Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

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chris2424
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Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon chris2424 » Mo 25. Apr 2011, 11:35

Wie ist eurer Meinung nach die Kampfsportart Anti-Terror-Kampf im Alltag zu gebrauchen?

Und für alle Schlauberger ich weiss auch das ATK ein toller Name ist :zustimm:
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon MICHI » Mo 25. Apr 2011, 11:38

ich finde es schon recht interessant, was anwärter so alles meinen trainieren zu müssen, um im täglichen dienst zu bestehen.

wenn sie dann erst einmal dabei sind, hat man probleme, die leute zur regelmäßigen etr-fortbildung zu schicken :nein:
Gruß
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon new kirk » Mo 25. Apr 2011, 11:56

chris2424 hat geschrieben:Kampfsportart Anti-Terror-Kampf im Alltag zu gebrauchen?
Sowas gibt es :o
Und ich dachte immer, dass man sowas nur Präventiv bekämpfen kann :polizei13:

Lernt man da wie Sprengsätze oder Sprengstoffgürtel per Fußkick entschärft werden?
Das Sozialverhalten der Tüpfelhyänen ist einzigartig unter den Raubtieren, es gleicht vielmehr dem mancher Altweltaffen, etwa den Pavianen.

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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Harry Callahan » Mo 25. Apr 2011, 14:31

Die Qualität von Kampfsportunterricht oder SV/AZT-Ausbildung (auch dienstlich) hängt meiner Meinung nicht vom praktizierten System ab, sondern vom Können und der Motivation der Trainer.
Deshalb sollte das Augenmerk eher auf die Fähigkeiten der Trainer gerichtet und weniger den „vermarkteten „Stil.

Zu ATK :pfeif: (gerade auch als Ergänzung zu dienstlichem SV…) hab ich auch ne Meinung, aber die solltest du dir nicht von anderen bilden, sondern dir selber…

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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon chris2424 » Mo 25. Apr 2011, 22:47

Danke für eure Meinung, die aber, bis auf eine, null mit der Sache zutun hat.

Bildung bleibt nunmal den meisten Menschen verschlossen. :applaus:
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Trooper » Mo 25. Apr 2011, 23:24

Wie ist eurer Meinung nach die Kampfsportart Anti-Terror-Kampf im Alltag zu gebrauchen?

Und für alle Schlauberger ich weiss auch das ATK ein toller Name ist
Ich weiß nicht, was die da machen. Wenn da regelmäßig frei gesparrt wird, kann es wohl was taugen... wenns bloß abgesprochene Drills sind, würde ich der Sache wohl eher skeptisch gegenüberstehen.
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Ford Prefect » Di 26. Apr 2011, 00:57

@ chris2424

Hättest Du die Suchfunktion bemüht wären dir ein paar Komentare erspart geblieben...
Einige werden sicherlich morgen noch kommen....

Ich kann, als nicht Pol., aber bekennender Sportler nur sagen, deine Frage klingt nach einer typischen Chuck Norris Frage.........
:flehan:

Komm runter und höre auf die Spezialisten hier, die haben tägliche Erfahrung .......

Gruß
Ford
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Gast » Di 26. Apr 2011, 07:59

chris2424 hat geschrieben:Danke für eure Meinung, die aber, bis auf eine, null mit der Sache zutun hat.

Bildung bleibt nunmal den meisten Menschen verschlossen. :applaus:
Und was hast Du erwartet. Ich denke, dass solche Sachen wie Anti-Terror-Kampf reine Geldmacherei ist. Mit den herkömmlichen Kampfsportarten, welche im Alltag hervorragend zu gebrauchen sind, lässt sich eben keiner mehr locken. Aber wenn jemand von sich behaupten kann Anti-Terror-Kampf zu machen, dann ist man halt jemand...
Ist wohl ein Mischmasch aus verschiedenen Stilrichtungen und wenn man nicht gerade direkt beim Mossad ausgebildet wurde ebenso brauchbar wie der Trainer, der Dich die Sache lehrt.

Was die vorangehenden Antworten allerdings mit fehlender Bildung zu tun haben, das bleibt mir verschlossen. Ich rate Dir allerdings an Dich künftig etwas zurückzunehmen wenn Du nicht die erwarteten Antworten bekommst.

Gruß Marco

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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon chris2424 » Di 26. Apr 2011, 21:13

Danke für die Lektion in Demut :flehan:
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Harry Callahan » Di 26. Apr 2011, 21:45

@ chris2424
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was für eine Art von Antwort du erwartest…
Eine Antwort im Stil: ATK ist schei… und wie schon genannt Geldmacherei würde zwar deine Frage beantworten, aber die Diskussion nicht sachlich weiterbringen
(außerdem kann es ja sein, dass gerade in deiner Region ein Trainer „ATK“ unterrichtet auf den diese generelle Meinung absolut nicht zutrifft… was dann???).

Des Weiteren wäre es nicht schlecht wenn du dich schon dafür interessierst und einen Thread startest deine Frage etwas genauer formulierst. Was heißt im Alltag?
Streetfights sprich SV/Schlägereien auf der Straße?
SV für einen behördlich / beruflichen Zweck?
Hier liegt ein großer Unterschied. An einem Beispiel erläutert eine Technik aus dem Stil xy (um hier keine neue Stil –Diskussion zu entfachen) in Form: „Angriff blocken und gleichzeitig Schlag zum Kehlkopf“ kann sehr gut geeignet sein einen lebensbedrohlichen Angriff zu beenden, ist aber definitiv nicht für eine 0815 Fest- bzw. Gewahrsamnahme tauglich…

Eine pauschale Empfehlung von mir, wie z.B. mach Krav Maga (was ich seriös unterrichtet ATK schon deutlich vorziehen würde…)
würde dir auch nichts bringen, da es sich dort, wie im WT genauso schwarze Schafe tummeln. Ein Trainer (der womöglich mit wenig oder keinem kampfsportlichen Background) an ein paar Wochenenden sich einen Instruktoren Schein „erwirbt“ kann dir nicht ernsthaft zeigen, wie du einen Kampf überstehst…

Mein Rat hör dich um, wo man in deiner Region gut trainieren kann, mach ein Probetraining und bleib da, wo du davon überzeugt bist.

Einen Kommentar zu deinem „Bildungs-Hinweis“ erspar ich mir, da ich hier lieber etwas über SV/ ET/ AZT lese…

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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon Eisscrat » Mi 27. Apr 2011, 00:13

Was soll den überhaupt "Anti-Terror-Kampf" sein?

Terroranschläge werden doch mit Schusswaffen oder Sprengstoffen begangen wie soll da "unbewaffneter Nahkampf" helfen?
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon MICHI » Mi 27. Apr 2011, 04:46

Eisscrat hat geschrieben:Was soll den überhaupt "Anti-Terror-Kampf" sein?

lautlos töten ? ;)
Gruß
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon gelbesGänseblümchen » Mi 27. Apr 2011, 08:52

"Das Anti-Terror-Kampf-System stellt ein eigenständiges, und direktes Selbstverteidigungssystem dar. Es werden Techniken aus dem asiatischen Kampfkunstsystemen wie Jiu-Jitsu, Kung Fu, Karate und Judo zu einem komplexen, schnellen und modernen Selbstverteidigungssystem zusammengefasst. Als Basis dienen Tritte, Schläge, Reiß- Wurf- und Schocktechniken, die in Angriff und Verteidigung zum Einsatz kommen. Besonderer Bedeutung kommt im ATK die Anwendung der Kralle zu. Sie ermöglicht Schläge mit dem Handrücken, kräftige Reiß- und Drucktechniken, Greifen/Fassen, Stiche, sowie Schläge mit der Handkante, Handballen und mit den Fingerknochen. Der Umgang mit dem Stock, Messer, Pistole, Kubotan und anderen Übungswaffen wird ebenfalls gelehrt, um auf alle Arten von Angriffen reagieren zu können. Alle Angriffe und Abwehren werden aus der Bewegung erarbeitet, es gibt keine statischen Abläufe. Ebenso wird die Fallschule sowohl passiv als auch aktiv trainiert, d.h., dass der Schüler sofort nach dem Fallen in der Lage ist, einen nachfolgenden Angriff abzuwehren. Die theoretische Ausbildung umfasst rechtliche Aspekte (Notwehr), Kenntnisse verschiedener Kampfkunstsysteme, Erste Hilfe, Kuatsu und Grundlagen der Anatomie. Eine spezielles Reaktions- und Reflextraining soll dem Schüler ermöglichen, den Angriff frühzeitig zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Das Anti-Terror-Kampf-System ist für alle Altersgruppen ab 14 Jahren geeignet. Besonders für Frauen stellt diese Art der Selbstverteidigung eine gute Alternative dar, denn die hohe Effektivität in den einzelnen Techniken basiert auf dem Überraschungs- oder Schockeffekt mit gezielten Angriffen auf empfindliche Nervenpunkte kombiniert mit Hebel- und Wurftechniken. Im Anti-Terror-Kampf-System gibt es keine Wettkämpfe, trotzdem ist das Kumite (Übungskampf) fester Bestandteil des Trainings. Alle Techniken werden am Partner geübt. Durch den Umgang mit verschiedenen Trainingspartnern werden der soziale Umgang und der allgemeine pädagogische Ansatz gerade bei Jugendlichen gefördert. ATK ist frei von politischem und religiösem Einfluss."

(www.atk-brandenburg.de)

Wenns ihr mich fragt, ist ATK sicher eine interessante Art des Streetfights und ist leicht erlernbar.
Bei einem wirklich guten Trainer lässt es sich aber besonders, so wie Karate, auf sich selbst anwenden.
Es ist nämlich dazu da, um aus und von sich selbst zu lernen und nicht um Menschen zu verprügeln.
Nur zu absoluten Selbstverteidigungszwecken wird es vom wirklichen Kampfsportler auch auf andere personen angewandt.

Man wendet es somit nicht im Alltag an, sondern in Ausnahmesituationen.

Grüße, dasGelbe
"Libenter homines id, quod volunt, credunt."
Die Menschen glauben gerne das, was sie wollen.

Gaius Iulius Caesar

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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon new kirk » Mi 27. Apr 2011, 09:44

@gelbesGänseblümchen, danke für die ausführliche Erklärung. Habe das dann wohl mit der reinen Terrorismusbekämpfung verwechselt. Vielleicht sollte der Herr Weiland mal über eine Umbenennung nachdenken.
Der Begriff Anti-Terror-Kampf ist in diesem Sinne wohl nicht mehr ganz Zeitgemäß und führt zu Unstimmigkeiten.
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Re: Anti-Terror-Kampf wie brauchbar?

Beitragvon chris2424 » Mi 27. Apr 2011, 11:06

Ok ich hab wohl meine Frage falsch formuliert, geb ich zu.

Deswegen noch ein Versuch.

Mein Frage ist wie effektiv lässt sich das ATK-System im realen anwenden. Nehme ich zu Beispiel Aikido, finde ich hier sehr wenige Schulübungen die auf eine Auseinandersetzung übertragbar ist. Abgesehen von den verschiedenen Hebelformen. Großes Problem ist auch der Platz den man bei Aikido doch zwangsläufig braucht. Hinzu kommt das ich nur begrenzt Zeit habe und nach einem einfach erlernbaren System suche. Ich würde auch lieber KravMaga machen, Problem hierbei ist das es keine Schule in meiner Nähe gibt.

Noch was zur Bildung, damit meinte ich das entschärfen von Sprengsätzen mit einem Fußkick.
Geh den Weg des Kriegers


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