Versetzung in andere Behörde

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Diamonback
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Re: Versetzung in andere Behörde

Beitragvon Diamonback » Sa 27. Mär 2010, 04:27

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:....
24 Monate sind kein Schnelldurchgang für jemanden mit beamten- und vollzugsrechtlichen Hintergrund. Damit könnte ich leben.
....
Als kleine Anmerkung noch dazu. 24 Monate für den gD nach dem Beamtengesetz, 12 Monate für den mD und 3 Monate für den eD insofern ein Wechsel stattfinden würde.

Siehe dazu Voris:
Voris - Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem hat geschrieben:Verordnung über die Laufbahnen der Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten
Bundeslaufbahnverordnung
§ 42 Laufbahnwechsel
(1) Der Wechsel in eine andere Laufbahn derselben Laufbahngruppe ist aus dienstlichen Gründen zulässig, wenn die Beamtin oder der Beamte die Befähigung für die andere Laufbahn besitzt.
(2) Der Erwerb der Befähigung für die andere Laufbahn setzt eine Qualifizierung voraus, die
1.im einfachen Dienst drei Monate,
2.im mittleren Dienst ein Jahr und
3.im gehobenen und höheren Dienst ein Jahr und sechs Monate
nicht unterschreiten darf. Während der Qualifizierung müssen der Beamtin oder dem Beamten die für die Laufbahn erforderlichen Fach-, Methoden- und sozialen Kompetenzen vermittelt werden. Die §§ 6 bis 9 und die §§ 18 bis 27 sind entsprechend anzuwenden.
Nur zur Vollständigkeit, weil ich es in einem meiner Posts erwähnt hatte. Ist allerdings nur der Auszug aus der Bundeslaufbahnverordnung für Bundesbeamte, die auch in einigen Landeslaufbahnverordnungen wiederzufinden ist!

Analog dazu der Auszug aus dem NBG, wobei hier die Zeitangabe fehlt:
Niedersächsisches Beamtengesetz hat geschrieben:Niedersächsisches Beamtengesetz
(NBG)
Vom 25. März 2009*
§ 23
Laufbahnwechsel
(1) Ein Wechsel von einer Laufbahn in eine andere Laufbahn derselben Laufbahngruppe (Laufbahnwechsel) ist zulässig, wenn die Beamtin oder der Beamte die Befähigung für die neue Laufbahn besitzt.

(2) 1 Besitzt die Beamtin oder der Beamte die Befähigung für die neue Laufbahn nicht, so ist ein Laufbahnwechsel zulässig, wenn die für die Wahrnehmung der Aufgaben in der Laufbahn erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse

1.durch Unterweisung oder andere Qualifizierungsmaßnahmen oder

2.aufgrund der Wahrnehmung von Tätigkeiten, die mit den Anforderungen der neuen Laufbahn vergleichbar sind,

erworben worden sind oder werden können. 2 Über die Zulässigkeit des Laufbahnwechsels entscheidet das für die Laufbahn zuständige Ministerium; es kann die Befugnis auf andere Behörden übertragen.


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