Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

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DerLima
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon DerLima » Do 10. Jan 2019, 09:50

Ich muss mich korrigieren: 8 Jahre.
Weil dein Satz irreführend ist. NIcht was du "meintest" ist ausschlaggebend, sondern wie es verstanden wird. Für eine Anrechnung braucht es 5 Jahre, da die Probezeit nicht anrechnungsfähig ist, liest sich so, als wenn des 5 Jahre NACH der Probeziet braucht.

Und den Rest werde ich nicht mehr kommentieren und zum 4. oder 5. mal erklären, was du nicht verstehen willst.
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon Ahab_ » Do 10. Jan 2019, 09:55

Ich glaube, nach der fünften Wiederholung hat jeder verstanden, dass eine Verwendung im Streifendienst für dich sInNvOlL ist...
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon vladdi » Do 10. Jan 2019, 10:00

Die erste Verwendung braucht 2 Jahre (nach der Probezeit) gem PEK

Dem stehen jedoch andere tatsächliche Verwendungswege nicht entgegen.

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon vladdi » Do 10. Jan 2019, 10:19

Der TE weiß nun zumindest, dass er sich nach dem Studium bewerben kann. Direkt.

Da EAV und Verwendungsfortbildung nicht direkt starten wird er in irgendeiner Dienststelle arbeiten.
Einige finden das sinnvoll, andere nicht. Jedoch wird es sein.

Mit seiner Probezeit Beurteilung stellt er sich nirgends an.
Im Sinne des PEK hat er durch die Vorverwendung keinen Nutzen.

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon Holger73 » Do 10. Jan 2019, 17:37

Wenn ICH, egal wieviele Vorverwendungen oder Qualifikationen ich habe, in eine neue Dienststelle/ Truppe kommen, dann stelle ICH mich IMMER hinten an.
Das ist alleine schon der Tatsache geschuldet, dass der Vorgesetzte noch KEIN Bild von mir hat.
Erst wenn ich bewiesen habe was ich auf der Pfanne habe oder eben nicht drauf habe erfolgt die Einsortierung im Ranking.
Ob die anderen dabei in der Probezeit sind, ob ich in der Probezeit bin ist für diese Einsortierung erstmal sekundar.
Wenn der Vorgesetzte dann irgendwann jemanden fördern oder fordern will, dann kommen diese Aspekte erst ins Spiel.
Wir reden jetzt nicht über Stellen innerhalb dieser Dienststelle.
Der TE wollte zur BFE, Vorverwendung nicht nötig. Als "Newbie" kommt er sowieso nicht in eine Führungsposition, egal ob als mD oder gD.
Somit ist der Ratschlag, vorher erstmal "Erfahrungen" im Streifendienst zu sammeln eher ... nunja.

Und nochmal, es ist keine Schande wegen Unwissenheit, fehlender Erfahrung seine Aussage zu revidieren.

Grüße Holger
"Das Problem, ob Denken ohne Sprache möglich sei, ist immer noch umstritten. Dagegen wird die Tatsache, daß Sprache ohne Denken durchaus möglich ist, täglich tausendfach bewiesen."

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Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon vladdi » Do 10. Jan 2019, 17:51

Holger


Wenn DU in eine neue Dienststelle kommst, nimmst / bringst du Noten und Beurteilungsbeitrag mit. Je nach Zeitraum findet dort eine Gewichtung statt. Damit sortierst du dich ein.
Wenn du gute Noten mitbringst, kannst du Unruhe in die Beurteilungskonferenz bringen.


Bei der Probezeitbeurteilung endet es nicht mit eine Note, womit man sich einsortiert bzw. die quotiert ist oder einer Verteilumgsformel unterliegt, sondern es geht um das Kreuz erfüllt die Anforderungen bzw erfüllt sie nicht. Es gibt kein anstellen, à la die Neuen erfüllen erstmal nicht, die Alten erfüllen (wobei bei zwei Beurteilungen in der Probezeit auf drei Jahren kann man dort nicht wirklich von Alten sprechen).


Das ist hier aber eh sekundär. Denn im EAV muss man bestehen. Da steht niemand hinten oder vorne. In der Verwendungsfortbildung sind alle in der Verwendungsfortbildung und nach bestehen sind alle die Neuen. Egal ob PM, PHM, PK oder PHK. In der Einheit sind das die Neuen.
Zur Beurteilung kommen dann je nach Zeiträumen noch die Beurteilungsbeiträge der alten Dienststellen. Jedoch hat der neue Beurteiler sich ein Bild machen können. Denn je nach Zeitraum gilt auch die Zuständigkeit für die Beurteilung.



Vorverwendung ist nicht notwendig
Wurde beantwortet
Wird es aber geben, da er erst nach dem Studium sich bewerben kann

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon Konspi » Do 10. Jan 2019, 18:07

Hallo,

ich habe noch von keinem Kollegen gehört, der vom ESD zurück in die EHu gegangen ist. Was ich auch gut nachvollziehen kann..! Kennt jemand (..außer offenbar V.) einen nennenswerte Zahl an Fällen?

Gruß
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon Feuerfurz » Do 10. Jan 2019, 18:34

@Vladdi

Was denn nun Kollege? In diversen anderen Threads empfiehlst du Bepo-Arbeit als perfekt um Laufen zu lernen und das polizeiliche Geschäft kennen zu lernen und jetzt auf einmal anders herum.

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon vladdi » Do 10. Jan 2019, 18:39

Kommt drauf an, wo man laufen will. Auf der Opposite dann laufen lernen, ist gut.

Die BePo profitiert von Polizisten die Vorerfahrungen aus dem Einzeldienst haben, der Einzeldienst profitiert von Polizisten die Vorerfahrungen aus der BePo haben.


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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon DerLima » Do 10. Jan 2019, 19:06

Vladdi, du willst nicht verstehen, dass es bei ‚hinten anstellen‘ nicht um die Noten geht, die man mitbringt oder so.
Holger hat versucht es dir zu erklären. Ich habe es versucht.
Du redest von Vorschriften und Papier. Wir reden von menschlichem Verhalten.
Wenn jemand neu in eine Dienststelle kommt, dann sind da schon 20 vor ihm da. Die 20 kennt der Vorgesetztenschon. Dann kommt der Neue. Nennen wir ihn mal Vlad der Überflieger. Der bringt keine Beurteilung mit, weil die gibt es ja erst mach der halben Probezeit. Und weil Vlad der Überflieger ja bereits nach einem Jahr aus seiner Schwer- und/oder Brennpunktdienststelle am Flughafen FF/M in seine Wunschverwendung zur BFE ziehen durfte, bringt er entsprechend keine Beurteilung mit.
Also es gibt kein Papier und die anderen 20 konnten bereits ihr Können ein Jahr lang unter Beweis stellen. Während Vlad der Überflieger nun erstmal zeigen muss, was er drauf hat, haben die anderen ihre Symphatiepunkte bereits gesammelt.
Aber Vlad der Überflieger wäre ja nicht Vlad der Überflieger, wenn er nicht sofort an der ihm zustehenden Stelle einsortiert würde.
Denn es gibt ja Vorschriften und demnach muss er ja wie alle anderen behandelt werden.
Schade um Vlad dem Überflieger. Aaaaaber: Ausländerrecht, das kann er. Während die anderen nur Versammlungsrecht können. Harrharrharr.....
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Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon vladdi » Do 10. Jan 2019, 19:19

Lima

Bleib beim Thema BFE

Es kommt nicht einer dazu.
Es gibt eine Verwendungsfortbildung. Die dann bestanden haben kommen neu dazu... und das sind die Neuen. Alle Neuen starten gleich. Und da gibt es die die schon länger da sind.


Da der TE, Bewerber, Vlad zu einem festgelegten Termin - nämlich EAV, Verwendungsfortbildung- kommt, war er vorher woanders.
Will man, warum auch immer, eine Verwendungsfortbildung später starten, ist es das gleiche.

Da verliert er nichts.

Du gehst nicht, wann du willst zur BFE, sondern zu den Terminen, die angeboten werden.
Und dann bist du der Neue. Und wenn Neue kommen, sind die die Neuen.


Zur Frage, ob der TE etwas verliert oder sich hinten anstellt.
Nein, er verliert nichts.
Hinten stellt er sich auch nicht an - zumindest im Bezug zur Beurteilung. In der BFE ist er immer, nach der Verwendungsfortbildung, der Neue (egal wann er sie macht).



Zu deinem Beispiel
Vlad bringt einen Beitrag zur Probezeitbeurteilung mit, der 2/3 der Zeit umfasst und vom neuen Beurteiler mit bedacht und gewichtet werden muss.

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon DerLima » Do 10. Jan 2019, 19:29

Die komplette BFE wird nach einer Verwendungsausbildung besetzt? Da gibt es keinen, der vorher da war?

Vladdi, bei dem was ich geschrieben habe, ging es nicht um BFE, sondern darum, dass du sagst wenn man neu irgendwohin kommt muss man sich nicht hinten anstellen.

Aber das Ganze hier läuft ins Leere, du hast ja immer dann wenn du nicht weiter argumentieren konntest, das Teilthema dezent übersehen. Bei anderen Sachen weigerst du dich zu verstehen was Dir mehrere User erklären wollen.
Und übrigens hilft so ein Beurteilungsbeitrag bei einer Beurteilung die, deiner Aussage nach, nur aus einem Kreuz besteht bestimmt ungemein....
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon der kanadier » Do 10. Jan 2019, 20:40

Konspi hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 18:07
Hallo,

ich habe noch von keinem Kollegen gehört, der vom ESD zurück in die EHu gegangen ist. Was ich auch gut nachvollziehen kann..! Kennt jemand (..außer offenbar V.) einen nennenswerte Zahl an Fällen?

Gruß
konspi
Beim Land gibt's das hin und wieder. Zahlen kann ich dir keine nennen , die Zahl der Rausbewerbungen ist sicher deutlich größer. Ich persönlich gehör dazu und kenn auch ein paar andere.

Zum Thema:
Ich bin den Weg Streifen Dienst, dann Bepo gegangen. Der gD wird hier nach bestehen der entsprechenden Lehrgänge gleich als GF eingesetzt und somit gleich in einer Art Führungsverantwortung. Der ein oder andere tut sich damit schwer. Im Streifen Dienst spielt der Dienstgrad keine große Rolle (so meine Erfahrung), in der Bepo eher.
Mir haben die Erfahrungen aus dem Streifendienst geholfen, sei es in der Sachbearbeitung, im Gespräch mit Bürgern und auch was manche Polizeiliche Lage angeht.
Es schadet meiner Meinung nach nicht, wenn man Einzeldienst Erfahrung hat. ist aber kein Muss, gibt genug Kollegen die auch ohne diese Erfahrung Klasse sind.
Man kann auch argumentieren, dass eine Vorerfahrung bei der Bundeswehr dienlich ist. Die gedienten Kollegen sind idR sehr zuverlässig.
Oder diejenigen, die vorher in einem anderen Job waren...

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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon DerLima » Do 10. Jan 2019, 21:38

Da hast du vollkommen recht, Kanadier. Es spricht ja auch keiner davon, dass eine Vorerfahrung schlecht ist. Aber nicht so, wie Vladdi es hier empfohlen hat.

Ich kam selber nach 6 Jahren Zivilberuf und 10 Jahre Bundeswehr erst zur Polizei. Alles im Job hilfreich. Hinten anstellen mussteich mich trotzdem...
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Re: Direkte Bewerbung bei der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) möglich?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 10. Jan 2019, 21:47

Soll ich jetzt noch philosophieren, wie schnell ich als Erstbeurteiler einen Beurteilungsbeitrag klagesicher wenig einfließen lassen kann - eben, damit 'meine' Konkurrenz nicht in Aufruhr gerät...?
:lah:


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