LaPo Berlin oder LaPo NRW?

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John_Doe
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LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon John_Doe » Mo 26. Mär 2018, 12:20

Moin moin liebes Forum,

ich bräuchte mal euren Rat - da mich diese Frage nun schon seit einigen Monaten umtreibt.
Und zwar habe ich mich für dieses Einstellungsjahr für den gehobenen Dienst in Berlin (SchuPo) und für NRW beworben. Beide Bewerbungen laufen soweit gut - für NRW fehlt mir nur noch das AC. Für Berlin hab ich schon die Zusage.

Ich kann mich jedoch partout nicht entscheiden, welches Bundesland ich wählen soll :polizei13:
Aktuell lebe ich in Köln, hab aber auch mal ein paar Jahre in Berlin gelebt. In beiden Städten fühle ich mich wohl und beiderorts habe ich Freunde und Bekannte.

Mir sind schon diverse Argumente durch den Kopf gegangen.

Ausbildungsqualität: Ich kann nur das wiedergeben, was ich durch die Medien mitbekomme und was hier im Forum geschrieben wird. Und diesbezüglich hat Berlin durch entsprechende Negativschlagzeilen (Schießstände, Disziplin, Räumlichkeiten etc.) leider das Nachsehen. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass auch viel übertrieben wird. Mir ist eine gute Ausbildung wichtig, aber das hängt ja auch maßgeblich von jeweiligen Dozenten ab. Vllt. hat hier jemand Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis und kann diesbezüglich besser differenzieren?

Karriere: Langfristig möchte ich von der SchuPo zum LKA wechseln. Will aber die ersten Jahre ein paar Erfahrungen auf der Straße sammeln. In NRW ist das kein Problem - da hier zu Beginn eh alle zur Bereitschaftspolizei oder zum Streifendienst müssen. Wie ist das in Berlin? Muss ich in ein paar Jahren mit Schwierigkeiten rechnen, weil ich mich nicht direkt zu Beginn für eine Ausbildung zum KK beworben habe? Oder wird ein Wechsel relativ problemlos möglich sein?

Qualität der Arbeit: Auch so ein Thema.. Berlin gilt etwas als "kaputtgespart". Jedenfalls wird derzeit ziemlich viel von den Gewerkschaften am Zustand der Ausrüstung und dem Personalstand bemängelt - aber das ist ein Thema, mit dem meines Erachten fast alle Länder zu kämpfen haben. NRW ist wiederum auch derzeit bekannt für den riesigen Berg an Überstunden, der sich angehäuft hat. Dafür gilt Berlin als raueres Pflaster mit höhere Kriminalität. Gibt es aber wirklich einen Unterschied im polizeilichen Alltag für den Einzelnen?

Gehalt: Ja, NRW bezahlt besser. Finde ich aber nicht wichtig.

Es wäre super, wenn mir der eine oder andere etwas bei der Entscheidungsfindung helfen könnte. Vom Bauch her tendiere ich etwas zu Berlin, einfach weil ich den Trubel der Großstadt liebe und denke, dass es hier am abwechslungsreichsten (beruflich und privat) wird. Andererseits machen mir die offensichtlichen Nachteile schon ein paar Bedenken. Vielleicht kann hier jemand meine Zweifel ja etwas zerstreuen :flehan:
EJ 2018 NRW:
- Tag 1: :polizei7:
- Tag 2: :polizei7:
- Tag 3: :?:

EJ 2018 Berlin: :zustimm:

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 26. Mär 2018, 12:54

Wie immer unmöglich, die Frage zu beantworten.

Du beantwortest dir alle deine Unterpunkte mit positiven Votum für NRW. Wenn du in Köln bleibst, wirst du da nicht weniger arbeitsintensive Schichten als in Berlin haben.
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SirJames
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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon SirJames » Mo 26. Mär 2018, 13:57


Moin moin liebes Forum,

ich bräuchte mal euren Rat - da mich diese Frage nun schon seit einigen Monaten umtreibt.
Und zwar habe ich mich für dieses Einstellungsjahr für den gehobenen Dienst in Berlin (SchuPo) und für NRW beworben. Beide Bewerbungen laufen soweit gut - für NRW fehlt mir nur noch das AC. Für Berlin hab ich schon die Zusage.

Ich kann mich jedoch partout nicht entscheiden, welches Bundesland ich wählen soll :polizei13:
Aktuell lebe ich in Köln, hab aber auch mal ein paar Jahre in Berlin gelebt. In beiden Städten fühle ich mich wohl und beiderorts habe ich Freunde und Bekannte.

Mir sind schon diverse Argumente durch den Kopf gegangen.

Ausbildungsqualität: Ich kann nur das wiedergeben, was ich durch die Medien mitbekomme und was hier im Forum geschrieben wird. Und diesbezüglich hat Berlin durch entsprechende Negativschlagzeilen (Schießstände, Disziplin, Räumlichkeiten etc.) leider das Nachsehen. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass auch viel übertrieben wird. Mir ist eine gute Ausbildung wichtig, aber das hängt ja auch maßgeblich von jeweiligen Dozenten ab. Vllt. hat hier jemand Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis und kann diesbezüglich besser differenzieren?
Moin,

das Studium für den gD Berlin an der HWR hat zumindest intern keinen allzu guten Ruf. Bemerkenswert daran ist vor allem, dass Kollegen, die sowohl Ausbildung als auch das Studium genossen haben, sagen, dass die Ausbildung "besser" bzw. zweckdienlicher sei. Inwieweit man das als objektiven Maßstab nehmen kann, sei natürlich dahin gestellt.

Karriere: Langfristig möchte ich von der SchuPo zum LKA wechseln. Will aber die ersten Jahre ein paar Erfahrungen auf der Straße sammeln. In NRW ist das kein Problem - da hier zu Beginn eh alle zur Bereitschaftspolizei oder zum Streifendienst müssen. Wie ist das in Berlin? Muss ich in ein paar Jahren mit Schwierigkeiten rechnen, weil ich mich nicht direkt zu Beginn für eine Ausbildung zum KK beworben habe? Oder wird ein Wechsel relativ problemlos möglich sein?
Nach meiner Kts. ist ein späterer Wechsel von S zu K in Berlin sehr schwierig. Grds. gibt es aber (operative) LKA- Dienststellen, bei welchen S verwendet wird.
Qualität der Arbeit: Auch so ein Thema.. Berlin gilt etwas als "kaputtgespart". Jedenfalls wird derzeit ziemlich viel von den Gewerkschaften am Zustand der Ausrüstung und dem Personalstand bemängelt - aber das ist ein Thema, mit dem meines Erachten fast alle Länder zu kämpfen haben. NRW ist wiederum auch derzeit bekannt für den riesigen Berg an Überstunden, der sich angehäuft hat. Dafür gilt Berlin als raueres Pflaster mit höhere Kriminalität. Gibt es aber wirklich einen Unterschied im polizeilichen Alltag für den Einzelnen?
Berlin steht was Ausrüstung und Personal angeht sicherlich immer noch deutlich hinter NRW. Gleichsam merkt man aktuell doch, dass Berlin wieder erheblich investiert, so dass perspektivisch davon auszugehen ist, dass der Abstand zu anderen BL geringer wird.

Raue und weniger raue Pflaster wirst Du grds. in jedem BL finden. Natürlich ist die Dichte in Berlin als Stadtstaat wahrscheinlich höher als in NRW, gleichsam glaube ich nicht, das die größeren Städte in NRW weniger Herausforderungen bieten.
Gehalt: Ja, NRW bezahlt besser. Finde ich aber nicht wichtig.
Grds. habe ich das auch immer so gesehen. Kann sich im "Alter" aber durchaus ändern. Ich gebe dir aber recht - Geld sollte eigentlich nicht den Ausschlag geben.
Es wäre super, wenn mir der eine oder andere etwas bei der Entscheidungsfindung helfen könnte. Vom Bauch her tendiere ich etwas zu Berlin, einfach weil ich den Trubel der Großstadt liebe und denke, dass es hier am abwechslungsreichsten (beruflich und privat) wird. Andererseits machen mir die offensichtlichen Nachteile schon ein paar Bedenken. Vielleicht kann hier jemand meine Zweifel ja etwas zerstreuen :flehan:
Ich persönlich kann aus eigener Erfahrung
Und meinem Kollegenkreis eigentlich nur einen kleinen Tipp geben:

Ich würde dorthin gehen bzw. dort bleiben wo die größeren familären/freundschaftlichen Bindungen vorhanden sind. Das andere ist bei allen Unterschieden im Detail doch am Ende der gleiche Beruf.

Ich merke bei vielen Kollegen, die nicht aus Berlin sind, dass sie irgendwann doch alle wieder zurück in ihre Heimat wollen. Eben weil sich die Perspektive und persönlichen Schwerpunkte doch über die Jahre verschieben.

Am Ende kann Dir die Entscheidung keiner abnehmen.

Gruß & viel Erfolg



“No, I don’t wonder Marty. The world needs bad men. We keep the other bad men from the door.”

(true detective)

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Proud » Mo 26. Mär 2018, 14:25

Liest sich ehrlich gesagt hier auch so als wenn du dich bereits entschieden hast :).

Würde auch immer die Möglichkeit nehmen wo für mich Heimat ist.

vladdi
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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon vladdi » Mo 26. Mär 2018, 20:30

NRW

Franconia
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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Franconia » Mo 26. Mär 2018, 22:45

Wie kann man Berlin ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn man
a) in Köln wohnt
b) in NRW besser verdient
c) in NRW bessere Ausrüstung bekommt

Bleib in Köln.

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Habakuk2 » Mo 26. Mär 2018, 23:06

Wie die Kollegen oben schrieben, wo möchtest du deinen Lebensmittelpunkt haben und Wurzeln schlagen.

Ich als Berliner würde von meinem Arbeitgeber abraten.... Und ich denke nicht, dass du in NRW weniger erlebst, als in Berlin.

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Proud » Di 27. Mär 2018, 08:59

Habakuk2 hat geschrieben:
Mo 26. Mär 2018, 23:06

Ich als Berliner würde von meinem Arbeitgeber abraten.
Erzählst du uns auch warum?! :)

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Habakuk2 » Di 27. Mär 2018, 10:24

Der Fragensteller benennt ausdrücklich die Themenfelder

-Ausbildungsqualität
-Karriere
-Qualität der Arbeit
-Gehalt

1.) Die Ausbildungsqualität im gD lässt wichtige Praxisanteile, sowie eine grundlegende Sozialisation vermissen.
Die Qualität und Quantität der Fortbildung für die Basisdienststellen ist schlecht.

Da derzeit politisch gewollt größere Anwärterzahlen durch die Ausbildung durchgedrückt werden, das Ausbildungspersonal dem Zuwachs jedoch nicht angepasst wurde, dürfen die Stammdienststellen die "Einführung in die Behörde " übernehmen.

Einen struktuierten Aufnahmeprozess a la NRW (vorgesehenen Wechsel von Einzeldienst und Hundertschaft) gibt es nicht, so führt die manische Verjüngung von Dienstgruppen zu teilweise massiv unerfahrenen Funkwagen- wo man eben nicht gut und viel lernt.

2.) Berlin hat den Direkteinstieg K, wer also bei S anfängt, wird dort zunächst einige Zeit verwendet. Die von Sir James angesprochenen S lastigen Dienststellen beim LKA sind - völlig wertfrei-keine "klassisch ermittelnden" LKA-Dienststellen.
Zur Karriere kommt zumindest im Einzeldienst regelmäßig der Konflikt zwischen jungen studierten PK und übergeleiteten PK aus dem mD , beide wollen OK werden...

Die Kollegen der Kripo sind bei dem derzeitigen Beförderungssegen leer ausgegangen.

3.) In Berlin ist nicht nur die Polizei, sondern auch die Justiz kaputt gespart worden. Dies macht sich regelmäßig in der täglichen Arbeit bemerkbar.

4.) Die Mieten in Berlin steigen rasant, jeder Cent mehr Gehalt oder Zulage muss jeglicher Partei aus der Nase gezogen werden.


Ich war und bin nie Angehöriger der Polizei NRW gewesen, kann daher also nur von Berlin reden. Gleichzeitig habe ich aus persönlichen Erfahrungen bei Einsätzen mit den Kollegen aus NRW durchgängig den Eindruck von positiveren Arbeitsbedingungen bekommen.

Die "Einheitslaufbahn"
Eine deutlich bessere Ausbildung ,insbesondere durch vorgesehenen Wechsel zwischen Einzeldienst und Hundertschaft
Deutlich modernere und Ausrüstung
Deutlich bessere Bezahlung

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon John_Doe » Di 27. Mär 2018, 12:03

Vielen Dank schon mal für die aufschlussreichen und teils ausführlichen Antworten, besonders an SirJames und Habakuk2.

Objektiv, als auch subjektiv scheint ja wirklich viel für NRW zu sprechen. Besonders die Karrieremöglichkeiten und die Vorteile der Einheitslaufbahn geben mir zu bedenken - man will ja erstmal das ganze Spektrum der Polizeiarbeit kennen lernen, bevor man sich festlegt.

Ich finde es tatsächlich auch etwas schade. Kulturell ist Berlin so eine geile Stadt und hat so viel zu bieten - es sollte nicht so sein, dass der Zustand der Behörde potentielle Anwärter abschreckt. Nunja, "et es wie et es" sagt der Kölner. :stupid:

Falls das hier noch jemand liest, der zwischen NRW und Berlin gewechselt hat, würde ich mich trotzdem noch über einen persönlichen Vergleich freuen. :hallo:
EJ 2018 NRW:
- Tag 1: :polizei7:
- Tag 2: :polizei7:
- Tag 3: :?:

EJ 2018 Berlin: :zustimm:

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon xxx14xxx » Di 27. Mär 2018, 14:39

Für Berlin wird dir kaum jemand eine Empfehlung aussprechen.
Ich kenne viele , die nach ihret Ausbildung nach Berlin gewechselt sind um etwas zu erleben.
Sehr schnell macht sich auch bei diesen Kollegen die Ernüchterung breit, dass man für das "Erleben" viele andere Vorzüge eingetauscht hat.

Ein späterer Wechsel in den K Bereich geht schon, wenn man es will aber man muss sich auch bewusst sein, was dort für Arbeit geleistet wird.
Bei den meisten LKA Dienststellen wird aufgrund der Masse der Verfahren nur noch verwaltet, die Sachbearbeiter gehen quasi auf dem Zahnfleisch.
Bist du bei den operativen Kräften, dann wird sich dein beruflicher Werdegang nach dem Lebensrhythmus unserer Gefährder richten.

Abwechslungsreich sieht anders aus!

Natürlich wird mehr ausgebildet und Geld investiert, ob das zu einer Besserung führt oder führen wird mag jeder selbst beurteilen.
Allein das Beschaffungstrauerspiel der Waffen und die Ausschreibung der taktischen Westen spricht Bände. Da muss noch viel Zeit vergehen ....
Ansonsten kennst du ja die Presse zur Zeit über Berlin, mit Verlaub gesagt , da ist nicht nur etwas Wahrheit dran...eher die Spitze des Eisbergs.

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vladdi
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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon vladdi » Di 27. Mär 2018, 16:32

Neben der Arbeit gibt es noch Leben. Mit Wohnraum, Sport, Einkaufen, Kinder groß züchten
Zur Arbeit fährt man hin, seine Arbeit gestaltet man, man verändert sich, seine Ansprüche, Ziele und Wünsche.

Da bietet NRW einfach die bessere Alternative, von Großstadt bis Dorf, mit allem drum und dran.

Das unwichtigste sind die drei Jahre Ausbildung.
Bessere Ausstattung bekräftigt NRW, fällt aber nivht wirklich ins Gewicht.
Gehalt und Lebenskosten sprechen wieder für NRW.


Hätte ich nie gedacht, dass ich mal so positiv zu NRW stehe...

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon Controller » Di 27. Mär 2018, 16:42

Kinder groß züchten
vladdi, mach das weg :polizei4:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon xxx14xxx » Di 27. Mär 2018, 16:59

Findest du wirklich, dass die bessere Ausstattung nicht ins Gewicht fällt?

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Re: LaPo Berlin oder LaPo NRW?

Beitragvon berlinmitteboy » Di 27. Mär 2018, 17:19

Da hier Kollegen aus Berlin- weitaus berechtigt- ihre negative Kritik äußern, bin ich der Auffassung, man sollte auch hier versuchen zu relativieren.
Ich kann nur die hobgelobte Bundespolizei mit der Landespolizei Berlin vergleichen. Und hier muss ich eindeutig sagen, dass die Probleme (Ausrüstung, Karriere etc) doch sehr ähnlich sind.Es mag sein, dass sich da in der letzten Zeit etwas getan hat, dennoch bereue ich den Wechsel zu keinem Zeitpunkt!
Und mit Ausrüstung meine ich nicht die Mannausstattung- die im übrigen der des Bundes in nix nach steht.Nein, ich meine die Unterkünfte und Arbeitsmittel (PC) ,die dermaßen alt sind, sodass man schon zum Schluss kommen könnte, es fehle eher an Wertschätzung.
Ich habe viele Kollegen erlebt,und erlebe sie noch immer, die nur nach andere Bundesländern gucken und meinen, es sei dort alles besser. Grund hierfür sehe ich die fehlende Ausschlachtung irgendwelcher "Skandale", die in Berlin ja stets präsent zu sein scheinen. Als Vergleich möchte ich hier mal das AFZ Bamberg erwähnen.Da kursierten Gerüchte, die der PA Berlin sehr ähnlich zu sein schienen. Ich bin fest davon überzeugt, es wäre hier in Berlin medial ausgeschlachtet worden...
In der Summe möchte ich nur sagen, dass wir nicht so schlecht sind, wie manch einer uns darstellt.

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