Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

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Kaeptn_Chaos
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Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 5. Mär 2011, 23:00

powle hat geschrieben:
Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Und darum bringt dir Polente was bei, wo du nicht zwangsweise verletzen musst...
also zumindest in der berliner ausbildung kann ich das nicht unterschreiben. oder was verstehst du unter verletzungen?
Da ich nicht in Berlin ausgebildet werde, sondern scheinbar dort, wo man was von Festnahmetechniken versteht, kann ich mich da nur auf deine Angaben verlassen.

Und wie immer verstehst du es, deinen Dienstherrn außerordentlich professionell und vorbildlich darzustellen.
:lah:

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powle
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Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon powle » So 6. Mär 2011, 05:58

die techniken folgen ja auf angriffe auf leib und leben und sind in erster linie keine festnahmetechniken sondern sv-techniken. tut mir ja leid.

Gast

Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon Gast » So 6. Mär 2011, 12:13

Genau darum geht es mir...Ich denke, dass man in den meisten Fällen jemanden mit den in der Ausbildung gelernten Techniken festnehmen kann. Man hört/liest aber immer wieder, dass Beamte angegriffen wurden und in diesen Fällen möchte ich mich dann einfach verteidigen können! Ich kenne natürlich noch nicht die rechtl. Grundlagen, jedoch denke (hoffe) ich, dass man sich auch mit gekonnten Techniken, die dem Angreifer natürlich Verletzungen zufügen können, verteidigen darf...Angriff auf Leib und Leben?!
Natürlich alles im gewissen Rahmen...

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Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon spADer » So 6. Mär 2011, 12:45

Es dir ohne rechtliche Grundlagen deinerseits zu erklären, wäre zu müßig.

Kurz und knapp: Dir stehen diverse Mittel des unmittelbaren Zwanges zu. Von der flachen Hand, über Faust, Pfeffer, Schlagstock, Schusswaffe, Handgranate und Maschinenpistole. Das ganze ist natürlich an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Bist du Kampfsportler und kannst einen Angriff statt durch Einsatz deiner Schusswaffe (zB bei einem Messerangriff) mittels Entwaffnungs- und Angriffstechniken beenden, kannst du das selbstverständlich machen. Das wäre verhältnismäßig.
Allerdings solltest du dafür auf den Philippinen geboren sein, ansonsten wird das mit der Messerabwehr nix.

Kommt aber ein 68kg Männchen im angetrunken Kopp auf dich zu und schubst dich weg, könnte die Beendigung des gegenwärtigen Angriffs mittels Chi Sau Elementen unverhältnismäßig ausgelegt werden. Und dir ein paar dienstrechtliche Konsequenzen bescheren.


Kampfsport ist nie verkehrt. Und wenn man es nur für sich macht. Vorteile in der Ausbildung wirst du aber nicht haben, da du doppelt lernen musst.
Ein geübter Kämpfer hätte beim verinnerlichen / Abläufen den ein oder anderen Vorteil
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Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon dangerfreak5 » Mo 7. Mär 2011, 11:44

Mein Tipp -speziell für deine Lage- wäre folgender:

Warten, ob du die Polizeiausbildung beginnen darfst. Dann, wenn die SV-Prüfung dort tatsächlich nach Jiu-Jutsu-Regeln abläuft, würde ich, wenn ich zusätzlich noch derartiges trainieren wollte, eben Jiu-Jutsu trainieren. Das hat den Vorteil, dass es einfacher ist, sich auf eine Kampfsportart zu konzentrieren - bedenke, du musst vielleicht auch sonst noch einige andere Sachen "Büffeln", verlierst u. Umständen vielleicht die Lust aufgrund "das wird mir zuviel"

Ist die Ausbildung vorbei, entscheide dich neu, welchen Kampfsport du nebenher machen willst. Eventuell wirst du WT, Muai-Thai, Aikido oder sonst noch was mit deiner Jiu-Justu-Erfahrung neu beurteilen.

Solltest du die Polizeiausbildung nicht beginnen dürfen, mach das, was du im Augenblick richtig findest.

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Re: Andere Kampfsportart als gelehrt wird?

Beitragvon Nirwana » Sa 26. Mär 2011, 12:13

Wie oft hat man wärend der Ausbildung SV? Mehrmals die Woche? Oder nur am LAFP? Ist der Unterricht im Stundenplan der FHöV integriert?

lg


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