BMI

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BMI

Beitragvon Bikal » Fr 11. Jan 2019, 12:59

Hi, ich habe eine Frage bezüglich des abnehmens.

Ich muss ca 10 am besten 15 kg abnehmen innerhalb der nächsten drei Monate.

Ich würde gerne mal Tipps erbitten um nicht dann bei der ärztlichen untersuchung durchgefallen weil mein BMI dann nicht stimmt.

Danke schonmal im voraus an alle.

MfG

B.A

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Re: BMI

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 11. Jan 2019, 13:15

Ambitioniert.
Da würde ich entsprechende Fachforen befragen.
:lah:

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Re: BMI

Beitragvon Ahab_ » Fr 11. Jan 2019, 13:47

Du nimmst ab, indem du ein Kaloriendefizit hast. Wie du das erreichst, musst du entscheiden. Aufgenommene Kalorien verringern, "verbrannte" Kalorien erhöhen oder eine Kombination von beidem. 7000kcal entsprechen ca 1kg Körpergewicht. 15kg in drei Monaten sind 1,25kg in der Woche, also ein Kaloriendefizit von ca 1250kcal am Tag. Je nachdem wie hoch (oder niedrig) dein Grundumsatz ist, ist das tatsächlich recht ambitioniert.
Kein Cop

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Re: BMI

Beitragvon Bikal » Fr 11. Jan 2019, 14:44

Ahab_ hat geschrieben:Du nimmst ab, indem du ein Kaloriendefizit hast. Wie du das erreichst, musst du entscheiden. Aufgenommene Kalorien verringern, "verbrannte" Kalorien erhöhen oder eine Kombination von beidem. 7000kcal entsprechen ca 1kg Körpergewicht. 15kg in drei Monaten sind 1,25kg in der Woche, also ein Kaloriendefizit von ca 1250kcal am Tag. Je nachdem wie hoch (oder niedrig) dein Grundumsatz ist, ist das tatsächlich recht ambitioniert.
Danke dir das ist sehr hilfreich


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Re: BMI

Beitragvon Fusle » Fr 11. Jan 2019, 16:32

Hallo,

15kg in 3 Monaten sind machbar.

Ich schreib dir heute Abend hierzu was per PM.

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Re: BMI

Beitragvon scw » Fr 11. Jan 2019, 19:31

Machbar, aber für jemanden der augenscheinlich relativ unbewandert in diesem Thema ist doch recht schwierig.
Ich könnte jetzt die Frage in den Raum werfen, wieso dir das erst (!) drei Monate vor dem Einstellungstermin bzw dem ärztlichen Gespräch einfällt...aber das ist ein anderes Thema.

Zu deiner Frage, fang einfach an.
D.h. körperliche Bewegung durch Sport.
Ich war, als ich fitter sein musste/wollte/sollte beispielsweise jeden (!) Tag laufen. D.h. Ca. zwei Stunden bevor ich zum Dienst gefahren bin aufgestanden um Laufen zu gehen. Stetig gesteigert. Fang mit wenig Kilometern an, dann steigerst du dich von ganz alleine. Sicherlich kannst du auch mit anderen Methoden wie HIT o.ä. in kürzerer Zeit kcal verbrennen. Da musst du dir deinen Weg suchen. Alternativ, geh zusätzlich ins Gym. Mehr gibt es da gar nicht zu sagen.

Wichtiger ist deine Ernährung, das ist leider das A und O.
Da kann man dir jetzt etliche Ernährungspläne zusammenstellen, aber defacto...Kcal-Defizit. Da gibt es tausend Foren wo du sinnvolle Tipps bekommst.

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Re: BMI

Beitragvon Diag » Fr 11. Jan 2019, 21:24

Und komm nicht auf die tolle Idee, im Gym Kraftaufbau zu machen...

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Re: BMI

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 11. Jan 2019, 21:28

:lach:
:lah:

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Re: BMI

Beitragvon Bikal » Fr 11. Jan 2019, 21:34

scw hat geschrieben:Machbar, aber für jemanden der augenscheinlich relativ unbewandert in diesem Thema ist doch recht schwierig.
Ich könnte jetzt die Frage in den Raum werfen, wieso dir das erst (!) drei Monate vor dem Einstellungstermin bzw dem ärztlichen Gespräch einfällt...aber das ist ein anderes Thema.

Zu deiner Frage, fang einfach an.
D.h. körperliche Bewegung durch Sport.
Ich war, als ich fitter sein musste/wollte/sollte beispielsweise jeden (!) Tag laufen. D.h. Ca. zwei Stunden bevor ich zum Dienst gefahren bin aufgestanden um Laufen zu gehen. Stetig gesteigert. Fang mit wenig Kilometern an, dann steigerst du dich von ganz alleine. Sicherlich kannst du auch mit anderen Methoden wie HIT o.ä. in kürzerer Zeit kcal verbrennen. Da musst du dir deinen Weg suchen. Alternativ, geh zusätzlich ins Gym. Mehr gibt es da gar nicht zu sagen.

Wichtiger ist deine Ernährung, das ist leider das A und O.
Da kann man dir jetzt etliche Ernährungspläne zusammenstellen, aber defacto...Kcal-Defizit. Da gibt es tausend Foren wo du sinnvolle Tipps bekommst.
Dankedas ist ebenfalls hilfreich
Gruß B.A

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Re: BMI

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 11. Jan 2019, 22:46

Wenn er das Level hat, welches sein Hilferuf vermuten lässt, hat er in zwei Wochen Knochenhautentzündung.
Ich würde mich mal professionell beraten lassen.
:lah:

vladdi
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Re: BMI

Beitragvon vladdi » Sa 12. Jan 2019, 08:15

Phh..


Jeden Tag laufen, kann man machen, wenn man trainiert ist, weiß was man tut und das Training darauf sinnvoll definiert
HIT oder HIIT sind super Trainingsreize, erfordern jedoch ausreichende Pausen.

Da bin ich dann eher bei KC, dass das den TE schnell überfordert. Die Folge werden Verletzungen sein. Von Muskelkater über Sehen, Bänder, bis hin zu Entzündungen.

Sport ist zu empfehlen
Dazu eine ausgewogene Ernährung

15 Kilo in drei Monaten über einen soliden Sport und Ernährungsplan? Nö.
Das wird nichts.

Der TE hat das untere Ziel mit 10 Kilo angegeben. Da sollte er drauf gucken.
Dazu die ungesunde Form einer Diät. Nicht fdH sondern knallharte Diät. Richtig wenig essen und das wenige, was gegessen wird auch noch gesund und kalorienarm. Er muss richtig heftig hungern. Parallel kann er sich über eine sinnvolle und auf die Zukunft ausgerichtete Ernährung informieren.
Sport. Ja! Laufen! Schwimmen zusätzlich ist auch ok, mit Sauna. Neben Laufen noch Kraftsport ist ok. Alle zwei bis drei Tage eine Sporteinheit. Mehr kann man machen, wenn man trainierter ist. Also irgendwann nach der Terminierung von 3 Monaten kann ein sinnvolles Sport- und Ernährungsprogramm bei der Fettreduzierung greifen.


Wenn das knallhart umgesetzt würde, könnten 3 Kilo im Monat erreicht werden. Ohne den TE zu kennen, denke ich jedoch, dass das nichts wird, weil die Diät knallhart sein muss.


So sehe ich das.

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Re: BMI

Beitragvon Alex_HDV » Sa 12. Jan 2019, 08:55

10 kg sind auf jeden fall drin innerhalb von 3 monaten. In aller erster linie sollte eine Ernährungsumstellung erfolgen, bei welcher du etwa 500 kcal defizit pro tag hast. Dein kcal bedarf lässt sich relativ simpel mit einem kcal Rechner berechnen, einfach mal googlen. Achte darauf dass du deinen kcal bedarf über gesunde Lebensmittel deckst, eiweißhaltige lebensmittel etwas erhöhen und kohlenhydratreiche nahrung etwas reduzieren, am besten nur zum Frühstück und nach dem sport. Fett ist nicht verboten, sieh zu dass du überwiegend gesunde fette (pflanzliche, fisch, etc) zu dir nimmst. Zum sport würd ich dir etwas empfehlen, was du problemlos 4 bis 5 mal pro woche machen kannst, ohne Überlastungserscheinungen zu bekommen. Schwimmen wäre hier perfekt, verbrennt ne menge kalorien ubd ist sehr gelenkschonend. Auch moderates Krafttraining wäre super für dich, das erhöht auch die kalorienverbrennung in der ruhephase aufgrund des erhöhten umsatzes während der Regeneration. Lass dich einfach mal in einem guten fitnesscenter beraten. Am wichtigsten ist es jedoch, motoviert zu bleiben, vor allem was die ernährung angeht, glaub mir es lohnt sich, wenn man sein ziel erreicht. Bau alle 10 tage auch mal einen sog. Schummeltag ein, an dem du isst worauf du lust hast, um bei laune zu bleiben und den Stoffwechsel etwas anzukurbeln. Ich wünsche dir viel erfolg!

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Re: BMI

Beitragvon MICHI » Sa 12. Jan 2019, 09:01

10-15 kg Übergewicht sind wohl eher etwas für einen Arzt, als für ein Fitnessstudio.
Gruß
MICHI


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Re: BMI

Beitragvon Bikal » Sa 12. Jan 2019, 10:11

Alex_HDV hat geschrieben:10 kg sind auf jeden fall drin innerhalb von 3 monaten. In aller erster linie sollte eine Ernährungsumstellung erfolgen, bei welcher du etwa 500 kcal defizit pro tag hast. Dein kcal bedarf lässt sich relativ simpel mit einem kcal Rechner berechnen, einfach mal googlen. Achte darauf dass du deinen kcal bedarf über gesunde Lebensmittel deckst, eiweißhaltige lebensmittel etwas erhöhen und kohlenhydratreiche nahrung etwas reduzieren, am besten nur zum Frühstück und nach dem sport. Fett ist nicht verboten, sieh zu dass du überwiegend gesunde fette (pflanzliche, fisch, etc) zu dir nimmst. Zum sport würd ich dir etwas empfehlen, was du problemlos 4 bis 5 mal pro woche machen kannst, ohne Überlastungserscheinungen zu bekommen. Schwimmen wäre hier perfekt, verbrennt ne menge kalorien ubd ist sehr gelenkschonend. Auch moderates Krafttraining wäre super für dich, das erhöht auch die kalorienverbrennung in der ruhephase aufgrund des erhöhten umsatzes während der Regeneration. Lass dich einfach mal in einem guten fitnesscenter beraten. Am wichtigsten ist es jedoch, motoviert zu bleiben, vor allem was die ernährung angeht, glaub mir es lohnt sich, wenn man sein ziel erreicht. Bau alle 10 tage auch mal einen sog. Schummeltag ein, an dem du isst worauf du lust hast, um bei laune zu bleiben und den Stoffwechsel etwas anzukurbeln. Ich wünsche dir viel erfolg!
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Re: BMI

Beitragvon VuB » So 13. Jan 2019, 16:33

Diag hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 21:24
Und komm nicht auf die tolle Idee, im Gym Kraftaufbau zu machen...
So undifferenziert ist diese Aussage völlig falsch. Du meinst sicherlich die klassische "Massephase". Falls ja, dann hast du recht.
Ansonsten eher nicht.
scw hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:31
Machbar, aber für jemanden der augenscheinlich relativ unbewandert in diesem Thema ist doch recht schwierig.
Ich könnte jetzt die Frage in den Raum werfen, wieso dir das erst (!) drei Monate vor dem Einstellungstermin bzw dem ärztlichen Gespräch einfällt...aber das ist ein anderes Thema.

Zu deiner Frage, fang einfach an.
D.h. körperliche Bewegung durch Sport.
Ich war, als ich fitter sein musste/wollte/sollte beispielsweise jeden (!) Tag laufen. D.h. Ca. zwei Stunden bevor ich zum Dienst gefahren bin aufgestanden um Laufen zu gehen. Stetig gesteigert. Fang mit wenig Kilometern an, dann steigerst du dich von ganz alleine. Sicherlich kannst du auch mit anderen Methoden wie HIT o.ä. in kürzerer Zeit kcal verbrennen. Da musst du dir deinen Weg suchen. Alternativ, geh zusätzlich ins Gym. Mehr gibt es da gar nicht zu sagen.

Wichtiger ist deine Ernährung, das ist leider das A und O.
Da kann man dir jetzt etliche Ernährungspläne zusammenstellen, aber defacto...Kcal-Defizit. Da gibt es tausend Foren wo du sinnvolle Tipps bekommst.
Für einen Trainingsanfänger, der Adipös ist, absolut nicht sinnvoll. Warum?
Eine Stunde zügiges (!) laufen verbrennt je nach Geschlecht, Körpergewicht etc. ca. 600 kcal.
Nun ist davon auszugehen, dass, wenn der TE denn jeden Tag laufen geht, spätestens nach 5 - 10 Tagen massive Überlastungen am passiven Bewegungsapparat haben wird. Das ist jedoch nicht einmal das schlimmste (meiner Meinung nach). Viel schlimmer ist - mit einer ambitionierten Diät und dem Laufen, wird hauptsächlich eines passieren. Gluconeogenese. Die Verstoffwechselung von Protein zu Glucose. Die Natur ist schlau und AMPK gibt es nicht umsonst. :polizei2:
MICHI hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:01
10-15 kg Übergewicht sind wohl eher etwas für einen Arzt, als für ein Fitnessstudio.
Stimmt. Der wird ihm Sport und ne Ernährungsumstellung empfehlen. :zustimm:


@TE

Krafttraining. Intermittierendes Fasten. Vielleicht geht es dir jetzt so, wie (wahrscheinlich) einigen der User hier wenn sie diese 3 Wörter lesen.
Warum ist das so?

1. Viele Menschen haben leider vom Fasten eine sehr schlechte Meinung, da sie es entweder selbst (falsch) gemacht haben oder jemanden kennen, der jemanden kennt, bzw. das Fasten an sich ganz falsch angegangen wurde, so in etwa wie "Heilfasten" i.S.v. "10 Tage nichts Essen, nur Brühe trinken" usw.

2. Da die breite Masse immernoch den Wissensstand der 70er hat, zumindest was Fitness angeht, herrscht immernoch die landläufige Meinung: "Vom laufen nimmst du ab, vom Kraftsport nimmst du zu". Das dies natürlich völlig absurd ist, ist wissenschaftlich schon seit Jahren bewiesen.

Warum intermittierendes Fasten (IF)?

Nun, zunächst erst einmal eine Begriffsklärung. IF ist der zeitlich begrenzte Verzicht auf Nahrungsmittel bzw. Kalorien. Es gibt diverse IF - Protokolle. Lengains bzw. 16/8 nach Martin Berkhan, 5:2 nach Dr. Michael Moseley, Eat/Stop/Eat nach Brad Pillon usw.
Ein etwas "krasseres" IF - Protokoll ist das "Alternate Day Fasting" kurz: ADF.

Ist recht simpel: an einem Tag machst du (Kraft-)Sport und isst, am anderen Tag machst du keinen (aktiven) Sport und isst nichts.

Dadurch erreichts du ein extrem großes Kaloriendefizit. 2,5kg/2 Wochen = 18.000 kcal (gerechnet mit 7200 kcal/kg Fett) die du in 2 Wochen einsparen musst. Wenn du mir dein Gewicht/Körpergröße/Alter usw. schreibst, kann ich dir ungefähr sagen, was du ca. am Tag an Kalorien verbrauchst. Wenn du an "Nicht-Esstagen" ca 2500 Kalorien einsparst (und das ist je nach Ausgangslage nicht so problematisch) sind die 2,5kg/2 Wochen (7 Esstage und 7 Nicht-Esstage) also durchaus machbar.

Dass der Körper plötzlich alle Muskeln verstoffwechselt musst du hingegen nicht befürchten. In kurzzeit (!!!!!!) Fastenphasen schüttet der Körper einen ganzen Blumenstrauß Hormone aus um genau dies zu verhindern. Der grund ist simpel: Sonst hätte der Mensch nicht überlebt. Der Nahrungsüberschuss und der damit doch recht banale Glaube man müsse 3 mal am Tag Essen, ist eine Erfindung der Neuzeit.

Das Fasten ist jedoch wichtig um AMPK (sorry, geht jetzt etwas in das wissenschaftliche) zu aktivieren. Ohne AMPK keine Abnahme, AMPK ist ein sog. Masterregulator. AMPK ist (sehr vereinfacht ausgedrückt) der katabole (also abbauende) Stoffwechselweg. Abgebaut werden soll aber Körperfett, nicht deine Muskelmasse. Deswegen auch blos nicht übertreiben mit Ausdauertraining! Mag Joggen beim absolut untrainierten noch etwas mTor (der anabole bzw. aufbauende Stoffwechselweg) ausschütten, so wird Ausdauertraining grds. immer ein AMPK Trigger bleiben.
Jetzt denkst du dir: "Der VuB hat doch geschrieben das AMPK ein Masterregulator fürs Abnehmen ist...dann ist Joggen doch gut?"

Mitnichten.

AMPK machst du dir durch das Fasten. 2500kcal Defizit durch "Nicht-Essen" ist relativ einfach zu erreichen...Zähne zusammen beißen und einen Tag nichts Essen. (Kommt natürlich darauf an ob du ein 100kg Mann oder eine 50kg Frau bist --> verschiedener Grundumsatz etc.) Versuch mal 2500 kcal durch Joggen zu verbrennen....Müsstest dann ca. nen Marathon laufen :stupid:

Wir halten fest: AMPK = Masterregulator fürs Abnehmen. Kurzzeitfasten = AMPK Trigger.

Warum also Krafttraining? Vom Krafttraining nimmt man doch zu?!?!?!?!!!!

Blödsinn. Man nimmt, wie hier bereits erwähnt wurde, durch einen kcal Überschuss zu, bzw. bei einem kcal Defizit ab (natürlich wieder sehr stark vereinfacht dargestellt). Warum ist also das Krafttraining dem Ausdauertraining vorzuziehen?

Ganz einfach: Durch das Fasten haben wir ja schon AMPK. Der Körper schützt die Muskeln während dieser Zeit auch durch Ausschüttung von Hormonen. Jedoch ist der Mensch dafür gemacht sich anzustrengen. Im Büro aufm bobbes zu sitzen und warten bis die Kollegen die 6 Cheeseburger ausm Mäcces mitbringen (macht natürlich niemand, bei keiner Behörde :zunge: ) ist hingegen gegen unsere Natur. Deswegen Krafttraining. Krafttraining, HIIT (absolut genial! Jedoch nicht für Anfänger.) aktivieren mTor.
Vereinfacht gesagt, wird deinem Körper durch das Krafttraining vermittelt, das du deine Muskeln brauchst und er diese um Himmelswilen nicht im Rahmen der Gluconeogenese verstoffwechseln darf. Denn Muskeln abbauen willst du nicht. Skinny Fat ist der neudeutsche Begriuff dafür. Zwar dünn/normal aber doch irgendwie schwabbelig und unförmig.

Wir könnten hier noch über so vieles sprechen, PCG1a, Proteinbiosynthese, Mitochondiren, ATP usw usf. Hat schon nen grund warum diese Themen ganze Bücher bzw. Studien füllen.

Wichtig ist am Esstag noch die Makroverteilung: 2g/kg Protein, 0,8g/kg Fett, Rest Kohlenhydrathe. Nein, Kohlenhydrathe sind nicht böse. Das ist Bullshit!

Wie gesagt wenn du mir Gewicht usw schreibst, kann ich dir deinen ungefähren Kalorienbedarf ausrechnen.

Lass dich bitte auch nicht verunsichern von irgendwelchen Menschen, deren Wissensstand schon lange überholt ist. Immer wenn man mit dem Fasten beginnt kommen so Kommentare wie "Nur jeden zweiten Tag essen, das ist doch Ungesund!". "Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages". "Wenn du Abnehmen willst, musst du laufen, laufen, laufen, laufen!".

Warum ich mir einbilde, Empfehlungen abgeben zu können:

Ich habe ganzjährig maximal einen Kötperfettanteil von 12%. Im Sommer auch gerne mal 8 - 10%. Ich Ernähre mich hauptsächlich nach IF (aufgrud meiner Ausgangslage jedoch nicht nach ADF - das wäre bei einem niedrigen zweistelligen Körperfettanteil nicht empfehlenswert, eher 20/4 nach Hofmekeler bzw. 16/8) Und Nein, nicht weil ich eine verdammt gute Genetik und einen sehr schnellen Stoffwechsel habe. Auf das Fasten kam ich recht intuitiv, habe dann viel Literatur, Studien, wissenschaftliche Aufsätze usw. zu diesem Thema verschlungen. Sportlich mache ich hauptsächlich Krafttraining und HIIT (in Form von Bergsprints meistens). HIIT (nicht zu verwechseln mit HIT, wie hier im Thread schon fälschlich geschrieben wurde) ist Hochintensives Intervalltraining....Grundsätzlich rate ich absolut jedem dazu, der die Voraussetzungen mitbringt. Bei dir als übergewichtigem Anfänger ist das aus vielerlei Gründen nicht der Fall (Verletzungsrisiko, passiver Bewegungsapparat, Laktatanpassung usw.). Ich hebe mehr als das doppelte meines Körpergewichtes und kann fast ebensoviel beugen. Laufen gehe (fast) ich nie. Wieso? Weil laufen scheise langweilig ist und außerdem...Wer weg läuft, stirbt müde ;D
Wenn man 10 mal 100m Bergsprints gemacht hat, dann weiß man wieso laufen langweilig ist :D

Ein mal im Jahr findet sich immer irgendwer der mir erzählt dass ich ja nur "stark" sei, aber bestimmt garkeine Ausdauer hätte, da ich ja nie laufen gehe (und die natürlich nicht wissen, dass HIIT eine vielfach stärkere Auswirkung auf das kardiovaskuläre System hat).
Letzten Oktober wars wieder soweit: die 10km Hausstrecke hab ich dann, trotz Muskelkater von einem sehr schweren Training am Vortag, in unter 45 Minuten geschafft. Und ich sage es nochmal: Ich hasse laufen.

Mir geht es hier derweil auch nicht um Eigenlob: Es gibt immer einen (oder besser gesagt: einige) die besser sind. Das ist auch gut so.
Ich mache das auch für mich selbst und nicht für andere...denn das Lebensgefühl als Dickerchen, dass Abends mit Chips vor der Glotze hängt (so war ich mal!), verglichen mit meinem jetztigen ich (obwohl 20 Jahre älter)...Das kann man garnicht vergleichen!
Genau diese Veränderung habe ich auch (nach anfänglicher Skepsis natürlich) auch bei vielen Freunden, Bekannten, Familienangehörigen erlebt, die ich bzgl. IF + Sport beraten habe. Mittlerweile ists fats schon nervig...denn sind die Erfolge einmal da, kommen plötzlich immer mehr...trotzdem helfe ich gerne..

Wer das macht um dein Kopf frei zu kriegen oder aus Spaß an der Sache, okay. Wer aber erzählen will das es womögliche die einizige bzw, effizienteste Methode ist umd abzunehmen, der hat, sorry, absolut keine Ahnung.

Es gibt viele Wege nach Rom. Manche sind leichter, manche schwerer, manche steiler usw. Dieser ist ein sehr effizienter, wenn auch sicherlich fordernder Weg. Fasten kann jeder, auch wenn Menschen immer wieder das Gegenteil behaupten. Es braucht eine Portion Biss. Aber das braucht alles im Leben was zu Erfolg führt. Wärs leicht, würd`s jeder machen.
Du musst immer daran denken: Extreme Situationen fordern extreme Maßnahmen.

Ich kann dir vorallem eine Seite empfehlen:

EDIT

Dort findet sich auch ein Erfahrungsbericht bzgl. ADF

EDIT


In meinem Umfeld folgen mittlerweile einige Menschen IF + Kraftsport bzw. HIIT. Eignet sich auch hervorragend gegen Fettlebern, Diabtes Typ II usw. (Kein Witz, die Ärztin eines Freundes, dessen Diabetes Typ II immer schlimmer wurde, hat den Test 2 mal wiederholt, da sie abolut nicht glauben konnte, das mein Freund die Medikamente innerhalb von 3 Monaten um die Hälfte reduzieren konnte...Mittlerweile nimmt er garkeine mehr :zustimm: ).

Abei noch ein Bild meines Neffen, der auch aufgrund einer Bewerbung bei einer Behörde ziemlich schnell, ziemlich viel verlieren musste:
(Grds. hätte ich seine Diät etwas anders gestaltet, das Problem war jedoch die Zeit. Da mussten 25kg in 4,5 Monaten runter.)


EDIT

Vorher: 105kg
Nachher: 79,8kg

Was ich dir zum Schluss noch raten möchte:
Geh zum Arzt und lass ein großes Blutbild machen. Denn nur ein kcal defizit, wie hier dargestellt, reicht nicht immer aus. Signalwege werden oft von vielen Unterschiedlichen Dingen getriggert. U.a. auch von Mikronährstoffen wie Magnesium, Eisen etc.
Solltest du einen garvierenden Mangel haben, intervenieren. Wie das geht steht auf der verlinkten Internetseite.

Anosnten: NEAT! Beweg deinen Arsch! Spaß beiseite, NEAT steht für Non-exercise activity thermogenesis (manchmal auch Non-exercise activity training). Also sowas wie spazieren usw.
Guter, für Laien verständlicher Artikel hierzu:
EDIT

Es werden harte Zeiten kommen und leckeres Essen an jeder Ecke lauern. Bleib hart. Belohn dich nicht mit Essen. Du bist doch kein Hund. Zieh es durch!


VuB


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