Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

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RafaelGomez
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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon RafaelGomez » Mo 6. Feb 2017, 19:01

Die Frage war doch, wie lange Du in FRA warst, um das bewerten zu können. Die Antwort würde mich auch interessieren... ;-)

vladdi
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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon vladdi » Mo 6. Feb 2017, 19:16

.... oder mit einem alten Kollegen ;)

berlinmitteboy
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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon berlinmitteboy » Mo 6. Feb 2017, 19:43

Insgesamt 7 Monate...
Und ich Stelle die Frage gerne nochmals...

Wie lange hätte ich dort tätig sein müssen,damit ich Anzeigen aufnehmen,selber fertigen und ermitteln darf?




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RafaelGomez
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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon RafaelGomez » Mo 6. Feb 2017, 19:52

Weiß ich nicht, ich war nicht so lange da. Was heißt 'insgesamt' 7 Monate? 14x 2 Wochen, oder 1x 6 und 1x 1 Monat? Die mir bekannten Kollegen, allerdings feste Mitarbeiter über Jahre und spezialisiert, machen das. Andere gar nicht, mangels Qualität, Fachwissen und auch Gelegenheit. Du siehst, gibt nicht nur schwarz/weiß. Weder was mein optimistisches, noch was Dein frustriertes Denken hergibt. Dem TE ist aber weder mit dem einen, noch mit dem anderen gedient.

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon Pahn » Mo 6. Feb 2017, 20:09

Dann gebe ich mal meinen "Senf" dazu.

Wenn du schon immer Polizist werden wolltest, lieber TE dann bleib wo Du bist und suche Dir eine Nische in Du glücklich wirst.
Bei der BPOL steht nur Polizei drauf und dort wirst Du zum Großteil Arbeit machen (und zu Anfang immer mit hoch motivierten und gut ausgebildeten kollegen) um dann festzstellen, dass irgendwann die "richtige" Polizei kommt und dich mit einem "gut gemacht" und einem Klaps wegschickt. Ausnahme sind hier ausdrücklich Kollegen, die Bock drauf haben, sich in der kleine Nische BPOL zu belesen und dann auch in ihrer Nische aufgehen. Das ist höchst subjektiv und ich möchte hier auch niemandem auf die Füße treten.

Aber den Fakt schafft der Blick ins Gesetz.

Woher ich zu der Erkenntnis gelangt bin?
18 Jahre Bundespolizei von Grenze bis Flughafen und Bahnhof. Dann einen Wechsel zur Landespolizei.

Meine Beobachtung: Beim Land viele hoch motivierte Kollegen, die bei z.T. schlechteren Rahmenbedingungen (Beförderung + Bezahlung) hoch motivert ihrer Arbeit nachgehen. Was ich beim Bund nicht feststellen konnte...

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon berlinmitteboy » Mo 6. Feb 2017, 20:30

Hach Rafael!Ich bin doch nicht frustriert und war es auch nie. Enttäuscht, trifft es da eher.Man beginnt seine Ausbildung bei der "Polizei" und merkt ganz schnell, dass es nicht das ist,was es verspricht.Du darfst mir aber gerne wieder mit dem latenten Hinweis kommen,mich nicht genug im Vorfeld informiert zu haben.
Und wenn Holger dem TE verklickern möchte,dass es kaum Unterschiede in Sachen BPol und LaPo gibt,dann werde ich bei dem Thema auch in Zukunft immer wieder auf der Matte zu finden sein.

@Pahn

Nice

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon coco_loco » Mo 6. Feb 2017, 20:49

Hallo Leute,

bitte beim Thema bleiben. Es geht nicht darum, die BPol schlecht zu reden.
"Every fairy tale needs a good old-fashioned villain" - Moriarty.

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon berlinmitteboy » Mo 6. Feb 2017, 20:58

Wieso?

Die Fragen 1 und 2 wären dann von meiner Seite beantwortet.

Zu 4. Ja,so war es auch bei mir.
Zu 5.nicht zwingend.Die Chancen für FFM sind aber groß.MEn kannst du mit jemanden der gleichen Laufbahngruppe tauschen.
Bei mir hat es ca 6 Monate gedauert.

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon Pahn » Mo 6. Feb 2017, 21:01

coco_loco hat geschrieben:Hallo Leute,

bitte beim Thema bleiben. Es geht nicht darum, die BPol schlecht zu reden.

Das ist / war nicht meine Absicht!!!

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon coco_loco » Mo 6. Feb 2017, 21:18

Das war ja auch allgemein geschrieben. Der TE wird sich nun sicher was zum Wechsel überlegt haben.
"Every fairy tale needs a good old-fashioned villain" - Moriarty.

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon Holger73 » Di 7. Feb 2017, 06:55

Moinsen,

kommt mal wieder runter, ansonsten muss ich dem Kaeptn recht geben.

Kurz zu meinen Ausführungen nochmal.
Meine "Illusionen" basieren auf 25 Jahren Diensterfahrung.
Ja, ich habe Hospitationen bei drei verschiedenen Landespolizeien durch (Niedersachsen- Raum Osterode, Sachsen- Raum Erzgebirge, Hessen- Raum FFM).
Ich habe aber im Gegensatz zu dem Einen oder Anderem hier im Forum auch den größten Respekt vor der Arbeit der Kollegen.

Das "ermitteln, erstellen/ aufnehmen von Anzeigen..." ist weniger von (Dienst)Erfahrung abhängig sondern eher vom "machen wollen". Zustimmung, es fällt den Kollegen leichter sich bei der BPOL darum zu drücken wenn sie nicht wollen, die meisten die ich kenne wollen aber.

Weiterhin habe ich nicht behauptet -weder gesagt noch geschrieben- dass es kaum Unterschiede gibt... lesen, analysieren, verstehen dann umsetzen.
Ich habe behauptet und sage es auch weiterhin, dass es klassische Polizeiarbeit bei allen Polizeien gibt nur die Deliktsbereiche sind anders... bitte sacken lassen.

Die Feststellungen von Pahn kann ich zum Teil bestätigen, die Frustration kam mit den letzten Reformen der Organisation.

Wer sich weiterhin durch meine Aussagen auf den Schlips getreten fühlt, bitte per PN, dann klären wir die Differenz dort.

Grüße Holger
"Das Problem, ob Denken ohne Sprache möglich sei, ist immer noch umstritten. Dagegen wird die Tatsache, daß Sprache ohne Denken durchaus möglich ist, täglich tausendfach bewiesen."

(Kohlmayer)

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon berlinmitteboy » Di 7. Feb 2017, 08:53

Moin Holger.

Da ich mich nicht zu den Drückebergern zähle,fühle ich mich hier auch nicht angesprochen.Ich hatte auch bei der BPol meine kleinen Erfolge.Nur ist meine Erfahrung die,dass gerade die die wollen auf der Strecke bleiben.Ansonsten liest sich dein letzter Post ganz vernünftig... Zustimmung

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon Ars vivendi » Mi 8. Feb 2017, 19:00

Moin,
erst einmal finde ich es gut, dass du dich neu orientieren möchtest und für dich der Flughafen FRA in die engere Wahl kommt. Vermutlich kommst du aus der dortigen Ecke und wohnst du in der Nähe. Das sind schon mal sehr gute Voraussetzungen.

Wie du schon gelesen hast, mag man FRA oder man hasst ihn. Letzteres führt dann zu unsachlicher einseitiger Argumentation, die man als Außenstehender nicht immer nachvollziehen kann.
Wer sich aber für FRA entschieden hat (davon kenne ich einige) sind dort zufrieden und haben sich zum überwiegenden Teil spezialisiert.
Du alleine kannst nun deinen Weg bestimmen, da du ja freiwillig gerne dort deinen Dienst versehen möchtest.
Höhen und Tiefen gibt es in allen Berufen, auch bei der Landespolizei ist nicht alles Gold was glänzt.
Ich selber bin auch an einem größeren Flughafen. Ich bin zufrieden, da ich dort auch freiwillig hingegangen bin. Daher weiß ich wie das ist mit Kollegen, die eben nicht heimatnah verwendet werden können und jeden Tag 1 Stunden plus x einfachere Fahrt auf sich nehmen müssen.
Zu deinen Fragen:
kenzo321 hat geschrieben:
Ich habe nun konkret folgende Fragen:

1. Wo kann ich mich informieren? Der Einstellungsberater ist wohl der falsche Ansprechpartner oder?
Es geht mir um so allgemeine Sachen wie: Schichtmodelle, wo wird man verwendet, hat man da Einfluss drauf, was gibt es für verschiedene Möglichkeiten am Flughafen usw.
Wende dich bitte bei der BPOLD FFM an das Sachgebiet 35 - Personal. Dort werden (fast) all deine ersten Fragen gerne beantwortet. Die Rufnummer findest du unter www.bundespolizei.de oder ruf in der Zentrale an 069 3400-4999 und lass dich durchstellen.
kenzo321 hat geschrieben: 2. Wieso wollen beispielsweise vom Frankfurter Flughafen so viele weg? Ich lese von interessanten Tätigkeiten, flexibler Dienstplanung, guter Bezahlung..wo ist der Haken?
Warum will man dort weg? FRA saugt schon immer Personal auf. Junge PM und PK aus ganz Deutschland werden dort nach Abschluss der Ausbildung zwangsversetzt. Die heimatnahe Verwendung, die viele KollegenInnen bevorzugen, ist auf Jahre fast aussichtslos. Entweder man arrangiert sich mit dem FRA Los oder schiebt Frust. Letzteres führt dann in der Regel zu einem hohen Krankenstand, innere Kündigung oder eben die finale Kündigung.
kenzo321 hat geschrieben: 3. Gibt es eine Art Lehrgang für Wechsler? Oder bekommt man jemanden zur Seite gestellt, der einem das Nötige beibringt? Meine bisherige Recherche hat ergeben, dass ich dort viele Aufgaben bekäme, die bei uns im Studium keine Rolle gespielt haben und von denen ich bisher keine Ahnung habe.
Du bekommst natürlich einen Ansprechpartner, früher Bärenführer genannt. Lehrgänge gibt es auch, aber nicht genügend. Eigenstudium kann da nicht schaden. Inhouse Schulungen werden aber dich nach und nach auf dem neusten Stand bringen.
kenzo321 hat geschrieben: 4. Stimmt es, dass 1,5 Jahre der Probezeit vergangen sein müssen bevor ein Wechsel möglich ist?
Auch hier kann dir der Sachbereich 35 bestimmt helfen.
kenzo321 hat geschrieben: 5. Bekomme ich genau die Stelle des Tauschpartners? Müsste ich also einen PK finden? Sind solche Wechsel mit Tauschpartner jederzeit möglich und wie lange dauert der Prozess in etwa, sofern man bereits einen Tauschpartner gefunden hat?
Ja, du bekommst seinen Dienstposten. Das wird ein A 9/11 DP sein. Dein TP muss auch im gD - gleicher Ausbildungsstand sein (PVB mit unserem 6 MonatsLG wird das Land ablehnen) und am Besten auch PK sein, dann klappt das auch mit dem Tauschen (sofern beide den Gesundheitscheck bestehen). Wie lange die Bearbeitung dauert, hängt von vielen Faktoren ab, die man hier nicht alle aufzählen kann.

Hoffe geholfen zu haben.

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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon kenzo321 » Mi 8. Feb 2017, 20:00

Vielen Dank euch allen, ars vivendi Dir besonders.

Ich bin mir sehr bewusst dass die Bundespolizei dort überwiegend nicht das macht, was man sich vor dem Studium vielleicht unter klassischer "Polizeiarbeit" vorstellt.
Das was ich momentan auf meiner Dienststelle in einer sehr ländlichen Gegend zu tun habe allerdings auch nicht.

Wie auch immer, ich nehme alle positiven wie auch negativen Erfahrungen zur Kenntnis und werde mich demnächst einfach vor Ort mal umschauen und -hören und versuchen mir ein Bild zu machen.

Nicht unerheblich finde ich auch die ca 500 € mehr netto, die ich dort grob hätte. Mein Land hat keine Heilfürsorge, erheblich weniger DuZ, weniger Grundgehalt usw... Außerdem könnte ich den Flughafen mit dem Zug in einer knappen halben Stunde erreichen und würde mir so auch noch Fahrtkosten sparen, die ich momentan habe weil meine Dienststelle schlecht (gar nicht) mit öff. Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

Das soll aber natürlich nicht alles sein!
Ich bin mir bewusst, dass es eine folgenschwere Entscheidung ist und ich von dort vielleicht nicht mehr weg komme wenn es mir nicht gefällt und deswegen habe ich ja hier bloß mal ganz unverbindlich nachgefragt :lupe:

Vielen Dank euch!

BigPiwie
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Re: Lapo -> BPOL, grundsätzliche Fragen

Beitragvon BigPiwie » Mo 13. Feb 2017, 08:40

Hallöchen :hallo:

Kenzo321 mir geht es genauso wie dir. Bin derzeit in der LPol in Sachsen-Anhalt und möchte gerne wieder zurück in meine Heimat. In die LPol Hessen kann ich leider nicht da ich nur mittleren Dienst bin. ;-(

Also war meine Überlegung in die BPol zu gehen. Jetzt wollte ich mein Versetzungsantrag angeben und die Personalstelle hat mir gesagt ich soll mir das sehr sehr gut überlegen. Die kennen keine Personen, die freiwillig nach Frankfurt wechseln wollen.

Gründe dafür sind:
Das der FRA wie ein schwarzes Loch ist. Bist du einmal drin kommst du nicht mehr raus. Und da gibt es so viele Polizisten die einfach keine Lust mehr haben und kündigen, um sich dann in einem anderen Bundesland neu Bewerben.

Das sind halt so Punkte die mich jetzt abschrecken. ;-(

Denke man muss abwägen, glücklich im Beruf, dafür weiter weg von der Familie oder andersrum.


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