Flugsicherheitsbegleiter Anforderungen

Erfahrungsberichte, Probleme und Verbesserungsvorschläge...

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Beitragvon PKTZBLN » Mi 3. Mai 2006, 14:50

Hi,

wenn die Tätigkeit einer Spezialeinheit, über die man nach deutschen
Maßstäben so gut wie nichts in der Öffentlichkeit hört, ein Ziel sein soll...

Nein - ganz ehrlich:

Ich habe ein Problem damit, wenn künftige Berufseinsteiger ihre Fingerchen
dahin ausstrecken, wo sie vorurteilsbeladen die größte Coolness,
Anerkennung und Action erwarten - obwohl sie keinesfalls in der Lage
sind, das einzuschätzen.

Ich gehe vielleicht noch mit, dass sich jemand für eine Verwendung vorab
wie GSG9, SEK oder ähnliches interessiert.

Der Bereich FSB jedoch - sorry, aber man sollte lernen, Brötchen zu
formen bevor man sie in den Ofen schiebt.

Man kann da prima anderer Meinung sein - aber ich hoffe, dass der
Anfragende zu seiner Frage keine Antworten bekommt und sich das
nach erfolgreichem Ausbildungsabschluß selbst beantwortet...irgendwann.

Viele Grüße

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Beitragvon Fry » Mi 3. Mai 2006, 14:59

Man kann davon ausgehen dass PKTZBLN sich damals beworben hat weil er immer im WWD dienst bleiben wollte. Er hat sich nie für weitere Verwendungen interessiert, sondern wird sie im falle des falles als Gottgegeben hinnehmen. :D
Eines Tages will ich friedlich schlafend sterben wie mein Opa!....Nicht kreischend und schreiend wie sein Beifahrer...

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Beitragvon Moe » Mi 3. Mai 2006, 15:12

:lol: @ fry!

@ pkt...:
wo ist denn deine Argumentation? Nur dagegen sein find ich schwach.
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

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Beitragvon Herr-Jemine » Mi 3. Mai 2006, 20:35

tja...

als ich anfing, habe ich mich für absolut alles, was nicht EHu ist, interessiert.
ein halbes jahr, bevor ich anfing, wusste ich nicht mal, was der bgs ist, dass es ihn überhaupt gibt...

alles, was ich dann so aufschnappen konnte, hat mich interessiert.
ich hab mich mehr oder weniger schlau gemacht und die sache dementsprechend weiterverfolgt oder links liegen gelassen.

als mir klar war, dass ich unbedingt ins ausland will, habe ich mich reingekniet, obwohl noch mehrere jahre vor mir lagen, bevor ich überhaupt bewerbungsfähig war.

als ich mich später für die zsiuk interessierte, wurde der gedanke nur aus dem einen grund geboren, dass die ne filiale in lübeck haben, denn da wollte ich hin. was die machen? hatte ich keinen schimmer von! also hab ich mich kundig gemacht!

woher soll man denn von vornherein wissen, was einen interessiert, wenn man nicht mal ansatzweise weiss, was es überhaupt so gibt?

wenn man also von vornherein die fühler ausstreckt, um abzuklären, was einem der laden noch so alles bieten kann, ist das vollkommen legitim. denn die ein oder andere verwendung baut auf bestimmten vorverwendungen auf!

so ist zB eine zeit bei bedo's oder a/o oder iuk sehr vorteilhaft für ne verwendung bei der zsiuk.
oder a/o bringt einen mit einem bein in die mfe hinein, wer zum amt see will, sollte gewisse scheine bereits in seiner freizeit gemacht haben etc pp...

man sollte sich als vermeintlich "alter hase" vielleicht nicht ganz so oberlehrerhaft aufführen... der eröffnungspost ist schon korrekt so!

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Beitragvon PKTZBLN » Mi 3. Mai 2006, 20:56

Hi,

niedlich hier ;-)

Ich nehme mich selber übrigens davon nicht aus, wem ging es nicht so,
vor der Ausbildung. Fernsehen und Reportagen tun ihr übriges.

Ich bleibe aber dabei, dass man erst mal laufen lernen sollte, bevor man
sich beginnt, für's Rennen zu interessieren.

Bei einem Einstellungsgespräch wäre das für mich übrigens ein KO-Kriterium,
wenn jemand da bereits auf Nachfrage zu SEK und Co will, obwohl er
von Tuten und Blasen keinen Schimmer hat.

Soweit ich weiß, wird das beim Bund ebenfalls so gehandhabt, was den
Bereich KSK angeht.

Ich finds gut - kann man durchaus anders sehen. Jedem das seine.

Viele Grüße

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Beitragvon Trooper » Mi 3. Mai 2006, 21:02

Ich stimme dir zwar im Grundsatz zu, was das Laufenlernen angeht...

Es ist allerdings ein gewaltiger Unterschied, ob sich jemand hinstellt und sagt. "Ach übrigens, nach der Ausbildung gehe ich zum SEK", oder ob er mal im Vorfeld interessehalber abklopft, welche Anforderungen verschiedene Verwendungen denn voraussetzen. Daß das besagte Interesse zu dem entsprechenden Zeitpunkt zwangsläufig bloß rein akademisch ist, liegt auf der Hand.
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Beitragvon PKTZBLN » Mi 3. Mai 2006, 21:22

Hi Trooper,

ich habe mit Praktikanten, also schon Eingestellten, so meine Erfahrungen
gemacht - ganz besonders, was dieses Thema angeht.

Wie gesagt...man kann das durchaus anders sein und ich bestehe auch
nicht darauf, dass mein Standpunkt der Richtige ist.

Mir kommen solche Anfragen immer höchst suspekt vor!

Viele Grüße

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Beitragvon Moe » Mi 3. Mai 2006, 22:06

finde Herr Jemines Post trifft es ganz gut..

Jeder darf auch seine Meinung haben, aber man darf nicht so voreingenommen an die Sache rantreten, das provoziert doch nur.

@pkt.. (was heißt das überhaupt?)
du bringst zwar immer ganz schöne bildhafte Darstellungen, aber damit begründest du noch nichts, sondern versuchst mit diesen allgemeinen Floskeln zu überzeugen.. Zumal die hier nicht passt. Also meiner Meinung nach darf Interesse niemals unterdrückt werden, ist ja keine Besessenheit! Oder würdest du einem Obdachlosen/Hungernden auch raten erstmal was für jetzt zum Essen zu besorgen anstatt sich für gesicherte Lebensverhältnisse zu interessieren - überleg mal was zu was führt!

Ach und im übrigen wurde mir beim Abschlußgespräch die GSG9 vorgeschlagen, dass das doch was für mich wäre und ich dort reinpassen würde! Bedeutet natürlich nichts, aber zeigt, dass man das ganze auch andersherum denken kann!!!
Und weshalb gibts denn den Direkteinstieg zur GSG9? Das müssen ja in deinen Augen lauter Blinde sein..
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Beitragvon Trooper » Mi 3. Mai 2006, 22:09

Bedeutet natürlich nichts
Stimmt. Sowas haben sie zu mir seinerzeit im Abschlußgespräch auch gesagt, obwohl sich auf meiner Nase deutlich sichtbar eine Brille befand... :mrgreen:
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Beitragvon PKTZBLN » Mi 3. Mai 2006, 22:16

Hi Moe,

es ist schlicht ein Unterschied, von welcher Seite der Vorschlag kommt.

Ob da ein Berufseinsteiger mit dieser Überzeugung kommt oder ein
Mitglied der Auswahlkommission, der so etwas vorschlägt. Das sind zwei
völlig unterschiedliche paar Schuhe.

Was den Direkteinstieg angeht:

Ich persönlich halte das für falsch - kann mir durchaus vorstellen, dass
das Befürworter findet, denke aber, dass es diese Notwendigkeit einfach
nicht gibt. Warum das geschaffen wurde - keine Ahnung, wer jedoch dort
angenommen wird, würde mich mal interessieren. Letzten Endes ist es
aber auch eine normale Ausbildung mit Schwerpunkt auf die künftige
Verwendung.

Aber: GSG 9 als annähernd militärische Einheit mit äußerst straffen
Strukturen kann man nicht mit FSB vergleichen - warum, muß und kann
hier leider nicht disktutiert werden.

Gruß

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Beitragvon Trooper » Mi 3. Mai 2006, 22:19

denke aber, dass es diese Notwendigkeit einfach
nicht gibt.
Anscheinend sehen das die entsprechenden Verantwortlichen anders. Der Grund dafür dürfte wohl in akuten Nachwuchssorgen zu suchen sein.
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Beitragvon PKTZBLN » Mi 3. Mai 2006, 22:23

Hi Trooper,

naja...aber da dreht sich doch die Katz im Kreis:

Hätte man wirklich Nachwuchssorgen, könnte man an die zahlreichen
Bewerber von sich aus herantreten und fragen: Ey wie isses mit GSG9?

Warum genau bietet man das an - schließlich ist man nicht GSG9'er for
ever und wer das macht, muß sich nun mal damit identifizieren, dass er
in erster Linie Polizeivollzugsbeamter ist und nicht Rambo.

Ausgebildet werden müssen die alle so oder so und unter den ganz ganz
vielen angenommenen Kandidaten sollten doch genug sein.

Jetzt mag es Fälle geben, die nicht erst ausgebildet werden wollen, um
den Test zu machen - weil sie beim Durchfallen eh nicht zur BuPo wollen.

Aber auf sowas können wir doch verzichten?!

Viele Grüße

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Frage zu Flugsicherheitsbegleiter

Beitragvon MP82 » So 3. Dez 2006, 19:13

Guten Abend.

Ich bin zur Zeit bei den Feldjägern tätig.

Bis auf die Tatsache, dass ich mich nach meiner Bundeswehrzeit zur Polizei/Bundespolizei bewerben möchte, würde ich schon gern wissen welche Voraussetzungen man haben muss für die Verwendung zum Flugsicherheitsbegleiter.

Ich hab gehört, dass dies nicht mehr Beamte, sprich Polizisten machen, sondern auch private Sicherheitsfirmen tätig werden.

So wie ichs verstanden habe, bildet quasi die Lufthansa solche Leute aus oder aber verschiedene Firmen die halt die Flugsicherheitsbegleiter zur Verfügung stellen.

Beim Bund gibt es nämlich auch einen Lehrgang für Flugsicherheit, aber niemand kann mich aufklären wies denn "zivil" ausschaut.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank im voraus.

Ciao

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Beitragvon Deftorius » So 3. Dez 2006, 19:48

[quote=""Moe""]hey,
Wo liegt das Problem von vornherein Interesse an einer Spezialverwendung zu haben!? Soll man das etwa unterdrücken oder was?
Und nochmals, Ziele setzen ist wichtig! Und die sollten nicht zu kurz gesteckt sein![/quote]

Damit hat hier keiner ein Problem. Nur sollte man sich gut informieren, bevor man eine Entscheidung trifft :P

Ich rate jedem Berufsanfänger erstmal die Ausbildung zu machen und sich dann mit "allen" möglichen Infos seines Traumes neu zu orientieren, d.h. lerne den Laden erstmal kennen, unterhalte Dich mit Kollegen, die die Funktion schonmal durchlaufen haben, informiere Dich aus zuverlässigen, Aussage kräftigen Quellen, bleib objektiv bei Deiner Urteilsfindung und vor allem ehrlich zu Dir selbst ;-D

:| Oft kommen "andere", meist private Ereignisse dazwischen, die einem von seinem Ziel abbringen oder Dich zu einer anderen Entscheidung bringen. Man sollte nur wissen, was man letztlich will!

Schließlich hat man nur ein Leben :/
Bemessen werden wir nach unseren Taten, nicht nach unseren Worten, denn geredet wird immer viel und gehandelt wird noch weniger!

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Re: Frage zu Flugsicherheitsbegleiter

Beitragvon Herr-Jemine » So 3. Dez 2006, 20:29

[quote=""MP82""]
Bis auf die Tatsache, dass ich mich nach meiner Bundeswehrzeit zur Polizei/Bundespolizei bewerben möchte, würde ich schon gern wissen welche Voraussetzungen man haben muss für die Verwendung zum Flugsicherheitsbegleiter.

Ich hab gehört, dass dies nicht mehr Beamte, sprich Polizisten machen, sondern auch private Sicherheitsfirmen tätig werden.

So wie ichs verstanden habe, bildet quasi die Lufthansa solche Leute aus oder aber verschiedene Firmen die halt die Flugsicherheitsbegleiter zur Verfügung stellen.

Beim Bund gibt es nämlich auch einen Lehrgang für Flugsicherheit, aber niemand kann mich aufklären wies denn "zivil" ausschaut.[/quote]

meines wissens nach gibt es das nicht zivil.

du kannst aber eine nummer in frankfurt anrufen, die für interessierte bewerber geschaltet wurde. diese erfährst du sicher über deinen einstellungsberater oder eine dienststelle in deiner nähe.


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