Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen :)

Alles polizeibezogenes mit vorübergehender Relevanz
Aut. Löschfunktion nach 30 Tagen ohne Antwort

Moderatoren: abi, Old Bill, schutzmann_schneidig

Baumi 2
Police Officer
Police Officer
Beiträge: 116
Registriert: Mi 26. Dez 2012, 12:13

Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen :)

Beitragvon Baumi 2 » So 19. Mai 2019, 18:05

Polizeihunde dürfen künftig beim Hundeführer „in Rente“ gehen
Um ihre ehemaligen Diensthunde besser betreuen zu können, erhalten Thüringer Polizisten nun mehr finanzielle Unterstützung vom Land.

Polizeihunde dürfen nach ihrer Dienstzeit zukünftig bei ihrem Hundeführer in „Altersrente“ gehen.

Erfurt. Rückwirkend zum 1. Januar sei eine neue Dienstanweisung in Kraft getreten, mit der die Versorgung der Vierbeiner verbessert werde, sagte Innenminister Georg Maier (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. „Hundeführer und Diensthund waren ein Leben lang ein Team. Da dürfen wir dieses Band im Alter des Tieres nicht herzlos zerschneiden.“

Die neue Dienstanweisung sieht nach Maiers Angaben vor, dass ein nicht mehr einsatzfähiger Polizeihund ab einem Alter von acht Jahren bei seinem bisherigen Hundeführer bleiben kann. Der Beamte erhält in diesem Fall dann 50 Euro pro Monat für Futter und Pflege. Anfallende Tierarztkosten werden ersetzt.



Bisher waren die Hundeführer dem Innenministerium zufolge meist ausschließlich privat für den Unterhalt der Tiere aufgekommen, wenn diese aus dem Polizeidienst ausschieden – wegen komplizierter Regelungen in der bisherigen Verordnung.


Häufig Krebserkrankungen bei Brandspürhunden

Maier hatte vor wenigen Monaten angekündigt, die Unterhaltsregelungen für Ex-Polizeihunde verbessern zu wollen. Vor allem müsse das Land mehr Geld als bisher geben, um die Krankheitskosten ehemaliger Diensthunde mitzufinanzieren.

Nach Angaben des für das Diensthundewesen der Landespolizei zuständigen Beamten erkranken besonders Brandspürhunde im Alter häufig an Krebs, weil sie in ihrer Dienstzeit regelmäßig gesundheitsschädlichen Dämpfen ausgesetzt sind.

Die Hunde leben in aller Regel schon während ihrer aktiven Dienstzeit bei den Beamten zu Hause. Nach Angaben des Innenministeriums erhalten die Hundeführer dann eine Aufwandsentschädigung in Höhe von etwa 96 Euro monatlich.

Laut Polizei entschieden die Hundeführer selbst, ob sie ihren Hund privat weiter halten, wenn er aus dem Dienst scheidet. Viele Beamte betreuten den Hund aber bis zu seinem Lebensende, hieß es.

Polizeihunde stünden im Durchschnitt etwa sieben Jahre im Dienst des Landes. Pro Jahr kauft die Polizei etwa zwölf neue Diensthunde. Es gibt in Thüringen vier Polizei-Hundestaffeln in Gotha , Suhl , Nordhausen und Gera . Aktuell gibt es 72 Polizeihunde und 57 Diensthundeführer.

dpa / 15.05.19

gute Sache :polizei1:

Benutzeravatar
Florix
Cadet
Cadet
Beiträge: 5
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 22:53
Wohnort: Klimazone 7b

Re: Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen [emoji3]

Beitragvon Florix » So 19. Mai 2019, 19:44

Ich bin mir nicht sicher aber wenn ich das richtig verstanden habe konnten die Hunde bis zu ihren ableben bei den Hundeführer bleiben, lediglich die finanzielle Unterstützung ist erhöht worden.
Oder habe ich das falsch verstanden .


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Das ist das Große am Kind, dass es das Gute bei den Menschen als selbstverständlich voraussetzt.
(Albert Schweitzer)

Benutzeravatar
Ghostrider1
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 3968
Registriert: Fr 9. Feb 2007, 00:00
Wohnort: Elbflorenz

Re: Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen :)

Beitragvon Ghostrider1 » Di 21. Mai 2019, 05:24

Ja hast du richtig verstanden. Der Hundeführer bekommt jetzt 50€ Unterstützung. Denn schon vorher konnte er den Hund behalten und dafür Steuern zahlen!

Ich finde den Schritt absolut richtig und überfällig. Der Hund+Hundeführer sind Schichtdienst und gefährlichen Situationen ausgesetzt, da gehört es sich , dass nach der aktiven Zeit der Staat unterstützt.

Benutzeravatar
Florix
Cadet
Cadet
Beiträge: 5
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 22:53
Wohnort: Klimazone 7b

Re: Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen [emoji3]

Beitragvon Florix » Di 21. Mai 2019, 12:30

Ja der Schritt war auf jeden Fall richtig und wichtig. Mit 50€ immer noch knapp bemessen aber immerhin.

Was passiert mit den Hunden die nicht bei den Hundeführer bleiben können aus welchen Gründen auch immer. Werden diese weitervermittelt?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Das ist das Große am Kind, dass es das Gute bei den Menschen als selbstverständlich voraussetzt.
(Albert Schweitzer)

Aldous
Corporal
Corporal
Beiträge: 500
Registriert: Di 5. Mär 2013, 17:11

Re: Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen :)

Beitragvon Aldous » Di 21. Mai 2019, 13:43

Die 50€ sind sicher eher eine Unterstützung, aber im Vergleich zu anfallenden Tierarztkosten wenig erwähnenswert. Die Übernahme dieser anfallenden Kosten halte ich für den großen Wurf und das richtige Zeichen in Anerkennung der erbrachten Leistung. :zustimm:

Benutzeravatar
PotionMaster
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 2654
Registriert: Di 1. Aug 2006, 00:00

Re: Polizeihunde können künftig beim Hundeführer in Rente gehen :)

Beitragvon PotionMaster » Di 21. Mai 2019, 14:17

Absolut, gerade beim älter werdenden Hund sicher der grössere Posten.


Zurück zu „Sabbelecke“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste



  • Neue Mitglieder

  • Top Poster

  • CopZone Spende