Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

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Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 25. Jan 2021, 21:17

Bei der Mopo war heute dieser Artikel auf der Startseite zu lesen. Eine absolute Frechheit, wie hier Rassismus suggeriert wird. Eine bewusste Verdrehung.
Die Beamten haben ihren Job gemacht. Derartiges Schüren von Vorurteilen gegen die Polizei halte ich für gefährliche Stimmungsmache.

https://www.mopo.de/hamburg/polizeieins ... --37963394
Ich wünsche mir das Gemüt eines Stuhls.
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Controller » Mo 25. Jan 2021, 21:32

Dann schreib der Mopo und blase ihnen den Marsch 👍😊
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Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 25. Jan 2021, 22:03

Interessant finde ich die Aussage des Lehrers, dass er auf seine schriftliche Beschwerde, bis heute, keine Reaktion erhalten habe. Kann ich mir nicht vorstellen.
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon MICHI » Mo 25. Jan 2021, 22:05

Ich lese aus dem Artikel nicht heraus, dass hier Rassismus suggeriert wird.
Gruß
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Controller » Mo 25. Jan 2021, 22:09

also ich kann dem Artikel nichts entnehmen, was ein Tätigwerden der Beschwerde- und Disziplinarabteilung der Polizei Hamburg erforderlich machen würde.
Laut der Polizeisprecherin ist jedoch ein Treffen geplant: „In Absprache mit Herrn Spenner ist geplant, einen Kontakt zu einem Stadtteilpolizisten oder einem sogenannten Cop4you herzustellen. Das Gespräch mit Herrn Spenner steht derzeit noch aus.
Potztausend, irgendeinen Kontakt hat es aber doch wohl gegeben !

Viel Rauch um eine Nebelkerze :polizei10:
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 25. Jan 2021, 22:19

Sondern? Offenkundig fühlte er sich diskriminiert durch die Beamten und nicht nur durch die Melderin oder Schaulustige. Dass er sich plötzlich in einer Ausnahmesituation wiederfand und dies als belastend und verstörend wahrgenommen hat, ist ja erstmal nicht ungewöhnlich und absolut nachvollziehbar. Offenbar hat er das Vorgehen der Beamten auf seine Hautfarbe oder Migrationshintergrund bezogen.
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Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Officer André » Mo 25. Jan 2021, 22:20

Controller hat geschrieben:also ich kann dem Artikel nichts entnehmen, was ein Tätigwerden der Beschwerde- und Disziplinarabteilung der Polizei Hamburg erforderlich machen würde.
Laut der Polizeisprecherin ist jedoch ein Treffen geplant: „In Absprache mit Herrn Spenner ist geplant, einen Kontakt zu einem Stadtteilpolizisten oder einem sogenannten Cop4you herzustellen. Das Gespräch mit Herrn Spenner steht derzeit noch aus.
Potztausend, irgendeinen Kontakt hat es aber doch wohl gegeben !

Viel Rauch um eine Nebelkerze :polizei10:
Deswegen sage ich ja, man versucht hier bewusst Empörung zu schüren. Nix los, aber Hauptsache Vorwürfe. Und was man damit anrichtet, wenn Personen dies lesen, die solche Artikel nicht einordnen können.
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 25. Jan 2021, 22:29

Nee...da beschwert sich einer über die Medien über einen Polizeieinsatz? Skandal. Wo sind wir nur hingekommen?

Und als Polizist fürchtet man nun, was andere darüber - einseitig und reisserisch formuliert- denken, sollten sie das unreflektiert lesen? Pfui.

-editiert von schutzmann_schneidig-
:lah:

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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Controller » Mo 25. Jan 2021, 22:46

Also ich lese kein Schüren von bewusster Empörung, da bin ich anders gewohnt🙄

Nochmals Andre, dann beschwere dich beim Schreiberling
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon Habakuk2 » Mo 25. Jan 2021, 23:52

Ich muss dem Käpt’n recht geben , ihr seit eine Großstadt und sowas regt dich auf ?

Mich stört da nur eine Sache.

Edit: besser so
Zuletzt geändert von Habakuk2 am Di 26. Jan 2021, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Officer André » Di 26. Jan 2021, 07:36

-editiert von schutzmann_schneidig-

Ich darf wohl noch meine Meinung dazu äußern.
PÖA, pah, da sag ich mal lieber nichts zu.

Ich sehe hier Stimmungsmache. Und da unter den Schreiberlingen und in den sozialen Medien der linke moralische Zeigefinger, der in absolut allem Rassismus und Polizeigewalt wittert, eine sehr laute Stimme hat und Jugendliche ins andere Manipulierbare von ihrer Weltanschauung überzeugt. Dieser Artikel gehört genau wieder in diese Sparte und die Bubble wird der schwachsinnigen Story Reichweite verschaffen Bild
Auf Dauer ist dieser zunehmend laute und radikale Trend gefährlich. Je nachdem wie stark er es schafft, sich in den nächsten Jahren Gehör und Einfluss unter der jüngere Bevölkerung zu schaffen.
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Beitragvon Officer André » Di 26. Jan 2021, 07:43

Habakuk2 hat geschrieben:Ich muss dem Käpt’n recht geben , ihr seit eine Großstadt und sowas regt dich auf ?

Mich stört da nur eine Sache.

Edit: besser so
Dann kannst du mir den ja via PN zukommen lassen.

Ja ich finde den Artikel eine Frechheit. Ein weiterer Erguss der Empörungsszene. Die, speziell auf Twitter, zunehmen laut ist und erschreckend viele junge Leute diesen Ergüssen auch noch glauben.

Interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung da ist. Unter den Kollegen auf Twitter und Kollegen, denen ich den Artikel auf WhatsApp weiterleitete, sah man das ganz anders.
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon 1957 » Di 26. Jan 2021, 11:17

Also Officer, ich pflichte dir bei.
Das der Artikel eine Rassismus unterstellende Richtung hat, wird besonders durch den Hinweis auf eine nicht erfolgende Information der Polizei, wenn es sich denn um eine blonde Kollegin gehandelt hätte. Ebenso wirkt die geschilderte Vita des Lehrers.
Gleichwohl weist der Schreiber auf eine vermeintlich hohe Anzahl eingesetzter Polizisten, die sogar Schußwesten trugen und bewaffnet waren, was ja auch im Alltag Normalität ist, hier aber besonders herausgestellt wird. Warum?

EIn solcher EInsatz ist für die schuldlosen Betroffenen immer eine erschreckende Erfahrung.

Außerdem vermisse ich den Hinweis auf einen Versuch des Reporters, eine polizeiliche Stellungnahme vor Veröffentlichung des Artikels einzuholen und diese einzubauen.


Wir Polizisten empfinden den Einsatz als vollkommen normal. Hier gibt es auch eigentlich nichts zu entschuldigen.
Das ein derart Betroffener auf die zum Einsatz führenden Umstände und die entsprechenden kriminologischen Phänomene einschließlich taktischer Bedingungen hingewiesen wird, empfinde ich allerdings als normal.

Für die Schaulustigen kann niemand etwas. Was ist den die Erwartungshaltung hinter dieser Erwähnung?


Auch die ausbleibende Reaktion der Behörde auf seine Beschwerde ist nicht akzeptabel. Dafür ist eine Entschuldigung fällig.

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Beitragvon Officer André » Di 26. Jan 2021, 11:41

Woher weißt Du denn, dass keine Reaktion erfolgte? Ich halte das für unwahrscheinlich.
Mit solchen Beschwerden wird höchst sensibel umgegangen. Vielleicht war die Antwort nicht nach seinem Gusto. Das mag wohl sein.

Natürlich ist der Artikel nicht der Skandal des Jahres. Habe ich auch nicht behauptet. Da aber das Verbreiten gewisser Eindrücke, speziell auf Rassismus, aktuell in der Medienlandschaft zunimmt und dies durchaus auch Konzept hat und auf eine Gesinnungslandschaft innerhalb der Berufsgruppen der „Journalisten“ zurückzuführen ist, empfinde ich dies schon als problematisch.

Natürlich habe ich Verständnis dafür, wie der Täter, der sich als Lehrer entpuppt, aufgeregt und entsetzt über das Erlebte ist. Der Schreck sitzt in den Knochen und wir entspannen uns erst, wenn die Identität geklärt ist und wir sicher sind, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. In der Regel spricht man vor Ort mit den Betroffenen dann doch auch. Ein „entschuldigen Sie, dass wir sie derart erschreckt haben ...“ und dann weitere Erläuterungen, sind je nachdem wie das Gespräch weiter verläuft auch nicht üblich.
Zuletzt geändert von Officer André am Di 26. Jan 2021, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterstellungen von Rassismus bei der Polizei

Beitragvon 1957 » Di 26. Jan 2021, 11:46

Officer, nicht der Lehrer hat den Artikel geschrieben. Insofern möchte ich seiner Aussage zunächst mal Glauben schenken. Ich bin überzeugt, dass er regelmäßig seine Post sichtet.
Aber dazu wird es ja sicher bald eine öffentliche Stellungnahme geben.


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