontrollierte Ausnahmemöglichkeiten geschaffen, um dem Dienstherrn zu ermöglichen, in Einzelfällen auf die besonderen Kenntnisse und Erfahrungen solcher Fachleute zurückzugreifen, die sich entweder außerhalb des öffentlichen Dienstes oder als Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst auf einem ihrer künftigen Laufbahn als Beamter entsprechenden Gebiet und in vergleichbarer Position qualifiziert haben, ohne die eigentlich verlangte Laufbahnbefähigung zu besitzen. Allerdings handelt es sich hierbei um Ausnahmeregelungen; die Einstellung von Laufbahnbewerbern ist nach wie vor die Regel.

Bundespersonalausschuss

Der Bundespersonalausschuss (§§ 119 ff BBG) hat den gesetzlichen Auftrag, auf eine einheitliche Durchführung der dienstrechtlichen Vorschriften im öffentlichen Dienst hinzuwirken. Er hat die Befugnis, Ausnahmen von den Regelvorschriften des Laufbahnrechts zuzulassen.

Ich gehe davon aus, dass die Zustimmung dafür erfolgt ist....

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Cologne » Do 6. Jun 2019, 17:01

Wir sind weit weg vom Thementhread,,,,
ich glaube du siehst das zu "zollspezifisch".
Andere Bundes- und Landesbeamte haben auch die Laufbahnbefähigung erworben, halt nur nicht beim Zoll.
Deswegen wäre das mM nach auch nichts für den Bundespersonalausschuss.

LG

:hallo:

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Controller » Do 6. Jun 2019, 17:57

hm....

der Zoll schützt doch seine Ausbildung.
Im Fall von Biggi wird es mMn zwar weit übertrieben, aber bei Jeff n ist es doch ok .
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Cologne » Do 6. Jun 2019, 20:36

Da müsste man mal abwarten was Biggi14 in den nächsten 8 Monaten für weitere Eindrücke sammelt...

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon fmaster2000 » Do 6. Jun 2019, 20:51

Also ich muss ehrlich sagen, dass die Zollverwaltung durch Einstellung der externen Kräfte in anderen Behörden Fehlstände produziert. Es kann doch nicht sein, dass die Behörden in DE sich gegenseitig die Leute wegschnappen.

Was würde denn die Zollverwaltung den machen, wenn ab morgen die Landes und Bundespolizei Zöllner als externe einstellt??

Dann wäre sofort die Fehlstände innerhalb der Zollverwaltung noch um einiges höher.

Der Zoll ist selber schuld. Warum hat den letzten Jahre so viele Aufgaben angenommen. Stichwort KFZ Steuer.

Und jetzt hat man anscheind das Problem auch oben erkannt.
Beihilfebearbeitung wird komplett. abgegeben.

Ich finde es schade, dass innerhalb von Deutschland die Behörden gegeneinander arbeiten als anders rum.

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Sauerkraut » Fr 7. Jun 2019, 00:20

@cologne:Wir sind weit weg vom Thementhread,,,,
ich glaube du siehst das zu "zollspezifisch".
Andere Bundes- und Landesbeamte haben auch die Laufbahnbefähigung erworben, halt nur nicht beim Zoll.
Deswegen wäre das mM nach auch nichts für den Bundespersonalausschuss.
M.E. geht es hier um "Enscheidendes". Es geht um den gesamten Aufbau unserer Behörde. Bundes- u. Landeslaufbahnrecht sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir unterscheiden uns nicht nur bei der Ausbildung bzw. dessen Inhalten, sondern noch bei einigen andere Dingen.

Zudem hätte man erst in den eigenen Reihen die "Herde" neu formieren sollen - um dann - insofern dann noch Bedarf besteht, von unten nach aufzufüllen.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will: Eine gute Ausbildung - als Grundlage eines Berufes - ist wichtig , denn sie verleiht den Kollegen nicht nur Sicherheit bei Entscheidungen, sondern auch das nötige Wissen über gewisse Vorgänge um ihn/ihr herum... - was aber wie wir alle "gelernt" haben - keine Rolle spielt und auch nicht honoriert wird.

Bleibt man diesen Beispielen treu - dann gibt es in wenigen Jahren keine ausgebildeten Kollegen-innen mehr- dann kann jeder "Leiharbeitnehmer" der entliehen wird - Tätigkeiten hier "erlernen"

Wer als "Quereinsteiger" aus einer anderen Verwaltung hier versucht "sprichwörtlich" "ein Bein in die Tür" zu bekommen, dem fehlen elementare Bausteine unseres breitgefächteren Spektrums (siehe auch Programm der Bundesregierung "jetzt durchstarten.de" - drei klassische Quereinsteiger im "öD".

M.W. ist eine "feindliche Übernahme" dem Wortlaut nach nicht möglich - Polizeibeamte der Länder müssen kündigen - um dann möglichst schnell die Urkunde des Bundes überreicht zu bekommen. Mit alle sich daraus ergebenden Konsequenzen...

Kurz erwähnen möchte ich hier eine Studie der Hans-Böckler Stiftung: DAS FRAGMENTIERTE DIENSTRECHT DER BUNDESLÄNDER UND DIE MOBILITÄT VON BEAMTEN.

Die Zeit des Zolls - als Finanz- und Steuerbehörde ist "endlich" - die Halbwertszeit schon lange überschritten - und "Strahlung" geht auch nicht mehr von ihm aus..

Donald Trump äußerte in eniem Tweet im kanadischen La Malbaie beim G7 Gipfel: „Null Zölle, null Handelsbarrieren, null Subventionen“.

Vor Kurzem legte dann der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, mit dem Angebot, bei Automobilen alle Zollschranken fallen zu lassen, nach, und auch danach kochte das Thema immer mal wieder hoch, zuletzt beim Treffen der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs.

um wieder auf das Thema zurück zu kommen - Die "Quereinsteiger" erhoffen sich eine Verbesserung ihrer eigenen persönlichen Situation. Nicht nur die Besoldung im Land im Vergleich zum Bund ist anders geregelt. Und sie werden immer wieder von vorne beginnen müssen - wie viele von uns auch..

Die Zufriedenheit innerhalb der -Behörde wid damit nicht besser werden

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Cologne » Fr 7. Jun 2019, 08:59

Sauerkraut hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 00:20
Die Zeit des Zolls - als Finanz- und Steuerbehörde ist "endlich" - die Halbwertszeit schon lange überschritten - und "Strahlung" geht auch nicht mehr von ihm aus..

Donald Trump äußerte in eniem Tweet im kanadischen La Malbaie beim G7 Gipfel: „Null Zölle, null Handelsbarrieren, null Subventionen“.

Vor Kurzem legte dann der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, mit dem Angebot, bei Automobilen alle Zollschranken fallen zu lassen, nach, und auch danach kochte das Thema immer mal wieder hoch, zuletzt beim Treffen der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs.
Und trotzdem wurde TTIP von allen Seiten bekämpft und die EU wäre fast am Handelsabkommen mit Kanada gescheitert.
T, redet - aber handelr nach dem Gegenteil. Ohne Steuer- und Finanzaufgaben keine steuerlichen Befugnisse - keine Zölle - kein Eigenbehalt zur Finanzierung -keine Kohle kein starker Zollvollzug. Die G20 oder auch WTO haben keine Zähne um Zusatzzölle abzuschaffen.
um wieder auf das Thema zurück zu kommen - Die "Quereinsteiger" erhoffen sich eine Verbesserung ihrer eigenen persönlichen Situation. Nicht nur die Besoldung im Land im Vergleich zum Bund ist anders geregelt. Und sie werden immer wieder von vorne beginnen müssen - wie viele von uns auch..

Die Zufriedenheit innerhalb der -Behörde wird damit nicht besser werden
Die Unzufriedenheit kommt oftmals aus Teilen der FKS oder wird dieser eingeredet, weil man nicht dem ZKA oder der ZoFa untersteht und nur "Polizei zweiter klasse" wäre.
Die Realität sieht anders aus.

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon DAUER EDA » Fr 7. Jun 2019, 09:25

Tut mir leid ... vorbei am Thema

ABER

"Polizei zweiter Klasse" ... wir sind keine Polizei! Wir sind der Zoll! Man hat den Eindruck das in den letzen 25 Jahren jegliches Berufs-Verständnis für die Arbeit eine Zöllners verloren gegangen ist.

Junge Kollegen die frustriert daher laufen und sich wundern das sie als Bundesbeamte nicht 100 Meter von zu Hause verwendet werden. Kollegen die eine umfangreiche Neubewaffnung und Aufrüstung ohne erkennbaren Nutzen fordern, um letztlich im Büro Akten zu wälzen. Zöllner die lieber Polizei spielen als ihrer ureigene Aufgabe wahrzunehmen...

Was ist nur bei uns los?

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Knaecke77 » Fr 7. Jun 2019, 10:24

@Dauer EDA

Man kann geteilter Meinung darüber sein, welche FEM Zoll benötigt und welche nicht. Von mir aus kann man der FKS auch die P 30 und Pfeffer abnehmen und aus der ETR/ESV herausnehmen. Ist mir persönlich zwischenzeitlich völlig Schnuppe.

Bei strafprozessualen Maßnahmen oder bei heiklen Prüfmaßnahmen wird eben dann das SG C oder die Polizei angefordert. (Wie die Steuerfahndung oder die Vollstrecker.)
Das hätte zudem den Vorteil, dass sich die Wirtschaft nicht mehr über bewaffnete Kontrolleure beschweren müsste. :kuss:

Eine Entwaffnung der FKS würde zudem Arbeitszeit und Steuermittel einsparen. Von mir aus gerne.:hallo

Du bist also der Ansicht, dass diejenigen die eine verbesserte Ausstattung wünschen, auch zeitgleich den Umbau des Zolls zu einer Polizeibehörde fordern? Steile These. :nein:

Zum Thema: Die Threaderstellerin hat mit ihrer Dienststelle vermutlich Pech gehabt. Unsere Externe werden regelmäßig in Einsätze eingebunden und von den Kollegen bei Fragen aller Art unterstützt. Ich persönlich würde es aber auch begrüßen, wenn es mehr Dienstunterrichte geben würde....und zwar für alle. Die Wartezeiten beim ESB und anderen Lehrgängen sind tatsächlich ein Probem.

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon SWD » Fr 7. Jun 2019, 12:10

Knaecke77 hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 10:24
@Dauer EDA

Man kann geteilter Meinung darüber sein, welche FEM Zoll benötigt und welche nicht. Von mir aus kann man der FKS auch die P 30 und Pfeffer abnehmen und aus der ETR/ESV herausnehmen. Ist mir persönlich zwischenzeitlich völlig Schnuppe.

Bei strafprozessualen Maßnahmen oder bei heiklen Prüfmaßnahmen wird eben dann das SG C oder die Polizei angefordert. (Wie die Steuerfahndung oder die Vollstrecker.)
Das hätte zudem den Vorteil, dass sich die Wirtschaft nicht mehr über bewaffnete Kontrolleure beschweren müsste. :kuss:

Eine Entwaffnung der FKS würde zudem Arbeitszeit und Steuermittel einsparen. Von mir aus gerne.:hallo

Du bist also der Ansicht, dass diejenigen die eine verbesserte Ausstattung wünschen, auch zeitgleich den Umbau des Zolls zu einer Polizeibehörde fordern? Steile These. :nein:

Zum Thema: Die Threaderstellerin hat mit ihrer Dienststelle vermutlich Pech gehabt. Unsere Externe werden regelmäßig in Einsätze eingebunden und von den Kollegen bei Fragen aller Art unterstützt. Ich persönlich würde es aber auch begrüßen, wenn es mehr Dienstunterrichte geben würde....und zwar für alle. Die Wartezeiten beim ESB und anderen Lehrgängen sind tatsächlich ein Probem.



Also nun wird es albern und mir fällt gleich ein Ei aus der Hose Mr. Knäcke!!! :stupid:

Wir sind regelmäßig im Außendienst und kontrollieren in allen Schwerpunktbereichen. Ich bin froh das ich Einsatzmittel zur Verfügung habe die abschreckend sind. Das ein oder andere mal war das eine Hilfe. Wir rufen selten die Kollegen aus C, schließlich sind wir auch gut ausgebildet. Die Polizei kommt auch nicht immer für irgendwelche Kleinigkeiten. Und wer fordert, E sollte die Waffe abgeben, der sagt auch, der Zoll macht keine strafprozessualen Maßnahmen.

:zunge:

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Re: Erfahrungsbericht Quereinstieg Polizei zu Zoll (FKS)

Beitragvon Knaecke77 » Fr 7. Jun 2019, 12:38

Werter Kollege SWD,

bei kollegialen Diskussionen sollten wir (mMn) auf dieses :stupid: Emoji verzichten.

Die Steuerfahndung der Landesfinanzbehörden ermittelt auch, und das ganz ohne Waffe. :pfeif:

Ich könnte auch mit einer teilbewaffneten
FKS gut leben. :hallo:

Hatte früher zugegeben auch eine andere Meinung zu diesem Thema.


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