Rassismus in der deutschen Polizei

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Trooper » So 5. Jul 2020, 14:53

Es ist beruhigend, daß offensichtlich nicht alle wie die Lemminge dem Zeitgeist hinterherrennen.

https://www.n-tv.de/sport/formel1/Lecle ... 91779.html

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon 1957 » So 5. Jul 2020, 18:48

Mensch Trooper, von dir hätte ich eher eine differenziertere Betrachtungsweise erwartet.
Wenn da ein paar Kollegen durch eine Geste zu einem aktuellen Phänomen einen Beitrag leisten und dabei positive Resonanzen erfahren, dann ist das weder der Untergang des Abendlandes,noch bedeutet die Zustimmung lebensgefährliches und triebgesteuertes Verhalten .
Geht's noch! ist doch nicht jeder gleich ein Lemming oder sonstwas, nur weil er nicht deiner Meinung ist.

Ansonsten geht die Diskussion weiter:

https://www.gdp.de/gdp/gdpber.nsf/ID/CD ... D44DE?Open

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 1122755018

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon zambo84 » So 5. Jul 2020, 20:41

Im Dienst aufs Knie gehen? Geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Es ist eine Form der Meinungsäußerung und die hat gefälligst zu unterbleiben. Wenn mich ein Journalist in der Absperrung bei einer Demo anspricht, erzähle ich dem auch nicht, dass ich alarmiert worden bin,dass ich das Versammlungsthema schwachsinnig finde und lieber gerade zuhause am Pool liegen würde. Meinungsäußerung haben im Dienst nichts zu suchen. Punkt. Dafür sind Pressesprecher da. Und nur weil es gerade „schick“ ist aufs Knie zu gehen, sollte es nachträglich nicht gutgeheißen werden. Da sollte es eine absolut klare Linie geben.

Ansonsten:
Strukturelle Probleme in der Polizei sehe ich viele, aber ein strukturelles Rassismus Problem? Absolut nicht! Aber vielleicht bin ich ja auch nur auf dem "Rechten" Auge blind? Was für Rassismussvorfälle hatten wir 2020 nochmal in Deutschland bei der Polizei, die auf einen strukturellen Rassismus schließen lassen? Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.

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Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Officer André » So 5. Jul 2020, 21:38

Ich sehe es wie Zambo.
Grundsätzlich sollte dies bitte kein Trend werden. Nun haben es ein paar Kollegen gemacht. So what.

Die Debatte kann mMn niemals zu einer Übereinstimmung zwischen den Lägern führen. Grund hierfür ist schlicht die sehr unterschiedliche Definition der Begriffe „Rassismus“ oder auch „struktureller Rassismus“ und „Racial Profiling“
Für die Meisten bedeutet Rassismus eine bewusste Diskriminierung. Eine aktive Handlung. Die Grünen oder allgemein das linke Lager, definieren Rassismus als unterbewusste Handlung, die gesellschaftlich strukturell verankert ist. Also jegliches Schubladendenken bzw. Stereotypen. Nun ist Schubladendenken aber etwas zutiefst im menschlichen Hirn verankertes. Etwas Unterbewusstes. Es sind Erfahrungswerte. Erst wenn wir unser rationales Denken hinzufügen, können wir reflektieren und differenzieren. Es sollte also Ziel sein, diese Differenzierung voranzutreiben.
Was in diversen Themen selbst dem linken Lager nicht gelingt.
Denn beim Thema Polizei haben eben diese moralischen Vorturner tief verhärtete Vorurteile und bezeichnen es gern als „Erfahrungswerte“ und sehen die Ursachen natürlich bei der Polizei. Ich liebe es, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird. Immer wie es grad passt

Differenzierung und eine sachliche Unaufgeregtheit ist die einzige Möglichkeit, wie diese Debatte jemals in halbwegs annehmbare Fahrwasser, mit sinnigen Lösungsansätzen, gelangen kann.

Es ist diese Kompromisslosigkeit, die dieser Debatte eine Radikalität und somit Gewaltpotenzial verleiht. Gleichzeitig eine Lösung in weite Ferne rücken lässt.

Und mitten drin, in diesem Pulverfass der Gefühle, die sich regelmäßig entladen, steht die Polizei. Sowohl als Institution, aber besonders auch der einzelne Beamte, der die Suppe, vor Ort, auslöffeln darf.
Zwischen kompromisslosen Idealisten, die ihre Weltanschauung als einzig gangbarer Weg ansehen und denen fast jedes Mittel legitim erscheint und zwischen den vielen Menschen in diesem Land, die die öffentliche Ordnung und Sicherheit gewahrt wissen wollen. Tatsächlich erlebe ich privat, dass diese hoch politische Debatte viele Leute gar nicht so primär beschäftigt. Wenn man nicht gerade passionierter Demogänger und Aktivist ist und in entsprechenden Kreisen verkehrt.
Genau das geht in der Debatte tatsächlich viel zu oft unter. Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema. Genau wie Integration. MMn sogar untrennbar miteinander verknüpft. Aber für die Meisten ist weder Misstrauen gegenüber der Polizei, noch die BLM Bewegung DAS top Thema auf der Agenda. Zumindest nicht so, wie es die Kritiker gern suggerieren. Da wird die Zustimmung aus der breiten Bevölkerung völlig überschätzt. Das linke Lager schreit nur besonders laut. Davon sollte man sich nicht mehr beeindrucken lassen als nötig.
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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon zambo84 » So 5. Jul 2020, 21:48

@ Offiver André: :zustimm: :zustimm: :zustimm:

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Knaecke77 » Mo 6. Jul 2020, 06:41

Officer André hat geschrieben:
So 5. Jul 2020, 21:38


Und mitten drin, in diesem Pulverfass der Gefühle, die sich regelmäßig entladen, steht die Polizei. Sowohl als Institution, aber besonders auch der einzelne Beamte, der die Suppe, vor Ort, auslöffeln darf.
Zwischen kompromisslosen Idealisten, die ihre Weltanschauung als einzig gangbarer Weg ansehen und denen fast jedes Mittel legitim erscheint und zwischen den vielen Menschen in diesem Land, die die öffentliche Ordnung und Sicherheit gewahrt wissen wollen. Tatsächlich erlebe ich privat, dass diese hoch politische Debatte viele Leute gar nicht so primär beschäftigt. Wenn man nicht gerade passionierter Demogänger und Aktivist ist und in entsprechenden Kreisen verkehrt.
Genau das geht in der Debatte tatsächlich viel zu oft unter. Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema. Genau wie Integration. MMn sogar untrennbar miteinander verknüpft. Aber für die Meisten ist weder Misstrauen gegenüber der Polizei, noch die BLM Bewegung DAS top Thema auf der Agenda. Zumindest nicht so, wie es die Kritiker gern suggerieren. Da wird die Zustimmung aus der breiten Bevölkerung völlig überschätzt. Das linke Lager schreit nur besonders laut. Davon sollte man sich nicht mehr beeindrucken lassen als nötig.
:zustimm:

Da die meisten Journalisten gefühlt dem linken Spektrum angehören, wird die erstgenannte Gruppe natürlich medial gepuscht. :polizei4:

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon 1957 » Mo 6. Jul 2020, 12:22

Starker Beitrag, Officer
Allerdings sin auch wir von Vorurteilen, starren Auffassungen uns sonstigen Fehlern nicht frei.

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Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 6. Jul 2020, 12:57

Moin!
Selbstverständlich ist niemand fehlerfrei und frei von Vorteilen. Darum geht es ja.
Ausschlaggebend ist, wie wir damit umgehen.
Ich behaupte die meisten unter uns, können mit ihren Vorurteilen reflektiert umgehen und sich im Dienst neutral verhalten. Ich sehe eben auch nicht diese angebliche Mauer des Schweigens und Vertuschung in unseren Reihen.
Natürlich wird es auch hier immer wieder Einzelfälle geben.
In unseren Reihen gibt es hervorragende Polizisten und es gibt Vollpfosten und schwarze Schafe. Sadisten, Machtgeile, Rassisten, rechter Rand, Pädophile ...
Es handelt sich jedoch um einzelne schwarze Schafe, die eben nicht gedeckt werden. Falls doch, bleibt dies definitiv nicht ohne Folgen.
Es hat schon Verschwörungscharakter zu behaupten, die Executive sei klammheimlich außer Kontrolle. Solche Vorwürfe, teils aus den eigenen Reihen (siehe PolizeiGrün), kann ich einfach nicht ernst nehmen.

Ich habe prinzipiell nicht gegen ein*e sog. Polizeibeauftragte*n. Solange es keine absurden Ausmaße annimmt. In Schleswig-Holstein hat man bisher überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

Nun ist Hamburg oder gar Berlin aber eben nicht SH. Dies gilt es ebenfalls zu bedenken.

@Knäcke:
Zumindest ist es so, dass die linken Journalisten auch gerne ihren Kollegen der Mitte oder gar Mitte Rechts stark angehen.

Ich persönlich kenne durchaus den ein oder anderen Kollegen, der Grünen- oder Linken- Wähler ist. Sogar mit Parteibuch. Kommt nicht oft vor, aber klar gibt es sie. In den persönlichen Ansichten, speziell politischer Natur, kommen wir fast nie überein. Dennoch versteht man sich gut. Ich erwarte von Erwachsenen, mit einem gewissen Intellekt, dass man in der Lage ist, sich sachlich und differenziert zu begegnen.
So sollte es allgemein im Diskurs laufen. „Sollte“.
Zuletzt geändert von Officer André am Mo 6. Jul 2020, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon 1957 » Mo 6. Jul 2020, 13:05

Es gibt immer wieder Beispiele, die den der Institution kritisch gegenüberstehenden Menschen durchaus recht geben.
Und es gibt Menschen, die überall bei uns das Unrecht sehen, dabei von keinem Argument zur Entlastung zu überzeugen sind.

Institutionen und deren Mitarbeiter, die mit Macht ausgestattet sind, brauchen ein besonderes Augenmerk. Hier ist die Politik gefragt, den Notwendigkeiten zu entsprechen.
Vielleicht wäre eine Studie zum Thema "Polizeikritik" auch ganz interresant.

Und so mancher verantwortliche Politiker macht es noch schlimmer als es ist. Womöglich im guten Glauben, aber ............

Ich hatte ja schon bemerkt, dass die deutsche Polizeiforschung seit jahrzehnten nahezu auf der Stelle tritt. Hier wäre eine Studie zum Vorwurf bzw. zum "racial Profiling" ein ganz guter Ansatz, insbesondere, wenn sie in Methodik und Ergebnis akzeptiert werden kann.
Vielleicht ringt sich ja ein Bundesland durch.

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Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 6. Jul 2020, 13:15

Die Frage ist nur, bis zu welchem Punkt man dies dann noch ernst nehmen sollte und darauf eingehen sollte, wenn wirklich keine sachliche Ebene mehr erreicht wird.

Es beginnt ja schon mit dem gern verwendeten Begriff „Polizeigewalt“.
Selbst wenn die ganze Maßnahme und UZ absolut rechtmäßig war, kommen die Kritiker und stellen die Verhältnismäßigkeit in Frage, da sie, nach ihren persönlichen Maßstäben, nicht verhältnismäßig war. Worüber will man dann noch diskutieren?

Zumal viele auch nicht verstehen, dass wir auch präventiv tätig werden und es auch hierbei zur Anwendung von UZ kommen kann. Eben nicht nur, wenn unser Gegenüber uns aktiv attackiert.

Es hat sehr viel mit „nicht verstehen WOLLEN“, da andere Vorstellungen wie es laufen sollte, zu tun. Dieser Logik nach, müssten die Aktionen von Aktivisten auch stets straffrei bleiben, sofern es für die richtige Sache ist.
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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon zambo84 » Mo 6. Jul 2020, 20:15

Officer André hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 13:15
Die Frage ist nur, bis zu welchem Punkt man dies dann noch ernst nehmen sollte und darauf eingehen sollte, wenn wirklich keine sachliche Ebene mehr erreicht wird.

Es beginnt ja schon mit dem gern verwendeten Begriff „Polizeigewalt“.
Selbst wenn die ganze Maßnahme und UZ absolut rechtmäßig war, kommen die Kritiker und stellen die Verhältnismäßigkeit in Frage, da sie, nach ihren persönlichen Maßstäben, nicht verhältnismäßig war. Worüber will man dann noch diskutieren?

Zumal viele auch nicht verstehen, dass wir auch präventiv tätig werden und es auch hierbei zur Anwendung von UZ kommen kann. Eben nicht nur, wenn unser Gegenüber uns aktiv attackiert.

Es hat sehr viel mit „nicht verstehen WOLLEN“, da andere Vorstellungen wie es laufen sollte, zu tun. Dieser Logik nach, müssten die Aktionen von Aktivisten auch stets straffrei bleiben, sofern es für die richtige Sache ist.
Auch hier, absolute Zustimmung!

Mit gewissen Menschen kann man über Themen wie "Polizeigewalt" oder "racial profiling" halt nicht diskutieren, da es einfach absolut nichts bringt. Sie sind so in ihrer Vorstellung gefangen, dass sie für Argumente, die nicht in das eigene "Weltbild" passen, einfach nicht zugänglich sind. Leider sitzen, zumindest in Berlin, nicht wenige dieser Menschen auf einflussreichen politischen Positionen.

@ 1957: Ich glaube, dass gerade das Thema "racial profiling" einfach unfassbar schwierig ist. Wo zieht man die Grenze? Was ist persönliche Lebens- und Berufserfahrung, was ist schon "racial profiling"?

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Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 6. Jul 2020, 20:53

zambo84 hat geschrieben:
Auch hier, absolute Zustimmung!

Mit gewissen Menschen kann man über Themen wie "Polizeigewalt" oder "racial profiling" halt nicht diskutieren, da es einfach absolut nichts bringt. Sie sind so in ihrer Vorstellung gefangen, dass sie für Argumente, die nicht in das eigene "Weltbild" passen, einfach nicht zugänglich sind. Leider sitzen, zumindest in Berlin, nicht wenige dieser Menschen auf einflussreichen politischen Positionen.
Das können wir in Berlin gerade eindrucksvoll sehen. Das LADG, auf Teufel komm raus, durchgeboxt.
zambo84 hat geschrieben: @ 1957: Ich glaube, dass gerade das Thema "racial profiling" einfach unfassbar schwierig ist. Wo zieht man die Grenze? Was ist persönliche Lebens- und Berufserfahrung, was ist schon "racial profiling"?
Die Frage ging zwar an 1957, aber ich erlaube mir dennoch meinen Senf dazuzugeben.
Ob wir im Bereich von Racial Profiling sind, kommt ganz auf die Formulierung an. Ungeschickt ausgedrückt „wir haben hier viele schwarzafrikanische Dealer. Also halten wir danach Ausschau.“ So ausgedrückt, wären wir bei Racial Profiling. Anders ist es bei: „Wir überprüfen Personen, die bei 25 Grad mit Daunenweste, an einer Örtlichkeit rumlungern und sich immer wieder nervös umschauen, telefonieren, sich wieder umschauen. Nebenbei wissen wir, dass an dieser Örtlichkeit hauptsächlich Schwarzafrikaner dealen. An anderen Örtlichkeiten sind es andere Gruppierungen. Unnötig zu sagen, dass diese Gruppen natürlich niemanden, der nicht zu ihnen gehört, in ihrem Revier Fuss fassen lassen.“
So wird man mir kein Racial Profiling unterstellen. Von den ganz hartnäckig Verblendeten mal abgesehen.
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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Trooper » Mo 6. Jul 2020, 21:05

Die hartnäckigen Verblendeten sind ja meistens die lautesten...

Das Problem ist - wie ich eingangs schrob - daß Rassismus (und damit auch racial profiling) eben keine objektive Sachbezeichnung ist, die gemäß herrschender Meinung einen zweifelsfrei bestimm- und beschreibbaren Inhalt hat, sondern daß es sich um einen politischen Kampfbegriff handelt, der

a) abhängig davon, wer ihn gerade im. Munde führt, jeweils eine andere Bedeutung hat, und

b) von diversen Akteuren selbstverständlich als ideologische Waffe mißbraucht wird, um durch Heraufbeschwören des schlechten Gewissens im Namen der "guten Sache" Dinge durchzusetzen, die ansonsten schwierig wären.

Und genau deshalb sollte man nicht über jedes diesbezügliche Stöckchen springen, das einem hingehalten wird.

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon kosake » Mo 6. Jul 2020, 21:27

Und genau deshalb sollte man nicht über jedes diesbezügliche Stöckchen springen, das einem hingehalten wird.
Und man muss aus einem Bekenntnis gegen Rassismus auch nicht mehr machen, als es ist.

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Re: Rassismus in der deutschen Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 6. Jul 2020, 21:27

Du weißt doch: Leere Fässer Klappern, Volle schweigen.

Ohne klare Definition wird man in diesem Thema niemals vorangekommen. Was auch gar nicht gewünscht ist. Lässt es sich doch so trefflich instrumentalisieren.
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