Binnenklima BuPo

Erfahrungsberichte, Probleme und Verbesserungsvorschläge...

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Timsche84
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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon Timsche84 » Sa 6. Jan 2018, 16:58

berlinmitteboy hat geschrieben:
Sa 6. Jan 2018, 13:29
Vielleicht lässt man dir ja auch freie Hand,weil du eben von der Polizei zum Grenzer gewechselt bist- also ein Mann vom Fach.Bild

Ich bin vom Bund zum Land gewechselt und habe auch dort erst selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung lernen müssen.Daher deckt sich meine Erfahrung mit der des Users, der,wie du schon angemerkt hattest,nie bei der BuPol war.

Ich habe die Erfahrung gemacht (BPolAbt), wenn(!) man mal außerhalb der Abteilung war,dass der Zugtrupp-der ja nahe am Zugführer gegliedert ist- alle Feststellungen die ich hatte, selber bearbeiten sollte und mir somit der Fall aus den Händen genommen wurde.Ich durfte dazu brav ne Zeugenschaftliche fertigen-dat ward dann aber ich schon. Beim Land (Berlin) läuft es da schon ganz anders.Obwohl ich auch hier in einer EHu bin, fahren wir nicht nur Großlagen, sondern unterstützen die Örtlichen in ihren Aufgaben.Hierbei habe ich innerhalb zwei Wochen mehr Anzeigen aufgenommen, bearbeitet,selbst ermittelt usw als in den fast fünf Jahren Bund.

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Nun ja... Ich war vorher in der Abteilung sta, nun am Bahnhof. Natürlich ost die Fülle an Vorgängen da viel mehr. Aber auch in sta waren wir oft in köln, ddorf, dortmund usw. Sachverhalte , die dort angefallen sind, haben wir selbst bearbeitet. Also den ersten Vorgang geschrieben. Endbearbeitung dann von den jeweiligen Ermittlungsdiensten. Qeiss nicht , wie das in anderen Abteilungen ist. Fest steht, der Bahnhof an fem ich jetzt arbeite, wirft mehr Anzeigen ab, als der Posten, den ich beim Land hatte. Natürlich ist die Breite der Anzeigen beim Land größer... Aber die Masse ist am bhf doch mehr. Wie quch immer. Ich denke, dass das von dst zu dst unterschiedlich ist. Und wagrscgeinlich auch von pvb zu pvb. Aber mir wurde sowohl beim Land als auch beim Bund (egal ob ehu oder ksb) die Aufgabe der Vorgangsbearbeitung immer zugetragen. Und dafür sind wir ja schließlich da. Noch was zum Alltag in der ehu. Hauptsächlich waren wir bei demos, fussball, Unterstützung bhf und flgh. Grob geschätzt waren wir entweder im dirnstausgleich(also zu Hause) oder maximal 5-8 tage im Monat in der unterkunft und haben unterricht incl schiessen oder sport gemacht. So schlecht war es nicht. Dennoch gefällt mir der einzeldienst besser, qeil man da selbstständiger arbeitet

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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon berlinmitteboy » Sa 6. Jan 2018, 17:45

Ok,ich glaube da spielt der Faktor"Dienststelle" ,auf der du vorher warst, eine enorme Rolle.
Wenn es wirklich nur 5-8 Tage im MONAT waren,dann hat sich da ja ne Menge getan.Als ich dort war-als Neuling- konnte ich es gar nicht abwarten,endlich mal raus in den Wahnsinn zu fahren.Damit meine ich keine Zugbegleitungen oder ähnliches,nein,unterstützen der Einzeldienste in Köln, Düsseldorf und Dortmund.War aber nur ganz selten der Fall.So ging es damals nicht nur mir...

Was meinst du mit "Masse"?

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RafaelGomez
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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon RafaelGomez » Sa 6. Jan 2018, 19:27

berlinmitteboy hat geschrieben:
RafaelGomez hat geschrieben:Der User BMB hat allerdings nur beschränkte Einsicht, aus der ihm bekannten Abt Blb... da mag es anders sein, als in anderen Abteilungen...
Du hast halt andere, nicht so tolle Erfahrungen gemacht. Seis drum. Ich kenne -als Einzeldienstler-(D)GL die andere Seite. Und da ist es halt so, dass auch die Kollegen aus der EHu die Anzeigen schreiben. Warum sollte ich das machen? Wäre doch nur Mehrarbeit. Deine ehemalige Dienststätte war offenbar doof. Nimm das aber bitte nicht als Allgemeinplatz. Die Kollegen aus RZ, UE und DUD können ein anderes Liedchen trällern...Bild

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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon berlinmitteboy » Sa 6. Jan 2018, 20:49

@Rafael

Genau das(!) hast du mir auch schon damals geschrieben.Da gehe ich voll mit.Ich schrieb aber nichts davon,dass der Dgl -in meinem Fall der Zugführer-meinen Vorgang schrieb,sondern der Trupp immer das letzte sagen hatte,und ich manchmal das Gefühl hatte,ich würde nach deren Qualisicherung mit ner ganz anderen Strafanzeige rauskommen als ich reingegangen bin..Hier beim Land bin ich eigenverantwortlich für mein Geachriebenes,ok, ein paar gut gemeinte Tips sind da natürlich auch bei,dennoch lässt man mich meinen Job machen.Und wenn ich Fragen habe,rufe ich die Fachdienststelle an und frage um Rat.

"Doof" hast du gesagt ;P

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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon vladdi » Sa 6. Jan 2018, 20:56

Dass im Rahmen der Qs / Führungsverantwortung eingegriffen wird ist bei Land und Bund wohl gleich. Dass das jetzt weniger passiert, kann auch daran liegen, dass du divh entwickelt hast.

Jeder junge Schutzmann musste das lernen.


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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon Timsche84 » So 7. Jan 2018, 20:20

berlinmitteboy hat geschrieben:
Sa 6. Jan 2018, 17:45
Ok,ich glaube da spielt der Faktor"Dienststelle" ,auf der du vorher warst, eine enorme Rolle.
Wenn es wirklich nur 5-8 Tage im MONAT waren,dann hat sich da ja ne Menge getan.Als ich dort war-als Neuling- konnte ich es gar nicht abwarten,endlich mal raus in den Wahnsinn zu fahren.Damit meine ich keine Zugbegleitungen oder ähnliches,nein,unterstützen der Einzeldienste in Köln, Düsseldorf und Dortmund.War aber nur ganz selten der Fall.So ging es damals nicht nur mir...

Was meinst du mit "Masse"?

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Mit Masse meine ich, dass ich jetzt am Bhf mehr Vorgänge schreibe als jemals zuvor

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Re: Binnenklima BuPo

Beitragvon berlinmitteboy » So 7. Jan 2018, 20:45

Achso, das hattest du nur auf dich bezogen...

Klang irgendwie verallgemeinernd
daher die Nachfrage meinerseits.

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