DU-Vers., kl,/gr. Anwartschaft! - Wie seid IHR versichert?

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Beitragvon Zoid » Sa 6. Jun 2009, 10:19

Hi :wink:

Nachdem mich mein Versicherungsheini völlig durcheinander geredet hat, möchte ich hier mal eine kleine Umfrage starten.
Zur Info: Ich bin 35 J. jung und habe bis jetzt "nur" die kleine Anwartschaft!

1. Habe vor, auf die die "Große" umzustellen... was meint ihr?
Wie seid ihr diesbezüglich ver- bzw. abgesichert? Klein oder groß?

2. Bei welcher Versicherung habt ihr eure DU-Versicherung abgeschlossen?
Und bis zu welchem Lj.? 55 oder 60?
Wie lange zahlt sie bei spezieller und/oder allgemeiner DU (also (befristeter) Vorruhestand)? 24, 36 oder 72 Monate?
Weiterzahlung erfolg ja nur, wenn man irgendwann komplett berufsunfähig wird, also die Möglichkeit auf Reaktivierung erlischt. Bis das der Amtsarzt entscheidet, kann es ja bekanntlich etwas dauern.

Habe schon in den anderen Threads gelesen, würde mich aber freuen, wenn hier viele kurz durchgeben wo und wie sie versichert sind!

Greetz,
Zoid :lach:

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Beitragvon Sammelzoellner » Sa 6. Jun 2009, 10:43

Warum hast du überhaupt noch sowas?

Naja, ich weiss nichts über deinen Beamtenstatus etc., aber in der Regel hat man ne DU-Versicherung nur bis man die Lebenszeiturkunde in der Hand hat, danach kann man sie ruhigen gewissens Kündigen oder falls es irgendwas kombiniertes ist beitragsfrei stellen.

Meine Meinung: Total unnötig.

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Beitragvon spADer » Sa 6. Jun 2009, 11:47

Kleine Anwartschaft bei der Debeka (1€), die preisliche Differenz zur großen habe ich in eine Unfallversicherung gesteckt (die für alles mögliche zahlt. Gips, Brüche, etc. pp in Dienst und Freizeit :wink: )

Abgekürzt:
Kleine Anwartschaft sichert mir dass ich später mit dem Gesundheitsstand bei Vertragsabschluss (war bei mir vor etwa 10 Jahren) in die private KV wechseln kann.

Ich zahle also 1€ x 12 Monate, mal etwa 40 Dienstjahre:
480€ über die gesamte Vertragslaufzeit

Große Anwartschaft hätte bei mir um die 40€ gekostet. 40€ x 12 x 40=
19200€ bis zur Pensionierung

Gehe ich jetzt davon aus, dass ich mit 63 in Pension gehe, und monatlich ca 300€ private Krankenversicherung zahlen muss, habe ich erstmal ein Polster von 64 Monaten, bevor ich anfange "drauf zu zahlen".

Da mir die Große Anwartschaft neben dem Gesundheitsstand auch die Beiträge des Einstiegsalters bei Vertragsabschluss sichert (also Anfang 20), müsste ich ab dem Tag meiner Pensionierung ca 190€ p. Monat zahlen. Eine monatliche Ersparnis von 110€ ggü. 300€, die ich auf Grund der kleinen A. zahlen muss.

Ich könnte also 192 Monate den Mehrbetrag zahlen, ohne dass sich meine jetzige Ersparnis rächt.

Problem: Man weiß nicht wie das Gesundheitswesen sich in den nächsten 30 Jahren verändert, in wie fern Beiträge verschoben werden...

Wie länge behält NW noch die freie Heilfürsorge.. Wird sie in den nächsten Jahren abgeschafft, hätte ich mit der großen A. einen Verlust gemacht.

Da ich allerdings nicht weiß wie alt ich werde noch ob ich meine Pension problemlos erreiche, gehe ich das Risiko ein (und gebe das gesparte Geld nicht aus, sondern investiere es in etwas (m.M. nach) sinnvolles.

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich. Die Nacht war kurz

BU mit DU habe ich bei der PVAG bis 60, zahlt 36 Monate
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Beitragvon Sammelzoellner » Sa 6. Jun 2009, 18:52

Passiert im Dienst was, bezahlen es die Berufsgenossenschaften. Bleiben lediglich selbstverschuldete Freizeitunfälle.

Als Lebenszeitbeamter hat man schon den Anspruch auf die beamtenrechtliche Mindestversorgung, sind um die 1300 €.

Was man absichern müsste, wären eben die Differenz zwischen den Bezügen und den 1.300 €.

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Beitragvon wilwered » Sa 6. Jun 2009, 19:01

[quote=""Sammelzoellner""]
Als Lebenszeitbeamter hat man schon den Anspruch auf die beamtenrechtliche Mindestversorgung, sind um die 1300 €.

Was man absichern müsste, wären eben die Differenz zwischen den Bezügen und den 1.300 €.[/quote]

Nö, du hast Anspruch auf 1195 € Brutto, Vorraussetzung sind unter 35 % an Dienstjahren, sprich zur Zeit 1 Dienstjahr mal 1,795 bla bla .
Haste nicht auf Grund diesen Faktors 35 % erreicht,bekommste eben nur DIESE Mindestversorgung, egal ob du A4 oder A12 bist.
Die Jahre zählen.
Also mind. zur Zeit 18 Dienstjahre oder eben mehr, dann lohnt es sich in den vorherigen Ruhestand zu gehen aus welchen Gründen auch immer :lol: )
Sie hüllten sich in grüne Gewänder und irrten planlos umher.

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Beitragvon spADer » Sa 6. Jun 2009, 21:41

[quote=""Sammelzoellner""]Passiert im Dienst was, bezahlen es die Berufsgenossenschaften. Bleiben lediglich selbstverschuldete Freizeitunfälle.
[/quote]

Ah ja.. Dann haben hunderte Kollegen, die unverschuldet PDU geworden sind und verschuldet eine private Vorsorge versäumt haben, wohl einiges falsch gemacht, hm? :wink:
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Beitragvon Zoid » Mo 8. Jun 2009, 10:21

Hallo spADer :)

Danke für deine ausführliche Antwort :wink:
Hat mir ein wenig weiter geholfen bzw. mir einen Vergleich gegeben!

Schade, dass sich hier keine anderen Kollegen sinnvoll geäußert haben.

Ich werde mich jetzt noch mal im eigenen Kollegenkreis umhören!

Ach so - zur PVAG:
Die Signal-Iduna schafft wohl die Absicherung der speziellen DU ab... mein Versicherungsheini meinte, er hätte vergangene Woche eine e-mail bekommen... alle Versicherten bekommen diesbezüglich in den nä. Wo. Post?!?
Schon was davon mitbekommen?

Greetz,
Zoid 8)

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Beitragvon spADer » Mo 8. Jun 2009, 16:19

Habe heute mal nachgehört-
innerhalb meines Kreises (Signal Iduna und PVAG + einem Debeka Menschen) ist nichts bekannt dass die PVAG sowas vor hat.
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Re: DU-Vers., kl,/gr. Anwartschaft! - Wie seid IHR versichert?

Beitragvon politesse » Di 5. Jan 2010, 20:56

Kleine Anwartschaft reicht. Mein Versicherungsheini hat mir mal gesagt, dass man bei Abschluss einer großen Anwartschaft garantiert mindestens 85 Jahre alt werden müßte, dass es sich rechnet. Eher mehr.

Und DU muss jeder selber entscheiden.
Hab in meinem Bekanntenkreis gerade nen Fall, wo jemand dienstunfähig geworden ist. Da derjenige diese Versicherung wegen Faulheit in den letzten Jahren nach Erhalt der BaL-Urkunde nicht gekündigt hatte, kommt derjenige jetzt auf ein monatliches Einkommen, was in etwa dem des A9 entspricht. Die sonstige komplizierte %-Rechnerei und Mindestversorgung etc. waren ja schon gepostet.

Ich hab meine DU-Versicherung auch noch, wegen des guten Gefühls. :gaga:

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Re: DU-Vers., kl,/gr. Anwartschaft! - Wie seid IHR versicher

Beitragvon Infoman » Mo 15. Mär 2010, 16:29

Hallo!
Kann mich immer amüsieren, wie unwissend doch manche sind.
Seit wann zahlt bei Beamten die Berufsgenossenschaft??? Diese ist nur für Arbeiter und Angestellte zuständig. Wenn, dann zahlt die Beamtenunfallfürsorge. (ab 20% inv.)
Und die PVAG zahlt nicht für 36 Monate, sonder für 72 Monate.


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