Bauartgenehmigung schwarze Rückleuchten

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Beitragvon Lights2000 » Do 2. Apr 2009, 15:35

Das glaub ich gern, bei manchen denkst echt die brennen oder stehen ständig auf der Bremse. :/ Aber was ich meinte zu dem T5 aus der Ausgangsfrage: Die hast kaum gesehen weil die so dunkel waren. Die "glimmten" förmlich nur :nein:
Grüße Lights


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Beitragvon Michemike » Do 2. Apr 2009, 20:23

[quote=""Lights2000""][quote=""Michemike""]Wobei ich dir jetzt in keinster Weise Faulheit unterstellen will!

Is halt überall so, sogar im schönen Bayern ;-D[/quote]

So, ich komm mit neuem Wissen aus dem Autohaus. Die Rückleuchten, schwarz mit LED-Technik sollen eine Bauartgenehmigung besitzen, sonst würde er sie nicht verkaufen, sagt er. War privat da und hab nicht gesagt von wo ich komme ;-D Naja, er hat keine da, bestellt immer nur aus dem Zubehörhandel wenn ein Kunde sie haben will. Kosten wohl ungefähr 200 Euronen die Dinger. Er meinte, da kein Reflektor dran ist, muss einer am Fahrzeug noch befestigt werden. Soviel dazu erstmal.

Der Reflektor fehlte jedenfalls an dem T5 in der Ausgangsfrage :ja: Den wird er wohl jetzt noch anbringen müssen, wenn ich ihn mal wieder erwische :lach:

Edit: Laut Händler gibt das wohl auch eine Bauartgenehmigung dazu wenn man Rückleuchten kauft. Er konnte mir leider keine zeigen, da, wie gesagt, keine da waren. Aber ich bekomm die bestimmt nochmal zwischen die Finger ;-D[/quote]
Okay, danke dir;-)
Aber im Endeffek is er doch selber blöd wenn er mit dem schlecht sichtbaren Rücklicht unterwegs ist und wenn ihm einer auffährt kann ma letzterem nicht viel vorwerfen.

Aber es ist ja bekantlich jeder selber einer.. ;-)

MfG Miche

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Beitragvon Lights2000 » Do 2. Apr 2009, 21:01

Stimmt schon, vielleicht stößt es dem nächsten TÜVer bei der HU/AU sauer auf und er bekommt keine Plakette :lach: Aber zu ein oder zwei Reflektoren werde ich ihn noch "bekehren" ;-D
Grüße Lights


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Beitragvon Michemike » Do 2. Apr 2009, 21:06

ja hoffen wir's mal...

ja, wie heißts so schön: Man sieht sich immer zweimal;-)

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Beitragvon Lights2000 » Do 2. Apr 2009, 21:09

Das stimmt wohl, aber ich hab ihm ja gesagt ich kümmer mich drum und sag ihm ob das so ok ist oder nicht. Und ich halte meine Versprechen gegenüber dem Autofahrer ;-D
Grüße Lights


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Beitragvon Michemike » Do 2. Apr 2009, 21:29

ob er sich drüber freut sei mal dahingestellt ;-D
aber ich würds auch so machen, is ja in seinem interesse

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Beitragvon Holzhaeuser » So 12. Apr 2009, 20:17

So, dann beteilige ich mich hier im Forum auch mal wieder...^^

@ Lights2000:
Theoretisch könntest du mit den schwarzen Rückleuchten ohne Reflektoren nen "Erlöschen BE" anzeigen. Gefährdund gegeben aufgrund der nicht vorhanden Erkennbarkeit im Dunkeln bei auf der Straße geparktem Pkw.
Hinsichtlich der Reflektoren gibt es bestimmte Vorgaben hinsichtlich der Anbringung - es müssen jedenfalls zwei, wohl ebenfalls mit E-Prüfzeichen sein, die nicht zu weit innen und nicht zu weit unten sitzen dürfen...

@ McClane:
Bei uns ist Ansage, bei Vorlage eines solchen gefälschten Muschwitz-Gutachtens ne Anzeige wegen des Anfangsverdacht derr Urkundenfälschung vorzulegen... Kannst du mir näheres zu den dort angebotenen ABEs sagen?
Könntest du die evtl alle mal runterladen und mir interessehalber mal zukommen lassen?
Wäre ja schon interessant, die Leute quasi mit ihren eigenen Waffen zu schlagen... ;)

Und ne generelle Frage hätte ich:
ich selber bewege mich relativ neu im Tuning-Bereich, einiges habe ich mir schon angelesen.
Was mich aber immer wieder stutzig macht:
Wenn Lampen verbaut sind, die nicht original im Fahrzeugtyp verbaut werden (z.B. Scheinwerfer vorne mit integriertem LED-Fahrlicht, Lampen mit LED-Technik hinten), diese jedoch ein E-Prüfzeichen haben - wie kann ich da nachprüfen, dass dieses E-Prüfzeichen nicht gefälscht ist (eBay lässt grüßen) bzw. dass dieser generell genehmigte Leuchtentyp auch für genau dieses Fahrzeug zugelassen ist? Müssten die Kandidaten nicht zumindest nen Teilegutachten mitführen? Bei E-Prüfzeichen ist ja nicht generell ne ABE vorgeschrieben, oder?
Die Frage ist vielleicht etwas "blöd", aber leider wird sowas in der Ausbildung nicht vermittelt und im Kollegenkreis gibts unterschiedliche und zum Teil auch sehr schwammige Ansichten...

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Beitragvon TomTom80 » Mo 13. Apr 2009, 23:31

Nochmal zu dem gefälschten "Muschwitz-Gutachten"...
Google spuckte direkt ein paar Forenbeiträge aus, von Leuten, die ABEs suchten oder Seiten (nierenspender.de) wo man die in einem internen Bereich herunterladen könne. - Versteh' ich da was falsch oder ist das nicht Urkundenfälschung?! Und wenn ja, warum gibts die Seiten dann noch?
Im Impressum steht ein Dipl.-Ing aus Deutschland... - Die "Betreiber-kommt-aus-Usbekistan-da-kommt-keiner-ran-Geschichte" geht diesmal also nicht.
Ach die gibts immer noch ? Die waren doch schon zu meiner "Sturm und Drang Zeit" aktuell und jeder wusste dass die Dinger gefälscht sind.... :D Unterzeichnet vom Dipl. Ing. Rainer Indra wenn ich mich nicht täusche :D

Wobei MHW und InPro eigentlich renommierte Firmen sind, die so nen Schrott selbst nicht anbieten. Aber Photoshop macht ja heuzutage alles möglich :/

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Beitragvon Holzhaeuser » Sa 18. Apr 2009, 23:58

Nochmal einmal nach oben...

McLane, kannst du mir mal ne PN schreiben? (Siehe Beitrag oben?)

@ All:

Kann keiner was zu der Sache mit den E-Prüfzeichen sagen?

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Beitragvon The_Green_Smile » So 24. Mai 2009, 12:11

Die Zeichen der Bauartgenehmigung befinden sich beim T5 auf dem Plastik des Gehäuses, nur zu sehen, wenn man die Heckklappe öffnet. Hier sollten auch die Zeichen der "Tuning-Leuchte" zu finden sein.

Der T5 hat keine Rückstrahler in den Rückleuchten integriert. Diese befinden sich ordnungsgemäß in der Heckstoßstange!!!

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Beitragvon _Mephisto_ » So 24. Mai 2009, 13:09

@ Holzhäuser

Also wir hatten das Thema gerade in VR.
Unser Dozent hats uns so rübergebracht:
Das E-Prüfzeichen mit der dazugehörigen Nummer lässt nachverfolgen, für welches Fahrzeug die Leuchten gebaut und zugelassen worden.
Baut man Sie an ein anderes Fahrzeug, muss der korrekte Einbau von der Prüfstelle abgenommen werden.

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Beitragvon The_Green_Smile » So 24. Mai 2009, 13:50

Unser Dozent hats uns so rübergebracht:
Das E-Prüfzeichen mit der dazugehörigen Nummer lässt nachverfolgen, für welches Fahrzeug die Leuchten gebaut und zugelassen worden
Baut man Sie an ein anderes Fahrzeug, muss der korrekte Einbau von der Prüfstelle abgenommen werden.
Das E-Prüfzeichen i. V. m. den Genehmigungszeichen dokumentiert lediglich die Übereinstimmung mit der entsprechenden ECE-Regelung. Die Genehmigungsnummer der Genehmigungsbehörde sagt nur aus, unter welcher Nummer das Teil seine Genehmigung bekommen hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den Genehmigungsunterlagen eine Zuordnung zu einem Fahrzeugtyp oder auch nur eine Erwähnung erfolgt..


Ein entsprechend gekennzeichnetes Teil kann auch an einem anderen
Fahrzeug verbaut werden....
Bsp.: Die bauartgenehmigten, serienmäßigen Rückstrahler eines VW T5 können auch an einem BMW E30 verbaut werden, wenn z. b. die serienmäßigen Rückstrahler durch Verbauen von dunklen Zubehörleuchten entfallen sind.
Es sind die Anbringungsmaße zu beachten (nicht mehr als 40 cm von den Außenkanten des Fzg. und mind. 35 cm hoch).

Eine Abnahme durch einen Sachverständigen ist gesetzlich nicht gefordert!

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Beitragvon Holzhaeuser » So 24. Mai 2009, 21:41

Also sind Leuchten, egal welcher Art, generell ok, sobald ein e-Prüfzeichen drauf ist? Ich könnte z.B. Leuchten, die eigentlich für den 5er BMW gedacht sind, auch in einen 3er bauen?

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Beitragvon Zlatan » Mo 25. Mai 2009, 00:42

Natürlich.. Ich wüsste nicht wo geschrieben steht dass das nur für den jeweiligen Typ genutzt werden darf.. Es gibt ja auch universalzubehör.
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Beitragvon _Mephisto_ » Fr 29. Mai 2009, 14:15

Universalzubehör wurde ja auch universell freigegeben, eine Leuchte für ein 3er eben nur für einen 3er gebaut und zugelassen. :wink:
Das steht in EU Richtlinien und wird so auch an Polizeifachhochschulen gelehrt durch KFZ Fachkundige.

Ist mir klar, dass einige das nicht ahnden, weil es ihnen zu viel Aufwand ist abzuprüfen wohin, diese Prüfnummer nun gehört.

Ist mir aber auch egal, sobal jemand ein spezielles Fahrzeugteil verbaut, was nicht für seinen Fahrzeugtyp gebaut und zugelassen wurde hat er ne TÜV Abnahme zu machen.

Ihr könnt das gerne anders handhaben aber uns wirds so beigebracht.


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