EAV 2007 ( 3- jähriger Aufstieg mD --> gD )

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Beitragvon borderhunter » Sa 26. Jan 2008, 13:32

da haben wir ja Übung drin ...

wo fängst Du an?
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Beitragvon Codex-geloescht » Sa 26. Jan 2008, 13:32

:|
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Beitragvon Pahn » So 27. Jan 2008, 08:26

Der Hpr muss noch bei eurem Namen abnicken hab da was von der 9 KW gehört....

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Beitragvon the_real_blade » So 3. Feb 2008, 13:00

Hallo zusammen,

habe mir als Neuling hier mal zuerst das Thema durchgelesen, dass mich auch beruflich oft mit Fragen und kritischen Gedanken konfrontiert.

In den letzten 2 Jahren habe ich die sog. Vorbereitungsseminare inhaltlich wie auch fachlich mit gestaltet. An vielen EAV´s habe ich persönlich auf der "anderen Seite" gesessen und mir auch meine eigenen Gedanken dazu gemacht. Wen es interessiert, hier mal ein paar Anmerkungen:

Da der Aufstieg mittlerweile Dimensionen angenommen hat, die so mal nicht vorhersehbar waren, muss man erst mal wissen, wie viele Leute da bundesweit an so einem Verfahren teilnehmen. Sicherlich ist dabei auch die Vielschichtigkeit der einzelnen Verfahren zu beachten ( 2, 3 Jahre, Praxisaufstieg etc.)

Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: Der Hauptgrund für eine Bewerbung und damit die Teilnahme am EAV liegt meistens gar nicht darin begründet, sich eine Führungsbefähigung anzueignen, sondern oft in der Tatsache begründet, dass der Dienstposten aufgewertet wurde/ wird und man daher - will man die Stelle/ Funktion behalten - gezwungen ist, den Aufstieg zu machen. Dies ist m.E. nach ein Fehler im System, da sich Leute, z.T. hochspezialisiert, einem Verfahren über 2 bis 3 Jahre stellen müssen, deren Inhalte sie dann aber später in der Verwendung nie benötigen werden, weil sie eben auf den dann aufgeschichteten Dienstposten zurückkehren. Andere Alternativen habe diese Leute aber nicht, weil es entsprechende passende Verfahren derzeit (noch) nicht gibt.

Ferner nicht ganz unwichtig ist die Tatsache, dass früher die Laufbahnausbildung auf die Funktion des DGL ausgelegt war, nunmehr wird in Lübeck nur noch auf Ebene des Gruppenleiters ausgebildet. An der Führungsbefähigung und deren Nachweis aber hat sich gar nichts geändert. Und hier ist nicht ganz unwichtig, dass nach Abschluss der Laufbahnausbildung zumeist nur eine Stelle als KSB angeboten wird. Also gibt es hier einige Probleme mit der beruflichen Perspektive, zumindest in den ersten Jahren der Verwendung.

Zu den Verfahren selbst: Ich kann nachvollziehen, dass einige Leute - insbesondere wenn man ein - oder zweimal durchgefallen ist - enttäuscht und/oder frustriert sind, schließlich hängt ja viel davon ab. Aber ich muss auch sagen, dass ich selbst auch oft Situationen der Enttäuschung wahrnehmen muss. Wenn man junge Leute nach den Motiven für einen Aufstieg fragt, wundert man sich über die Einsilbigkeit und der Überzeugungslosigkeit der eigenen Vorstellungen. Und wenn man sich dann über Leistung unterhält, die in einem EAV abgefordert wird, so muss man oft feststellen, dass das Stichwort Selbstüberschätzung ein wichtiges Kriterium für ein Scheitern ist. Jede Prüfung ist von subjektiven Elementen gekennzeichnet, aber ich jedenfalls habe es nie erlebt, dass eine Kommission mit dem Ziel angetreten ist, Einzelne "abzusägen". Im Gegenteil, heute profitiert jeder Prüfling von einem überaus bürokratischem Aufwand in der Vorbereitung des EAV wie auch in der Durchführung sowie der Dokumentation der Prüfung als solches. Und da muss man einfach mal die positive Entwicklung der letzten Jahre auch darstellen, denn früher waren Prüfungen in Lübeck anders organisiert, heute hat man die Möglichkeit, sich einer solchen Prüfung zu unterziehen, aber da die Anzahl der Bewerber auch viel, viel größer geworden ist, steigt auch die Zahl derer, die durchfallen. Dazu gehört auch, das man die Voraussetzungen des Einzelnen zur Teilnahme am EAV herab gesetzt hat und auch noch nach Lübeck fahren kann, obschon die Vorleistungen eigentlich schon ein Scheitern erahnen lassen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Versagen immer Enttäuschung und Frust erzeugt, aber ich wünschte mir auch mehr Ehrlichkeit bei den Betroffenen. Die Schuld anderen zuzuweisen ist immer bequemer, aber oft liegt die Schuld an der eigenen Leistung. In vielen Seminaren zur Vorbereitung stelle ich fest, dass der Ablauf eines EAV oft nicht bekannt ist. Bei den Stationen Vortrag wird kaum mal wirklich geübt, allenfalls nimt man die Simulation im Vorbereitungsseminar mit. Beim Thema Gruppendiskussion "tauchen" viele ab in der Hoffnung, dass es in einer Gruppe weniger auffällt. Irrtum, gerade die mündliche Argumentation ist sehr wichtig, denn m.E. nach ist unsere Fähigkeit zum ordentlichen Sprechen und sachlicher Argumentation die beste "Waffe" eines Polizeibeamten. Und das multimodale Interview wird mir immer als Schicksalsgespräch "verkauft". Das ist falsch, hier habe ich als einzelne Person die Möglichkeit, mich und meine Person real darzustellen. Verlierer sind hier oft Leute, die versuchen, aus dem multimodalen Interview so eine Art "Theateraufführung" zu machen, aber es werden ja keine Darsteller oder Komparsen gesucht, sondern Menschen, die später mal auf der Grundlage ihres Persönlichkeitsbildes in der Lage sind, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen.

Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass Vorbereitungsseminare als kompetentes und zelorientiertes Hilfsmittel anerkannt sind. Und dazu gehört auch der Faktor Zeit. In 2 Tagen ist es nicht möglich, die erforderlichen Inhalte an alle Teilnehmer zu vermitteln. Und ich würde mir auch wünschen, dass man auch mal ein positives feedback zu solchen Seminaren auch nach dem - egal ob positiven oder negativen Verlauf des EAV - Ende des gesamten Verfahrens bekäme. ist klar, wer bestanden hat, der redet nicht drüber, weil er allein ja diese Leistung erbracht hat. Wer es nicht schafft: Ist klar, dann war die Vorbereitung mies und überhaupt sind "die" ja Schuld. Und wenn ich dann solche Äußerungen höre oder lese, dann bin ich enttäuscht, denn ich verbinde mit meiner Arbeit auch Professionalität und setze mich persönlich dafür ein, jungen Leute Hilfe und Unterstüztzung zu Teil werden zu lassen.

Aber wir entwickeln uns ja weiter und vielleicht bringt ja die Reform auch hier viele Änderungen, Stichworte "Bachelor" und "Master" - Studiengänge. Nur wer hofft, dass es dann einfacher werden wird, dem sei heute schon gesagt: Mitnichten, eher umgekehrt....

So, ich hoffe ich werde wegen der Länge meines Beitrags nicht gerügt, aber mir war und ist das Thema Ausbildung wichtig. Allen, die überlegen, es zu machen oder nicht sei eins gesagt: Egal, wie es ausgeht, man ist am Ende immer Gewinner! Entweder stellt man sich 2 oder 3 Jahre dem Verfahren und macht es oder man erkennt seine Grenzen und verliert dabei trotzdem nicht seinen sicheren Arbeitsplatz. Also eine echte Chance, nur können am Ende - jedenfalls nach jetzigen Laufbahngruppen und Kriterien - nicht alle Gewinner sein, so ist es doch immer im täglichen Leben.

cheers und noch eine karnevalistische Grußnote aus dem närrischen Rheinland 8)
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Beitragvon borderhunter » So 3. Feb 2008, 14:21

super geschrieben, Danke ...


Aber was mich wirklich mal interessieren würde: Worauf legt ihr als Prüfer am meisten Wert? Was ist für euch der ausschlaggebende Teil des EAV?
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Beitragvon Herr-Jemine » So 3. Feb 2008, 14:52

danke für den guten beitrag, der mal ein wenig mehr vom inneren des systems erkennen lässt! :)

allerdings: in lübeck wird noch immer zum DGL ausgebildet, nicht zum GL.

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Beitragvon the_real_blade » So 3. Feb 2008, 14:55

[quote=""borderhunter""]super geschrieben, Danke ...


Aber was mich wirklich mal interessieren würde: Worauf legt ihr als Prüfer am meisten Wert? Was ist für euch der ausschlaggebende Teil des EAV?[/quote]


man dankt ;-)

Für Prüfer generell kann und will ich keine Aussage machen, aber ich habe für mich so einige Parameter festgelegt, die u. a. in einer Prüfung relevant sein können:

Der Bewerber sollte bzw. muss authentisch sein und nicht versuchen, mir was vorzugaukeln.

Es muss ein bestimmtes rechtliches Fach- bzw.Basiswissen vorhanden sein (bspw. Standardbefugnisse BPolG, StPO)

Allgemeinbildung und Kenntnisse des Staats- und Verfassungsrechts, allgemeine politische oder gesellschaftliche Themen mit aktuellem Bezug

Sich in einer Diskussion behaupten, ohne andere zu enthaupten, fair play und natürlich teamspirit nachweisen können.

Nach meiner persönlichen Einschätzung, die sich auch mit Erfahrungen von Leuten decken, die am EAV als Prüfling teilgenommen haben, ist das multimodale Interview der Bereich, in dem Man(n) und Frau eigentlich die meisten Punkte holen können, weil dort doch individuell die Möglichkeit besteht, sich an Fragen oder Themen zu beweisen, seine verbalen Fähigkeiten belegen kann und auch zeigen kann, das man komplexe Bereiche sattelfest mit Überzeugung und Argumenten darlegen kann. Und da wird aus dem Topf des Gesamteindrucks sicher noch das eine oder andere Pünktchen zusätzlich ausgeschüttet, was ja nie schaden kann.

Anders als beim EAV der Abiturienten wird bei den sog. "Aufsteigern" auch immer die Frage nach seinem "innerbetrieblichen" Vorleben sein. Leute, die versuchen, sich einen eigenen "Lorbeerkranz" für ihre Verdienste zu verleihen und permanent auf diese Tätigkeiten abstellen, werden es schwieriger haben, als Leute, die sich mit der angestrebten Zukunft befassen und sich dazu äußern. Wie ich schon schrieb: Die Frage, warum Sie/ Er denn den Aufstieg machen möchte führt doch zu oftmals seltsamen Antworten oder zur Sprachlosigkeit, da sollte man ehrlich sein und "Butter bei die Fische tun".

Aber generell ergibt sich ein komplettes Bild, wenn alle Teile des EAV bewertet sind, so ist ja auch das EAV aufgebaut worden.

Hoffe damit etwas beitragen zu können....


Grüße ins Tal der Ahnungslosen

:D
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Beitragvon the_real_blade » So 3. Feb 2008, 14:59

[quote=""Herr-Jemine""]danke für den guten beitrag, der mal ein wenig mehr vom inneren des systems erkennen lässt! :)

allerdings: in lübeck wird noch immer zum DGL ausgebildet, nicht zum GL.[/quote]


Aktuell ist das richtig, aber wir schauen ja hier von dem Beitrag EAV 2007 in die Zukunft, und die Zukunft findet dann auf der Ebene Gruppenleiter (Gruppenführer) statt.

So ist es dann richtiger ;-)

cheers
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Beitragvon Herr-Jemine » So 3. Feb 2008, 15:06

[quote=""the_real_blade""]
Anders als beim EAV der Abiturienten wird bei den sog. "Aufsteigern" auch immer die Frage nach seinem "innerbetrieblichen" Vorleben sein.[/quote]

ich hatte mich im gegenteil doch sehr gewundert, dass seitens der kommission überhaupt nicht auf mein vorleben eingegangen wurde und ebenso kein einziges mal eine frage zur motivation und angestrebten zukunft kam.

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Beitragvon Stowasser-geloescht » So 3. Feb 2008, 15:10

[quote=""Herr-Jemine""]

ich hatte mich im gegenteil doch sehr gewundert, dass seitens der kommission überhaupt nicht auf mein vorleben eingegangen wurde und ebenso kein einziges mal eine frage zur motivation und angestrebten zukunft kam.[/quote]

Du hast wahrscheinlich schon so überzeugt :!:

8)
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Beitragvon Herr-Jemine » So 3. Feb 2008, 15:19

wenn das mal kein fehler war... :mrgreen:

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Beitragvon Stowasser-geloescht » So 3. Feb 2008, 15:22

[quote=""Herr-Jemine""]wenn das mal kein fehler war... :mrgreen:[/quote]

Du wirst dich ja noch mal im Sommer (09) einer Kommission stellen - die können dann alles grade ziehen
Auf eigenen Wunsch gelöscht.

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Beitragvon the_real_blade » So 3. Feb 2008, 15:22

[quote=""Herr-Jemine""][quote=""the_real_blade""]
Anders als beim EAV der Abiturienten wird bei den sog. "Aufsteigern" auch immer die Frage nach seinem "innerbetrieblichen" Vorleben sein.[/quote]

ich hatte mich im gegenteil doch sehr gewundert, dass seitens der kommission überhaupt nicht auf mein vorleben eingegangen wurde und ebenso kein einziges mal eine frage zur motivation und angestrebten zukunft kam.[/quote]

Ja, aber das ist relativ leicht zu erklären:

Wenn diese Frage Standard wäre und immer gestellt werden würde, dann könnte man sie lassen, weil dann alle mit vorbereiteten Statemants anreisen. Oft hängt es damit zusammen, welchen Eindruck ein Bewerber/in macht. Ist die Frage der Motivation eh nicht viel besser zu klären, wenn man darüber ein offenes Gespräch eröffnet, als "Schubladen" abzufragen. Allein deshalb sagte ich ja, es ist wichtig authentisch zu sein und zu bleiben. Oft glauben Leute in Prüfungen, sie müssten in einer Art antworten, die dem Dienstherrn quasi zu passe läuft. Sicher gibt es bestimmte Vorstellungen und Anforderungen, aber diese sind nicht wie in einem Katalog abzufordern, in einem Kästchen ja oder nein ein Kreuz zu machen und am Ende dann die grünen Kreuze zusammenzählen und fertig ist die Sache.

Es kann u.U. auch unzweckmäßig sein, auf das Jetzt (sprich: was hat er bis heute gemacht) abzustellen, wenn durch eine Gesprächskonstellation anders die Möglichkeit besteht, Vorstellungen, Ansichten oder Wertevorstellungen zu erfahren.

Deshalb rate ich auch immer an, sich für das multimodale Interview mit guten Kollegen-innen zusammen zu setzen und einfach mal selbst die Rolle als Prüfer zu übernehmen und zu versuchen, Andere mit Fragen oder Problemfeldern zu konfrontieren. Und wer glaubt, sich durch die viele (z.T. nicht besonders preisgünstige) Fachliteratur auf ein multimodales Interview vorbereiten zu können, der wir bald die Erfahrung machen, dass diese Unterlagen dem Prüfling keine inhaltliche Hilfe anbietet, sondern nur die Kernbereiche des Assessment-Verfahrens vermittelt, aber die bekommt man eigentlich auch im EAV - Vorbereitungsseminar mit an die Hand.

Und dann ist natürlich auf das Thema Stress und Aufregung wichtig, aber das gehört nu mal dazu, und in anderen Lebenslagen muss man sich damit auch auseinandersetzen.

cheers ;-)
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Beitragvon Herr-Jemine » So 3. Feb 2008, 15:44

diese bücher müssen weggehen wie warme semmeln bei den frischlingen... ich schreib später auch mal eins :mrgreen:

also ich bin ohne jede vorbereitung - ausser tag 1 VBS - hingegangen... dazu mit der erwartungshaltung, eh nicht genommen zu werden. dadurch war ich sehr ruhig und gelassen... bei mir hat´s geklappt ;-D

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Beitragvon borderhunter » So 3. Feb 2008, 17:18

bei mir hat es ja auch funktioniert, aber wenn man sich danach mit den Kollegen unterhält, muß man doch feststellen, dass die Einen im interview doch recht "auseinandergenommen" werden und bei anderen es wiederum recht einfach gestaltet wird ...

aber es liegt wahrscheinlich doch daran wie man sich da oben gibt,

oder wie andere es nennen .. "Nasenfaktor"
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