Familienfreundlicher Arbeitgeber oder eher nicht?

Erfahrungsberichte, Probleme und Verbesserungsvorschläge...

Moderatoren: abi, supporter, Holger73

Mike Pliskin
Cadet
Cadet
Beiträge: 18
Registriert: Mi 23. Dez 2015, 21:27

Familienfreundlicher Arbeitgeber oder eher nicht?

Beitragvon Mike Pliskin » Di 12. Apr 2016, 16:14

Hallo,

ich beginne "eventuell" dieses Jahr eine Ausbildung bei der BPol im m.D..
Ich habe schon vieles gelesen, nur leider nix aktuelles, über die Vereinbarkeit mit Familie und Dienst.

Wie sieht es denn im Alltag eines Bundespolizisten aus? Ich weiß worauf ich mich einlassen würde, mit bundesweiter Versetzung und so, aber wird dies denn irgendwann mal ein Ende haben, dass man sich auch zb.: mal häuslich niederlassen kann oder wird man ständig alle paar Jahre neu versetzt?

Ich habe nämlich schon eine kleine Familie und möchte mir das halt vorher gut überlegt haben.

Wie sind denn da so die Erfahrungen?

liebe Grüße,

Mike

Benutzeravatar
Majestro
Sergeant
Sergeant
Beiträge: 928
Registriert: Mi 6. Mai 2009, 00:00
Wohnort: Bayern

Re: Familienfreundlicher Arbeitgeber oder eher nicht?

Beitragvon Majestro » Di 12. Apr 2016, 16:27

Kommt auf einige Faktoren an, die du u.U. nicht immer selbst beeinflussen kannst.

- dein Dienstort nach Beendigung der Ausbildung (i.d.R. Schwerpunktdienststelle, wobei sich auch diese Schwerpunkte im Laufe deines dienstlichen Lebens verändern bzw je nach aktueller politischer Coleur oder Weltgeschehen, verschieben können)

- dein Dienstposten

- deine Fähigkeiten (evtl. Spezialisierungen)

- deine Sozialpunkte (Familie + Haus bringt dich heutzutage nicht mehr wirklich nach vorne. Der "Joker" wäre ein pflegebedürftiger naher Verwandter der bei dir lebt (bitte den Joker nicht falsch verstehen))

Aufzählung nicht abschließend.
"dass" / "das"

vladdi
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 4456
Registriert: Fr 3. Aug 2012, 08:27

Re: AW: Familienfreundlicher Arbeitgeber oder eher nicht?

Beitragvon vladdi » Di 12. Apr 2016, 18:16

Viele Bundespolizisten haben Familie, Haus und Hund. Geht alles. Und die ziehen nicht alle zwei Jahre um.
Einige Bundespolizisten sind in Deutschland und der Welt zu Hause. Einige müssen pendeln, andere sind umgezogen. Einige arbeiten in einer Dienststelle von wo sie her kommen.

Die Frage, ob man umziehen muss, will, kann oder heimatnah wohnen darf, hängt von der eigenen Vorstellung ab, wie man selber seine Karriere voran treiben will und wo seine Heimat ist bzw sein soll, wo man wohnen will, wo man hin will.

Es gibt Orte / Dienststellen in Deutschland, da kommt man schwer hin. Es gibt Dienststellen, da braucht man nie wieder weg.


Zurück zu „Bundespolizei - Mitten im Beruf“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast



  • Neue Mitglieder

  • Top Poster

  • CopZone Spende