Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

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Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon slugbuster » Mo 20. Sep 2021, 21:26

Guten Abend, es ergründet sich mir nicht, warum sich solche Vorgehensweisen gegen Journalisten offensichtlich häufen. Was oder wer vergiftet da die Situation so, das einige die Pressefreiheit mit Gewalt einschränken (möchten) ? Allgemeiner Stress und Überarbeitung bei der Polizei?

https://www.welt.de/politik/deutschland ... tzung.html


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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 20. Sep 2021, 21:57

Ja, genau, Sluggi. Oder spielt mancher genau auf der Linie, um gewisse Bilder zu provozieren?

Wann wurde die Unschuldsvermutung in deiner Erlebniswelt eigentlich abgeschafft? Als China 'Originalteile' ohne KBA Nr auf den Markt brachte?

Ach so, und warum sind verletzte Beamte und Morddrohungen gegen PVB für dich annehmbar?

https://www.google.com/amp/s/www.mdr.de ... 0~amp.html
:lah:

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon DerLima » Mo 20. Sep 2021, 22:28

Diese ‚Häufung‘ solcher ‚Taten‘ liegt vielleicht auch darin, dass jeder Depp einen Presseausweis drucken kann und unter dem Vorwand ‚ich bin Presse‘ der Meinung ist polizeiliche Maßnahmen zu verhindern oder zu stören.
So schon bei den ‚Querdenken‘-Versammlungen gesehen - siehe Reichstag


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Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon slugbuster » Mo 20. Sep 2021, 22:52

Natürlich sind zuerst mal immer alle unschuldig. Wenn die Politik nicht blockt, werden die Linken , die die Polizei angreifen auch verfolgt. Akzeptabel ist der Angriff auf die Polizei auf keinen Fall, außer wohl bei bestimmten Linken Gruppen die Rückhalt in der Politik haben.
(Klare Empfehlung von mir sowas nicht zu wählen)

Der Journalistenverband wird wohl kaum für “Kollegen” mit Fake- Presseausweis in die Bresche springen. Und Hinweise auf evtl. erfolgte Übergriffe sind keine Vor-Verurteilung. Ohne Hinweise gibt’s auch keine Aufklärung und unter den Teppich kehren ist keine Lösung..


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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon DerLima » Di 21. Sep 2021, 01:08

Mit deinem Text verurteilst du aber vor. Denn du fragst, warum so etwas passiert.
Es ist kein ‚Fake‘-Presseausweis. Damit kann man sich sogar beim DJV registrieren lassen… und war auch nur als eine Möglichkeit in den Raum geworfen.


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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Knaecke77 » Di 21. Sep 2021, 07:17

slugbuster hat geschrieben:
Mo 20. Sep 2021, 22:52
Natürlich sind zuerst mal immer alle unschuldig. Wenn die Politik nicht blockt, werden die Linken , die die Polizei angreifen auch verfolgt. Akzeptabel ist der Angriff auf die Polizei auf keinen Fall, außer wohl bei bestimmten Linken Gruppen die Rückhalt in der Politik haben.
(Klare Empfehlung von mir sowas nicht zu wählen)
Ich hoffe doch, dass die Justiz keiner "Vorgaben" aus der Politik unterliegt. Nicht umsonst trägt Justitia eine Augenbinde.

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon slugbuster » Di 21. Sep 2021, 07:29

Die Judikative wohl nicht, bei der Executive liegt der Verdacht der Einflussnahme durch die Politik (z.B. Berlin, besetzte Häuser) schon
näher. Kann die Polizei aber nix dafür, allerhöchstens könnte man eine Führungschwäche ganz oben diagnostizieren (aber auch nur wenn die rechtliche und personelle Ausstattung ein eingreifen überhaupt ermöglicht)


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Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon slugbuster » Di 21. Sep 2021, 07:30

quote="DerLima"]Mit deinem Text verurteilst du aber vor. Denn du fragst, warum so etwas passiert.
Es ist kein ‚Fake‘-Presseausweis. Damit kann man sich sogar beim DJV registrieren lassen… und war auch nur als eine Möglichkeit in den Raum geworfen.


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Die Vor-Verurteilung kommt wohl eher vom Journalistenverband, mit Verweis auf Videos.
Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und es hat Gründe, warum der Personenkreis der davon profitiert nicht sehr eingeschränkt ist. Wenn Querdenker das ausnutzen, ist das übel und kann natürlich zu solchen Situationen führen. Aber es wäre auch dünnes Eis den Personenkreis einzuschränken, nur weil einige die Regeln missbrauchen.


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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Old Bill » Di 21. Sep 2021, 10:01

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Mo 20. Sep 2021, 21:57
Ja, genau, Sluggi. Oder spielt mancher genau auf der Linie, um gewisse Bilder zu provozieren?
Wie einfach das noch immer, trotz bundeseinheitlichem Presseausweis, ist zeigt DIESER Artikel. Wenn einer mit einem Presseausweis herumwedelt dann ist der zunächst mal durchzulassen. Das mildeste Mittel ist die Personalienfeststellung, wobei der geneigte "Jounalist" bereits dieses als tiefen Eingriff in seine Grundrechte ansehen könnte.
Warum es gerade immer die "freien" Journalisten treffen soll ist mir ebenso ein Rätsel wie die Tatsache sich mit hochgehaltenem Presseausweis einer vorrückenden Polizeieinheit in den Weg zu stellen.
Das ist entweder einer gewissen Naivität, wenn nicht Dummheit geschuldet oder man ist einfach geil darauf, ohne Rücksicht auf Verluste und den Pulitzer Preis vor dem geistigen Auge die besten Bilder aus vorderster Front zu bekommen.
Der Presseausweis ist allerdings kein Freifahrtschein, wie es sich viele wohl vorstellen möchten, vielmehr unterliegen die Journalisten gewissen Pflichten die sich aus dem Pressekodex und den allgemein geltenden Rechtsvorschriften ergeben. Daran halten sich jedoch nur die seriösen Journalisten.

Ich bin zum einen auf die Beweisvideos und zum anderen auf eine Folgeberichterstattung über den Ausgang des Verfahrens gespannt. Auf eine solche Berichterstattung warte ich übrigens auch noch in DIESEM Fall...bislang vergeblich - ein Musterbeispiel von objektiver und gelungener Pressearbeit. Nicht.

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Criss_mitchel » Di 21. Sep 2021, 10:25

@Old Bill
Der letzte Link funktioniert leider nicht.

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Old Bill » Di 21. Sep 2021, 10:42

Vielen Dank für den Hinweis :zustimm: , jetzt müsste es funktionieren. War eine hitzige Diskussion hier im Forum...

Gruß

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Kulinka » Di 21. Sep 2021, 14:31

Hallo slugbuster,

Polizeigewalt gegen die Presse ist ein Thema, dem entschieden Aufmerksamkeit gehört in einem demokratischem Rechtsstaat.

Oft genug stellt sich aber im Nachhinein gerade bei Demos heraus, dass ganz schlimm aussehende Videos von Übergriffen der Polizei keine rechtswidrigen Vorgänge zeigen. Und zudem niemand ernsthaft verletzt oder gar geschädigt wurde.

Du kannst ja selbst im Artikel lesen, wie es da vor Ort zuging. Auch Reporter können Einsätze behindern, und das kommt sogar recht oft vor, wenn es plötzlich hochdynamisch wird. Wenn das Einsatzgeschehen es erfordert, darf ein PVB auch jemanden wegschubsen oder robust abdrängen, der ihm mit dem Presseausweis oder wahlweise dem Mikro vor dem Gesicht rumfuchtelt.

Dass so etwas in einer absolut ruhigen Lage passiert, konnte ich bislang nicht beobachten. Oder wenn es doch versehentlich dazu kam, gab es direkt hinterher vom Beamten selbst eine kurze Entschuldigung und die Sache war gut. Niemand verletzt und so, siehe oben

Jedenfalls für mich bedarf es deshalb ein wenig mehr als übliches Verbandsgeschrei, um gleich mal ohne eigene Anschauung zumindest der Videos an Übergriffe zu glauben.

Viele Grüße
Kulinka

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Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Officer André » Di 21. Sep 2021, 15:32

Auch immer wieder schön, wie einige „Journalisten“ es verstehen, Berufliches und Privates zu verbinden. Da wird teilweise in die Parolen eingestimmt, bester Laune ein bisschen mitgelaufen, sich solidarisiert … um dann, im richtigen Moment, empört „Presse!!!!! Eyyyyy, Presse!!!“ zu kreischen. Wie konnte das nur passieren, dass man nicht sofort als „Presse“ wahrgenommen wurde.
Ich wünsche mir das Gemüt eines Stuhls.
Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Kulinka » Di 21. Sep 2021, 17:31

Hallo André,

Deinen Eindruck teile ich voll. So etwas kommt in der Tat meist von "Freien", die ohnehin in erster Linie ausgerückt sind, "Polizeigewalt zu dokumentieren", "zu zeigen, wie rücksichtslos der Staat vorgeht" oder whatever. War bis vor zehn Jahren eher eine linke Spezialität, gibt es mittlerweile aber rechts, links und quer.

Profis haben meist ohnehin kein Interesse daran, den Einsatzkräften allzu dicht auf den Leib zu rücken. Wenn die doch mal der Hafer sticht, mittemang zu gehen und sie dann eben einen auf die Mütze kriegen, haben sie zudem danach ein gelasseneres Verständnis der Situation. Und sind in der Lage, ihren eigenen Anteil zu reflektieren.

Na ja, kleiner Nachtrag, jedenfalls war es früher (tm) mal so.

Viele Grüße
Kulinka

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Re: Journalisten berichten von Übergriffen der Polizei in Leipzig

Beitragvon Ghostrider1 » Mi 29. Sep 2021, 10:45

Wir sind alle "LinX". Slugbuster, weißt du was hinter LinX steckt? Das Gegenteil von der SoKo ReX. Die gehören dem PTAZ an, und beobachten Linksextremisten. Wer an solchen Demos teilnimmt, dürfte damit klar sein.

Ich war zu meiner BePo-Zeit sehr oft in Leipzig eingesetzt. Leipzig hat eine große und gewaltbereite Antifa-Szene, zu der auch eine Landtagabgeordnete eine gefährliche Nähe hat. Leider wurde über dieser Szene sehr oft vom OB schützend die Hand drüber gelegt. Somit haben die sich über die Jahre immer mehr rausgenommen. Und ja, ich habe solche "Journalisten" auch persönlich kennen gelernt. An einen Presseausweis zu kommen, ist ein Witz. Jeder Blogger kann sich Journalist nennen. Gleiches konnte bei G20 in HH und bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt beobachtet werden.
Wenn eine Einheit, im geschlossenen Verband vorrückt, muss man einfach zur Seite gehen! Wenn man sich dieser in Bewegung befindlichen Einheit in den Weg stellt, um nach eigenen Angaben Fotos zu machen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man unsanft zur Seite befördert wird. Das ist unmittelbarer Zwang.

Prinzipiell wird immer erstmal gejammert, wenn die Polizei uZ gegen Links anwendet. Hinterher wird aber in den allermeisten Fällen festgestellt: "Rechtlich sauber". Und darauf kommt es an. Nicht auf Ideologien oder schöne Bilder. Es kommt bei solchen Lagen auf rechtlich sauberes und konsequentes Verhalten an. Wer stänkert, muss halt mit den Konsequenzen seines Handelns leben.


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